Unser Gebäude in Düsseldorf

Hygiene am Steuer – so geht es richtig!

Der Alltag und die Verkehrslage haben sich aktuell sehr verändert. Fahrrad, Pedelec und Auto zählen nun zu den Verkehrsmitteln mit der geringsten Infektionsgefahr. Wird das Zwei- oder Vierrad jedoch von mehreren Personen genutzt, sollten einige Hygienemaßnamen beachten werden. Damit schützt man sich selbst und verringert damit das Risiko einer weiteren Virusverbreitung.

Ansteckungsgefahr im Auto und auf dem Zweirad vermindern

Vielerorts sind Desinfektionsmittel ausverkauft, einige Mittel helfen jedoch genauso gut, zum Beispiel eine Lauge, hergestellt aus handelsüblicher Seife oder normalem Spülmittel. Mit der Lauge und einem sauberen Tuch sollten alle Flächen angefeuchtet werden, die angefasst oder beim Husten oder Niesen mit Tröpfchen benetzt wurden. Auf den Flächen aufgetragen sollte die Lauge kurze Zeit einwirken und die Rest anschließend wieder abgewischt werden.
Im Auto gehören Lenkrad, Schalthebel, Sonnenblenden, Armaturenbrett, Bildschirme und die Bedienelemente vom Navigationsgerät, Radio, Klimaanlage und alle weiteren Schalter wie Blinker oder Scheibenwischer regelmäßig gereinigt. Nicht vergessen die Türgriffe innen und außen, Tankklappe und Kofferraumgriffe.
Auf dem Fahrrad/Pedelec sind Griffe, Bremsgriffe, die Hebel der Gangschaltung und das Schloss zu säubern, beim Pedelec zusätzlich auch der Bordcomputer und die Bedienungseinheit.
Wichtig: Die Lauge sollte nur eine milde Seife oder Spülmittel und keinerlei aggressive Zusätze wie Alkohol oder Bleiche enthalten. Denn hier besteht die Gefahr, Materialien zu beschädigen. Im Zweifel erst an einer unauffälligen Stelle testen. Zudem sollte auch darauf geachtet werden, dass die empfindliche Elektronik im Inneren der Geräte nicht feucht wird.

Bildquelle: Pixabay

Hauptuntersuchung: Wie kann ich Stress und Ärger vermeiden?

Der anstehende Termin zur Hauptuntersuchung (HU) bereitet vielen Fahrzeugbesitzern Stress. Dabei gibt es mit der richtigen Vorbereitung und einem guten Vorwissen keinen Anlass dazu. Hierbei ist es gut zu wissen, worauf es bei der technischen Prüfung ankommt und was die Prüfingenieure ins Augenmerk nehmen.

Was Autofahrer vor (und nach) der HU wissen sollten?

„Von den Prüfingenieuren wird die Verkehrssicherheit unter die Lupe genommen, nicht die Betriebssicherheit“, räumt Karsten Graef vom TÜV SÜD in München mit einem häufigen Missverständnis auf. Im Klartext: Wirbt beispielsweise ein Gebrauchtwagenhändler mit einer frischen HU, muss deshalb noch lange nicht das Fahrzeug in einem tadellosen Zustand sein.

Bei den Funktionsüberprüfungen werden die gesamte Beleuchtung, Räder und Bereifung, Checks auf Korrosion und Durchrostungen sowie der Flüssigkeitsstände und Dichtheit der Aggregate in Augenschein genommen. Hinzu kommen die Kontrollen von Lenkung und Lenkspiel, Bremsen, aber auch Rückspiegel, Kennzeichen, Plaketten oder die Hupe.

Eingeführt wurde die Hauptuntersuchung in Deutschland im Dezember 1951 für alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger. Nach und nach etablierten sich ähnliche Regelungen auch in anderen Staaten. Seit 1977 regeln entsprechende Richtlinien für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Durchführung der technischen Überwachung. „Im Laufe der Jahre und parallel zur technischen Entwicklung wurden die Prüfkataloge und Prüfmethoden immer wieder angepasst, aktualisiert und die Anforderungen europaweit zunehmend harmonisiert“, erläutert der TÜV SÜD-Experte. Insbesondere nimmt die Prüfung von elektronischen Systemen einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Auch wurde in Deutschland beispielsweise unter anderem vor dem Hintergrund des Dieselskandals die Abgasmessung am Auspuffendrohr wieder eingeführt.

Vorgelegt werden muss zu einer HU die Zulassungsbescheinigung Teil 1 – vormals Fahrzeugschein – auch wenn das Fahrzeug abgemeldet ist. Für den zweiten Fall kann ggf. auch die Zulassungsbescheinigung Teil II ausreichend sein. Auch wichtig sind eventuell vorhandene Prüfzeugnisse oder Änderungsabnahmebestätigungen von Anbauteilen, wie beispielsweise Sonderräder, Tieferlegungsfedern oder Zubehör-Lenkräder, sofern diese nicht in den Fahrzeugpapieren eingetragen sind. Bei einer Nachuntersuchung wird darüber hinaus der Untersuchungsbericht der vorangegangenen Hauptuntersuchung benötigt.

Zudem räumt der HU-Fachmann mit einem noch immer existierenden Irrtum auf: „Die HU darf grundsätzlich nicht ‚überzogen‘ werden und der Fahrzeughalter ist für die Einhaltung der vorgegebenen Fristen verantwortlich.“ Wird etwa bei einem PKW der Prüftermin um mehr als acht Monate überzogen, drohen ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt in Flensburg. Allerdings beruhigt Graef, „beim TÜV wird eine Überziehung nicht geahndet, das ist Sache von Polizei oder etwa dem Ordnungsamt.“

Bildquelle: Pixabay

Was muss ich bei gebrauchten Hybridautos beachten?

2019 stellten Hybride bereits 6,6 Prozent der Neuzulassungen – und haben damit den Sprung aus der Nische geschafft. Dieses Jahr wird sich der Aufschwung sehr wahrscheinlich fortsetzen. Für Interessenten stellt sich dabei die Frage: Wie werden sich die Hybride schlagen? Und: Worauf sollten Käufer bei Hybriden konkret achten?

Kauf gebrauchter Hybridautos: darauf solltest du achten

Wer einen gebrauchten Hybriden kauft, muss nicht nur den Verbrennungsmotor überprüfen, sondern auch den elektrischen Antriebsstrang. Dieser ist zwar in der Regel nicht so verschleißanfällig, wie die anderen Bauteile. Dafür sind Fehler und Probleme schwerer zu erkennen, nur ein Fachmann aus der freien Werkstatt sollte an den Komponenten arbeiten.
Prüfen der Rekuperation: Energie speist der Hybrid in den meisten Fällen durch Rekuperation ein, der Elektromotor wird zum Generator und lädt dadurch die Batterie. Bei Plug-in-Hybriden kommt die Möglichkeit einer externen Ladung an einer Ladesäule hinzu.
Um zu überprüfen, ob die Rekuperation richtig funktioniert, sollte man die Batterie erst fast leer fahren und dann prüfen, ob durch Bremsvorgänge Energie zurückgespeist wird – und der Akkustand wieder steigt.
Reibungsloses Zusammenspiel der Antriebe: In verschiedenen Fahrsituationen werden die beiden Antriebe im Hybridfahrzeug unterschiedlich beansprucht. Bei mäßigen Geschwindigkeiten mit geringen Beschleunigungen fahren die Hybride meist rein elektrisch. Beschleunigt der Fahrer aber etwa aus dem Stand stark, schaltet sich zum E-Motor der Verbrenner hinzu, um so für zusätzliche Power zu sorgen. In der Regel sollte das fast unmerklich vonstattengehen. Käufer achten also am besten darauf, ob der Übergang ohne Probleme verläuft: Zeichen für Auffälligkeiten sind starkes Ruckeln oder ein Geschwindigkeitsabfall beim Wechsel der Antriebsarten.
Laufzeiten der Garantie: Die elektrischen Komponenten im Fahrzeug haben in der Regel abweichende und längere Garantien. Doch auch diese gelten nicht ewig: je nach Anbieter ist zwischen 100.000 km und 160.000 km Schluss, auch die Batterieleistung kann vorher schon etwas zurückgehen. Daher sollte die Garantie immer geprüft werden, genauso, ob die vorgesehenen Wartungsarbeiten dokumentiert wurden.

 

Bildquelle: Pixabay

Verkehrs- und Infrastrukturwende: Welche Änderungen sind gewünscht?

Ein flächendeckendes Ladenetz für E-Fahrzeuge gilt als Voraussetzung dafür, um die Verkehrswende in Deutschland zum Erfolg zu führen. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen hält allerdings die bisher getroffenen Maßnahmen zum Netzwerkausbau von E-Ladestationen für unzureichend.

Handlungsbedarf vor allem bei nachhaltiger Mobilität

Nach einer Studie des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos in Zusammenarbeit mit der Global Infrastructure Investor Association (GIIA) bewerten sechs von zehn Befragten (60%) die Qualität der hiesigen Elektromobilitätsinfrastruktur als schlecht, nur jeder Sechste (16%) ist mit dem derzeitigen Ladenetz zufrieden.
Auf dem Weg zu einer umweltverträglicheren Verkehrsgestaltung sehen die Deutschen neben fehlenden Ladestationen für E-Fahrzeuge noch weitere Hürden. Jeder zweite Bundesbürger (51%) bemängelt beispielsweise die Qualität der deutschen Eisenbahninfrastruktur. Etwa ebenso viele Befragte (50%) sind außerdem der Meinung, dass die Fahrradwege und -anlagen einiger Verbesserungen bedürfen.

Deutsche sehen weniger Verbesserungsbedarf bei Windenergie

Weniger Handlungsbedarf wird trotz oder gerade wegen der anhaltenden umweltpolitischen Diskussionen zu diesem Thema bei der Windenergie gesehen. Fast die Hälfte der Befragten (44%) bewertet die Qualität der Infrastruktur in diesem Bereich als ziemlich oder sogar sehr gut, etwa jeder dritte Bundesbürger (33%) bemängelt sie. Damit schneidet Deutschland zumindest in Sachen Windkraft im internationalen Vergleich überdurchschnittlich gut ab, Spitzenreiter ist jedoch China (59% Zufriedenheit).
Deutlich schlechter steht es aus Sicht der Bevölkerung um den Bereich Sonnenenergie. Fast jeder zweite Befragte (45%) bewertet die infrastrukturellen Voraussetzungen zur Solarstromerzeugung in Deutschland als (eher) schlecht.

Neue Infrastrukturpläne müssen umweltverträglich sein

Danach gefragt, welches die wichtigsten Gesichtspunkte sind, die bei zukünftigen Infrastrukturplänen zu berücksichtigen sind, wird der Faktor Umweltverträglichkeit beinahe folgerichtig am häufigsten genannt – nicht nur in Deutschland, sondern auch im globalen Durchschnitt (26%). Hierzulande sagt sogar jeder dritte Befragte (33%), dass sich künftige Infrastrukturplanungen in erster Linie danach ausrichten sollten, welche Auswirkungen sie auf die Umwelt haben. Lediglich in Frankreich (35%) wird die Umweltverträglichkeit neuer Infrastrukturen für noch wichtiger befunden.

Weniger Vorbehalte bei umweltfreundlichen Infrastrukturprogrammen

Eine Mehrheit der Deutschen (56%) würde die Schaffung neuer Infrastrukturen in der eigenen Wohngegend grundsätzlich unterstützen. Unter der Prämisse, dass diese Infrastrukturen insgesamt umweltfreundlich wären, steigt dieser Wert sogar auf 70 Prozent. Auch weltweit zeigt sich eine hohe Zustimmung für Infrastrukturprogramme im eigenen Wohnumfeld (66%), vor allem wenn sie umweltfreundlich sind (71%).

Bildquelle: Pixabay

Auto-Abo: Was ist das und was gilt es zu beachten?

Die Faszination Auto ist in Deutschland ungebrochen, gleichzeitig entwickeln sich derzeit neue Lösungen, die eine Alternative zum klassischen Autobesitz propagieren. Neu ist das Auto-Abo, eine Flatrate zur Autonutzung, bei dem alle Kosten mit einem monatlichen Betrag abgedeckt sind – außer Tanken. Doch was gilt es dabei zu beachten?

Umfrage: Die meisten Privatkunden sind vom Auto-Abo nicht überzeugt

Laut einer aktuellen Umfrage von AutoScout24 bewerten die meisten Nutzer den Service eher als uninteressant. Für die Studie wurden im Februar dieses Jahres rund 700 Nutzer befragt. 32 Prozent sagen demnach, dass sie ein Auto-Abo „sehr interessant“ oder „interessant“ finden. Für 29 Prozent ist es „weniger interessant“. Wichtig sind den potenziellen Kunden vor allem ein inkludierter Service und eine inkludierte Versicherung sowie verfügbare Ansprechpartner. Die meisten, nämlich 38 Prozent, bewerten die neue Idee des Fahrzeugkaufs als „überhaupt nicht interessant“. Dass das Auto-Abo den klassischen Fahrzeugkauf ablösen wird, ist also eher unwahrscheinlich.

Auto-Abo: Diese Nachteile sollten Autofahrer kennen

Beim Auto-Abo wird das Auto lediglich gemietet. Das heißt, dass der Autofahrer das Auto zwar besitzt, es aber niemals als sein Eigentum bezeichnen kann. Er zahlt für ein Auto, dass er am Ende nicht behalten kann. Außerdem gibt es immer Einschränkungen, die sich Interessierte ganz genau angucken sollten. So können bestimmte Altersgruppen, z. B. sehr junge und sehr alte Fahrer komplett vom Angebot ausgeschlossen werden. Auch die jährliche Fahrleistung ist begrenzt. Im Gegensatz zum eigenen und durch einem klassischen Fahrzeugkauf erworbenen Auto, kann man mit dem Auto aus dem Abo also nicht einfach so sorgenfrei losdüsen. Zuletzt lohnt sich ein Auto-Abo nicht für all jene Autofahrer, die ein Auto gerne über mehrere Jahre hinweg fahren und es nicht sehr häufig wechseln wollen.

Übrigens: Jeder zweite Teilnehmer gibt an, dass er bis zur Umfrage noch nie etwas von Auto-Abos gehört hat. Und 28 Prozent ist allenfalls der Name bekannt. Immerhin 23 Prozent kennen das Auto-Abo bzw. kennen es teilweise.

Bildquelle: Pixabay

Wie mache ich das Auto fit für Frühling und Sommer?

Zugegeben, so richtig winterlich war es in den meisten Teilen Deutschlands nicht. Trotzdem haben Nebel, Regen, vor allem aber Schmutz und Streusalz dem Auto ordentlich zugesetzt. Umso wichtiger ist es, nach dem Winter das Fahrzeug wieder fit für die kommenden, warmen Jahreszeiten zu machen. Die Pflege dient nicht zuletzt dem Werterhalt des Fahrzeuges.

Waschen, Wischen, Saugen und Ausmisten

Zum Einstieg in die Frühjahrskur sollte das Auto gründlich von außen gereinigt werden. Eine intensive Vorwäsche mit dem Dampf- oder Hochdruckreiniger soll Schmutzpartikel beseitigen und so Kratzer im Lack bei der späteren Wagenwäsche vermeiden. Wichtig: Die Radkästen müssen intensiv gereinigt werden. Vorsicht mit dem Hochdruckreiniger bei den Reifen, eine frontale Behandlung verursacht Schäden. Ein Tipp der KÜS: die Fahrt in die Waschanlage, das Komplettprogramm mit Wachs und vor allem Unterbodenreinigung. Dort sitzt das verkrustete Streumittel. Zur Pflege gehören auch die Reinigung von Tür- und Fensterdichtungen mit warmem Wasser und die Behandlung z. B. mit einem Vaselinestift.
Für die gute und sichere Rundumsicht sind saubere Scheiben im Auto wichtig. Eine Reinigung der Scheiben innen mit Glasreiniger und einem Mikrofasertuch bringt die besten Erfolge. Einfach so lange abreiben, bis keine Schlieren mehr entstehen. Die Spiegel sollten gereinigt und die Verstellfunktion auf Gängigkeit geprüft werden.
Die Innenreinigung eines Autos nach dem Winter erfordert schon etwas Energie. Wer im Winter Gummifußmatten verwendet, sollte diese gründlich sauber machen, trocknen und gegen Veloursfußmatten austauschen. Benutzte Veloursfußmatten kann man ausklopfen und saugen, ebenso den gesamten Innenraum. Mit einem Reinigungstuch aus dem Fachhandel kann man alle Flächen im Fahrzeug wie Armaturenträger, Ablagen, aber auch das Lenkrad und andere Bedienteile abwischen. Polster saugt man ab und bringt sie bei Verschmutzung mit Reinigungsschaum und einem Schwamm auf Vordermann. Der Check des Kofferraums darf nicht zu kurz kommen. Entrümpeln gilt für ihn und auch die zahllosen Ablagen im Fahrzeug. Im Winter wird manches hineingestopft, das jetzt dringend entsorgt oder weggeräumt werden muss. Dazu kommt, dass unnötiger Ballast zusätzlich Treibstoff kostet. Das gilt auch für die Dachboxen. Sie haben das Gepäck und die Skier für den Winterurlaub transportiert und gehören jetzt abmontiert.

Sicherheitsrelevant: Bereifung und Beleuchtung

Ein intensiver Blick sollte der Fahrzeugbereifung gelten. Der Wechsel steht ebenfalls an im Frühling. Die Winterreifen müssen runter, Sommerreifen drauf. Nach der Demontage sollten die Reifen gründlich gereinigt und kontrolliert werden auf die Profiltiefe (die KÜS empfiehlt mindestens vier Millimeter). Achten sollte man auf eventuelle Schäden auf der Lauffläche und den Flanken. Gecheckt werden müssen auch Felge, Ventil und Radbolzen. Schäden können hier zu Druckverlust im Reifen führen. Mit haltbarer Kreide werden die Reifen mit ihrer Position am Fahrzeug gekennzeichnet. Die Lagerung empfiehlt sich für Kompletträder übereinander gestapelt, kühl, trocken und dunkel.
Ein Rundumcheck der Beleuchtungsanlage bringt Sicherheit im Straßenverkehr. Sehen und gesehen werden lautet hier die Devise. Die äußeren Teile, wie Abdeckung und Scheinwerfer, sollten keine Kratzer, Schäden oder witterungsbedingte Eintrübungen haben. Das Auswechseln der Leuchtmittel ist bei modernen Autos meist eine Sache der Werkstatt.

Blick unter die Haube nicht vergessen

Zum Frühjahrsputz für das Auto gehört natürlich auch der „Check-up“ unter der Motorhaube. Kontrolliert werden muss der Stand der Flüssigkeiten (Motoröl, Scheibenwischwasser und Kühlflüssigkeit). Der Zustand und das Volumen der Bremsflüssigkeit vertragen ebenso eine Überprüfung wie der eventuell verschmutzte Luftfilter. Achtung: Das sollte im Interesse der Sicherheit Sache der Werkstatt bleiben. Ratsam ist außerdem, dass die Fachleute einen Blick auf Bremsen und Stoßdämpfer werfen. Die Abgasanlage kann im Winter ebenfalls leiden, daher schadet eine kurze Kontrolle nicht. Hat die Batterie Korrosion an den Polen, so muss diese entfernt werden. Dabei kann auch die Säuredichte geprüft werden, sie gibt Auskunft über den Zustand der Batterie.

Das Wichtigste zuletzt

Abschließend sollte anhand der Plakette überprüft werden, ob in nächster Zeit eine Hauptuntersuchung ansteht. Im Kofferraum sollten auch ein gültiger Verbandskasten, ein funktionsfähiges Warndreieck und mindestens eine Warnweste, sinnigerweise im Fahrgastraum und schnell zur Hand, vorhanden sein. Das Fehlen steht als geringer Mangel im Bericht zur Hauptuntersuchung.
Noch ein wichtiger Punkt: Die regelmäßige Pflege des Fahrzeuges, also auch der Frühjahrscheck in der Werkstatt, dient dem Werterhalt und zahlt sich bei einem Verkauf aus!

Bildquelle: Pixabay

Pneus im Test: Woran erkenne ich einen guten Sommerreifen?

Die Wahl des Reifens kann die Fahrsicherheit erheblich beeinflussen. Insofern ist es eine gute Nachricht, dass im aktuellen ADAC Sommerreifen-Test für Mittelklasse-SUV sowie Vans die Mehrzahl der zwölf getesteten Reifen im Grundsatz überzeugen konnte. Alle Ergebnisse des Tests und Informationen darüber, was einen guten Sommerreifen ausmacht, gibt es in dem Beitrag.

Sommerreifen-Test: Mehrzahl der getesteten Pneus überzeugt

Die ADAC Tester untersuchten eine alternative Reifengröße für Vans sowie Mittelklasse-SUV – vor dem Hintergrund, dass im vergangenen Jahr Sommerreifen der Dimension 215/65 R16C (C-Reifen) vor allem unter Sicherheitsaspekten schlecht abschnitten, fiel die Wahl auf Sommerreifen der Dimension 235/55 R17. Getestet wurden die Reifen auf Fahr- und Sicherheitseigenschaften sowie unter Umwelt- und Wirtschaftlichkeitsaspekten. Im Ergebnis sollten Fahrer von Mittelklasse-SUV und Vans auf die alternative Dimension setzen: Mit nur einer Ausnahme erhalten die Sommerreifen dieser Dimension „gut“ oder „befriedigend“. Spitzenreiter ist der Michelin Primacy 4, Schlusslicht der Laufenn S-Fit EQ. Dabei überzeugten die vier mit „gut“ bewerteten SUV-Reifen nicht nur auf nasser, sondern auch auf trockener Fahrbahn, aber auch beim Kraftstoffverbrauch und im Verschleiß. Bei der Laufleistung hebt sich der Michelin mit knapp 47.000 km innerhalb der Spitzengruppe heraus, so dass dieser den ersten Platz erhält. Dagegen sind wenig Grip und schlechte Balance bei Nässe verantwortlich für das „mangelhaft“ des Laufenn. Er benötigte darüber hinaus mit knapp 45 Metern den längsten Bremsweg auf nassem Beton im Testfeld.

Erstmals hat der ADAC auch 18 Zoll Reifen getestet, zumal größere Reifen immer beliebter werden. Die getestete Dimension für die Golfklasse (225/40 R18) gehört zu den zehn meisterverkauften Reifendimensionen für Sommerreifen. Sie performen insgesamt auf ordentlichem Niveau. Neben dem Continental PremiumContact 6, dem Michelin Pilot Sport 4 und dem Goodyear Eagle F1 Asym 5 zählt auch der Maxxis Victra Sport 5 zu den empfehlenswerten Reifen. Einzig der Rotalla Setulla S-Pace RU 01 kann nur ein „ausreichend“ erreichen.

Die vier mit „gut“ bewerteten Sportreifen in der Golfklasse bieten auf trockener wie nasser Fahrbahn gute Fahreigenschaften und schneiden zudem im Verschleiß gut ab. Der Conti kann zwar auf trockener Fahrbahn nicht ganz mit dem Niveau der Spitzengruppe mithalten, erhält aber aufgrund der kurzen Bremswege im Trockenen insgesamt ein gutes Resultat. Im Idealfall gelingt dem Hersteller eine ausgewogene Lösung des Zielkonflikts Fahrleistungen gegenüber Verbrauch und Verschleiß. Das schafft der Pirelli P Zero nicht. Er bietet zwar die mit Abstand besten Trockeneigenschaften und die zweitbeste Nassperformance aller 16 Testreifen, wird aber bei Verbrauch und Verschleiß abgewertet. Dieses Modell ist eine Alternative für Fahrer mit einer geringen Jahreslaufleistung oder höheren Ansprüchen an Fahrperformance als an die Laufleistung.

Generell ist es ratsam, beim Reifenkauf das eigene Fahrverhalten zu berücksichtigen. Die aktuellen Sommerreifen überzeugen die Tester weitgehend, daher sollten Verbraucher beim Kauf zusätzlich individuelle Vorstellungen etwa bei Bremseigenschaften, Geräuschbelastung oder Laufleistung und Kraftstoffverbrauch berücksichtigen.

Bildquelle: Pixabay

Wie werden E-Autos richtig versichert?

Ohne Versicherung kommen auch die Besitzer von Elektroautos nicht aus – natürlich dürfen E-Autos nicht ohne eine gültige Kfz-Haftpflichtversicherung am Straßenverkehr teilnehmen. Diese kommt für Schäden auf, die der Versicherte durch Gebrauch des Fahrzeugs anderen Personen, Fahrzeugen oder Gegenständen zufügt. Doch worauf müssen E-Automobilisten bei einer Versicherung für Elektroautos achten und wie versichert man Stromer richtig?

Zuerst die klassische Frage: Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko?

Bislang ist der Anteil der E-Autos auf Deutschlands Straßen noch sehr gering. Das Kraftfahrt-Bundesamt gibt ihn mit rund 0,2 Prozent an. Doch nicht zuletzt aufgrund gezielter staatlicher Förderung dürfte die Flotte der Stromer in den kommenden Jahren weiter anwachsen, sind sich Experten sicher. Auch die EU-Kommission gab jetzt ihre Zustimmung zu höheren Kaufprämien für Elektroautos in Deutschland. Mit ihnen will die Bundesregierung die sogenannte Verkehrswende schaffen, sprich ihre Klimaziele 2030 im Verkehr erreichen. Dabei hat die Elektromobilität zentrale Bedeutung für das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung.
Somit werden sich auch immer mehr Autofahrer hierzulande damit beschäftigen müssen, wie sie ihren Stromer am besten versichern. Dabei haben sie zunächst – wie bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor – die Wahl, ob sie es bei einer reinen Haftpflichtversicherung belassen oder ob sie sich den zusätzlichen Schutz einer Teilkasko- bzw. Vollkasko-Police sichern. Die Kfz-Haftpflicht entschädigt – wie bereits erwähnt – Unfallopfer, kommt für Schäden an fremden Fahrzeugen auf sowie für Sach- und Personenschäden. Eine optionale Teilkasko übernimmt unter anderem die Schäden bei Diebstahl oder einem Wildunfall. Und die Vollkaskoversicherung leistet darüber hinaus nach einem selbstverschuldeten Unfall auch für die Schäden am eigenen Auto.

So versicherst du dein E-Auto richtig

Doch welche Besonderheiten gilt es nun bei Elektroautos zu beachten? Zunächst einmal die, dass bei diesen Fahrzeugen der Akku ein ganz wichtiges Bauteil darstellt. Und ein sehr teures! Das heißt, wenn der Akku kaputt geht oder in irgendeiner Form zu Schaden kommt, geht es richtig ins Geld. Dabei gilt es für E-Autofahrer zu beachten, dass der Akku als Fahrzeugteil nur in der Kaskoversicherung eingeschlossen ist. Deshalb kann eine solche Police bei Stromern eine noch größere Bedeutung haben als bei konventionell angetriebenen Autos.
Für den Versicherungsschutz von E-Autos sind grundsätzlich drei Varianten denkbar, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erläutert. Demnach verlangt bei einem geleasten Fahrzeug der Leasinggeber in der Regel den Abschluss einer Vollkaskoversicherung. Über die ist der Akku dann zum Beispiel bei Unfällen versichert. Auch bei der Option, dass der Akku geleast ist, was einige Autohersteller anbieten, ist eine Kaskoversicherung wichtig, da die Gewährleistung der Hersteller sich meist nur auf die Funktionsfähigkeit der Batterie beschränkt. Für weitere Schäden muss der Leasingnehmer aufkommen. Bei der dritten Möglichkeit, dass Auto und Akku komplett im Besitz des Halters sind, empfiehlt sich eine Vollkaskoversicherung schon allein wegen der höheren Anschaffungskosten für neue Elektroautos. Dann sind eben auch Schäden am Akku abgedeckt.
Wie bei Benzinern und Dieseln auch, richten sich die Kosten der Kfz-Versicherung eines Elektroautos nach den Typklassen, dem Schadenfreiheitsrabatt, der Heimat-Region (Regionalklassen) und weiteren individuellen Tarifierungsmerkmalen. Die Versicherung eines E-Autos ist deshalb auch nicht zwangsläufig teurer als die für einen Benziner oder Diesel. Im Gegenteil: Die HUK-COBURG gewährt 20 % Preisvorteil bei reinen Elektro-Autos auf den Kfz-Haftpflicht- und Kaskobeitrag. Denn für die Kalkulation der Prämien durch die Versicherer spielt die Antriebstechnik keine Rolle.

Bildquelle: Pixabay

Wie sicher waren Deutschlands Straßen 2019?

Die Unfallbilanz 2019 des Statistischen Bundesamts ist da. Ihr nach gibt es einen erfreulichen und historischer Tiefstand bei den Verkehrsopfern. 2019 gab es 6,6 % weniger Verkehrstote als im Vorjahr und auch die Zahl der Verletzten ist gesunken: -3,0 % gegenüber 2018.

Noch nie so wenig Verkehrstote wie im Jahr 2019

Im Jahr 2019 sind in Deutschland 3 059 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 216 Todesopfer oder 6,6 % weniger als im Jahr 2018 (3 275 Todesopfer). Damit erreichte die Zahl der Verkehrstoten den niedrigsten Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren. Auch die Zahl der Verletzten ging 2019 gegenüber dem Vorjahr zurück, und zwar um 3,0 % auf rund 384 000 Personen.
Insgesamt hat die Polizei im Jahr 2019 rund 2,7 Millionen Unfälle aufgenommen, 1,9 % mehr als ein Jahr zuvor. Bei 2,4 Millionen Unfällen blieb es bei Sachschäden (+2,5 %). Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging um 2,8 % auf rund 300 200 Unfälle zurück.
In Niedersachsen (+14 Getötete), in Mecklenburg-Vorpommern (+3 Getötete) und in Bremen (+2 Getötete) gab es im Jahr 2019 mehr Verkehrstote als im Vorjahr. In den übrigen Bundesländern kamen weniger Personen im Straßenverkehr zu Tode. In absoluten Zahlen betrachtet gab es die stärksten Rückgänge in Bayern (-77 Getötete oder -12,5 %), in Sachsen (-38 Getötete oder -19,2 %) und in Nordrhein-Westfalen (-32 Getötete oder -6,5 %).
Gemessen an der Einwohnerzahl war das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Sachsen-Anhalt mit 62 Todesopfern und in Mecklenburg-Vorpommern mit 55 Todesopfern je 1 Million Einwohner am höchsten. Weit unter dem Bundesdurchschnitt von 37 Getöteten je 1 Million Einwohner liegen aufgrund ihrer Siedlungsstruktur die Stadtstaaten, aber auch das Saarland und Nordrhein-Westfalen, wo auf 1 Million Einwohner 25 beziehungsweise 26 Getötete kamen.
Detailliertere Ergebnisse liegen für den Zeitraum Januar bis November 2019 vor. Diese zeigen, dass es bei fast allen Verkehrsbeteiligungsarten weniger Getötete im Straßenverkehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab.
Den stärksten prozentualen Rückgang in den ersten elf Monaten des Jahres 2019 gab es bei den getöteten Kraftradnutzerinnen und -nutzern, also unter anderem von Motorrädern, Mopeds und Motorrollern, mit -15,1 % (-105 Getötete). Den zweitstärksten Rückgang verzeichnete die Zahl der getöteten Insassen von Güterkraftfahrzeugen mit -14,2 % (-23 Getötete), gefolgt von den Fußgängerinnen und Fußgängern mit -6,9 % (-27 Getötete). Dagegen kamen von Januar bis November 2019 mehr Menschen, die mit einem Pedelec unterwegs waren, ums Leben (+32,6 % beziehungsweise +28 Getötete).

Bildquelle: Pixabay

Gehört der Umgang mit Assistenzsystemen in die Fahrerlaubnisprüfung?

Nicht nur Lenken, Kuppeln oder Schulterblick, sondern auch der Umgang mit digitalen Sicherheitssystemen wie intelligenten Geschwindigkeitsreglern oder aktiven Spurwechselassistenten sollten künftig in der Fahrschule unterrichtet werden. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 1.000 Personen ab 16 Jahren im Auftrag des TÜV-Verbandes ergeben.

Fahrassistenzsysteme können Sicherheit bieten – ihre korrekte Benutzung muss aber erlernt werden

Nach Ansicht von 89 Prozent der Befragten sollten Fahrschülerinnen und Fahrschüler den Umgang und die Funktionsweise von Assistenzsystemen im Rahmen der Fahrausbildung erlernen. 63 Prozent fordern, dass die Beherrschung der Systeme auch Bestandteil der Fahrerlaubnisprüfung wird. Fast drei Viertel (74 Prozent) sind der Meinung, dass auch erfahrene Autofahrer eine gründliche Einweisung in die elektronischen Assistenten bekommen sollten. „Fahrerassistenzsysteme bieten ein großes Potenzial für mehr Verkehrssicherheit“, sagt Marc-Philipp Waschke, Verkehrssicherheitsexperte beim TÜV-Verband (VdTÜV). „Autofahrer sollten bereits in der Fahrschule gründlich auf den Gebrauch von sicherheitsrelevanten Fahrerassistenzsystemen vorbereitet werden und den richtigen Umgang in der Fahrerlaubnisprüfung nachweisen.“ Dazu gehört es, neben den genauen Funktionsweisen insbesondere auch die Grenzen eines Systems kennenzulernen. Besonders, wenn ein Fahrzeug über Funktionen wie Spurhalteassistenten oder intelligente Geschwindigkeitsregler verfügt, darf die Aufmerksamkeit am Steuer deswegen nicht nachlassen.

Wichtig ist aber auch, dass Fahrschüler lernen, ohne Assistenzsysteme zurechtzukommen. „Besonders junge Autofahrer sind nach der Fahrschule häufig auf günstige und ältere Autos angewiesen, die nicht mit den modernsten Systemen ausgerüstet sind“, erläutert Waschke. „Wenn sie sich vorher in ihrer Ausbildung nur auf elektronische Unterstützung verlassen haben, steigt das Unfallrisiko.“ Deswegen sollte etwa bei der praktischen Fahrprüfung mit adaptiven Konzepten vorgegangen werden, bei denen einzelne Systeme auch deaktiviert werden können. Zukünftig soll daher der Fahrprüfer entscheiden, ob und wann welche Assistenzsysteme in der Prüfung verwendet werden. Der amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer soll die Möglichkeit haben, bei Systemen mit Sicherheitsrelevanz zu verlangen, dass der Bewerber das System aktiviert und überwacht. Gleichzeitig müssen im Rahmen der praktischen Prüfung aber auch Fahraufgaben ohne Systemunterstützung ausgeführt werden. Denn Abstandhalten oder sichere Spurwechsel gehören zur Grundkompetenz hinter dem Steuer. Waschke: „Assistenzsysteme sind wichtige Hilfsmittel, ersetzen aber nicht die individuelle Fahrkompetenz.“

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wird ab 2022 nach der „General Safety Regulation“ in jedem neuen Fahrzeugtyp und ab 2024 in jedem neuzugelassenen Fahrzeug eine Grundausstattung an elektronischen und digitalen Assistenzsystemen zur Pflicht. Bislang sind sie aber weder verpflichtender Bestandteil der Fahrausbildung noch der Fahrerlaubnisprüfung. Abhilfe kann die anstehende Überarbeitung der EU-Führerscheinrichtlinie schaffen. „Künftig müssen europaweit Minimalstandards für die Ausbildung und Prüfung mit Fahrerassistenzsystemen gelten“, fordert Waschke.

Bildquelle: Pixabay

Wie teuer kann abgeschleppt werden sein?

Eine Stichprobe unter zehn Abschleppunternehmen in Berlin ergab, dass es erhebliche Preisunterschiede bei den Anbietern für das einfache Versetzen von Autos gibt. Das ist das Ergebnis der Recherchen des rbb-Verbrauchermagazins „SUPER.MARKT“.

586 Euro für ein abgeschlepptes Auto – geht das?

Der preiswerteste Anbieter nahm 120 Euro, der teuerste forderte 240 Euro – für das Abschleppen von falsch parkenden Pkw auf privaten Grundstücken dürfen Unternehmen in Berlin und Brandenburg eigene Preise aufrufen. Einen geregelten festen Satz wie beim Abschleppen von Fahrzeugen im öffentlichen Raum gibt es hier nicht. „Die Abschleppunternehmen dürfen natürlich keine Fantasiepreise fordern, sie müssen sich an die ortsüblichen Preise halten und die Ortsüblichkeit wird bemessen an anderen Preisen oder anderen Abschleppunternehmen“, erklärt Patrick Rümmler, Anwalt für Verkehrsrecht.
Anlass der Recherchen waren mehrere Beschwerden von Mietern der GESOBAU AG aus dem Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf. Hier überwacht die Parkraum KG die Parkplätze, Ein- und Feuerwehrzufahrten. Ein Betroffener hat gegenüber dem rbb geäußert, dass er 586 Euro bezahlen musste, obwohl sein Auto nur innerhalb einer Tiefgarage versetzt worden war. In anderen Fällen wurden die Autos in sogenannte „Autokäfige“ verbracht und erst nach Zahlung der Abschlepprechnung freigegeben.
Diese Prozedere ist legal, erklärte Patrick Rümmler, Anwalt für Verkehrsrecht. Er beruft sich auf ein Gerichtsurteil des BGH, welches das sogenannte Zurückbehaltungsrecht erlaube. „Leider ist vom höchsten deutschen Gericht entschieden worden, dass es keine Erpressung ist, was die Unternehmen machen, indem sie sagen, erst Geld, dann Auto. Es ist das Recht, das Fahrzeug zurück zu behalten, solange das Geld nicht bezahlt worden ist.“
Wer sich gegen vermeintlich zu hohe Rechnungen wehren möchte, dem empfiehlt Rechtsanwalt Patrick Rümmler, eine detaillierte Auflistung der Kosten zu verlangen und nur unter Vorbehalt zu bezahlen. Die Summe könne man auch beim zuständigen Amtsgericht hinterlegen. So können Fahrzeughalter das „Zurückbehaltungsrecht“ des Abschleppdienstes aushebeln.
Im vergangenen Jahr wurden 29.000 Autos durch das Berliner Ordnungsamt und 36.000 von der Polizei abgeschleppt. Häufige Gründe: das Parken vor Einfahrten, insbesondere Feuerwehrzufahrten. Dafür berechnet das Ordnungsamt 199 Euro an reinen Abschleppkosten, die BVG nimmt bis zu 208 Euro, die Polizei 136 Euro. Oft kommt aber noch ein Bußgeld hinzu.

 

Bildquelle: Pixabay

Was wird der Reifen der Zukunft alles können?

Der Reifenhersteller Continental und das Meinungsforschungsinstitut forsa führten eine Umfrage zum „Reifen der Zukunft“ durch. Demnach ist ein niedriger Rollwiderstand die wichtigste Forderung an Reifenentwickler – das Preis-Leistungsverhältnis dagegen ist beim Reifenkauf wichtiger als Nachhaltigkeit in der Herstellung.

Auf der Suche nach dem „perfekten“ Reifen der Zukunft

Technologische Trends wie E-Scooter, gesellschaftliche Phänomene wie Flugscham und langfristige Themen wie alternative Antriebsformen, automatisiertes oder autonomes Fahren zeigen, dass sich die Mobilität mit sämtlichen Aspekten stetig weiterentwickelt. Grund genug für das Technologieunternehmen Continental, gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut forsa nachzufragen, welche Anforderungen Autofahrer an den Pkw-Reifen der Zukunft über höchste Sicherheit hinaus haben. Dazu nahmen bundesweit über 1.000 Autofahrerinnen und Autofahrer im November an einer repräsentativen Umfrage teil. Das Ergebnis: Für knapp 40 Prozent der Befragten ist es am wichtigsten, dass der Reifen zukünftig noch weniger Rollwiderstand hat und damit Kraftstoff spart. Am zweithäufigsten wurde die Pannensicherheit genannt.
In den jeweiligen Altersgruppen zeigt die Umfrage unterschiedliche Resultate. So spielt beispielsweise eine höhere Pannensicherheit bei den 18- bis 29-Jährigen die wichtigste Rolle. Der Wunsch nach einem Reifen, der energieeffizient läuft, ist bei 45- bis 59-Jährigen am stärksten ausgeprägt, während die Nachhaltigkeit in Bezug auf Material und Produktion bei den 30- bis 44-Jährigen am häufigsten genannt wurde.
Kein überraschendes Ergebnis brachte die Continental-Umfrage bei der Rolle zukünftiger Reifenpreise: Für 92 Prozent der Befragten ist das Preis-Leistungsverhältnis wichtig oder sehr wichtig. Gleichzeitig geben 75 Prozent der Autofahrer an, dass ein reduzierter Rollwiderstand und das damit einhergehende Kraftstoff sparen wichtig oder sehr wichtig für sie sind. Dabei kann sich ein bezüglich Rollwiderstand und Laufleistung optimierter Reifen positiv auf die Gesamtbetriebskosten eines Pkw auswirken. „Endkunden sollten deshalb immer auf das EU-Reifenlabel achten, ein Labelwert A im Rollwiderstand zeigt, dass der Reifen sehr energieeffizient abrollt“, erklärt Continental-Reifenentwickler Andreas Schlenke. „Wenn dann bei den Nässebremswegen auch ein A steht, kauft man ein sehr sicheres und nachhaltiges Produkt. Die gesellschaftlichen Themen rund um die Mobilität von morgen werden die Zukunft des Autoreifens sicher beeinflussen. Unsere Produkte werden einen noch höheren Beitrag zur Sicherheit, Steigerung der Energieeffizienz, Pannensicherheit und Nachhaltigkeit beisteuern“, hält Schlenke abschließend fest.

Bildquelle: Pixabay

 

Wie gut sind Deutschlands Oldtimer in Schuss?

Etwa 800.000 Oldtimer sind momentan auf Deutschlands Straßen unterwegs und dieses Jahr werden wieder einige dazukommen. Diese werden, wie die meisten anderen Oldtimer, überwiegend top in Schuss sein. Denn die Zahlen für 2019 bestätigen erneut: Mit dem Fahrzeugalter sinkt die Mängelzahl.

Autos mit H-Kennzeichen meist sehr gepflegt und technisch sicher

Mercedes-Benz 500 E, Volvo 940, Volkswagen T4 und Opel Calibra: Die frühen Exemplare dieser beliebten Youngtimer können ab 2020 das begehrte H-Kennzeichen erhalten. Denn sie rollten vor 30 Jahren erstmals auf die Straßen. Auch Audi 100 C4, BMW 3er E36, Ford Escort (5. Generation), Mazda MX-5 und weitere Typen gehören nun zu den „echten“ Oldtimern. Insgesamt sind derzeit rund 800.000 der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge älter als 30 Jahre. Um die 500.000 davon haben ein H-Kennzeichen (Stand zum 1. Januar 2019 laut Kraftfahrtbundesamt: 756.000 Fahrzeuge sind älter als 30 Jahre, 474.000 davon haben ein H-Kennzeichen).
„Autos mit H-Kennzeichen sind meist sehr gepflegt und technisch sicher unterwegs“, sagt Marco Oehler, stellvertretender Technischer Leiter der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH. „Die Zahlen für 2019 bestätigen erneut: Mit dem Fahrzeugalter sinkt die Mängelzahl. Oldtimer-Besitzer achten offenbar auf einen technisch guten Zustand ihres rollenden Kulturguts.“
Die diesjährigen Neuzugänge in der Riege der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen können dabei durchaus als ideale Einstiegsmodelle in die Passion Oldtimer dienen. Aus den frühen 1990er-Jahren stammend, handelt es sich zumeist um technisch ausgereifte Fahrzeuge mit einfacher und damit beherrschbarer Elektronik sowie guter Ersatzteilversorgung. Schon längst haben sie ihre Fans - und damit gibt es zugleich zahlreiche andere Enthusiasten für den Know-how-Austausch.

Die GTÜ hat aus ihrer Mängelstatistik 2019 der Hauptuntersuchung die klassischen Fahrzeuge herausgefiltert. In der Altersgruppe von 30 bis 60 Jahren ist die Zahl der gefährlichen Mängel mit 17,9 Prozent um 4,1 Prozent geringer als in der Gesamtstatistik inklusive jüngster Pkw (22,0 Prozent). Häufiger als diese haben Oldtimer geringe Mängel (27,2 Prozent), die sich in der Regel gut beheben lassen. 54,9 Prozent von ihnen sind ohne Mängel unterwegs.
Bis zu einem Fahrzeugalter von ungefähr 23 Jahren steigt laut GTÜ-Statistik die Mängelzahl an. Danach sinkt sie kontinuierlich. Interessant auch der Vergleich mit Oldtimern ohne H-Kennzeichen: Sie haben mehr Mängel als jene mit H-Kennzeichen. 44,2 Prozent von ihnen sind mängelfrei – mit H-Kennzeichen sind es bei 55,1 Prozent fast elf Prozent mehr. 29,7 Prozent haben geringe Mängel (mit H-Kennzeichen: 27,1 Prozent) und 26,1 Prozent erhebliche Mängel (17,8 Prozent).
Wirft man einen Blick auf die Vorkriegsklassiker, zeigt sich ein deutlich anderes Bild. 78 Prozent der in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassenen Oldtimer der Baujahre 1920 bis 1940 waren 2019 bei der Hauptuntersuchung mängelfrei. 16,8 Prozent wiesen geringe Mängel auf und nur 5,2 Prozent hatten erhebliche Mängel.

Bildquelle: Pixabay

Wie wintertauglich sind Autos mit alternativen Antrieben?

Laut einer forsa-Umfrage würden sich 28 Prozent der Deutschen beim Kauf eines Neuwagens für einen alternativen Antrieb entscheiden. Doch wissen sie auch, dass Elektroautos kälteempfindlicher als Benzin- und Dieselfahrzeuge sind?

Alternative Antriebe im Winter: Was muss ich wissen?

Hybrid-, Elektro- und Gasautos zählen zu den beliebtesten Fahrzeugen mit alternativem Antrieb: Sie schonen gleichermaßen die Umwelt, Ressourcen sowie langfristig auch den Geldbeutel. Für immer mehr deutsche Fahrer sind das genügend Gründe, beim nächsten Autokauf vom Benziner oder Dieselfahrzeug auf eine der neuen Varianten umzusteigen. Doch wie verhalten sich Elektroauto & Co. bei winterlichen Temperaturen?

Noch sind Alternativantriebe rar auf deutschen Straßen. Doch laut einer forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt würde sich knapp jeder Dritte (28 Prozent) beim Neukauf für einen Wagen mit Hybridmotor, Gas- oder Elektroantrieb entscheiden.* Da stellt sich zwangsläufig die Frage, wie sich die Autos und vor allem ihre Akkus bei winterlichen Temperaturen so schlagen. „Mit Diesel oder Autogas betriebene Fahrzeuge laufen auch bei Temperaturen unter 0 Grad ohne Probleme. Voraussetzung ist, dass der in Deutschland zur kalten Jahreszeit übliche Winterdiesel bzw. Wintergas mit veränderter Zusammensetzung getankt wird“, erklärt Roman Wagner, Kfz-Experte von CosmosDirekt.
Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zum herkömmlichen Antrieb ist die Elektrovariante am anfälligsten für Kälte. Bereits Temperaturen unter -5 Grad drosseln die Kapazität der Elektroautobatterie erheblich. Dies kann dazu führen, dass sich die übliche Reichweite der Fahrzeuge deutlich reduziert. „Die Batterie ist das Herz des Elektroautos und ein sehr teurer Bestandteil. Am besten sichert man sie daher gegen Schäden ab, etwa mit einer Voll- oder Teilkaskoversicherung. Einzelne Versicherer bieten die Möglichkeit, auch Schäden durch Bedienungsfehler wie Tiefenentladung oder Überladung abzusichern“, erklärt Roman Wagner.

*Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Auto-Emotionen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Mai 2016 wurden in Deutschland 2.004 Autofahrer ab 18 Jahren befragt, die ein Auto im Haushalt besitzen.

Bildquelle: Pixabay

Lkw-Stellplatz-Mangel: Welche Gefahr besteht für Autofahrer?

Lkw sind aus dem Straßenverkehr nicht mehr wegzudenken. Gerade auf der Autobahn gehören sie zum üblichen Bild. Doch leider wird es auch immer verbreiteter, dass die Lkw-Fahrer ihre tonnenschweren Fahrzeuge verbotswidrig abstellen – auf der Autobahn.

Lkw-Fahrer finden keine Parkplätze – und werden zur Gefahr

Jede Nacht aufs Neue stehen in Deutschland rund 94.000 Lkw-Fahrer vor der Herausforderung, entlang der Autobahn einen Stellplatz für ihren Lastwagen zu finden. Erfolgreich sind dabei jedoch nur etwa 70.000 Brummifahrer, etwa 23.500 gehen bei der Suche regelmäßig leer aus und sind gezwungen, ihr Fahrzeug verbotswidrig abzustellen. Das zeigen Zahlen, die die Bundesanstalt für das Straßenwesen (BASt) jüngst veröffentlicht hat. Damit hinkt die Lkw-Stellplatzkapazität – allen Anstrengungen in den vergangenen Jahren zum Trotz – dem Bedarf immer noch weit hinterher. Die meisten Plätze fehlen laut BASt in Bayern und Nordrhein-Westfalen.
Aus Sicht des ADAC ist ein weiterer zügiger Ausbau der Lkw-Stellplatzkapazitäten zwingend erforderlich. Zu oft sind Lkw-Fahrer gezwungen, ihre Fahrzeuge auf dem Standstreifen oder in Ausfahrten von Rastanlagen abzustellen. Dies führt zu einer massiven Gefährdung der Verkehrssicherheit. Denn Autofahrer rechnen nicht mit einem parkenden Fahrzeug in einer Autobahnausfahrt oder auf dem Standstreifen, der eigentlich nur Pannenfahrzeugen vorbehalten ist. Gerade nachts kann es dadurch zu folgenschweren Unfällen kommen.
Obwohl in den vergangenen Jahren bereits viele neue Lkw-Stellplätze geschaffen wurden, reichen die bisherigen Bemühungen bei weitem nicht aus. Die prognostizierte weitere Zunahme des Schwerverkehrs in den kommenden Jahren unterstreicht die Dringlichkeit des Ausbaus zusätzlicher Plätze. So empfiehlt der ADAC, die Kapazitäten an bestehenden sowie bei neuen Rastanlagen durch intelligente Parksysteme zu erweitern. Auch private Firmengelände sollten stärker für die Nutzung in Betracht gezogen werden. Die Einführung eines Parkleitsystems, das Lkw-Fahrer über die Belegung von Stellplätzen frühzeitig informiert, steckt bislang noch in den Anfängen. Gefordert ist in jedem Fall der Bund, den Ausbau der Stellplatz-Kapazitäten zügig voranzutreiben und auch die Schaffung von Plätzen durch Privatinvestoren zu fördern.

Bildquelle: Pixabay

 

Sicher in die Motorradsaison: Wie bereite ich mich vor?

Es ist wieder soweit, die Motorradsaison beginnt. Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen rollen auch die Zweiräder aus den Winterquartieren auf die Straßen. Vor dem Start in die neue Saison sollten jedoch Mensch und Maschine einen sorgfältigen Check durchlaufen – Technik und die Fähigkeiten im Sattel stehen ganz oben auf der Liste mit Tipps der KÜS.

Das sollten Motorradfahrer vor Saisonstart wissen

Zweimal die Größe eines Bierdeckels – so groß ist die Kontaktfläche der Motorradreifen und somit der ganzen Maschine inklusive Fahrer zur Straßenoberfläche. Es versteht sich also, dass dem schwarzen Gummi die ganz besondere Sorgfalt gehört. Die Profiltiefe, gemessen in den Profilrillen im mittleren Bereich, muss die gesetzlich vorgeschriebenen 1,6 Millimeter aufweisen. Die KÜS empfiehlt 3 Millimeter und das Reifenalter, zu lesen an der DOT-Nr. auf der Reifenflanke, sollte sechs Jahre nicht überschreiten. Ältere Reifen verlieren an Haftung. Eine Kontrolle auf Blessuren, etwa Risse oder Beschädigungen an der Flanke, ist notwendig. Erforderlich ist auch die Kontrolle und, falls nötig, die Korrektur des Reifendrucks.
Weicht die Bereifung von der Originalausrüstung ab, so gibt es hier neue Bestimmungen. Für bestimmte Motorradgruppen sind entweder Teilegenehmigungen oder eine Sonderabnahme (Einzelbegutachtung) erforderlich, die Unbedenklichkeitsbescheinigung der Hersteller reicht hier nicht mehr. Die Konsequenz kann eine Stilllegung sein.
Hier empfiehlt die KÜS, für das jeweilig betroffene Motorrad ganz konkret bei ihren Prüfingenieuren/-innen oder im Fachhandel nachzufragen.
Beschädigungen an der Felge können zu einer „Unwucht“ führen und die Tragfähigkeit beeinflussen. Beides führt zu negativem und somit gefährlichem Fahrverhalten. Eine Kontrolle gehört zum Frühjahrscheck.
Gleiches gilt für den Rahmen. Sein tadelloser Zustand sorgt für die Stabilität des Kraftrades, Beschädigungen können schlimme Folgen haben. Anbauteile, Verkleidungen und Packtaschen müssen sorgfältig und sicher befestigt werden.

Nach langer Standzeit: Batterie überprüfen

Die Batterie muss geladen sein, nach der langen Standzeit im Winter kann es hier zu Verlusten bei der Spannung kommen. Ihre Flüssigkeitsstände sollten ebenso wie die von Motoröl, Bremsflüssigkeit und Kühlmittel in Qualität und Quantität überprüft und notfalls erneuert oder aufgefüllt werden – ein Thema für die Fachwerkstatt. Ein Blick auf die Bremsbeläge schadet nicht, ebenso ein kurzer Bremsentest.
Eine gut gereinigte und gefettete Kette mit einem Spiel von zwei Fingerbreit – wenn der Fahrer auf dem Motorrad sitzt – kann möglicherweise viel Ärger während der Saison ersparen. Beim Bewegen des Lenkers von Endanschlag zu Endanschlag können Mängel im Lenkverhalten, wie Rastpunkte oder unterschiedliche Einschlagwinkel, erkannt werden. Achten muss man auch darauf, dass alle Gelenke und Züge freigängig und gut gefettet sind. Hier sind Verharzungen im Laufe der Winterpause denkbar.
Beleuchtung und Hupe müssen funktionieren, ebenso die elektrische Anlage, etwa Kupplungs- und Seitenständerschalter. Eine sorgfältige und gründliche Reinigung der Pole sowie der Kontaktklemmen an der Batterie ist dringend zu empfehlen. Einfaches Einfetten, allerdings nicht an den Kontaktverbindungen, schützt die Pole wirksam vor Korrosion.
Noch ein praktischer Tipp: Bei Krafträdern, die mit einem Gemisch aus Treibstoff und Öl fahren, kann sich das Öl über die Wintermonate vom Benzin absetzen. Daher mit so wenig Tankinhalt wie möglich nach der Saison abstellen und beim Saisonstart neu betanken. Die Entleerung der Schwimmkammern der Vergaser macht Sinn, also den Benzinhahn öffnen und frischen Kraftstoff in den Vergaser füllen. Bei Verschmutzung des Luftfilters und/oder des Treibstofffilters sind Reinigung oder gleich Ersatz erforderlich.


Ist auch der Motorradfahrer fit?

Ist die Maschine gecheckt, geht es um die Fahrerin oder den Fahrer. Passt die Kombi noch oder zwickt und zwackt es, flattert sie? Mängel können hier den Fahrspaß verderben, aber auch die Konzentration und die Aufmerksamkeit negativ beeinträchtigen. Kratzer und Schäden am Helmvisier müssen beseitigt werden, notfalls steht eine Erneuerung an, in jedem Fall aber muss es nach der Winterpause gründlich gereinigt werden.
Die erste Ausfahrt sollte nicht mit einem Kavaliersstart beginnen, sondern ein eher verhaltenes Rollen vom Hof sein. Die Überprüfung aller Funktionen am Motorrad lassen sich so sicher bewerkstelligen und man gewöhnt sich wieder an die Maschine und ihre Fahreigenschaften. Danach steht dem erfolgreichen Motorradsommer nichts mehr im Weg.

Bildquelle: Pixabay

StVO-Änderung zur Rettungsgasse – was muss ich wissen?

Im Zuge der Reform der Straßenverkehrsordnung werden in Zukunft Verstöße gegen die Rettungsgasse härter bestraft. So müssen Autofahrer mit einem Monat Fahrverbot rechnen, wenn sie keine Rettungsgasse bilden. Härtere Strafen gibt es auch für Verkehrsteilnehmer, die durch die Rettungsgasse fahren.

Keine Rettungsgasse gebildet: ab sofort ein Monat Fahrverbot

Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt (wie bisher auch) 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Dazu kommt jetzt noch ein Monat Fahrverbot. Deutlich härter werden künftig auch Fahrer bestraft, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen: mindestens 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Das schreibt der ADAC.
Damit die Rettungs- und Einsatzkräfte schnell und ohne Behinderung zum Unfallgeschehen kommen, muss die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden.
Und so geht es: Auf Autobahnen und Straßen außerorts mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus, alle anderen orientieren sich nach rechts. Da auf die Polizei noch Notarzt, Feuerwehr oder Abschleppdienst folgen können, muss die Rettungsgasse so lange offenbleiben, bis der Stau sich auflöst.
Auch wer jetzt in Richtung Skigebiete unterwegs sind, sollte auf die Regelungen zur Rettungsgasse im Ausland achten. In Österreich besteht die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, auf Autobahnen und Schnellstraßen mit mindestens zwei Fahrspuren je Richtung. Auf zwei- oder mehrspurigen Fahrbahnen müssen sich alle Verkehrsteilnehmer bereits bei stockendem Verkehr auf der linken Spur so weit links wie möglich einordnen. Alle Fahrzeuge auf den anderen Spuren orientieren sich so weit wie möglich nach rechts.
In Frankreich müssen Autofahrern den Einsatzfahrzeugen die Möglichkeit geben, an den anderen Verkehrsteilnehmern vorbeizufahren. Die Schweiz sieht auf Autobahnen mit zwei Fahrstreifen muss für Einsatzfahrzeuge eine Rettungsgasse in der Mitte der zwei Fahrstreifen frei bleiben. Bei drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen ist die Gasse zwischen dem linken und dem zweiten Fahrstreifen von links zu bilden. Und in Italien gibt keine speziellen Vorschriften.

Bildquelle: Pixabay

 

Wie kann ich Rückenschmerzen beim Autofahren vermeiden?

Die Evolution hat für den Menschen den aufrechten Gang als natürliche Körperhaltung vorgesehen. Auf dauerhaftes Sitzen reagiert der Körper dagegen mit Schmerzen. Vor allem Autofahrer können ein Lied davon singen. Doch jeder kann mit einfachen Mitteln dafür sorgen, Rückenschmerzen beim Autofahren zu vermeiden oder wenigstens einzudämmen.

Das können Autofahrer gegen Rückenschmerzen machen

Besonders die starke Anspannung während des Autofahrens kann zu Rückenschmerzen führen. Zudem muss sich der Autofahrer konzentrieren, was zu einer höheren Grundspannung in den Muskeln führt. Beine, Nacken, Schultern sowie die Lendenwirbelsäule können dadurch verkrampfen. Hinzu kommt: Muskeln und Bandscheiben sind während des Fahrens zum Stillstand verdammt, sie leben aber von der Bewegung. Schlechte Sitze, die immer noch oft in Autos verbaut sind, tragen ihr Übriges dazu bei, dass man von Kreuzschmerzen geplagt wird.
Die Basis für das Entgegenwirken von Rückenschmerzen ist die richtige Einstellung des Autositzes – Tipps hierzu hat die Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern e. V. (Goslar Institut) zusammengefasst:

- Die Rückenlehne sollte in einem Winkel von etwa 100 Grad zur Sitzfläche eingestellt sein. Das sorgt für eine leicht zurückgelehnte Haltung, die Muskulatur und Bandscheiben entlastet.
- Die Schultern sollten von der Rückenlehne unterstützt werden. Das Lenkrad sollte mit leicht angewinkelten Armen bedient werden.
- Rücken Sie das Gesäß so dicht wie möglich an die Rückenlehne heran, sodass die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Krümmung unterstützt wird.
- Stellen Sie die Sitzfläche leicht ansteigend ein, sodass die Oberschenkel locker aufliegen und die Pedale ohne großen Kraftaufwand durchgetreten werden können.
- Die Länge der Sitzfläche stellen Sie am besten so ein, dass zwischen Kniekehle und Sitzvorderkante zwei bis drei Zentimeter Freiraum vorhanden ist.
- Man sollte immer so hoch wie möglich sitzen. Wenn zwischen Kopf und Dachhimmel noch eine Handbreit Platz ist, dann hat man die beste Übersicht und positioniert zugleich das Becken richtig.
- Bei der Einstellung der Kopfstütze sollten Sie beachten, dass sie den ganzen Kopf stützt. Dies ist gewährleistet, wenn die Oberkanten von Kopfstütze und Kopf übereinstimmen. Der Abstand zum Kopf sollte zwei Zentimeter betragen.

Aber auch während der Autofahrt kann man Schmerzen mit einfachen Übungen vorbeugen. Hier einige Tipps:

- Pressen Sie den Rücken kurz in den Sitz oder ziehen Sie die Schultern zu den Ohren hoch. Spannen Sie so die Muskeln etwa zehn Sekunden an und lassen Sie sie anschließend wieder locker. Dadurch werden sie wieder besser durchblutet.

Bei längeren Wartezeiten, etwa im Stau, vor einer Ampel oder an Grenzübergängen, lassen sich auch etwas aufwändigere Übungen bewerkstelligen:

- Räkeln Sie sich im Sitz, strecken Sie die Arme hoch, und drücken Sie mit den Händen gegen das Autodach. Den Druck dann drei bis sechs Sekunden halten, dann die Muskulatur lockern und tief durchatmen.
-Umfassen Sie in aufrechter Haltung mit beiden Händen das Lenkrad und versuchen es zusammenzudrücken. Die Spannung drei bis sechs Sekunden halten und danach die Arme locker herunterhängen lassen.
- Stellen Sie beide Füße flach auf den Boden und drücken Sie kräftig dagegen. Dabei Gesäß- und Bauchmuskulatur fest anspannen und nach drei bis sechs Sekunden wieder entspannen.
- Fassen Sie mit beiden Händen hinter die Nackenstütze und ziehen Sie den Kopf an die Stütze heran. Wieder drei bis sechs Sekunden anspannen und dann wieder lockern.

Auch ein paar allgemeine Verhaltensregeln sollte man beherzigen:

- Trinken Sie genug während der Autofahrt. Nicht nur an heißen Tagen, sondern auch bei normalen Temperaturen fördert dies die Durchblutung.
- Öffnen Sie zwischendurch immer mal wieder das Fenster, um frischen Sauerstoff zu tanken.
- Auf das Rauchen sollte man möglichst verzichten. Nikotin schränkt die Konzentration ein und verengt die Blutgefäße, was die Muskeln leichter verh

Bildquelle: Pixabay

 

Was muss ich über die Lademöglichkeiten von E-Autos wissen?

Bei Elektro-Fahrzeugen spielt nicht nur die Reichweite eine wichtige Rolle, sondern auch die Kombination aus guter Schnellladefähigkeit und effizientem Verbrauch. Erst damit wird ein E-Fahrzeug auch für längere Strecken einsetzbar. Doch wann ist ein E-Auto langstreckentauglich und was sollten Autofahrer über Schnellladetechnologien wissen?

Fünf E-Autos im ADAC-Lade-Test

Als langestreckentauglich bezeichnet der ADAC ein E-Auto dann, wenn es eine Ecotest-Reichweite von mindestens 300 km besitzt und in 30 Minuten wieder mindestens 200 km Reichweite nachladen kann.
Zwar werden die Schnellladetechnologien der Fahrzeuge immer besser, dennoch machen Fahrzeughersteller oft nur vage Angaben dazu. Dementsprechend wichtig ist es für Verbraucher, das Schnellladeverhalten eines Elektroautos zu kennen. Das hilft sowohl bei der Kaufentscheidung als auch bei der Routenplanung. Der ADAC hat fünf Fahrzeugen bei einem Schnellladevorgang gemessen, und die wiedergewonnene Reichweite nach 10, 20 oder 30 Minuten ermittelt.
Das Ergebnis: die Ladestrategien fallen bei Modellen verschiedener Hersteller sehr unterschiedlich aus. Am überzeugendsten ist der Audi e-tron, der im relevanten Bereich (10 bis 80 Prozent Batterieladestand) konstant mit sehr hoher Leistung von knapp 150 kW lädt. Der Mercedes EQC dagegen regelt seine Ladeleistung schon bei knapp 40 Prozent Batteriestand kontinuierlich herunter. Weitaus geringere Ladeleistungen generieren der Opel Ampera-e, der Renault Zoe und der Nissan Leaf. Für Langstreckenfahrten sind sie dadurch weniger geeignet. So lädt der Audi e-tron innerhalb der ersten 10 Minuten 113 Kilometer Reichweite nach, der Nissan Leaf dagegen nur 40 Kilometer. Nach 30 Minuten Ladezeit schafft der e-tron mit der geladenen Energie 305 Kilometer, der Nissan Leaf 124 Kilometer.
Künftig wird der ADAC in den E-Autotests die Ladekurven und damit die nachgeladenen Reichweiten der Elektroautos standardmäßig ermitteln. Dadurch können Verbraucher die E-Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Schnellladefähigkeit besser vergleichen.
Der ADAC empfiehlt Verbrauchern die Schnellladefunktion unbedingt mitzubestellen, denn damit ist ein E-Auto im Alltag deutlich flexibler einsetzbar. Unterwegs sollte der Akku nur bis etwa 80 Prozent schnellgeladen werden, denn danach dauert das Laden unverhältnismäßig lange. Die Hersteller sind gefordert die Verbraucher besser mit Informationen zur Schnellladetechnologie zu versorgen und keinen Aufpreis für die Schnellladebuchse zu verlangen. Sie sollte mittlerweile zur Serienausstattung gehören.

Bildquelle: Pixabay

 

Wie teuer wird künftig Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit?

Die vom Bundesverkehrsministerium verabschiedete Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung hat neue Sanktionen für Geschwindigkeitsüberschreitungen und weitere Vergehen im Straßenverkehr festgelegt. Sie soll schnellstmöglich in Kraft treten. Das hat die Bundesregierung am 14. Februar 2020 angekündigt.

Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit: Früher Punkte, doppelt so teuer

Die Bußgelder verdoppeln sich für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts und außerorts von 1 km/h bis zu 21 km/h. Das heißt, bei Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts von nur 1 km/h fällt ein Bußgeld von 30 Euro statt bisher 15 Euro an. Fährt man außerorts 20 km/h zu schnell, so wird man mit 60 Euro statt 30 Euro zur Kasse gebeten. Punkte in Flensburg drohen den Autofahrern künftig nicht mehr erst ab 21 km/h, sondern schon ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 16 km/h. Auch die Grenzen für ein Fahrverbot werden um 10 km/h gesenkt. So müssen Autofahrer ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 21 km/h innerorts, statt bislang 31 km/h, mit einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Außerhalb geschlossener Ortschaften, also auch auf Autobahnen, droht nun ab 31 km/h überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrverbot von einem Monat – vorher war dies erst ab 41 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung die Folge.

Gegenwind kommt unter anderem von der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins e. V. – nach ihrer Auffassung sind die geplanten Änderungen nicht geeignet, das Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, zu erreichen. Dem würden vermehrte Polizeikontrollen eher entgegenkommen. „Durch höhere Bußgelder steht der Staat nur wieder im Verdacht, seine Kasse zusätzlich füllen zu wollen. Gleichzeitig steigt die Gefahr die Fahrerlaubnis durch das Erreichen der Punktegrenze zu verlieren immens,“ so Rechtsanwältin Dr. Daniela Mielchen, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht.
Auch ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand äußerste sich bereits vor der StVO-Reform skeptisch: „Statt einzelne Verkehrsdelikte härter zu bestrafen, sollte der Bußgeldkatalog so überarbeitet werden, dass Strafen und Taten in einem nachvollziehbaren Verhältnis stehen.“

Bildquelle: Pixabay

Selbst fahren oder selbstfahrend – was wollen Autofahrer wirklich?

Selbstständig fahrende Autos, die andere Verkehrsteilnehmer erkennen und ihre Fahrgäste sicher und ohne Fahrer ans Ziel bringen. Noch hört sich das wie Zukunftsmusik an, aber Experten sind sicher, dass diese Vision schon in wenigen Jahren Realität werden wird. Doch wollen die deutschen Autofahrer ihre Autonomie überhaupt an einen Algorithmus abgeben?

Rauben autonomes Autos die eigene Autonomie?

Laut einer aktuellen Umfrage von AutoScout24 ist Skepsis angebracht, denn jeder Dritte steht dieser Technik kritisch gegenüber. Vor allem Frauen trauen dem autonomen Fahren nicht. Der Online-Automarkt hat 1.000 Autohalter im Rahmen einer repräsentativen Studie zu ihrer Einstellung zum autonomen Fahren befragt. Demnach sagen 34 Prozent, dass sie der Technik nicht trauen und sie diese ängstlich macht. Zudem verbinden viele die Freiheit am Fahren damit, selbst hinter dem Lenkrad zu sitzen und sich nicht zum Copiloten degradieren zu lassen: 30 Prozent sehen im autonomen Fahren entsprechend eher eine Einschränkung und sagen: „Ich will selber fahren.“ Auch der Fun-Faktor spielt eine Rolle, so geben 27 Prozent an, dass Spaß am Fahren nur möglich sei, wenn man selbst hinter dem Lenkrad sitze. Und 17 Prozent meinen, dass sich das autonome Fahren in sein Gegenteil verkehre, sie sagen: „Es nimmt mir Autonomie.“
Auf der anderen Seite stehen die Befürworter der neuen Technik. So sagen 18 Prozent, dass sie sich autonomes Fahren praktisch vorstellen, da sie während der Fahrt mehr Zeit zum Arbeiten oder Lesen hätten. 17 Prozent meinen, dass die Mobilität von morgen ihnen Autonomie verschaffe. Und 13 Prozent bewerten die Sicherheit durch die selbstfahrenden Autos ganz anders als ihre Kritiker, sie sagen: „Autofahren wird so viel sicherer sein – das beruhigt mich.“ Elf Prozent schwärmen regelrecht vom autonomen Fahren: Für sie kommt es einem Gefühl der Freiheit gleich, es sei „purer Luxus“.
Vor allem Frauen begegnen der neuen Technik mit Skepsis. So macht die autonome Mobilität 44 Prozent der weiblichen Fahrer Angst, aber nur 23 Prozent der Männer geben sich besorgt. Zudem wollen 32 Prozent der Frauen lieber selber Fahren, aber nur 28 Prozent der Männer legen darauf wert. 19 Prozent der Frauen haben das Gefühl, das autonome Fahren nehme ihnen Autonomie, doch nur 15 Prozent der Männer sehen das so.

Bildquelle: Pixabay

Mit Medikamenten ans Steuer – geht das?

Die meisten Deutschen haben zu Hause eine kleine Hausapotheke. Dementsprechend schnell und unbedacht greifen manche auch zu der Medizin. Dabei wird nicht bedacht, dass bestimmte Medikamente im Alltag, z. B. am Steuer eines Autos, Nebenwirkungen aufweisen können, die einen durchaus in Gefahr bringen könnten.

Achtung Autofahrer: Selbst pflanzliche Medikamente bergen Risiken!

Quälende Kopfschmerzen, labiler Kreislauf, Allergien, Erkältungen und grippale Infekte – es gibt viele Leiden, die den Alltag manchmal beschwerlich machen. Um Gesundheit und Verkehrstauglichkeit wiederherzustellen, werden leider oft die Signale des Körpers ignoriert. Die Auswirkungen der Erkrankung sind ebenso ernst zu nehmen, wie Nebenwirkungen eingenommener Medikamente. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, rät bei Schmerzen oder Erkältung zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr. Sind Schmerzen oder Erkältung besonders stark, empfiehlt der ACE, Auto und Fahrrad stehenzulassen. Jeder Verkehrsteilnehmende ist für seine Fahrtauglichkeit eigenverantwortlich. Es gibt kein Gesetz, das die Teilnahme am Straßenverkehr bei Einnahme von Medikamenten generell verbietet oder einschränkt. Viele Verkehrsteilnehmenden wissen oft nicht, dass sie nach Einnahme bestimmter Medikamente nicht mehr fahrtüchtig sind. Neben zahlreichen verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zählen zu diesen einschränkenden und verkehrsrelevanten Medikamenten auch viele der frei verkäuflichen, wie Schmerzmittel, Schnupfenspray, Hustensaft, Appetitzügler und weitere. Bei einigen pflanzlichen Medikamenten kommt der beträchtliche Alkoholgehalt, der unter Umständen im zweistelligen Prozentbereich liegen kann, noch hinzu.
Ist ein Verkehrsteilnehmender in medikamentöser Behandlung, empfiehlt der ACE sich in der behandelnden Arztpraxis oder der Apotheke zu informieren, ob man unter der eingenommenen Medikation verkehrstüchtig ist. Wichtig auch: Dabei ehrlich über die Einnahme aller Medikamente, auch der rezeptfreien, Auskunft geben. Manchmal können durch die gleichzeitige Einnahme von unterschiedlichen Medikamenten Wechselwirkungen hervorgerufen werden. Ratsam ist es in jedem Fall, den Beipackzettel zu überprüfen. Dort werden Wirkstoffe und Warnhinweise aufgeführt.
Laut ACE gilt ein generelles Fahrverbot selbst wenn sich der Verkehrsteilnehmende fit fühlt:

- 24 Stunden nach einer Narkose, auch bei ambulanten Operationen.
- nach Augenuntersuchungen, bei denen die Pupillen durch die Gabe von Tropfen erweitert wurden und so durch Lichteinfall das räumliche Sehen beeinträchtigt ist.
- bei Neu- oder Umstellung einer chronischen Schmerzmedikation.

Bildquelle: Pixabay

61 Jahre Blitzer: Das hat sich verändert

Im Februar 1959 ging im Raum Düsseldorf der erste Blitzer Deutschlands an den Start. Das Ziel war klar: Mit der Premiere der Geschwindigkeitsmessanlage sollten Autofahrer sanktioniert werden, die schneller fuhren, als die Polizei erlaubt. Dabei standen nicht die Einnahmen von Bußgeldern mit Mittelpunkt des Interesses, sondern die Unfallprävention auf deutschen Straßen. Trotzdem sind Bußgeldvorwürfe auch heute noch nicht gefeit vor Fehlern.

Auch nach 61 Jahren kann sich ein Anfechten lohnen

Erst 1957 wurde in Deutschland ein innerörtliches Tempolimit von 50 km/h eingeführt. Blitzer gab es damals nicht. Stattdessen mussten die Beamten die Geschwindigkeit mit der Stoppuhr oder durch Nachfahren mittels Blick auf den eigenen Tacho messen. Das erste offizielle Radarmessgerät wurde am 15. Februar 1959 in Nordrhein-Westfalen in Betrieb genommen. Die damaligen Hightech-Wunder von der Firma Telefunken verbaute man in Polizeifahrzeugen, sodass mobil geblitzt werden konnte. Fehlerfrei waren die Geräte allerdings nicht – konnten die Funksignale der Radarfallen doch durch Gegenstände und andere Verkehrsteilnehmer gestört werden.
Ganz gleich, ob mobil oder stationär, Radar-, Lichtschranken- oder Lasermessung: Blitzer sind im Laufe der Jahre technisch komplexer geworden. Das kann zu exakteren Messergebnissen als in den Anfangszeiten führen, aber auch deren Anfälligkeit erhöhen. Wann sich eine Anfechtung der Vorwürfe bei Geschwindigkeitsmessungen lohnen kann, weiß Jan Ginhold, Geschäftsführer der CODUKA GmbH („geblitzt.de“): „Im Prinzip gibt es zum Teil auch heute noch ähnliche Fehlerquellen wie bei den ersten Blitzern. Unregelmäßige Wartung und fehlerhafte Eichung der Geräte sind dafür ein Beispiel. Auch das gleichzeitige Blitzen mehrerer Fahrzeuge, ungünstige Wetter- und Witterungsbedingungen, der nicht korrekt eingehaltene Abstand von Blitzer und Tempolimit-Schild sowie nicht eingehaltene Fristen führen nicht selten zur Einstellung eines Bußgeldverfahrens. Zudem muss der Fahrer auf dem Blitzerfoto eindeutig identifizierbar sein.“
Darüber hinaus können Messgeräte auch spezifische Probleme aufweisen. „In jüngerer Vergangenheit hat das fehlende Speichern von Rohmessdaten mancher Blitzer für Furore gesorgt. So hat der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes geurteilt, dass Messungen mit dem TraffiStar 350 aus genau diesem Grund nicht mehr verwertbar sind. Bei weiteren Geräten sowie in anderen Bundesländern steht eine Prüfung noch aus“, so Ginhold weiter. Die Zahlen bestätigen den Blitzer-Experten: Täglich erreicht sein Portal eine Flut von Anfragen. 12 % der betreuten Fälle werden eingestellt, bei weiteren 35 % besteht die Möglichkeit einer Strafreduzierung. Finanziert wird das kostenfreie Geschäftsmodell durch die Erlöse aus Lizenzen einer selbst entwickelten Software, mit der die Anwälte ihre Fälle deutlich effizienter bearbeiten können.

Bildquelle: Pixabay

Folieren statt Lackieren: Das sollte ich wissen

Wer sein Auto nicht dauerhaft umlackieren möchte, dem bieten Folien eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit, die Optik zu verändern. Doch wer diese Option in Erwägung zieht, sollte vorher einiges wissen und beachten.

Folieren lieber den Fachmännern aus der Werkstatt überlassen

Bei der Folierung eines Autos wird eine selbstklebende Folie über die Oberfläche des Wagens gezogen. Generell ist dies bei allen Fahrzeugen möglich. Auch die hinteren Seitenscheiben und Heckscheiben können Tönungs- oder Wärmeschutzfolien (mit Bauartgenehmigung) beklebt werden. Lackfolien können zum Schutz, zum Branding von Fahrzeugen oder zur teilweisen oder vollständigen optischen Veränderung angebracht werden. Folien sind günstiger als Lackierungen und lassen sich laut ADAC im Normalfall ohne Schäden wieder ablösen. Ihr Nachteil ist die Haltbarkeit: Je nach Qualität und Beanspruchung müssen sie nach zwei bis zehn Jahren wieder abgezogen werden.
Die Preise sind so vielfältig wie die Gestaltungsmöglichkeiten. Kleinere Fahrzeuge und kleinere Flächen, die foliert werden, sind deutlich günstiger als die vollständige Folierung eines großen Autos. Die Folie aufzukleben erfordert spezielles Fachwissen, Erfahrung und die richtige Ausstattung. Sie selbst anzubringen, birgt vor allem die Gefahr von optischen Mängeln. Es sollte daher dem Fachmann, wie einer freien Werkstatt, überlassen werden.
Wer unzulässige Folien verwendet, dem droht ein Verwarnungsgeld von mindestens 50 Euro. Das Folieren des Kennzeichens kann einen strafbaren Kennzeichenmissbrauch darstellen. Wird eine Beleuchtungseinrichtung beklebt, führt das in der Regel zum Erlöschen der Betriebserlaubnis (mindestens 50 Euro Verwarnungsgeld). Ist die Verkehrssicherheit durch eine Folierung wesentlich beeinträchtigt, drohen mindestens 90 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Als wesentliche Beeinträchtigung gelten beispielsweise Folien, die andere Verkehrsteilnehmer blenden – verfassungsfeindliche Symbole oder etwa die Aufschrift „Polizei“ sind ebenfalls verboten.
Reinigen kann man ein foliertes Fahrzeug wie ein lackiertes Auto. Lediglich matte oder strukturierte Folien brauchen spezielle Reinigungsmittel. Hochwertige Folie halten Waschanlagen stand, auf Heißwachs sollte man aber verzichten. Ein Hochdruckreiniger sollte mindestens 50 Zentimeter vom Fahrzeug entfernt sein und der Strahl nicht direkt auf die Folienkanten gerichtet sein.

Bildquelle: Pixabay

Telematik: Wie kann ich mit meiner Fahrweise bares Geld sparen?

Telematik-Tarife in der Kfz-Versicherung können den Verkehr sicherer und die Beitragsberechnung gerechter machen. Die neuen Tarife berücksichtigen neben statistisch erhobenen Merkmalen auch die individuelle Fahrweise. Diese wird anhand von Daten aus dem Auto bewertet. Wer vorausschauend und sicher fährt, erhält einen Beitragsnachlass.

Durch Fahrweise beim Versicherungsbeitrag sparen

Auch Verbraucher- und Datenschützer sehen Vorteile der Telematik-Tarife. Sie haben kein prinzipielles Problem mit dieser individuelleren Risikobewertung der Kfz-Versicherung, vorausgesetzt sie ist vom Kunden gewählt, die Versicherungsbedingungen sind transparent und der Kunde erfährt auch, zu welchem Zweck welche seiner Fahrdaten erhoben und verwendet werden. Das wurde auf der jüngsten Diskussionsveranstaltung der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern (Goslar Institut) anlässlich des Verkehrsgerichtstages in Goslar deutlich. Die Vertreter der Versicherungskunden – der Verbraucherschützer Hermann-Josef Tenhagen und der Datenschützer Sven Hermerschmidt – legen zudem großen Wert darauf, dass die Entscheidung für oder gegen einen Telematik-Tarif frei und freiwillig von den Versicherungsnehmern getroffen werden kann.
Die Vorteile der individuelleren Versicherungspolicen überzeugen auch immer mehr Autofahrer, wie HUK-COBURG-Vorstand Dr. Jörg Rheinländer in Goslar berichtete: Der größte deutsche Kfz-Versicherer hat bereits rund 200.000 Telematik-Kunden. Das führt Dr. Rheinländer insbesondere darauf zurück, dass ein Versicherungsnehmer mit Telematik sparen kann: Wer sicher und vorausschauend fährt, spart bis zu 30 Prozent. Neben dem Spar-Effekt bekommt er Feedback zu seinem Fahrverhalten – ein Angebot, für das viele Nutzer offen seien, so Dr. Rheinländer.
Insofern werde dem Kunden ein echter Mehrwert zuteil, indem er durch sein persönliches Fahrverhalten Einfluss auf seinen individuellen Kfz-Versicherungstarif bekomme, erklärte Prof. Dr. Fred Wagner vom Institut für Versicherungslehre (IVL) der Universität Leipzig. Er untersuchte zusammen mit Prof. Dr. Susanne Knorre und Prof. Horst Müller-Peters in der Studie „Die Big-Data-Debatte“ die Einstellung und das Verhalten der Bürger im Umgang mit Massendaten (Big Data). Dabei wurde deutlich, dass bei allen Big-Brother-Szenarien die tatsächlichen Vorteile nicht außer Acht gelassen werden dürfen, die sich durch die Verwendung von persönlichen Daten ergeben können – wie in diesem Fall bei Telematik-Tarifen.
Tenhagen hält Telematik für „völlig in Ordnung, wenn der Verbraucher weiß, dass z. B. zu schnelles Fahren seine Versicherung verteuern kann“. Denn das Risiko beim Autofahren bestehe ja nicht nur darin, dass man sein eigenes Fahrzeug beschädigen, sondern auch darin, dass man damit andere Menschen verletzen oder gar töten könne, argumentiert Tenhagen. Wenn man dieses Risiko mit der neuen Telematik-Technik „besser eingefangen“ bekomme, dann müsse man gesellschaftlich eigentlich dafür sein, sagte der Verbraucherschützer beim Goslar Diskurs.

 

Bildquelle: Pixabay

Unfall-Risikogruppe: Wie gefährdet sind junge Autofahrer?

Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei nur bei 8 Prozent, aber sie machen 16 Prozent der im deutschen Straßenverkehr Verunglückten aus: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Sie gelten als Hochrisikogruppe und tatsächlich belegen Statistiken, dass die jungen Führerscheinneulinge aufgrund mangelnder Fahrroutine und anderer altersbedingter Verhaltensweisen häufiger in Unfälle verwickelt sind als ältere Verkehrsteilnehmer.

Mehr Pkw-Alleinunfälle bei 18- bis 24-jährigen Autofahrern

Die ADAC-Unfallforschung hat untersucht, unter welchen Umständen die Unfälle der Jungen passieren. Analysiert wurden dabei Unfälle, zu denen ein Hubschrauber der ADAC-Luftrettung gerufen wurde.
Dass es jungen Fahranfängern an Routine fehlt, zeigen die Häufungen bei einigen spezifischen Unfallkonstellationen. So sind 18- bis 24-Jährige weitaus häufiger als Ältere an so genannten Pkw-Alleinunfällen beteiligt, also an Unfällen ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Ein Grund dafür ist, dass junge Leute ihr Können oft nicht richtig einschätzen und etwa mit überhöhter und der Situation nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs sind. In der Folge kommen sie von der Fahrbahn ab oder geraten in den Gegenverkehr. Auch Fehler beim Überholen treten bei jüngeren Verkehrsteilnehmern öfter auf.
Ein weiteres Problem ist das Fahrzeugalter: So fahren 18- bis 24-Jährige im Schnitt ein um ein Jahr älteres Fahrzeug als andere Pkw-Fahrer. Im Vergleich zu neueren Pkw fehlen älteren Autos oftmals Sicherheitsausstattungen, die die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall besser schützen können.
Seitdem im Jahr 2008 das „Begleitete Fahren mit 17“ bundesweit eingeführt wurde, ist der Anteil der Unfälle, die durch junge Fahrer verursacht wurden, gesunken. Während 2008 noch mehr als jeder dritte Unfall auf das Konto eines Fahranfängers ging, war es 2017 nur noch jeder fünfte Unfall. Auch das absolute Alkoholverbot für die Jungen zeigt Wirkung. Trotz dieser positiven Entwicklungen ist es jedoch aus Sicht des ADAC zu früh, um Entwarnung für die Gruppe der Fahranfänger zu geben. Stattdessen setzt sich der ADAC aufgrund der altersspezifischen Risiken für eine darauf abgestimmte Erweiterung der Fahrausbildung ein. Und die Phase des strikten Alkoholverbots soll nach Ansicht des Clubs von 21 auf 24 Jahre verlängert werden.

Bildquelle: Pixabay

 

Das müsst ihr während einer Polizeikontrolle definitiv nicht machen

Viele Autofahrer sind verunsichert: Was darf ein Polizeibeamter im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht von mir verlangen? Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Was Polizisten nicht von Autofahrern verlangen dürfen.

Während einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr verfügen Polizisten über Rechte und Pflichten – Autofahrer jedoch auch. Unter anderem hast du folgende Pflichten: Du musst einem Polizisten während einer Verkehrskontrolle deinen Führerschein und Fahrzeugschein aushändigen. Außerdem bist du verpflichtet, deine Personalien zu nennen. Auch das Vorzeigen von Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kann von dir verlangt werden. Was du jedoch nicht machen musst, ist das Mitführen bzw. Vorzeigen deines Personalausweises, wie bussgeldkatalog.org schreibt: "In Deutschland gibt es zwar eine Ausweispflicht, wonach jeder ab dem 16. Lebensjahr im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein muss, doch zugleich sieht das Personalausweisgesetz keine Pflicht vor, wonach man den Personalausweis mit sich führen muss." Somit können Polizeibeamte nicht das Vorzeigen deines Ausweises verlangen. Aber: "Sie sind jedoch dennoch berechtigt, die Identität festzustellen und Personalien zu überprüfen," – siehe oben. Des Weiteren bist du nicht dazu verpflichtet…
...dein Handy vorzuzeigen oder gar durchsuchen zu lassen.
...Auskünfte zu geben oder Fragen zu beantworten (Ausnahme: Angaben der Personalien).
...einem Alkohol- oder Drogentest zuzustimmen (Ausnahmen: Richterlicher Beschluss; Gefahr in Verzug).
...der Durchsuchung deines Fahrzeugs oder Taschen zuzustimmen (Ausnahmen: Überprüfung des Fahrzeugzustandes, der Beladung und Ausrüstung – Verdacht muss konkret begründet sein; Überprüfung von Kofferraum, Handschuhfach und/oder Gepäckstücken mit richterlichem Beschluss
...mit auf die Wache zu kommen, weil du dich nicht kooperativ zeigst (§239 StGB (Freiheitsberaubung)).
...dich selbst zu belasten und "Weisungen zu befolgen, die ausschließlich dem Zweck dienen, eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder Straftat zu verfolgen." – bussgeldkatalog.org.

 

Bildquelle: pixabay.com

Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
Möchten Sie einen Kommentar hierzu schreiben?

„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
Möchten Sie einen Kommentar hierzu schreiben?

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


Mazda Mazda2
SKYACTIV-G 75 6GS CENTER-Line 2020
Preis (brutto): 16.240,00 €
Preis (netto): 13.647,00 €
MWSt. ausweisbar
Verbrauch: 4.1 l/100km
co2-Emissionen: 94 gr/100km

Volvo XC90
D5 AWD Geartronic Momentum 7-Sitzer
Preis (brutto): 57.995,00 €
Preis (netto): 48.735,00 €
MWSt. ausweisbar
Verbrauch: 6 l/100km
co2-Emissionen: 158 gr/100km

Skoda Fabia
STYLE 1.2 TSI COLOUR CONCEPT +NAVI/CLIMATR (...)
Preis (brutto): 13.017,00 €
Preis (netto): 10.938,00 €
MWSt. ausweisbar
12 Monate Garantie enthalten Verbrauch: - l/100km
co2-Emissionen: - gr/100km
Autohaus Slagman

Ulmenstr. 279
40468 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 417 17 17
Telefax: 02 11 / 417 17 27

Zur Standortseite bitte hier klicken

Autohaus Slagman

Ulmenstr. 279
40468 Düsseldorf

Telefon: 02 11 / 417 17 17
Telefax: 02 11 / 417 17 27

Zur Standortseite bitte hier klicken

Öffnungszeiten
Verkauf

Montag - Freitag
9.30 - 18.00 Uhr

Samstag
9.30 - 13.00 Uhr

Service

Montag - Freitag
7.00 - 18.00 Uhr

Öffnungszeiten

Verkauf

Montag - Freitag
9.30 - 18.00 Uhr

Samstag
9.30 - 13.00 Uhr

Öffnungszeiten

Service

Montag - Freitag
7.00 - 18.00 Uhr

Verbrauchs- und Emissionswerte

Anfahrt

Anfahrt

Anfahrt

Aktuelle Angebote aus dem Zentrallager