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Chip-Tuning: Was ist das und was bringt mir das?

Dein Auto ist nicht schnell genug? Du wünscht dir mehr Power? Die Leistung deines Autos könnte besser sein? – Dann ist Chip-Tuning die Antwort auf deine Probleme. Denn, was viele Autofahrer nicht wissen, unsere Autos können eigentlich viel mehr, als sie auf der Straße zeigen!

Chip-Tuning: Mehr Power für (fast) jedes Auto

Als Chip-Tuning bezeichnet man umgangssprachlich die nachträgliche Steigerung der Leistungsfähigkeit eines Verbrennungsmotors bei einem Kraftfahrzeug. Dies geschieht durch gezielte Änderung der werksseitig festgelegten Steuerparameter der elektronischen Motorsteuerung. Was kompliziert klingt, ist recht einfach zu erklären: Über die Elektronik eines Autos lässt sich die Motorleistung des Autos steuern und zum Vorteil verändern. So kann oft um die 30 Prozent mehr Leistung aus einem Auto herauskitzeln. Es wird schneller, leistungsfähiger und der Motor arbeitet effektiver. Auch mehr Durchzug, eine kraftvolle Beschleunigung und mehr Drehmoment sind möglich.

Wir helfen dir, dein Auto kraftvoller zu machen: Mit Chip-Tuning steigern wir die Leistung deines Autos im Handumdrehen und holen das beste aus deinem Liebling raus. Unser Team berät dich gerne, wenn du an mehr Power für dein Auto interessiert bist. Wir bieten Chip-Tuning, mit garantiert gutem Service, erfahrenen Mechanikern und fairen Preisen an. Überzeug dich selbst in einem Beratungsgespräch und melde dich bei uns, damit auch du bald mit mehr Power unterwegs sein kannst – denn, es muss nicht immer gleich ein neues Auto sein...

Tuning am Auto – was darf ich, was nicht?

Chip-Tuning ist das beste Beispiel dafür, dass man mit dem richtigen Tuning aus einem Auto noch richtig viel rausholen kann. Das geht nicht nur leistungstechnisch, sondern auch optisch. Da stellt sich die Frage, welche Veränderungen legal sind und welche nicht geeignet sind, um weiter am Straßenverkehr teilzunehmen. Wir klären dich im Folgenden gerne über die Rechtslage zum Autotuning auf.
Spätestens bei der nächsten Hauptuntersuchung wird es Probleme geben, wenn du Teile am Auto verbaut hast, die nicht legal sind. Deswegen solltest du vor dem Tuning einiges beachten. Das Teil sollte im besten Fall eine StVO-Zulassung haben. Erlaubt sind im Allgemeinen alle Veränderungen, die der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. Trotzdem musst du gut prüfen, ob eine Abnahme erforderlich ist – wir helfen dir hier gerne weiter!

Folgendes solltest du wissen:

- Einzelabnahmen sind immer dann nötig, wenn Umbauten am Auto verbaut werden, die nicht serienmäßig hergestellt wurden. Das ist vor allem beim Basteln der Fall.
- Ein Teilgutachen wird benötigt, wenn ein Teil zugelassen werden kann, trotzdem aber das gesamte Auto einem qualifizierten Gutachter vorgestellt werden muss.
- Wenn du ein Teil einbauen willst, das keine Genehmigung benötigt, verfügt dieses über eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), die du immer im Auto dabei haben solltest.
- Ähnlich läuft es mit der Allgemeinen Bauartgenehmigung (ABG) ab: Hier ist das Teil jedoch nur in Bezug auf ein bestimmtes Automodell zulassungsfrei. Wenn du es mit einem anderen Modell verbauen willst, ist eine Abnahme nötig.
- Die EG-Betriebserlaubnis (EGB) funktioniert wie die ABG, ist jedoch in ganz Europa gültig und eher für Hersteller von Autoteilen relevant.

Alles, was die Sicherheit des Autos und Autofahrers gefährdet, muss vorgezeigt werden oder ist verboten. Verboten sind generell alle Autoteile, Veränderungen oder Anbauten, die gegen die Vorgaben und Richtlinien der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung verstoßen.
In dieser steht unter § 19 „Erteilung und Wirksamkeit der Betriebserlaubnis“ geschrieben, dass die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlischt, wenn…

- ...die in der Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart geändert wird,
- eine Gefährdung von Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist oder
- das Abgas- oder Geräuschverhalten verschlechtert wird.

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Wer ist eigentlich Halter und Verantwortlicher beim Firmenwagen?

Viele Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben Fahrzeuge in ihrem Bestand, die von den Mitarbeitern zur Erledigung ihrer Aufgaben benutzt werden. Da stellt sich früher oder später die Frage: Wer ist eigentlich rein rechtlich für den Firmenfuhrpark verantwortlich?

Das sollten Fahrer und Halter von Firmenwagen wissen

Unternehmen sind häufig nicht so groß, dass sich ein Fuhrparkverantwortlicher hauptberuflich um die Belange der Flotte kümmert. Der „Chef“ – ob als Einzelunternehmer, Gesellschafter einer Personengesellschaft oder Geschäftsführer einer GmbH – ist und bleibt dann Halter im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes und somit verantwortlich. Anders, wenn in einem wirksamen Vertrag die Verantwortlichkeit als Halter der Kraftfahrzeuge auf einen Fuhrparkverantwortlichen übertragen wurde. Dann ist dieser verantwortlich im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes. Allerdings verbleibt auch dann beim „Chef“ noch eine Restverantwortung, nämlich die Pflicht zur Überwachung des Fuhrparkverantwortlichen.
Die Mitarbeiter des Unternehmens sind nicht regelmäßig – im Sinne der Gesetzgebung – Halter des Fahrzeuges, auch wenn ihnen das Fahrzeug für die meiste Zeit zur persönlichen Benutzung überlassen wurde. Grund: der Mitarbeiter kann nicht frei über Anlass, Ziel und Zeit seiner Fahrten selbst bestimmen. Nach der ganz überwiegenden Rechtsprechung kommt es für die Frage, wer Halter ist, darauf an, von wem das Fahrzeug auf eigene Rechnung gebraucht wird, wer also die Kosten bestreitet und die Verwendungsnutzungen zieht und wer tatsächlich, vornehmlich wirtschaftlich, über die Fahrzeugbenutzung verfügen kann. Diese Kriterien werden regelmäßig ausschließlich vom Arbeitgeber erfüllt.
„Der Arbeitgeber kann sich auch seiner Haltereigenschaft nicht dadurch entziehen, dass er das Fahrzeug auf den Mitarbeiter zulassen lässt“, weiß Dr. Christoph Hartleb, beratender Rechtsanwalt der LeasePlan Deutschland GmbH. „Die Zulassung mag zwar ein Indiz sein, besagt jedoch nichts darüber, wer letztendlich Halter im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes ist.“
Damit bleibt die ganze Verantwortlichkeit für das Fahrzeug beim Arbeitgeber. Er muss überprüfen, ob der Mitarbeiter, dem das Fahrzeug überlassen wird, über die erforderliche Fahrerlaubnis verfügt. Er ist darüber hinaus für den Zustand des Fahrzeuges verantwortlich – also dafür, dass es verkehrs- und betriebssicher ist, beispielsweise die Reifen die erforderliche Profiltiefe aufweisen. Er muss deshalb auch dafür geradestehen, dass die Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft eingehalten werden, was bedeutet, dass das Fahrzeug auch die entsprechenden Untersuchungen durchlaufen muss.
Zwar kann der Arbeitgeber in einem Dienstwagenüberlassungsvertrag den Mitarbeiter in die Pflicht nehmen, auf einen betriebssicheren und verkehrssicheren Zustand des Fahrzeuges zu achten, er kann sich jedoch im Falle eines Unfalles nicht vom Vorwurf des Verschuldens befreien, der Mitarbeiter habe seiner Sorgfaltspflicht nicht entsprochen.

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In welchem Urlaubsland ist der Mietwagen am günstigsten?

Viele Deutsche stecken wegen Frühbucherrabatten und aus Motivationsgründen schon jetzt in den Urlaubsvorbereitungen. Die meisten möchten auch im Urlaub nicht auf Mobilität verzichten und denken deswegen auch über die Buchung eines Mietwagens nach. Einer aktuellen Erhebung nach, können die Preise jedoch von Land zu Land um ein vielfaches höher sein.

So stark unterscheiden sich die Mietwagenpreise

Mit einem Mietwagen sind Verbraucher bequem und individuell unterwegs. Am günstigsten ist das in Spanien: Dort kostete ein Leihwagen 2019 im Schnitt nur 17,50 Euro pro Tag, wie eine eigene Auswertung von CHECK24 zeigt. Auch in Portugal (Ø 19,82 Euro) und Polen (Ø 19,28 Euro) lagen die durchschnittlichen Tagespreise unter 20 Euro.
Deutlich teurer waren Leihautos auf Island. Für einen Miettag wurden dort im Schnitt 58,13 Euro fällig. Mietwagenkunden zahlten auch in Kanada (Ø 44,14 Euro) und den USA (Ø 42,86 Euro) vergleichsweise hohe Tagespreise.
Eine Anmietung innerhalb Deutschlands kostete 2019 im Schnitt 35,34 Euro pro Miettag und damit etwas mehr als im Durchschnitt über alle Buchungen (Ø 26,08 Euro).
In Deutschland wurden 2019 über das Portal mehr Fahrzeuge gemietet, als in jedem anderen Land. Damit verdrängt die Bundesrepublik den ewigen Spitzenreiter Spanien erstmals von Platz eins der meistgebuchten Mietwagenziele.
Mexiko und Israel erreichen zum ersten Mal die Top 20. Zypern und die Schweiz sind dafür nicht mehr unter den 20 am häufigsten gebuchten Ländern.

Mit diesen Tipps bist du sicher mit dem Mietwagen unterwegs:

1. Wenn du deinen Mietwagen vorab bei einem deutschen Vermieter oder Vermittler buchst, musst du dich vor Ort nicht durch oft unverständliche Vertragsbedingungen quälen. So ist auch stets der deutsche Vermieter/Vermittler der Ansprechpartner.

2. Ein Miettag beträgt 24 Stunden: Wenn du diesen Zeitraum auch nur um ein paar Minuten überziehst, wird dir ein weiterer voller Tag berechnet.

3. Optimal ist die Tankregelung "full-to-full": mit vollem Tank abholen und mit vollem Tank zurückgeben. Dadurch lassen sich teils überhöhte Tankpauschalen sparen und du zahlst nur den tatsächlich verbrauchten Kraftstoff zu normalen Tankstellenpreisen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, tankst du direkt vor dem Zurückgeben und legst bei der Rückgabe auf Nachfrage die Quittung vor.

4. Um bei großen und kleineren Unfällen abgesichert zu sein, empfiehlt sich eine Vollkasko-Versicherung mit Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung – die Versicherungssumme der Haftpflicht sollte dabei mindestens eine Million Euro betragen. Auf jeden Fall sollten Glas, Felgen und Reifen mitversichert sein – denn dort sind Schäden am häufigsten.

5. Unbegrenzte Kilometer sind nicht bei allen Vermietern im Ausland Standard. Am besten solltest du vorab überschlagen, wie viele Kilometer voraussichtlich gefahren werden – im Urlaub, wo man oft spontan unterwegs ist, kann dies jedoch etwas schwieriger werden. Wenn du die Inklusive-Kilometer überschreitest, musst du mit hohen Kosten pro Extra-Kilometer rechnen.

6. Extras wie Kindersitze solltest du unbedingt schon vorab buchen, um vor Ort nicht ohne die gewünschte Ausstattung dazustehen. Dabei unterscheiden sich die Kosten der Anbieter oft deutlich – z.B. kostet ein Kindersitz für eine Woche auf Mallorca in der Hochsaison zwischen 50 und 80 Euro. So kann der zunächst günstigste Mietwagen-Anbieter durch die zugebuchten Extras plötzlich teurer sein als das vorher zweit- oder drittgünstigste Angebot.

7.In unbekannten Gebieten fühlen sich viele Autofahrer mit einem Navigationsgerät sicherer – doch dafür erheben die Mietwagen-Anbieter zusätzliche Gebühren. Dank wegfallender Roaming-Gebühren in der EU ist das eigene Smartphone mit Gratis-Apps nun eine echte Alternative – so lassen sich pro Woche schnell bis zu 100 Euro sparen.

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Fasching: Das sollten Autofahrer über Alkohol-Promillegrenze wissen

Helau und Alaaf: Die fünfte Jahreszeit hat begonnen und nähert sich langsam ihrem Höhepunkt. Für viele Narren gehört ein guter Schluck genauso zum Fasching wie die gute Laune. Manch einer fühlt sich nach ein, zwei Gläsern immer noch als Herr des Geschehens, doch der Eindruck täuscht. Schon geringe Alkoholmengen genügen, um die Reaktionsfähigkeit drastisch einzuschränken.

Bereits unter 0,5 Promille droht eine Strafe

Bei Fahrauffälligkeiten – wie dem Fahren von Schlangenlinien oder zu dichtem Auffahren – drohen bereits ab 0,3 Promille ein Fahrverbot, Punkte und ein Bußgeld. Wer mit 0,5 Promille in eine Polizeikontrolle gerät, wird mit mindestens 500 Euro zur Kasse gebeten, darf sich mindestens einen Monat nicht ans Steuer setzen und kassiert zwei Punkte in Flensburg.
Ist ein Autofahrer mit mehr als 1,1 Promille unterwegs, geht der Gesetzgeber automatisch von absoluter Fahruntüchtigkeit aus. Wen die Polizei so antrifft, der muss sich für mindestens sechs Monate von seinem Führerschein verabschieden. Weitere Konsequenzen sind drei Punkte in Flensburg und eine Geldstrafe. Bei solch einer Trunkenheitsfahrt wird der Führerschein entzogen. Seine Rückgabe muss bei der Straßenverkehrsbehörde beantragt werden.
Fahranfänger sollten berücksichtigen: Bis zum 21. Geburtstag beziehungsweise während der Probezeit ist Alkohol am Steuer absolut tabu. Auch Radfahren und Alkohol passen nicht zusammen: Wer angetrunken einen Unfall verursacht, läuft ab 0,3 Promille ebenfalls Gefahr, seinen Führerschein verlieren. Ab 1,6 Promille muss auch ein Radfahrer mit einem Verfahren rechnen – unabhängig davon, ob er einen Führerschein besitzt.

Soweit die strafrechtliche Seite. War bei einem Unfall Alkohol im Spiel, kann sich das, wie die HUK-COBURG mitteilt, auch auf den Versicherungsschutz auswirken. Inwiefern hängt vom Blutalkoholspiegel und der individuellen Fahrtüchtigkeit ab. Also davon, ob der Fahrer eine Situation erkannt und angemessen reagiert hat. Wer Schlangenlinien gefahren ist, Autos gerammt hat oder von der Straße abgekommen ist, hat diese Grenze überschritten. Wie viel Alkohol zu Ausfallerscheinungen führt, ist bei jedem verschieden. Im Extremfall genügt ein Glas Sekt.
Lässt sich der Unfall eindeutig auf Alkoholkonsum zurückführen, greift in der Kfz-Haftpflichtversicherung die Trunkenheitsklausel. Sie befreit den Versicherer von seiner Leistungspflicht. Das heißt: Die Versicherung reguliert den Schaden des Opfers, nimmt aber den Unfallverursacher in Regress. Maximal 5.000 Euro kann sie sich vom Schädiger zurückholen.
In der Kasko-Versicherung kann sich der Versicherer auf Leistungsfreiheit berufen und nur einen Teil des Schadens oder gar nichts bezahlen. Bei 1,1 Promille gilt der Alkoholgenuss automatisch als unfallursächlich. Allerdings genügen auch geringere Mengen, um den Versicherungsschutz ins Wanken zu bringen. Die Gretchenfrage ist und bleibt die Ursächlichkeit für die Karambolage.

Auch wer bei seinem alkoholisierten Trinkkumpan ins Auto steigt, muss bei einem Unfall mit Konsequenzen rechnen. Wird der Beifahrer verletzt, können seine Ansprüche gekürzt werden, die er im Normalfall gegen den Verursacher gehabt hätte. Dies gilt zum Beispiel für das Schmerzensgeld. Die Rechtsprechung unterstellt hier, dass ein Beifahrer, der sich zu einem Betrunkenen ins Auto setzt, sich selbst gefährdet und die Verletzungsfolgen dadurch mit verursacht hat.
Selbst am Morgen nach einer fröhlich durchzechten Nacht ist der Alkohol immer noch ein Thema. Schließlich dauert es um die zehn Stunden, bis ein Promille Alkohol im Körper abgebaut wird. Im Zweifelsfall empfiehlt sich der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel.

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Unfall oder Panne: Was unterscheidet eCall von Herstellernotruf?

Automatische Notrufsysteme können bei schweren Verkehrsunfällen ausschlaggebend dafür sein, dass Rettungskräfte frühzeitig vor Ort sind. Sie können eine deutlich schnellere medizinische Versorgung von Unfallopfern sicherstellen – und so im Zweifel Leben retten. Viele Autofahrer wissen jedoch nicht, dass es einen wichtigen Unterschied zwischen 122-eCall und Herstellernotruf gibt.

eCall ist nicht immer gleich 112-Notruf

Der eCall kann Leben retten – aus diesem Grund schreibt die EU seit dem 1. April 2018 vor, dass Fahrzeuge, deren Typgenehmigung erteilt wird, mit dem europäischen Notruf eCall ausgestattet sein müssen.
Eine Recherche des ADAC zeigt aber, dass bisher nur die wenigsten Fahrzeuge über den „echten“ eCall an die 112 verfügen. Hintergrund: Viele Hersteller schreiben für neue Fahrzeugmodelle nur die Betriebsgenehmigung von Vorgängermodellen fort, so dass sie nicht zu einer Ausstattung mit dem europäischen Notruf verpflichtet sind.
Zusätzlich schwierig wird es aus Sicht des ADAC außerdem dadurch, dass die Hersteller allein (oder sogar parallel zum 112-eCall) eigene Notrufe anbieten dürfen. Diese landen dann in Callcentern der Hersteller und werden erst von dort dann an die 112 weitergeleitet. Denn nur die öffentlichen 112-Notrufstellen schicken tatsächlich Krankenwagen etc. los.
Nach Untersuchungen des ADAC können diese herstellerspezifischen Notrufe im Falle eines Unfalls zu erheblichen Verzögerungen sowie zu einer teilweise fehlerhaften Weitergabe wichtiger Informationen führen: Durch den Umweg über Hersteller-Rufzentralen geht wertvolle Zeit verloren, bis die Nachricht über einen Unfall bei der zuständigen 112-Rettungsleitstelle eintrifft. Und Agenten in Call-Centern machen teilweise Fehler bei wesentlichen Informationen etwa über den Standort eines Unfalls.
Beim „echten“ eCall wird dagegen europaweit direkt die 112 angewählt und ein einheitlicher knapper Datensatz mit wesentlichen Angaben zuverlässig an die Rettungsleitstelle übermittelt.

Deshalb fordert der ADAC, Autofahrer besser über die Unterschiede zwischen „112 eCall“ und „Hersteller-Notruf“ aufzuklären. Stehen im Fahrzeug „112-eCall“ und „Hersteller-Notruf“ parallel zur Verfügung, sollte der Fahrer das Recht haben, seinen bevorzugten Service-Provider zu wählen. Da viele Verbraucher hier unsicher sind, wäre es empfehlenswert den 112-eCall im Auto defaultmäßig voreinzustellen.
Angesichts der enormen Chancen des automatischen Notrufsystems eCall fordert der ADAC, den 112-eCall zeitnah verbindlich für tatsächlich alle Neufahrzeuge vorzuschreiben. Und bei bereits verbautem herstellerspezifischem Notruf muss die Umstellung auf den echten eCall ermöglicht werden. Um generell eine im Fahrzeugbestand verbaute eCall Technologie über die Lebensdauer der Fahrzeuge nutzen zu können, ist außerdem eine Aufrechterhaltung der 2G/3G Netze erforderlich.
Die flächendeckende Verfügbarkeit des europäischen Notrufs eCall kann nach Berechnungen der EU die medizinische Versorgung von Unfallopfern erheblich verbessern: So lässt sich den Angaben zufolge die Zahl der Verkehrstoten europaweit um jährlich 2500 und die Schwere von Unfallfolgen um bis zu 15 Prozent verringern.

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Warum pendeln so viele Deutsche mit dem Auto?

Pendler mit dem Auto nehmen häufig auch längere Fahrten auf sich, um die Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsstätte zu überwinden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des ADAC unter Auto-Pendlern, die sich mit Fragen der Dimension und Akzeptanz des Pendelns sowie mit Ursachen für und Alternativen zum Pkw-Pendeln auseinandersetzt.

Deswegen wollen die Deutschen das Auto-Pendeln nicht aufgeben

Fast die Hälfte der befragten Berufspendler überwindet der Umfrage nach Strecken von 20 Kilometern oder mehr. Dieser Teil der Pendler könnte von der höheren Pendlerpauschale profitieren, mit der steigende Kraftstoffpreise kompensiert werden sollen. Im Umkehrschluss muss jedoch über die Hälfte der Auto-Pendler ohne den finanziellen Ausgleich auskommen.
Auffällig ist, dass der überwiegende Teil der Pkw-Pendler keine Möglichkeit oder Veranlassung sieht, die Trennung von Wohn- und Arbeitsort aufzulösen. 60 Prozent der Befragten geben an, dass sie keinen gleichwertigen Arbeitsplatz finden würden, der dem Wohnort näher liegt. 54 Prozent fühlen sich ihrem Wohnort emotional verbunden und nehmen das Pendeln dafür in Kauf.
Schnelligkeit, Flexibilität und Komfort der Autofahrt werden überwiegend als Vorteil gegenüber anderen Verkehrsmitteln genannt. Als nachteilig werden verkehrliche Aspekte wie Stau, rote Wellen und aggressive Verkehrsteilnehmer sowie Umweltbedenken empfunden. Dabei führt allerdings nur knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) Nachteile für das Klima als kritischen Gesichtspunkt der Autonutzung an – gegenüber 57 Prozent, die sich über den Verkehr ärgern.
Hauptgrund für die Wahl des Autos ist ein fehlendes ÖPNV-Angebot – für eine Mehrheit der Pendler ist das Angebot an Bus und Bahn nicht ausreichend. Auch perspektivisch wird offenbar nicht davon ausgegangen, dass mittelfristig ein ÖPNV Angebot bestehen wird: Auto-Pendler können sich am ehesten vorstellen, eine Mitfahrgemeinschaft zu bilden.
Die Verteuerung der Kraftstoffpreise auf bis zu 18 Cent in 2026 wird für die überwiegende Mehrheit der Befragten Auto-Pendler (70 Prozent) als nicht akzeptabel empfunden. Im Rahmen des Vermittlungsverfahrens von Bundestag und Bundesrat wurde die CO2-Bepreisung inzwischen noch angehoben.

Vor diesem Hintergrund warnt der ADAC davor, bedeutende Teile der Bevölkerung beim Klimaschutz zu überfordern. Dies sollte bei der noch anstehenden Neugestaltung der Kraftfahrzeugsteuer beachtet werden. ADAC Vizepräsident für Verkehr Gerhard Hillebrand: „Pendeln mit dem eigenen Pkw entspricht der Lebenswirklichkeit vieler Menschen in Deutschland. Oft besteht auch keine echte Alternative.“
Aus Sicht des ADAC wird Pendeln mit dem Auto auch langfristig notwendig bleiben, zumal es in vielen ländlichen Regionen kein ausreichendes ÖPNV-Angebot geben kann und wird. Hillebrand dazu: „Wir brauchen für echte Fortschritte beim Klimaschutz mehr grüne Auto-Mobilität. Gerade in der Fläche müssen wir die Antriebswende voranbringen, um bezahlbare und saubere Mobilität für jeden zu gewährleisten.“

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Wie reagiere ich richtig bei Blaulicht und Sirene?

Von hinten naht ein Fahrzeug mit Blaulicht und Sirene: Jetzt müssen Autofahrer die Straße sofort frei machen – auch wenn sie gerade vor einer roten Ampel stehen. Wer die Warnzeichen ignoriert, muss mit Bußgeldern und Fahrverboten rechnen – hier haben sich die Strafen dieses Jahr noch einmal erhöht.

Rettungskräfte haben Vorrang – und Sonderrechte

Jede Sekunde zählt, wenn Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und eingeschaltetem Martinshorn unterwegs sind. Deshalb müssen sich die Einsatzkräfte auch nicht an alle Verkehrsregeln halten. So dürfen sie zum Beispiel das Tempolimit überschreiten. Doch auch die betroffenen Autofahrer sind in der Pflicht – und müssen möglichst schnell Platz machen. „Wenn es nicht anders geht, dürfen sie dabei auch Verkehrsregeln brechen. Sie können etwa über eine rote Ampel fahren, ohne Bußgelder befürchten zu müssen“, erklärt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. Ein Freibrief ist das jedoch nicht: Die Autofahrer müssen sich umsichtig verhalten und auf andere Verkehrsteilnehmer achten.
Für die Rettungsgasse gilt grundsätzlich: Wer auf der linken Spur fährt, weicht nach links aus, alle anderen fahren nach rechts. „Das ist unabhängig von der Anzahl der Fahrbahnen und wo die Autofahrer sich gerade befinden“, sagt Kretschmer. Der Standstreifen muss dabei allerdings freibleiben. Er darf nur im Notfall oder zum Beispiel nach Aufforderung durch die Polizei befahren werden.
Wer den Rettungsfahrzeugen nicht ausreichend Platz macht, muss mit zwei Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei, einem Monat Fahrverbot und einem Bußgeld von bis 240 Euro rechnen. Wenn Autofahrer jemanden gefährden oder etwas beschädigen, sind die Strafen sogar noch höher – 2 Punkte in Flensburg, 320 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot sind möglich.
Weitere Infos des R+V-Infocenters:

- Für Einsatzfahrzeuge, die nur mit Blaulicht unterwegs sind, gilt wie für alle anderen Verkehrsteilnehmer die Straßenverkehrsordnung. Für Autofahrer heißt das: Sie brauchen nicht auszuweichen, sollten jedoch umsichtig fahren.
- Gelbes Blinklicht warnt vor Gefahren und hat keine Auswirkungen auf die Straßenverkehrsordnung.
- Sonderrechte im Straßenverkehr haben die Bundeswehr, die Bundespolizei, das Technische Hilfswerk, Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst.
- Wer selbst ein blaues oder gelbes Blinklicht oder eine Sirene im Straßenverkehr verwendet, muss ein Bußgeld von 20 Euro bezahlen.

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Neue Jahresvignetten: Was müssen Autofahrer beachten?

Wer viel in den Nachbarländern Österreich, Schweiz und Tschechien oder in Slowenien unterwegs ist, aber noch keine neue Jahresvignette hat, sollte sich beeilen: Die Vignetten aus 2019 sind nur noch bis Freitag, den 31. Januar 2020, gültig. Dies gilt auch für die digitalen Jahresvignetten für Österreich. Ab 1. Februar werden ausschließlich die neuen Vignetten für 2020 anerkannt.

Bis zu 500 Euro Strafe bei fehlenden Vignetten in Europa

Wer keine gültige Vignette vorweisen kann oder sie nicht richtig an der Windschutzscheibe angebracht hat, muss mit teils hohen Geldbußen rechnen. Am teuersten wird es in Slowenien, wo bis zu 500 Euro fällig werden können. In Österreich kosten solche Mautvergehen mindestens 120 Euro - Manipulationen an der Vignette doppelt so viel. In der Schweiz sind rund 180 Euro zuzüglich Vignettenkosten und in Tschechien Summen ab 200 Euro zu zahlen.
In Österreich haben sich 2020 die Mautgebühren erhöht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro (+ 1,90 Euro), für zwei Monate 27,40 Euro (+ 60 Cent), und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,40 Euro (+ 20 Cent). Die gleichen Preise gelten auch für die digitalen Vignetten. In der Schweiz wurde die Jahresvignette für Autofahrer aus Deutschland aufgrund des Wechselkurses um 1,50 Euro teurer und kostet seit Dezember 38,00 Euro. In Slowenien bleiben die Preise weiterhin stabil: Für ein Jahr Pkw-Maut werden 110 Euro fällig, für einen Monat 30 Euro und für sieben Tage 15 Euro. Die Kosten für die Maut in Tschechien betragen für die Jahresvignette 60,50 Euro (+ 50 Cent), für einen Monat 18,00 Euro (+ 50 Cent) und für 10 Tage unverändert 12,50 Euro.
Produktangebot
Klebevignetten gibt es bei den Geschäftsstellen vom ADAC, an grenznahen Autobahnraststätten und -Tankstellen und im Internet unter www.adac-shop.de. Digitale Vignetten für Österreich gibt es nur in ADAC-Geschäftsstellen.

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Auffahrunfall - wer ist wirklich schuld?

Sie passieren immer wieder und stets plötzlich: Auffahrunfälle. Ein Moment der Unaufmerksamkeit und es kracht gewaltig. Doch viele wissen gar nicht, wer bei einem Auffahrunfall eigentlich schuld ist. Der, der viel zu plötzlich bremst oder der, der hinten reinfährt?

Wer bei einem Auffahrunfall wirklich schuld hat
Wir alle kennen diesen Moment, wenn ein Autofahrer vor uns plötzlich stark bremst oder wenn wir 3 Sekunden mal nicht auf die Straße gucken und das vorausfahrende Auto plötzlich nur noch einen Meter vom eigenen entfernt ist. Solche Momente sind gefährlich und stellen einen der häufigsten Unfälle dar. Wie der ADAC in seiner Unfallforschung (2011) festhält, sind Auffahrunfälle die zweithäufigste Art aller mit Pkws verursachten Unfälle.

Wenn es dann wirklich passiert und laut knallt, kommt schnell die Schuldfrage auf. Viele sind sich sicher, dass immer der Auffahrende die Schuld trägt, schließlich hätte er ja ausreichend Abstand halten müssen. Dies stimmt so nicht ganz. Zwar “muss der Abstand zu einem vorausfahrenden Fahrzeug in der Regel so groß sein, dass auch dann hinter diesem gehalten werden kann, wenn es plötzlich gebremst wird,” wie es in § 4 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) geschrieben steht, jedoch darf der Vorausfahrende nicht einfach ohne besonderen Grund bremsen (§ 4 StVO, Abschnitt 1). Das heißt, dass der Autofahrer, der vor Ihnen fährt, nur stark abbremsen darf, wenn er “aus zwingendem Grund handelt” und einen hohen Schaden verhindert. Tut er dies nicht, kann ihm eine Teilschuld zugesprochen werden. So oder so sollten Sie immer genug Abstand halten und mit einem plötzlichen Bremsen Ihres Vordermanns rechnen. Sie müssen bei einem Auffahrunfall quasi immer davon ausgehen, dass Sie (auch) schuldig sind.

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Stoßdämpfer: Wie erkenne ich einen Defekt und was ist dann zu tun?

Für viele Autofahrer gehören die Stoßdämpfer zu solchen Fahrzeugkomponenten, die einfach da sind und die man irgendwann vergisst, weil man sie nicht mehr direkt bemerkt. Doch Stoßdämpfer sind für deine Sicherheit und deinen Komfort wichtige Bauteile, die du regelmäßig überprüfen lassen solltest. Spätestens, wenn sie defekt sind, ist der Gang in die Werkstatt erforderlich.

Defekte Stoßdämpfer: So erkennst du die schleichende Gefahr

Ist es nicht praktisch, dass unterstützende Elektronik wie ESP und ABS knifflige Situationen auf der Straße erleichtert? Ein modernes Auto verfügt heutzutage über allerlei Sicherheits- und Komfortsysteme, die dich als Fahrer in allen möglichen Situationen auf der Straße unterstützten. Eine mögliche Gefahr, die damit einhergehen könnte: Manch ein Autofahrer vergisst mit der Zeit, dass auch die ausgeklügelste Elektronik nicht die Fahrphysik außer Kraft setzen oder defekte Fahrzeugteile ersetzen kann. Sind beispielsweise die Stoßdämpfer verschlissen oder defekt, könnte das Auto ins Schlingern geraten. Jeder Autofahrer ist auf ein intaktes Fahrwerk angewiesen, das auch von modernsten elektronischen Regelsystemen nicht ersetzt werden kann.
Deswegen ist es auch so wichtig, dass du wichtige Bauteile deines Autos wie die Stoßdämpfer regelmäßig überprüfen lässt. Sind diese nicht intakt, droht ein Unfall mit lebensgefährlichen Folgen. Das Tückische: Die Unfallgefahr wächst mit zunehmender Beladung des Fahrzeugs, etwa wenn das Auto für die Fahrt in den Urlaub voll bepackt ist.

Aber wie kannst du defekte oder verschlissene Stoßdämpfer erkennen? – Ein erstes Symptom könnte eine schwammige Fahrweise des Autos sein: Flattert das Lenkrad, zeigen die Reifen Auswaschungen oder sind sie ungleichmäßig abgenutzt? Ölaustritte an den Dämpfern gehören ebenfalls zu den kritischen Indizien. Haben die Dämpfer vollständig ihre Wirkung aufgegeben, bricht das Fahrzeug bei Kurvenfahrten oder Ausweichmanövern erheblich eher aus, der Bremsweg verlängert sich und der Aquaplaning-Effekt tritt früher ein. Außerdem wird die Funktionsfähigkeit elektronischer Fahrassistenzsysteme wie ABS, ASR oder ESP stark beeinträchtigt.
Auch wichtig zu wissen: Ein Dämpferverschleiß tritt schleichend auf. Das heißt, dass du nicht von jetzt auf gleich bemerken wirst, dass etwas nicht mehr stimmt. Wahrscheinlich wirst du dich an das allmähliche Nachlassen der Dämpferwirkung gewöhnen. Zudem fehlt meist der direkte Vergleich mit intakten Dämpfern.

Hast du das Gefühl, dass die Stoßdämpfer deines Autos defekt sein könnten? Dann komm einfach vorbei – ein regelmäßiger Check ist wichtig! Wir gucken uns das Fahrwerk deines Wagens an und helfen gerne, damit du weiterhin sicher unterwegs sein kannst.

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Was muss ich bei der Gasanlage im Wohnmobil beachten?

Laut einer aktuellen Veröffentlichung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird die Prüfpflicht für Flüssiggasanlagen in Wohnmobilen und Caravans drei Jahre lang vorübergehend ausgesetzt. Trotzdem sollten Besitzer von Wohnmobilen und Caravans diese wichtige Untersuchung nicht vernachlässigen.

Flüssiggasanlagen trotzdem überprüfen lassen

Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) empfiehlt Verbrauchern dringend, die Gasanlagen in ihrem Freizeitfahrzeug weiterhin alle zwei Jahre von einem zertifizierten Sachkundigen prüfen zu lassen. Nur so seien Wohnmobilbesitzer im Schadensfall abgesichert und könnten zudem ungehindert jeden Campingplatz ihrer Wahl ansteuern.
Am 31. Dezember 2019 wurde im Verkehrsblatt eine Änderung der sogenannten HU-Richtlinie veröffentlicht, die die Anforderungen für Wohnmobile im Rahmen der Hauptuntersuchung nach § 29 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) festlegt. Zuvor galt: Fehlte bei der Hauptuntersuchung ein gültiger Nachweis der alle zwei Jahre anfallenden Prüfung der Flüssiggasanlage im Fahrzeug, wurde dies als schwerer Mangel eingestuft. Mit der jetzt vorliegenden Veröffentlichung im Verkehrsblatt wird diese Regelung bis zum 1. Januar 2023 ausgesetzt. Der DVFG rät betroffenen Verbrauchern allerdings dringend davon ab, in dieser Zeitspanne auf den fristgerechten Sicherheits-Check durch einen zertifizierten Sachkundigen zu verzichten. Denn selbst wenn die Nachweispflicht im Rahmen der Hauptuntersuchung vorübergehend ausgesetzt wurde – die Wohnmobilbesitzer sind weiterhin für die Sicherheit der Flüssiggas-Anlage im Fahrzeug verantwortlich. Fehlt also im Schadensfall der gültige Nachweis einer Prüfung nach dem DVGW-Arbeitsblatt G 607, drohen privatrechtliche Konsequenzen, so der DVFG. Darüber hinaus verlangen auch viele Campingplatz-Betreiber den Nachweis der Prüfung. Wer also mit Wohnmobil oder Caravan unbesorgt in den nächsten Urlaub starten möchte, ist mit einer gültigen Prüfbescheinigung weiterhin auf der sicheren Seite, lautet die klare Empfehlung des DVFG.

 

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Fahrzeug-Leasing: Was muss ich wissen?

"Leasen“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „mieten“ – das beschreibt ziemlich genau, worum es bei der Möglichkeiten der Fahrzeugbeschaffung geht. Doch Leasing ist nicht gleich Leasing; es gibt diverse Leasing-Formen und einige Vor- und Nachteile, die beachtet werden sollten.

Das sollten künftige Autohalter über Leasing wissen

Leasing-Angebote sind eine Alternative zu Finanzierung oder Kauf eines Fahrzeugs. Vor Abschluss eines Leasingvertrags, sollte dieser unbedingt geprüft werden.
Besondere Aufmerksamkeit bei Diesel-Autos: Fahrzeuge ab Schadstoffnorm 6 gelten heute als zukunftssicher. Die neu eingeführten Unterklassifizierungen EURO 6d, ist ab der Erstzulassung ab dem 1. Januar 2021 verpflichtend, und EURO-6d TEMP ermöglichen weiterhin die Fahrt durch Städte. Bei Kaufinteresse empfiehlt der Autoclub Europa ACE eine Klausel in den Leasingvertrag aufzunehmen: Falls während der Laufzeit ein Fahrzeug nicht mehr in die Stadt fahren darf, sollte die unentgeltliche Rückgabe oder zumindest eine Rückgabe zu fixen Konditionen geregelt sein.

Leasing-Formen und mögliche Risiken nach ACE:

- Kilometerleasing: Vereinbarung der Kilometer zu Beginn der Laufzeit. Wurden zu viele Kilometer zurückgelegt, erfolgt eine Nachzahlung der Mehrkilometer. Bei weniger gefahrenen Kilometern erhält der Leasingnehmer in der Regel eine Rückzahlung für die Minderkilometer.
- Das Kilometerleasing birgt die geringsten Risiken, da die Leasingnehmer die vereinbarten Kilometer kennen und abschätzen können, ob Mehrkilometer hinzukommen. Im Vertrag muss eine Vereinbarung zur Erstattung von Minderkilometern festgelegt sein.
- Restwertleasing: Ist der Wert höher als vertraglich vereinbart, bekommt der Leasingnehmer Geld zurück. Wenn der Restwert geringer eingeschätzt wird, wird die Differenz als Nachzahlung angesehen. Das ist das Restwertrisiko.
- Beim Restwertleasing besteht die Gefahr von unrealistisch niedrigen Leasingraten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten aufpassen, denn am Ende kann eine hohe Restwertausgleichszahlung auf sie zukommen.
- Restwertleasing mit Andienungsrecht: Option, das Auto nach Vertragsende zum vereinbarten Restwert zu kaufen.
Beim Restwertleasing mit Andienungsrecht kann der Leasingnehmende dazu aufgefordert werden das Auto zu kaufen, wenn der tatsächliche Wert des Autos bei Vertragsende geringer ausfällt als der Restwert. Im anderen Fall hat der Leasingnehmende aber kein Recht, das Auto zu kaufen. Der Leasinggebende entscheidet am Ende, ob er das Fahrzeug zum Kauf anbietet oder nicht.

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Kann man wirklich zu alt zum Autofahren sein?

Zu alt zum Autofahren? – Checklisten helfen bei erster Einschätzung

Ältere Autofahrer haben zwar zumeist viel Erfahrung hinter dem Steuer, dennoch kann der Alterungsprozess Probleme mit sich bringen, die durch die Witterung noch verstärkt werden können. Probleme beim Hören und Sehen sowie Bewegungseinschränkungen können eine Gefahr bedeuten, wie die Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) informiert. Auch Medikamente und deren Nebenwirkungen oder demenzielle Erkrankungen wie Alzheimer erschweren das Autofahren oder machen es unmöglich.
Teil der Broschüre „Sicher Auto fahren im Alter“, die die gemeinnützige AFI kostenlos anbietet, sind Checklisten für Autofahrer und deren Angehörige. Wenn eine oder mehrere der Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, sollte der Autofahrer einen Arzt aufsuchen, um zu überprüfen, ob das Problem eine gesundheitliche Ursache hat.

Checkliste für Autofahrer zur Selbsteinschätzung:

- Verlieren Sie beim Fahren manchmal die Orientierung?
- Haben Sie Schwierigkeiten, andere Verkehrsteilnehmer, Ampeln oder Verkehrszeichen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren?
- Haben Sie Probleme, das Gas-, Kupplungs- oder Bremspedal zu betätigen?
- Hören Sie Signale anderer Verkehrsteilnehmer (manchmal) spät oder schlecht?
- Finden Sie es schwierig, den Kopf zu drehen und über Ihre Schulter zu blicken?
- Werden Sie im dichten Verkehr oder auf unbekannten Straßen nervös?
- Hupen andere Autofahrer häufig wegen Ihres Fahrverhaltens?
- Verursachen Sie in letzter Zeit häufiger kleinere oder „Beinahe“-Unfälle?
- Fühlen Sie sich beim Fahren unsicher?
- Werden Sie schläfrig oder wird Ihnen schwindelig, nachdem Sie Ihre Medikamente eingenommen haben?

Checkliste für Angehörige zur Einschätzung eines Autofahrers:

- Verfährt sich oft, selbst auf bekannten Strecken.
- Hält bei Grün oder zur falschen Zeit an.
- Scheint andere Autos, Fußgänger oder Rad- und Motorradfahrer auf der Straße nicht wahrzunehmen.
- Fährt extrem langsam und unsicher, zum Beispiel auf der Autobahn oder fährt zu dicht auf.
- Befolgt Verkehrszeichen oder Ampelsignale nicht.
- Versäumt, die Vorfahrt zu beachten oder reagiert zu spät.
- Blinkt nicht vor dem Abbiegen oder Spurwechsel.
- Fährt sehr aggressiv oder ängstlich.
- Kontrolliert nicht den toten Winkel, bevor er die Fahrspur wechselt.
- Tritt gleichzeitig auf Gas- und Bremspedal oder verwechselt die Pedale.
- Hat Schwierigkeiten, mehrere Funktionen beim Fahren zu bedienen.
- Möchte wenden, nachdem er eine Ausfahrt verpasst hat. (Ausführung unbedingt vermeiden.)
- Verursacht kleinere oder "Beinahe"-Unfälle.

„Sicher Auto fahren im Alter“ kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e. V. unter 0211 86 20 66 0 oder www.alzheimer-forschung.de/sicher-auto-fahren.

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Studie: Was sagen Deutschlands Autofahrer zu den neuen Bußgeldern?

Für deutsche Autofahrer brechen ungemütliche Zeiten an. Die vom Bundesverkehrsministerium geplante Novelle der Straßenverkehrsordnung, die höhere Bußgelder und eine strengere Punktevergabe für Verkehrsdelikte vorsieht, steht kurz vor der Umsetzung. Doch was sagen die Autofahrer dazu? – Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, ob die deutschen Autofahrer die strengeren Verkehrsregeln gut finden.

Nur eine knappe Mehrheit findet Bußgeldreform gut

Die erforderliche Abstimmung im Bundesrat ist für den 14. Februar 2020 geplant. In einer repräsentativen Forsa-Umfrage hat die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV e. V. 1.007 Personen im Alter von 18-65 Jahren zu den geplanten Neuregelungen im Straßenverkehr befragt.
Nur eine knappe Mehrheit (53 %) der Befragten steht der Novelle positiv gegenüber. Auf der anderen Seite meinen 44 %, dass die Änderungen nicht den angestrebten Effekt erzielen. Durchaus überraschend ist, dass knapp zwei Drittel der Befragten höhere Bußgelder für wirkungsvoll einschätzen, ebenso halten 64 % eine strengere Punktevergabe für sinnvoll. Dieses Ergebnis korrespondiert mit der Tatsache, dass 52 % die derzeit geltenden Strafen und Bußgelder für Autofahrer als zu niedrig bewerten.
In puncto Wirksamkeit der Maßnahmen ergibt sich ein anderes Bild. Hier hält die überwiegende Mehrzahl verstärkte Verkehrskontrollen durch die Polizei (85 %) und eine Neuaufteilung der Verkehrsflächen (80 %) für die effektivere Lösung im Vergleich zu höheren Bußgeldern und einer strengeren Punktevergabe (65 % bzw. 64 %).
Außerdem wird von 56 % der Führerscheinbesitzer ein generelles Tempolimit auf Autobahnen und mehr Tempo-30-Zonen in Innenstädten (47 %) unterstützt.
Nach Auffassung der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht führt die Erneuerung des Bußgeldkatalogs in die falsche Richtung. „Mit Ausnahme der neuen Vorschriften und Strafen für die Bildung und Nutzung der Rettungsgasse tragen die anderen Maßnahmen aus unserer Sicht eher nicht zu einer höheren Verkehrssicherheit bei“, betont Dr. Daniela Mielchen, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht, „statt an der Bußgeldschraube zu drehen wären in erster Linie verstärkte Verkehrskontrollen wirkungsvoll, die auch von den Befragten mit großer Mehrheit als vergleichsweise bessere Lösung angesehen wurden.“

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Warum sind Eisplatten auf Lkw-Dächern so gefährlich?

Eisplatten auf Autodächern führen immer wieder zu schweren Unfällen. Doch warum? Wie können sich Autofahrer schützen? Was sollten Lkw-Fahrer tun? In diesem Artikel gibt es die Antworten.

„Regenwasser auf Lkw-Dächern – was soll daran schon gefährlich sein?“, denken sich bestimmt viele Autofahrer und leider auch genügend Lkw-Fahrer. Doch im Winter und wenn die Temperaturen unter Null Grad fallen, kann Regenwasser auf Lkw-Dächern zu tödlichen Geschossen werden. Das angesammelte Wasser gefriert und wird während der Fahrt durch den Fahrtwind vom Dach des Lkw geschleudert – und fliegt einem nachfolgenden Fahrzeug direkt in die Frontscheibe. Nicht selten hört man von solchen Fällen und schweren Unfällen als Folge. Autofahrer sollten deshalb an frostigen Tagen umso mehr auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand achten. Der Abstand zum vorausfahrenden Lkw (und Pkw) sollte der gefahrenen Geschwindigkeit angepasst werden. Als Faustregel gilt hier der „halbe Tacho“ – die Hälfte der gefahrenen Geschwindigkeit sollte in Metern Abstand gehalt werden. Ist man also mit 100 km/h unterwegs, sollte mindestens 50 Meter Abstand gehalten werden – das entspricht genau den Abstand zwischen den Leitpfosten am Straßenrand.

Was können Lkw-Fahrer tun?

Da die wenigsten Lkw-Stellplätze überdacht sind, rät der ADAC TruckService Lkw-Fahrern, Plätze anzufahren, die über fest installierte Schneegerüste verfügen, von denen aus das Lkw-Dach mit einem Besen und Schneeschieber gesäubert werden kann. Unbedingt vermeiden sollte man auf das Lkw-Dach zu klettern oder ungesichert auf einer Leiter zu hantieren. Eine der häufigsten Unfallursachen ist laut Berufsgenossenschaft das Wegrutschen der Leiter. Diese sollte im Winkel von 65 bis 70 Grad angelegt und mit einem Leitergurt gegen Wegrutschen oder Umkippen gesichert werden. Für einen sicheren Stand sollte der Fahrer die obersten drei Sprossen nicht besteigen. Geeignet sind außerdem mobile Anlegeleitern mit Rückenschutz.
Am besten lassen sich Eis und Schnee laut TruckService mit einer Dachheizung entfernen oder mit einem auf dem Dach installierten Luftbalg abschütteln. Der Fahrer bläst den Schlauch auf und die Plane wölbt sich nach oben. Schmelzwasser, Schnee und Eis können so effektiv entfernt werden. Allerdings ist solche Sonderausstattung teuer, weshalb in den meisten Fällen der Fahrer selbst Hand anlegen muss.
Ist der Anhänger leer, kann der Fahrer die Plane von innen mit einer Latte heben und die Schwerkraft erledigt das Übrige. Bei Planenaufliegern können sich im Gegensatz zu festen Aufbauten immerhin leicht hundert Liter Wasser in den Mulden ansammeln. Vorbeugend lässt sich über die Luftfederung der Hinterachse der Auflieger nach dem Abstellen in eine leichte Schräglage bringen. So kann das Schmelzwasser abfließen bevor sich Eisplatten bilden.
Keine gute Idee ist es hingegen, Eisplatten mit heißem Wasser zu lockern, denn heißes Wasser gefriert bei kalten Temperaturen noch schneller als kaltes. Notfalls kann der Fahrer einen Kurvenparcour fahren, um Eisplatten zu entfernen. Dabei müssen Personen- und Sachschäden sowie Verkehrsbehinderungen ausgeschlossen sein und das Gelände wieder vom Eis geräumt werden.
Werden Eis und Schnee vor Fahrtantritt nicht beseitigt, ist auch ohne Schaden ein Verwarnungsgeld von 25 Euro fällig. Bei Verkehrsbeeinträchtigungen muss der Fahrer mit deutlich höheren Strafen rechnen und kommen Personen zu Schaden droht sogar eine Haftstrafe wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung.

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Der erste Trip mit dem Wohnmobil: Woran muss ich denken?

Campingurlaub liegt voll im Trend. So richtig unabhängig ist man aber erst mit einem Wohnmobil. Doch der erste Trip mit dem praktischen Gefährt will besonders gut geplant sein.

Das sollten Camper vor dem ersten Wohnmobil-Trip wissen

Keine Scheu vor dem großen Auto: Aufgrund der hohen entspannten Sitzposition und den geraden Fahrzeugkanten sind Wohnmobile oftmals sogar leichter zu fahren als Autos, wie die ADAC Autovermietung schreibt.
Bei der Planung der Reise sollte aber auf die vielen Kosten geachtet werden. Ins Geld gehen beispielsweise das Tanken, die Maut oder auch Fähren. Fährpreise richten sich unter anderem nach der Länge des Reisemobils. So kann teilweise in Skandinavien gespart werden, indem das Wohnmobil eine Länge von 6 Metern nicht überschreitet. Das Ausweichen auf touristisch zumeist attraktive Nebenstraßen spart Nerven, Stauzeit und Mautkosten.
Auch packen für den ersten Urlaub mit dem Wohnmobil will geplant sein. Wichtig könnten sein:

- Papiere (Pass, Führerschein, Versicherungskarte, Auslandskrankenschutz, Kreditkarte)
- Reiseapotheke (inkl. Desinfektionsspray und Anti-Mückenmittel)
- Hygieneartikel (inkl. Toilettenpapier und Sonnenschutz)
- Taschenmesser, Schere, Kerzen, Taschenlampe, Outdoor-Lampe, Batterien Ladegeräte, Handy, Kamera, CEE Stromkabel, Adapter, Kabeltrommel etc.
- Verpflegung am besten auslaufsicher verpackt
- Geschirrspülmittel, Handwaschmittel, Müllbeutel
- Campingstühle und Tisch, Wäscheleine
- Decken und Bettzeug
-Kleidung und Schuhwerk
- Geschirr und Kochutensilien – auch Korkenzieher, Flaschen- und Dosenöffner sowie Schneidebrett und Spülschüssel gehören an Bord

Das leichte Gepäck kann problemlos unter dem Dach verstaut werden. Schwere Ladung wie Getränke, Konserven und Tetrapacks dagegen immer unten und am besten in Achsnähe lagern, damit beim Fahrzeug der Schwerpunkt stimmt. Das Gewicht der Zuladung summiert sich sehr schnell. Es sollte stets auf den erlaubten Maximalwert geachtet werden.

In der Hochsaison ist spontanes Stellplatz-Hopping in Regionen am Mittelmeer oder in den Bergen nur bedingt möglich. Ideal für die ersten Ferien im Wohnmobil sind dort die Monate April, Mai und September/Oktober. Oder man weicht auf andere Urlaubsregionen aus wie innerdeutsche Ziele oder osteuropäische Länder (Polen, Tschechien, Ungarn).
Die Auswahl der Route ist für einen entspannten Urlaub ebenfalls entscheidend. Viele Serpentinen, schmale Tunnel, enge Gassen stellen Anfänger vor Herausforderungen.

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Für weniger Unfälle: Wie geht mehr Rücksicht im Straßenverkehr?

Immer wieder beklagen sich viele Verkehrsteilnehmer über einen rauen, aggressiven Umgang im Straßenverkehr. Da jeder einzelne Verkehrsteilnehmer die Atmosphäre und den Umgang auf der Straße aktiv mitgestaltet, ist jeder potenziell Teil des Problems – und Teil der Lösung. Somit geht mehr Rücksicht im Straßenverkehr eigentlich ganz einfach.

Eine bessere Atmosphäre im Straßenverkehr startet bei einem selbst

Die Straßenverkehrsordnung regelt in § 1: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“ Diese Grundregel fristet im Gedächtnis vieler Menschen leider ein Schattendasein, wie die „Deutsche Verkehrswacht (DVW)“, eine der ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands, feststellt. Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder im Auto – das Verkehrsaufkommen wächst stetig, Straßen sind nicht nur zu Stoßzeiten voll; die Zahl der Unfälle war 2016 auf einem Rekordhoch. Viele Verkehrsteilnehmer sind ungeduldig oder unaufmerksam, aus welchem Grund auch immer, sie missachten wichtige Verkehrsregeln, die nichts anderes sind als Umgangsformen. In der wachsenden Anspannung geraten sie auch aneinander, denn manchmal erscheinen die eigenen Bedürfnisse und das eigene ungehinderte Fortkommen wichtiger als das der anderen.
Prof. Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a. D.: „In einem sicheren Straßenverkehr hat Egoismus keinen Platz. Alle stehen in der Verantwortung, niemanden unnötig zu gefährden oder zu belästigen. Verkehrsregeln sind Benimm-Regeln, und gutes Benehmen scheint auf der Straße aus der Mode zu kommen.“
Besonders Radfahrer und Autofahrer geraten häufig in Konflikt. Sie müssen sich oft den Platz auf der Straße unmittelbar teilen, wobei Autos der Sache nach wesentlich mehr Platz brauchen und diesen den Radfahrern „wegnehmen“, genauso ihre ungehinderte rasche Fortbewegungsmöglichkeit. Diese holen sich Radfahrer dadurch zurück, dass sie sich an Autos vorbeischlängeln – in durchaus riskanten Manövern. Spannungen, nicht selten Beschimpfungen und Nötigungen sind die Folge.
Zu Missverständnissen und gefährlichen Situationen kommt es häufig auch dort, wo sich die Wege von Auto- und Fahrradfahrern schneiden, unter anderem bei Ausfahrten und in Abbiegesituationen. Die Radfahrer sind hier bei einer Kollision gefährdet, denn im Gegensatz zum Autofahrer sind sie ungeschützt. Differenzen, die entstehen, weil ein Autofahrer beispielsweise hektisch abbiegt ohne den umliegenden Verkehr im Blick zu haben oder ein Radfahrer bei roter Ampel über die Kreuzung fährt, sind vermeidbar. Mit etwas mehr Gelassenheit aller Beteiligten können Unfälle verhindert werden.
Bodewig: „Um das Konfliktpotential und auch das Unfallrisiko zu senken, muss auf der Straße ein Miteinander herrschen und kein Gegeneinander. Die Frage lautet darum nicht, was der andere tun muss, damit ich bequem ankomme, sondern was jeder tun kann, dass alle sicherer unterwegs sind. Dafür muss sich jeder auch mal zurücknehmen können.“

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Gefährliches Frostschutzmittel: Was sollten Eltern wissen?

Fast jeder Autofahrer hält im Winter einen Vorrat an Frostschutzmitteln im Auto oder in der Garage bereit. Die meisten Mittel enthalten Ethylenglykol oder Stoffe auf Ethylen-Basis. Sie senken den Gefrierpunkt von Kühl- und Scheibenwaschflüssigkeiten und verhindern so, dass diese gefrieren. So weit, so praktisch. Doch Ethylenglykol und Ethylen haben auch eine zweite Seite: Sie sind schon in geringen Mengen giftig. Darauf weist die Aktion „Das Sichere Haus (DSH)“, Hamburg, hin.

Frostschutzmittel: Vor allem Kinder stark gefährdet

„Wer mehr als einen Schluck der Frostschutzflüssigkeiten trinkt, riskiert Vergiftungen mit Atmungs- und Nierenfunktionsstörungen“, sagt Dr. Susanne Woelk, Geschäftsführerin der DSH. Tückisch ist, dass die Anzeichen für eine Vergiftung wie Übelkeit, Bauchschmerzen oder Erbrechen erst zeitverzögert auftreten. Oft werden diese Symptome dann nicht mehr mit dem Frostschutzmittel in Verbindung gebracht.
Gefährdet sind vor allem Kinder, die den oft süßlich riechenden und attraktiv eingefärbten Frostschutz mit trinkbarer Limonade verwechseln können. Deshalb müssen Frostschutzmittel stets in der Originalverpackung an einem Ort lagern, den Kinder nicht erreichen können.

Erste Hilfe bei Vergiftungen mit Frostschutzmitteln:

- Gabe von Medizinkohle: Kohlekompretten saugen das Gift im Magen auf. Es wird auf natürlichem Wege ausgeschieden.
- Anruf in einem Giftinformationszentrum. Dabei den Frostschutzmittel-Behälter zur Hand haben, damit die Zusammensetzung geklärt werden kann.
- Bei Haut- und Augenkontakt: mit Wasser abwaschen oder ausspülen.
- Bei Symptomen wie Erbrechen oder Atemnot sofort den Rettungsdienst rufen (112).

Frostschutz und Kühlflüssigkeit: Warum ist die Farbe so wichtig?

Die Kühlflüssigkeit des Motors muss vor Durchfrieren mittels eines Zusatzes von Frostschutz geschützt sein. Es sollte vor dem Winter kontrolliert werden, bis zu wieviel Minusgraden sie das System schützt. Das kann bei einem ebenso umfangreichen wie wichtigen Wintercheck in der Werkstatt erledigt werden. Wird festgestellt, dass zu wenig Frostschutz eingefüllt ist, muss anhand der auf dem Kanister vorhandenen Umrechnungstabelle entsprechend nachgefüllt werden. So garantiert etwa ein 55-prozentiger Anteil eine Frostsicherheit bis -45 Grad Celsius. Eine Überdosierung bringt keinen Vorteil und sollte vermieden werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Farbe des Frostschutzmittels gelenkt werden: Es muss die gleiche Farbe haben wie die im Kühler vorhandene Flüssigkeit, also blau, rot oder grün. Sie darf nicht gemischt werden, da sie speziell auf das jeweilige Fahrzeug angepasst ist. Wer nicht auf Frostschutzmittel achtet, sollte wissen: Friert der Kühler ein, ist die Weiterfahrt gestoppt und eine Reparatur fällig.
Wie wichtig ausreichend frische Bremsflüssigkeit ist, versteht sich von selbst. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie zieht Wasser an. Wird der Wasseranteil zu hoch, kann die Bremsanlage unter Umständen komplett ausfallen, und so der Tritt aufs Pedal ins Leere gehen. Wichtig außerdem: Einen Blick auf den Termin für den nächsten Ölwechsel werfen.
Ebenfalls absolutes Muss in der kalten Jahreszeit: Immer für ausreichend Frostschutz im Wischwasser sorgen. Am besten bei jeder Fahrt zur Tankstelle überprüfen. Je nach Witterung sollte der Schutz bis mindestens minus 10, besser bis minus 20 Grad Celsius reichen. Für klare Sicht sorgen auch neue Wischerblätter. Hinterlassen die Scheibenwischer einen Schmierfilm, erst einmal überprüfen, ob Scheibe und Gummis wachs- und fettfrei sind. Dazu beides mit Alkohol reinigen. Schmieren die Wischer dann immer noch: Austauschen!

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Kein Tempolimit – warum ist trotzdem eine Strafe möglich?

Deutschland ist auf der ganzen Welt für seine Autobahn bekannt. Dabei glauben viele Ausländer, dass wir auf der Autobahn so schnell fahren können, wie es das Auto zulässt. Doch in der Realität ist dem überhaupt nicht so. Denn das nicht vorhandene Tempolimit ist noch lange keine Lizenz zum Schnellfahren. Was viele nicht wissen: Auch, wenn es kein Tempolimit gibt, droht ein Bußgeld, wenn schneller als 130 km/h Richtgeschwindigkeit gefahren wird, obwohl die aktuellen Wetter- und Straßenbedingungen dies eigentlich nicht zulassen.

Mithaftung bei Überschreitung der Richtgeschwindigkeit mit Unfallfolge

Blinker setzen, Gas geben und mit 200 Stundenkilometern überholen: auf vielen deutschen Autobahnen kein Problem. Wer fährt, will schließlich ankommen und das möglichst schnell. Also freie Fahrt für freie Bürger? Immerhin gibt es viele deutsche Autobahnen, auf denen kein Schild die Geschwindigkeit vorschreibt.
Doch einfach Gas zu geben, birgt durchaus Tücken. Auf Autobahnen und autobahnähnlichen Straßen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern – egal, ob dies durch das entsprechende Verkehrszeichen angezeigt wird oder nicht. Wer deutlich schneller fährt, begeht zwar weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit, doch passiert ein Unfall, droht dem Fahrer meist eine Mithaftung von bis zu 30 Prozent. Grund: Wegen der hohen Geschwindigkeit erhöht sich die vom Auto ausgehende Betriebsgefahr, wie die HUK-COBURG mitteilt.

Der Autofahrer, den sich die Rechtsprechung wünscht, hält sich an die Richtgeschwindigkeit. Dies gilt besonders für Nachtfahrten. Fährt jemand schneller und es kommt zum Unfall, liegt die Beweislast beim Schnellfahrer: Er muss beweisen, dass die Karambolage auch passiert wäre, wenn er sich an die Richtgeschwindigkeit gehalten hätte. Kann er das nicht, trifft ihn nach gängiger Rechtsauffassung automatisch ein Teil der Schuld. Welche Umstände zum Unfall führten, spielt dabei keine Rolle.
So ist die Richtgeschwindigkeit bei Autobahnunfällen – speziell beim Fahrspurwechsel von rechts nach links – besonders häufig ein Thema.

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Turbolader-Service: Woran merke ich, dass der Turbolader kaputt ist?

Die einen wissen gar nichts mit dem Pfeifen anzufangen, dass im Auto deutlich zu hören ist, wenn der Turbolader sich gerade auflädt, die anderen finden es total super. Wir zählen uns zu letzteren Leuten. Das Pfeifen eines Turbolader ist Musik in unseren Ohren! Doch wie merkt man überhaupt, dass der Turbolader nicht mehr so funktioniert, wie er sollte?

So erkennt man einen defekten Turbolader

Das Tückische: Ein Turbolader geht nicht nach einer bestimmten Zeit kaputt. Es handelt sich hier nicht um einen Bremsbelag, der nach einer gewissen Laufleistung des Autos oder Fahrweise des Autofahrers gewechselt werden muss. Ein Defekt an einem Turbolader oder der vollständige Ausfall eines Turbolader kann also nicht wirklich vorhergesehen werden. Umso wichtiger ist es, dass du erste Anzeichen und bestimmte Symptome erkennst und ernst nimmst. Wir helfen Autofahrern sofort weiter, wenn sie Probleme mit dem Turbolader ihres Autos haben oder einen möglichen Defekt befürchten. Also: Melde dich auch bei Vermutungen bei uns, getrost dem Motto „lieber einmal zu viel nachschauen“ – denn die Kontrolle deines Turboladers ist besser, als gar kein Pfeifen mehr zu hören.

Es gibt gewisse Symptome und Anzeichen, die auf einen Schaden oder Defekt an dem Turbolader deines Autos hindeuten. Vor allem bei folgenden Auffälligkeiten solltest du wach werden und unser Team kontaktieren:

- Allgemeiner und merklicher Verlust der Leistung des Motors
- Heller Rauch aus dem Auspuff
- Bläulicher Rauch aus dem Auspuff
- Schwarzer Rauch aus dem Auspuff
- Aussetzer des Turboladers während der Fahrt (aufgrund steigenden Ladedrucks)
- Pfeif- oder Schleifgeräusche
- Das Fahrzeug beschleunigt langsamer

Ein Schaden am Turbolader kann vermieden werden, wenn der Turbolader regelmäßig fachmännisch in einer Werkstatt überprüft und gewartet wird. Oft ist unreines Öl schuld an einem Schaden oder Defekt am Turbolader. Besitzer eines Autos mit Turbolader sollten deswegen darauf achten, dass sie hochwertiges Öl für ihr Auto verwenden. Auch das (lange und häufige) Fahren in hohen Drehzahlbereichen kommt einem Turbolader nicht zugute und kann dazu führen, dass ein Defekt am Turbolader auftritt. Häufige Schäden, die durch eine regelmäßige Wartung in einer Werkstatt vermieden werden können, sind:

- Fremdkörpern, die in die Turbine oder den Verdichter eindringen
- Verschmutzungen im Öl
- Mangelnde und unzureichende Ölversorgung
- Überhöhte Abgastemperaturen
- Verunreinigung des Gesamtsystems
- Verstopfte Rußpartikelfilter

Werden Defekte am Turbolader nicht rechtzeitig erkannt, untersucht und repariert, könnten sich Einzelteile oder Metallstücke vom Turbolader lösen und den Motor des Autos erheblich schädigen, weil sie in den Verbrennungsraum gelangen. Wir helfen dir gerne weiter, auch, wenn der Turbolader deines Autos bereits einen Defekt aufweist.

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Wie teuer war Tanken 2019 – und wie tanke ich günstig?

Nachdem die Kraftstoffpreise 2018 deutlich gestiegen waren, konnten sich Autofahrer im vergangenen Jahr zumindest über eine leichte Entlastung freuen. Doch was sollte man beachten, welche Tricks sollte man kennen, um auch in Zukunft günstig tanken zu können?

Günstiger Tanken 2019 – und in Zukunft

Ein Liter Super E10 kostete 2019 durchschnittlich 1,405 Euro und damit 2,3 Cent weniger als 2018. Auch Diesel wurde billiger: Der Preis sank im Durchschnitt um 2,1 Cent je Liter auf 1,262 Euro im Jahr 2019.
Für Autofahrer weniger erfreulich war die Preisentwicklung im Dezember. Wie die monatliche Marktauswertung des ADAC zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel im Dezember 1,387 Euro und damit 0,4 Cent mehr als im November. Für einen Liter Diesel mussten Autofahrer im Schnitt 1,272 Euro bezahlen, im Vormonat waren es noch 1,5 Cent weniger. Noch drastischer war der Anstieg der Spritpreise im Vergleich zur Vorwoche. Am 31. Dezember, zugleich der Tag mit den höchsten Preisen des vergangenen Monats, kostete ein Liter Super E10 im Schnitt 1,422 Euro, das sind 2,9 Cent mehr als noch sieben Tage zuvor. Für einen Liter Diesel musste man 1,313 Euro bezahlen, ein Anstieg gegenüber der Vorwoche um 2,7 Cent.

Der ADAC empfiehlt Autofahrern, vor dem Tanken die Preise zu vergleichen. Dies geht auch mit speziellen Apps. Wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und Tageszeiten nutzt, spart bares Geld und stärkt zudem den Wettbewerb zwischen den Anbietern. So tankt man nach einer aktuellen Auswertung des ADAC in der Regel am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Zwischen 2 und 5 Uhr nachts bzw. morgens ist das Tanken am teuersten – nämlich um 10 Cent mehr als zur günstigsten Phase des Tages. Das liegt vor allem daran, dass zu später Stund keine freien Tankstellen mehr geöffnet haben. Diese gelten als die größten Konkurrenten der Tankstellen-Ketten und drücken deren Preise mit günstigen Sprit-Preisen tagsüber runter. Das kann nachts nicht mehr passieren und so können sich die Marken-Tankstellen ordentlich austoben. Die Freien Tankstellen bestimmen tagsüber Markt, während die günstigste Marken-Tankstelle im Umkreis dies in der Nacht tut, indem sie das Preisniveau festlegt.

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Vorsicht vor Betrügern – wie können Oldtimer-Fakes erkannt werden?

Hochwertige klassische Automobile entwickeln sich bei steigenden Oldtimerpreisen immer mehr zu Anlageobjekten. Das ruft verstärkt Betrüger auf den Plan. Doch mit speziellen Tools können die Kriminellen aufgedeckt und ihre Fakes erkannt werden.

Mit Kriminaltechnik gegen Oldtimer-Fakes

Nach Einschätzungen der Experten von TÜV Rheinland/FSP steigt die Zahl raffinierter Fälschungen in jüngster Zeit. Auf der Techno Classica in Essen stellten die Fachleute 2019 eine neue Methode vor, um solche Fälschungen besser entlarven zu können: „Manipulationen an Fahrgestellnummern können wir jetzt mit Hilfe des so genannten magnetooptischen Resonanzverfahrens schnell entlarven und gerichtsbelastbar dokumentieren“, erklärt Sebastian Hoffmann, Oldtimer-Experte bei der Fahrzeug Sicherheitsprüfung (FSP), einer Tochter von TÜV Rheinland. Der Klassiker-Fachmann und sein Team wenden das Verfahren als erste im Bereich Oldtimer an. Ursprünglich stammt das Verfahren aus der Kriminaltechnik.
„Kriminelle Profis zaubern in Hightech-Werkstätten beispielsweise aus einem 1973er normalen Porsche-F-Modell – Typ T, E oder S – leicht einen der begehrten, seltenen Carrera 2,7 RS, dessen Wert bis zu einer Million Euro betragen kann“, sagt Norbert Schroeder, Leiter Competence Center Classic Cars bei TÜV Rheinland, und ergänzt: „Obwohl äußerlich identisch, sind die Fahrzeuge von ihrer Wertigkeit völlig unterschiedlich, denn nur einer von beiden ist eben ein echter RS mit der Identität des Originals.“

Wie funktioniert das neue Verfahren? An der zu prüfenden Stelle erzeugen die Oldtimer-Spezialisten ein starkes Magnetfeld, das tief in das Material eindringt. Ein Filmstreifen macht über ein Lesegerät das Magnetfeld sichtbar. „Unregelmäßigkeiten im Materialgefüge, die auf Fälschungen hindeuten, aber auch Veränderungen von eingeschlagenen Ziffern und Buchstaben im Metall erkennen wir mit dieser Methode – zum Beispiel, wenn sich hinter der Ziffer 5 die ursprüngliche 4 verbirgt. Zudem analysieren wir Schriftbilder und beurteilen Typologien von Buchstaben-Zahlenkombinationen auf Typenschildern“, betont Hoffmann.
Die komplette Technik inklusive Laptop steckt in einem kompakten Köfferchen und ermöglicht so schnelle, mobile, zerstörungsfreie Checks. Das magnetoptische Resonanzverfahren kommt ursprünglich aus der Kriminaltechnik. Forensiker erkennen damit herausgeschliffene Seriennummern bei Waffen.
Darüber hinaus nutzen die Klassiker-Fachleute unter anderem auch Röntgenuntersuchungen, um Betrügern auf die Spur zu kommen. Die Durchstrahlung des Blechs macht großflächig Veränderungen oder Schweißarbeiten transparent. „Die Spektralanalyse lässt ferner Rückschlüsse auf das Alter des verwendeten Materials zu. Neu aufgebaute oder veränderte Fahrzeuge können wir so zweifelsfrei identifizieren“, unterstreicht FSP-Oldtimer-Spezialist Sebastian Hoffmann.

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Wie erkenne ich einen guten Verbandskasten fürs Auto?

Taugliches Verbandmaterial kann Leben retten und gehört in jedem Fahrzeug zur sicherheitsrelevanten Ausstattung. Nach einem Autounfall mit Verletzten kann die Hilfe während der ersten Minuten entscheidend sein. Deswegen sollten sich Autofahrer auf einen guten Verbandskasten verlassen können – doch wie erkennt man diesen?

GTÜ-Test: Das macht einen guten Verbandskasten aus

Bereits das Gesetz verpflichtet jeden Autofahrer, Verletzten im Rahmen der Möglichkeiten zu helfen. Effektive Hilfe setzt jedoch voraus, dass brauchbares Verbandmaterial an Bord ist. In Deutschland regelt das die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) im Paragraph 35h. Darauf achten auch die Prüfer bei der Kfz-Hauptuntersuchung und vermerken bei nicht vorhandenem Set oder überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum einen „geringen Mangel“.
An welcher Stelle im Fahrzeug das Set unterzubringen ist, schreibt die StVZO nicht vor. Ebenso wenig die äußere Form der Verpackung, also ob fester Kasten oder Tasche. Sie muss lediglich vor Staub, Feuchtigkeit sowie Kraft- und Schmierstoffen schützen. Hingegen legt die DIN 13164 den Inhalt der Sets fest. Neu seit der letzten Aktualisierung der Norm sind unter anderem Fingerkuppenverbände, zugeschnittene Pflasterstrips und Feuchttücher zur Reinigung unverletzter Haut.
Doch abgesehen vom normierten Inhalt zeigen die von der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung sowie dem ACE Auto Club Europa mit fachlicher Unterstützung eines Experten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geprüften Erste-Hilfe-Sets deutliche Unterschiede.

Die Runde der Testkandidaten besteht aus zehn Sets in Kasten- und Taschenform zu Preisen zwischen fünf und 25 Euro, bezogen über den Einzelhandel oder das Internet. Gibt es bei der Qualität des Verbandmaterials mehr oder weniger Übereinstimmung – alles entspricht mittlerem Standard und ist zur Notversorgung zu gebrauchen – zeichnet sich in Sachen Dichtheit der Trend ab: Verbandkästen sind besser vor Umwelteinflüssen geschützt und stabiler als Taschen. Doch auch unter den Verbandkästen variiert die Qualität der Verschlüsse und Scharniere. Ähnliches gilt für die Beschichtungen und Reißverschlüsse der Sets in Taschenform.
Unserer Testsieger – der Kasten von Pearl – überzeugt unter anderem durch gute Abdichtung dank einer Doppelkante am Deckel, solide Verschlussteile und mit klar getrennten Verpackungssegmenten: Auf einen Blick ist ersichtlich, welches mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehene, sterile Verbandmaterial austauschpflichtig ist und welche unsterilen Komponenten sich, je nach Zustand, weiter verwenden lassen. Den Preis-Leistungssieger des Tests, das Set von Kalff, lobt der Experte des DRK unter anderem für seine mit leicht zu erfassenden Symbolen gestaltete Innenverpackung, die insgesamt gleichzeitig fest in der Außenhülle sitzt.
Eine weniger positive Figur in dieser Hinsicht gibt die etwas konfus und gegen herausfallende Einzelteile unzureichend gesicherte Innenverpackung der Holthaus-Tasche ab. Auf Kritik des DRK-Experten trifft auch die – vermutlich durch Hitzeeinwirkung verursachte – deutlich verzogene Innenverpackung des Verbandkastens vom Typ „Tecar“, einem weiteren Holthaus-Produkt.
Fazit des Tests: Verbandkästen bieten in der Regel eine stabilere und gegen Staub und Flüssigkeiten dichtere Außenstruktur. Verbandtaschen sind dafür kompakter und einfacher sowie flexibler im Auto zu verstauen. Mit Blick auf die großen Preisunterschiede der zehn geprüften Erste-Hilfe-Sets stellte sich heraus: Preiswert muss qualitativ nicht schlecht sein.

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Autoschlüssel weg – was nun?

Verloren, verlegt oder vielleicht sogar gestohlen? Wenn der Autoschlüssel unauffindbar ist, sollten die Besitzer schnell handeln, um potenziellen Dieben die Arbeit zu erschweren. Wichtig ist eine Information an die Versicherung und bei Verdacht auf Diebstahl auch eine Anzeige bei der Polizei.

So solltest du reagieren, wenn dein Autoschlüssel weg ist

Wer seinen Autoschlüssel vermisst, sollte als erstes prüfen, ob das Fahrzeug noch an seinem Platz steht und keine Wertsachen fehlen. „Gerade die elektronischen Schlüssel machen es Dieben leicht, das richtige Fahrzeug zu finden – einmal klicken genügt“, erklärt Karl Walter, Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Wenn die Suche nach dem Schlüssel erfolglos bleibt, sollten Autofahrer ihn schnell bei einem Vertragshändler ihrer Automarke sperren lassen. Dieser bestellt einen Ersatzschlüssel und programmiert auch den Zweitschlüssel neu. Damit der Händler weiß, dass er mit dem rechtmäßigen Besitzer spricht, unbedingt einen Ausweis und die Fahrzeugpapiere vorlegen. In den Zulassungspapieren steht auch die Fahrgestellnummer, die für die Bestellung eines neuen Schlüssels wichtig ist.
Darüber hinaus sollten Autobesitzer den Verlust ihrer Kfz-Versicherung melden – auch wenn nur ein Schlüssel betroffen ist. „Kommt es in der Folgezeit zu einem Versicherungsfall, müssen die Besitzer in der Regel alle Originalschlüssel vorweisen“, so Karl Walter. Wer befürchtet, dass der Schlüssel gestohlen wurde, sollte das zudem der Polizei melden.
Weitere Tipps:

- Genau wie ihr Portemonnaie sollten Autofahrer auch Schlüssel niemals unbeaufsichtigt liegen lassen – etwa in Umkleide- oder Aufenthaltsräumen.
- Bei Dieben ebenfalls beliebt: Autoschlüssel unbemerkt aus Jackentaschen in Restaurants oder Kneipen ziehen. Für die Autofahrer kann das teuer werden, weil die Versicherung dann unter Umständen nur einen Teil des entstandenen Schadens zahlt.
- Den Ersatz- oder Notschlüssel nie im Auto aufbewahren. Zum einen nützt er nichts, wenn sich der Fahrer ausgeschlossen hat – zum anderen kennen auch Diebe solche Verstecke.
- Wird ein Autoschlüssel bei einem Wohnungseinbruch gestohlen, übernimmt mitunter die Teilkaskoversicherung die Kosten für Ersatzschlüssel und -schloss.

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Kfz-Versicherung: Wer darf mein Auto fahren und was kostet das mehr?

Manchmal macht es Sinn, das Steuer einer anderen Person zu überlassen – z. B. wenn man selbst zu müde, krank oder gar angetrunken ist. Doch darf ich meinen Autoschlüssel einfach so an jeden weiterreichen? In welchen Fällen ist das versicherungstechnisch in Ordnung – und wann nicht?

Eine nicht-versicherte Person ans Steuer lassen – besser nur in Notfällen

Grundsätzlich dürfen Personen nur dann einen Pkw nutzen, wenn der Halter sie als Fahrer im Kfz-Versicherungsvertrag angegeben hat. Fahrer können entweder namentlich benannt oder über die Zugehörigkeit zum Halter angegeben werden, z. B. als Partner oder volljähriges Kind. Daneben können Versicherungsnehmer auch eintragen lassen, dass ein größerer Fahrerkreis das Auto nutzen darf – beispielsweise alle „Personen über 23 Jahre“. Die Kfz-Versicherung wird in der Regel umso teurer, je mehr Personen als Fahrer eines Pkw eingetragen sind. Denn dadurch steigt statistisch das Unfallrisiko. Dürfen beliebig viele Fahrer den Pkw nutzen, verteuert sich die Kfz-Versicherung im Schnitt um 179 Prozent im Vergleich zu einem einzelnen Fahrer.
„Besonders wenn Fahranfänger in die Kfz-Versicherung der Eltern aufgenommen werden und dadurch der Beitrag steigt, lohnt sich ein Anbietervergleich“, sagt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. „Die Aufschläge für junge Fahrer unterscheiden sich zwischen einzelnen Versicherern deutlich.“

Verursacht ein Fahrer einen Unfall, der nicht in der Kfz-Versicherung eingetragen ist, greift die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Trotzdem kann es teuer werden, wenn der Versicherungsnehmer falsche Angaben gemacht hat. In diesem Fall berechnet der Kfz-Versicherer den Beitrag für das betreffende Versicherungsjahr neu und fordert den Differenzbetrag nach. Je nach Versicherer können zusätzlich Vertragsstrafen beispielsweise in Höhe eines Jahresbeitrags fällig werden. Auch den unberechtigten Fahrer kann die Versicherung in Regress nehmen – bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz auch in voller Schadenshöhe.
Notfälle sind aber ausgenommen: Bekommt der Fahrer auf der Autobahn z. B. Kreislaufprobleme, darf er seinen Beifahrer den Pkw nach Hause fahren lassen. Fahruntüchtigkeit aufgrund von Alkohol zählt allerdings nicht als Notfall.
„Manche Assekuranzen versichern einen zusätzlichen Fahrer auch für einige Tage kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr“, sagt Dr. Tobias Stuber. „Soll bei der Fahrt in den Urlaub auch ein Bekannter ans Steuer, lohnt es sich, bei seiner Kfz-Versicherung nachzufragen.“

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Wann muss eigentlich das Motoröl ausgewechselt werden?

Viele Autofahrer vergessen, dass nach 10.000 bis 15.000 Kilometer ein Ölwechsel fällig ist. Erst wenn das Ölkännchen im Armaturenbrett zu leuchten beginnt, machen sie sich auf den Weg zu uns in die Werkstatt. Doch wer auf den rechtzeitigen Motorölwechsel, Getriebeölwechsel und Automatikgetriebeölwechsel verzichtet, muss mit teuren Schäden am Auto rechnen. Auch die eigene Sicherheit ist gefährdet, denn Öl wird sowohl beim Motor als auch beim Getriebe für einen – im wahrsten Sinne des Wortes – reibungslosen Ablauf benötigt.

Bei Motoren und Getrieben: Warum Öl so wichtig ist

Überall dort, wo Maschinen arbeiten und mechanische Bauteile Reibung, Bewegung und Hitze ausgesetzt sind, kommen Öle zum Einsatz. Im Fachjargon nennt man solche Öle auch Schmieröle – umgangssprachlich werden Öle häufig einfach nur Schmierstoffe genannt, obwohl sie nur eines von vielen Schmierstoffen sind. Diese Bezeichnungen treffen es ganz gut, denn Schmieröle dienen bei Motoren jeglicher Art, egal ob Flugzeug, Auto oder Schiff, der Verringerung von Reibung und sind deswegen die wichtigsten technischen Schmierstoffe. Durch die Verringerung von Reibung wird auch der Verschleiß verringert. Dies geschieht durch einen Gleitfilm, der vom Schmieröl zwischen den bewegten Flächen gebildet wird. „Einer der wichtigsten Aufgaben des Motoröls ist das Schmieren mechanischer Bauteile. Damit wird die Reibung zwischen beweglichen Bauteilen reduziert und der Verschleiß möglichst niedrig gehalten“, wird die Funktion von Motorölen im Auto-Wissensportal mein-autolexikon.de auf den Punkt gebracht. Motoröle machen die größte Einzelgruppe der Schmierstoffe aus: Sie machen 50 % der Gesamtmenge aller Schmierstoffe in Europa und etwa 32 % aller Schmierstoffe in Deutschland aus. Schließlich werden Motorenöle in so gut wie jedem Pkw und Lkw eingesetzt. Motorenöle dienen nicht nur der Schmierung und müssen weitere hohe Anforderungen der Motoren erfüllen. So schützen sie z. B. die sich gegeneinander bewegenden Motorteile vor Verschleiß, kühlen u. a. Kolben und Kurbelwelle und dispergieren (trennen) feste Fremdstoffe, Staub, Abrieb und Verbrennungsprodukte wie Ruß oder Asche.

So wichtig Schmieröle für Motoren sind, so wichtig sind sie auch für Schalt- und Automatikgetriebe. Auch hier schützen sie das Getriebe vor Verschleiß und Korrosion und arbeiten wie auch Motorenöle mit einem dünnen, aber wirkungsvollen Schmierfilm. Während man Motorenöle nach ungefähr 10.000 bis 15.000 Kilometer wechseln sollte, gelten bei Getriebeölen andere „Regeln“. So versprechen viele Fahrzeughersteller bei neueren Autos eine „Lebensdauerfüllung von Getriebeöl“. Dabei werden nur sechs bis acht Jahre für die Lebensdauer des Kfz veranschlagt. In der Praxis sieht es sowieso anders aus: Die Beanspruchung bestimmt den Zeitpunkt des Getriebeölwechsels. So kann der Ölwechsel für das Schalt- oder Automatikgetriebe bei dem einen Auto bereits nach 2 Jahren fällig sein und bei dem nächsten Wagen erst nach 6 Jahren. Mit der Zeit und je nach Beanspruchung des Autos und Getriebes verliert auch das Getriebeöl an Schmierfähigkeit, womit die so wichtige Wirkung des Öls nachlässt. Dann ist ein Besuch bei uns angebracht – wir helfen dir gerne weiter. Egal, ob Motorölwechsel, Schaltgetriebeölwechsel oder Automatikgetriebeölwechsel.

Wann muss das Motoröl/Getriebeöl gewechselt werden?

Wie bereits oben beschrieben, ist es nicht möglich, einen pauschalen und allgemeingültigen Zeitpunkt zum Ölwechsel zu nennen – sowohl beim Motoröl als auch beim Getriebeöl. Denn die Beanspruchung entscheidet über den Grad der Abnutzung und damit auch über die Viskosität des Schmiermittels. Verliert das Öl an Flüssigkeit, wird es zähflüssig und verliert somit an Schmierfähigkeit. Dies kann einen irreparablen Motor- oder Getriebeschaden bedeuten!
Wenn du eine ungefähre Angabe zum Ölwechsel möchtest: Nach 10.000 bis 15.000 Kilometern sollten Motorenöle gewechselt werden. Getriebeöle sollten nach 60.000 bis 100.000 Kilometern gewechselt werden. Doch: In beiden Fällen entscheiden die Fahrweise und die Beanspruchung des Autos, Motors und Getriebes über deren Abnutzung. Vielfahrer, die im Jahr überdurchschnittlich viel unterwegs sind, werden früher einen Check durchführen lassen müssen als Gelegenheitsfahrer. Ein regelmäßiger Check in der Werkstatt ist wichtig, um rechtzeitig erkennen zu können, wann/wenn ein Ölwechsel beim Motor und/oder Getriebe fällig ist.

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Was ändert sich 2020 im Straßenverkehr für Autofahrer?

Das neue Jahr bringt für Verkehrsteilnehmer auch in 2020 neue Regelungen, Gesetze und Beschlüsse – etwa Änderungen an der Straßenverkehrsordnung (StVO). Auch einige Bußgelder für Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr haben sich erhöht.

2020: Diese StVO-Änderungen müssen Autofahrer kennen

Der ADAC informiert über Neuerungen und Änderungen im Straßenverkehr 2020 – unter anderem sind diese wichtigen Neuerungen geplant: härtere Strafen für das Durchfahren der gebildeten Rettungsgasse, höhere Bußgelder für Halten in zweiter Reihe (55 Euro) und mehr Rechte und Schutz für Radfahrer.
Neu ist auch die Möglichkeit zur dauerhaften Absenkung des Mindestalters beim Führerschein der Klasse AM auf 15 Jahre. Diese Änderung trat zum 6.12.2019 in Kraft. Ob und wie die einzelnen Bundesländer die Regelung umsetzen, wird das Jahr 2020 zeigen. Außerdem wird es im nächsten Jahr voraussichtlich eine höchstrichterliche Klärung im VW-Abgasskandal geben. Zudem sind erste Ergebnisse der laufenden Musterfeststellungsklage gegen VW zu erwarten.
Auch im Bereich Elektromobilität tut sich 2020 einiges. Der aktuelle Zuschuss für E-Autos unter 40.000 Euro soll von 4.000 auf 6.000 Euro und für Plug-In-Hybride von 3.000 auf 4.500 Euro steigen. Für Autos (Listenpreis über 40.000 bis maximal 65.000 Euro) ist ein Umweltbonus von 5.000 Euro für rein elektrische und 3.750 Euro für Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge geplant. Der Umweltbonus wird weiterhin jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie finanziert. Außerdem will die Bundesregierung mehr öffentlich zugänglichen Ladestationen. Statt aktuell 21.100 sollen es in den nächsten zwei Jahren rund 50.000 werden.
Eine Universalschlichtungsstelle des Bundes soll zum 1. Januar 2020 die Arbeit aufnehmen: Damit sollen Streitigkeiten außergerichtlich beigelegt werden können, für die es keine branchenspezifische private oder behördliche Verbraucherschlichtungsstelle gibt.

Wichtige Änderungen im Ausland:

Spanien
Höchstgeschwindigkeit in geschlossenen Ortschaften (bei Straßen mit einer Spur je Fahrtrichtung) soll landesweit auf 30 km/h begrenzt werden.
Wer auf Schnellstraßen (90 km/h) ab 21 km/h zu schnell unterwegs ist, muss statt bisher 100 Euro eine Buße von 300 Euro zahlen.

Italien
Kindersitze in inländischen Pkw müssen bereits mit Alarmsystemen ausgestattet sein. Sanktionen sollen frühestens ab März 2020 verhängt werden.
Handyverstöße werden härter geahndet: Das Bußgeld steigt auf über 400 Euro. Außerdem droht ein Fahrverbot von sieben bis 30 Tagen. Im Wiederholungsfall sind sogar bis zu drei Monate möglich.

Großbritannien
Verschärfung der Handynutzung am Steuer: Zukünftig darf das Telefon nicht mehr in die Hand genommen werden. Sonst drohen bis zu 200 Pfund Strafe oder sechs Punkte.
In Bristol sollen nach einem strengen Luftreinhalteplan alle Dieselfahrzeuge in Privatbesitz ab März 2021 zwischen 7.00 und 15.00 Uhr aus der Innenstadt verbannt werden.
Für die Londoner Umweltzone (LEZ) gelten ab dem 26. Oktober 2020 strengere Emissionsnormen für schwerere Fahrzeuge.
Auf Gehwegen zu parken ist aktuell nur in London untersagt. Schottland möchte dies in 2020 nun ebenfalls verbieten.

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Unfall-Risikogruppe: Wie gefährdet sind junge Autofahrer?

Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei nur bei 8 Prozent, aber sie machen 16 Prozent der im deutschen Straßenverkehr Verunglückten aus: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Sie gelten als Hochrisikogruppe und tatsächlich belegen Statistiken, dass die jungen Führerscheinneulinge aufgrund mangelnder Fahrroutine und anderer altersbedingter Verhaltensweisen häufiger in Unfälle verwickelt sind als ältere Verkehrsteilnehmer.

Mehr Pkw-Alleinunfälle bei 18- bis 24-jährigen Autofahrern

Die ADAC-Unfallforschung hat untersucht, unter welchen Umständen die Unfälle der Jungen passieren. Analysiert wurden dabei Unfälle, zu denen ein Hubschrauber der ADAC-Luftrettung gerufen wurde.
Dass es jungen Fahranfängern an Routine fehlt, zeigen die Häufungen bei einigen spezifischen Unfallkonstellationen. So sind 18- bis 24-Jährige weitaus häufiger als Ältere an so genannten Pkw-Alleinunfällen beteiligt, also an Unfällen ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Ein Grund dafür ist, dass junge Leute ihr Können oft nicht richtig einschätzen und etwa mit überhöhter und der Situation nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs sind. In der Folge kommen sie von der Fahrbahn ab oder geraten in den Gegenverkehr. Auch Fehler beim Überholen treten bei jüngeren Verkehrsteilnehmern öfter auf.
Ein weiteres Problem ist das Fahrzeugalter: So fahren 18- bis 24-Jährige im Schnitt ein um ein Jahr älteres Fahrzeug als andere Pkw-Fahrer. Im Vergleich zu neueren Pkw fehlen älteren Autos oftmals Sicherheitsausstattungen, die die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall besser schützen können.
Seitdem im Jahr 2008 das „Begleitete Fahren mit 17“ bundesweit eingeführt wurde, ist der Anteil der Unfälle, die durch junge Fahrer verursacht wurden, gesunken. Während 2008 noch mehr als jeder dritte Unfall auf das Konto eines Fahranfängers ging, war es 2017 nur noch jeder fünfte Unfall. Auch das absolute Alkoholverbot für die Jungen zeigt Wirkung. Trotz dieser positiven Entwicklungen ist es jedoch aus Sicht des ADAC zu früh, um Entwarnung für die Gruppe der Fahranfänger zu geben. Stattdessen setzt sich der ADAC aufgrund der altersspezifischen Risiken für eine darauf abgestimmte Erweiterung der Fahrausbildung ein. Und die Phase des strikten Alkoholverbots soll nach Ansicht des Clubs von 21 auf 24 Jahre verlängert werden.

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Was ändert sich bei den Autobahn-Vignetten 2020?

Autofahrer, die regelmäßig ins benachbarte Ausland fahren, können bereits ab 1. Dezember die Vignetten 2020 für Österreich, Slowenien und die Schweiz nutzen. Alle Jahresvignetten 2019 sind noch bis einschließlich 31. Januar 2020 gültig. Doch vorsicht: 2020 ändern sich nicht nur die Preise bei den Vignetten!

Vignetten: So verändern sich die Preise in unseren Nachbarländern 2020

Die österreichischen Vignettenpreise für 2020 haben sich leicht erhöht. Der neue Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt 91,10 Euro (+ 1,90 Euro), für zwei Monate 27,40 Euro (+ 60 Cent) und das 10-Tages-Pickerl kostet jetzt 9,40 Euro (+ 20 Cent). Auch Motorradfahrer müssen tiefer in die Tasche greifen: Die Jahresvignette kostet nun 36,20 Euro (+ 70 Cent), die Zwei-Monats-Vignette 13,70 Euro (+ 30 Cent) und die Zehn-Tages-Vignette 5,40 Euro (+ 10 Cent).
Autofahrer, die eine Jahresvignette für die Schweiz brauchen, müssen nun 38,00 Euro (+ 1,50 Euro) bezahlen. Die Preiserhöhung ist dem Wechselkurs geschuldet, in der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. In Slowenien hingegen bleiben die Preise auch 2020 stabil, ein Jahr Pkw-Maut kostet weiterhin 110 Euro, ein Monat 30 Euro und sieben Tage 15 Euro.


Neue Ausnahmen von der Vignettenpflicht bereits ab Dezember 2019

Der Österreichische Nationalrat hat kürzlich beschlossen, dass auf fünf Autobahnabschnitten keine Maut mehr verlangt wird. Die Ausnahmeregelungen sollen bereits ab dem 15. Dezember 2019 in Kraft treten. Es geht um folgende Streckenabschnitte:

- Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei
Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd)
- Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord)
- Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems)
- Linzer Autobahn A26
- Mühlkreisautobahn A7 (Bypassbrücke zwischen Ausfahrt Hafenstraße und Urfahr)

Weitere Informationen zur Digitalen Vignette, zur Sondermaut und zu Bußgeldern sind hier zu finden: http://bit.ly/vignetten2020

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Das müsst ihr während einer Polizeikontrolle definitiv nicht machen

Viele Autofahrer sind verunsichert: Was darf ein Polizeibeamter im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht von mir verlangen? Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Was Polizisten nicht von Autofahrern verlangen dürfen.

Während einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr verfügen Polizisten über Rechte und Pflichten – Autofahrer jedoch auch. Unter anderem hast du folgende Pflichten: Du musst einem Polizisten während einer Verkehrskontrolle deinen Führerschein und Fahrzeugschein aushändigen. Außerdem bist du verpflichtet, deine Personalien zu nennen. Auch das Vorzeigen von Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kann von dir verlangt werden. Was du jedoch nicht machen musst, ist das Mitführen bzw. Vorzeigen deines Personalausweises, wie bussgeldkatalog.org schreibt: "In Deutschland gibt es zwar eine Ausweispflicht, wonach jeder ab dem 16. Lebensjahr im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein muss, doch zugleich sieht das Personalausweisgesetz keine Pflicht vor, wonach man den Personalausweis mit sich führen muss." Somit können Polizeibeamte nicht das Vorzeigen deines Ausweises verlangen. Aber: "Sie sind jedoch dennoch berechtigt, die Identität festzustellen und Personalien zu überprüfen," – siehe oben. Des Weiteren bist du nicht dazu verpflichtet…
...dein Handy vorzuzeigen oder gar durchsuchen zu lassen.
...Auskünfte zu geben oder Fragen zu beantworten (Ausnahme: Angaben der Personalien).
...einem Alkohol- oder Drogentest zuzustimmen (Ausnahmen: Richterlicher Beschluss; Gefahr in Verzug).
...der Durchsuchung deines Fahrzeugs oder Taschen zuzustimmen (Ausnahmen: Überprüfung des Fahrzeugzustandes, der Beladung und Ausrüstung – Verdacht muss konkret begründet sein; Überprüfung von Kofferraum, Handschuhfach und/oder Gepäckstücken mit richterlichem Beschluss
...mit auf die Wache zu kommen, weil du dich nicht kooperativ zeigst (§239 StGB (Freiheitsberaubung)).
...dich selbst zu belasten und "Weisungen zu befolgen, die ausschließlich dem Zweck dienen, eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder Straftat zu verfolgen." – bussgeldkatalog.org.

 

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Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
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„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


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