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Die Temperaturen sinken: Was muss ich bei der Autobatterie beachten?

Frost und Kälte belasten den Stromhaushalt im Auto extrem. Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung verbrauchen zusätzlich zu all den anderen „Stromfressern“ oft mehr Energie, als die Lichtmaschine liefern kann – vor allem im Kurzstreckenbetrieb. Hinzu kommt: Schon bei Temperaturen um minus 10 Grad können die Stromspeicher nur noch etwas mehr als die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen. So schafft es am Ende der Akku besonders häufig bei Kälte nicht mehr, den Motor zu starten.

So bleibt die Autobatterie über den Winter fit

Damit es nicht so weit kommt, sollten Autofahrer stets auf einen funktionsfähigen und voll geladenen Akku achten. Wer hier vorbeugen will, der sollte sich ein Ladegerät zum Anschluss an die heimische Steckdose besorgen, wie die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung empfiehl: „Diese Ladegeräte halten die Batterie über Jahre hinweg topfit und kosten nicht die Welt. Schon für deutlich weniger als 100 Euro gibt es Spitzengeräte zur einfachen Anwendung,“ sagen die Experten und berufen sich auf eigene Tests.
Um die Batterie zu schonen sollten vor dem Start unnötige Verbraucher wie Beleuchtung, Radio, Navi, Gebläse, Heckscheibenheizung und Sitzheizung abgeschaltet werden. Erfolglose Startversuche sollten spätestens nach zehn Sekunden abgebrochen und ein Start nach etwa einer halben Minute erneut versucht werden. Zudem sollte man gerade im Winter auf ein sauberes Batteriegehäuse achten, um Kriechströme zu vermeiden. Hilfreich ist hier ein Säureschutzfett zur Konservierung der Pole und Anschlussklemmen.
Wenn der Stromspeicher dennoch einmal streikt, ist Starthilfe durch ein anderes Fahrzeug angesagt. Allerdings gilt es, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Beide Batterien müssen die gleiche Spannung haben, entladene Akkus dürfen nicht vom Bordnetz getrennt werden und zwischen den Fahrzeugen darf kein Karosseriekontakt bestehen. Der Motor des Strom gebenden Fahrzeugs sollte laufen, eventuell sogar mit etwas höherer Drehzahl.
Starthilfekabel richtig anklemmen – so geht es:

1. Die Klemme des roten Kabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie
2. Anderes Ende des roten Kabels an den Pluspol der Strom spendenden Batterie
3. Schwarze Kabelzange an den Minuspol (-) der Strom gebenden Batterie
4. Anderes Ende des schwarzen Kabels an Motor- oder Karosseriemasse (meist stabile Metalllasche) und NICHT an den Minuspol der entladenen Batterie anklemmen, denn explosive Gase könnten sich hier durch Funkenschlag entzünden
5. Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen

 

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Sind eingelagerte Sommerreifen in der Garage versichert?

Wenn die Winterreifen wieder ihren Einsatz haben, hält der andere Satz Reifen seinen Winterschlaf. Autofahrer, die ihre Reifen Zuhause einlagern, sollten dabei beachten, dass diese bei einem Diebstahl nicht unbedingt versichert sind.

In der Garage eingelagerte Reifen sind nicht immer versichert

Wenn Autofahrer ab Oktober wieder die Winterreifen aufziehen (lassen), stellt sich für viele die Frage: Wohin mit den Sommerreifen? Die Garage eines Mehrfamilienhauses ist einerseits ein guter Lagerplatz, weil sie hier niemanden stören. Andererseits sind die Reifen aber auch leichte Beute für Diebe, denn solche Garagen sind häufig einfach zugänglich. Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO erklärt: „Die Hausratversicherung kommt nur im Fall eines Einbruchdiebstahls aus verschlossenen Garagen für den entstandenen Schaden auf. Und das auch nur dann, wenn Zubehörteile von Kraftfahrzeugen mitversichert sind. Dies ist aber häufig nicht oder nur im begrenzten Umfang der Fall. Dann können sich Autobesitzer an ihre Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung wenden. Doch auch hier lohnt ein Blick in die Versicherungsunterlagen: In der Regel kommen Versicherer nur für den Schaden auf, wenn die Garage stets abgeschlossen ist.“

 

Reifen richtig einlagern – so geht es

Winterreifen wollen richtig gelagert werden, damit wir sie später in einem ordentlichen Zustand wieder auf dein Auto montieren können. Wir sagen dir, was du zur richtigen Lagerung beachten musst:

- Lass dir von uns den Druck in den Reifen um 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe erhöhen. Auch unbenutzt verlieren die Reifen allmählich an Luft.
- Lagere die Reifen kühl, trocken und lichtgeschützt. Reifen – besonders Winterreifen – sollten vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze geschützt werden, da das der Gummibeschichtung schaden könnte.
- Kompletträder lagerst du am besten gestapelt und liegend übereinander, an der Wand hängend oder auf einem Felgenbaum. Reifen ohne Felgen sollten senkrecht stehen und ab und zu mal gedreht werden.
- Vermeide, dass die Reifen mit Schmier- und Lösungsmitteln in Kontakt kommen und decke sie am besten ab.

Sprich uns doch mal an! Wir sagen dir, ob wir deine Reifen bei uns lagern können, natürlich sicher und ordnungsgemäß.

 

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Was hilft Autofahrern bei Nebel wirklich?

Nebel kommt plötzlich, das macht ihn für Autofahrer so gefährlich. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis; zwischen 2014 und 2018) zeigt, dass knapp 60 Prozent der schweren Verkehrsunfälle, bei denen Nebel (einer) der Auslöser war, sich in den Monaten Oktober bis Dezember ereigneten. Viele Autofahrer fragen sich, wie sie sich bei einer plötzlichen Nebelbank richtig zu verhalten haben; etwa welches Licht einzuschalten ist, um besser zu sehen.

Geschwindigkeit, Abstand, Licht: So sollten sich Autofahrer bei Nebel verhalten

Meist sind neben schlechten Sichtverhältnissen zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann die Gründe für einen nebelbedingten Unfall. Gerade im Herbst und Winter müssen sich Autofahrer vor allem morgens wieder auf Nebelbänke und Nebelwolken einstellen. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps für Fahrten bei schlechten Sichtverhältnissen zusammengestellt:

- Fuß vom Gas und nicht überholen: Bei eingeschränkter Sicht gilt grundsätzlich Fuß vom Gas, vorausschauend fahren und bremsbereit sein. Überholmanöver auf zweispurigen Landstraßen sind tabu.

- Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit: Diese Faustformel sollte bei Nebel befolgt werden. Das heißt, bei Tempo 50 sollte man 50 Meter Abstand halten.

- Abblendlicht statt Fernlicht: Im Herbst auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Auf Fernlicht verzichten, es verschlechtert die Sicht noch. Hilfreich sind dagegen Nebelscheinwerfer, die das Licht flach über die Straße streuen. Sie dürfen auch bei starkem Regen eingeschaltet werden und ergänzen das Standlicht ideal.

- Tagfahrlicht: Wann Autofahrer mit Tagfahrlicht fahren dürfen oder müssen, ist gesetzlich nicht geregelt. Im Herbst und Winter reicht das Tagfahrlicht aber meist nicht aus, weil auch tagsüber schlechte Sicht herrscht und die Dämmerung früher einsetzt. Dann muss der Fahrer auch bei Lichtautomatik das Abblendlicht einschalten. Außerdem: Tagfahrleuchten befinden sich nur vorn, hinten bleibt das Auto unbeleuchtet.

- Nebelschlussleuchte einschalten: Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber maximal 50 km/h. Erst dann dürfen Nebelschlussleuchten eingeschaltet werden. Als Orientierung gelten die Leitpfosten am Straßenrand, die auf Landstraßen und Autobahnen im 50-Meter-Abstand stehen. Wenn die Sicht besser wird, Nebelschlussleuchten wieder abschalten, um den Nachfolgeverkehr nicht zu blenden.

- Nebelfahrten sind anstrengend: Wenn die Augen durch das lange Starren in die Nebelwand brennen, eine Pause einlegen. Dabei besonders vorsichtig auf einen Parkplatz fahren. Fußgänger sind im Dunst erst spät und schlecht zu sehen.

- Beleuchtung prüfen: Bei Pausen und Tankstopps Scheinwerfer und Leuchten überprüfen, Schmutz entfernen und Feuchtigkeit beseitigen. Gegebenenfalls während der Fahrt mit dem Gebläse die Frontscheibe von innen freimachen. Gut sehen bedeutet Sicherheit: Bei einer bundesweiten Beleuchtungsaktion stellten ADAC-Experten bei fast jedem zweiten Fahrzeug einen Mangel fest.

- Scheiben säubern, Wischerblätter prüfen: Regelmäßig die Scheiben von innen und außen reinigen. Wischerblätter, die von Frost und Eis stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, müssen in der Werkstatt ausgewechselt werden. Schmierende Scheibenwischer deuten auf poröse Gummilippen hin und sollten ebenfalls ausgetauscht werden.

 

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Was sollten Autofahrer über das Reifenverhalten auf Schnee wissen?

Jede Schneeflocke ist ein kleines Wunder, ein einzigartiges Gebilde aus Milliarden von Eiskristallen. Und doch haben alle Flocken eines gemeinsam: sechs Ecken – genauer gesagt, eine 6-fache Symmetrie. Warum? Weil sich Wassermoleküle immer in einem Winkel von 60 oder 120 Grad anordnen. Dieses Wunder im Detail zu erforschen, hat sich der Reifenherstellers Goodyear zum Ziel gesetzt. In einem hoch technologischen Schneelabor untersuchen Wissenschaftler die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen, um die Mobilität im Winter weiter zu verbessern.

So sehen die Wechselwirkungen zwischen Schnee und Reifen aus

Schnee erscheint in den unterschiedlichsten Formen. Schotten kennen sogar 421 Wörter für Schnee. Tatsächlich ändert Schnee ständig seinen Zustand, weil die einzelnen Schneekristalle an ihren Kontaktpunkten zusammenwachsen. Diesen physikalischen Prozess nennt man Sintern. Während trockener Pulverschnee 30 kg/m³ wiegt, kann am Boden verdichteter alter Schnee eine Masse von 500 kg/m³, Firn sogar 800 kg/m³ erreichen. Die spannende Wissenschaft des Schnees ist auch die Königsdisziplin der Winterreifenentwicklung. Denn so variabel Schnee ist, so veränderlich ist die Beschaffenheit einer Schneefahrbahn. Die Struktur des Schnees hat daher direkten Einfluss auf die Performance eines Reifens.


Fährt ein Auto auf einer verschneiten Straße, verursacht der Sinter-Prozess, dass Schnee am Reifen haften bleibt. Abhängig vom Zustand des Schnees, haftet mehr oder weniger Schnee auf der Lauffläche. Ein Phänomen, das leicht beobachtet werden kann. Fährt ein Auto auf frischem Pulverschnee, ist der Reifen komplett mit Schnee bedeckt. Auf verdichtetem Schnee bleibt in den Profilrillen Schnee haften, das Profil erscheint schwarz-weiß. Ist der Schnee bereits hart und festgefahren haftet kein Schnee auf der Lauffläche, der Reifen bleibt schwarz. Diese Interaktion zwischen Schnee und Reifen wird auch von anderen Faktoren, wie zum Beispiel der Lufttemperatur und der Geschwindigkeit beeinflusst. Tatsächlich haftet ein Winterreifen auf Schnee am besten, wenn alle Greifkanten frei liegen. Denn wenn kein Schnee am Reifen klebt, wirken die unzähligen Profileinschnitte ideal. Ein ordentlicher Winterreifen mit gutem Profil der Größe 205/55R16, wie beispielsweise der Goodyear UltraGrip 9+, bietet mehr als 2.500 speziell konzipierte Lamellen, die für optimalen Grip sorgen. Die Physik des Schnees und seine Interaktion mit dem Reifen zu verstehen, ist daher essentiell für die Mobilität und die Entwicklung von Winterreifen.

 

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Was sollte ich beim Überwintern von Saisonfahrzeugen beachten?

Manche Fahrzeuge machen einfach nur im Sommer Spaß: Cabrios, Wohnmobile oder Motorräder beispielsweise. Für solche Kraftfahrzeuge gibt es das Saisonkennzeichen, das den Fahrzeughalter auch finanziell entlastet. Wenn es für diese Fahrzeuge außerhalb der Saison zum Überwintern in den Winterschlaf geht, müssen einige Dinge beachtet werden, wie du in diesem Beitrag erfahren wirst.

Überwintern von Saisonfahrzeugen – das sollten Fahrzeughalter beachten

Das Saisonkennzeichen ist vor allem bei Motorradfahrern sehr beliebt. Wer im Winter auf die Straßenzulassung verzichtet, spart Geld – zumal von Motorradfahrten über glatte und verschneite Straßen aus Sicherheitsgründen ohnehin abzuraten ist. Auch viele Autofahrer, die zusätzlich zum Alltagswagen ein besonderes Fahrzeug wie ein Cabrio, Oldtimer oder Wohnmobil besitzen, greifen gerne auf das Saisonkennzeichen zurück. „Ist die Straßenzulassung aufgrund eines Saisonkennzeichens erloschen, muss das Fahrzeug in der Garage oder auf einem privaten Stellplatz geparkt werden“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte bei TÜV Rheinland. Das Auto irgendwo am Straßenrand abstellen und dort parken ist keine gute Idee: „An der Straße oder auf öffentlichen Parkplätzen ist dies nicht erlaubt.“
Damit Fahrzeuge den Winterschlaf möglichst unbeschadet überstehen, ist einiges zu beachten. So sollte beispielsweise der Luftdruck in den Reifen erhöht werden. „Noch besser ist es, das Fahrzeug aufzubocken, um die Reifen komplett zu entlasten“, rät Rechtien. „Das zwischenzeitliche Starten während der Stilllegung ist hingegen überflüssig. Besser: Batterie abklemmen und ausbauen.“ Denn Steuergeräte verbrauchen auch bei abgestelltem Motor Strom, was eine Tiefentladung und damit Schädigung der Batterie zur Folge haben kann.
Genauso wichtig ist die Sauberkeit. Eine gründliche Reinigung des kompletten Fahrzeugs – von innen und außen – beugt unter anderem Korrosion vor. Das Polieren und die Verwendung von Hartwachs schützt die Lackierung, ein Tuch als Abdeckung ist ebenfalls empfehlenswert. „Am besten Stoff- oder Leinentücher zum Schutz des Fahrzeugs verwenden, denn bei Plastikfolien entsteht Schwitzwasser“, sagt der TÜV Rheinland-Experte. „Außerdem die Garage stets gut belüftet halten, damit sich keine Staunässe bildet.“

 

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Was sind die größten Bußgeldfallen für Autofahrer im Winter?

Gerade jetzt im Winter sollten Autofahrer ganz besonders auf ihr Verhalten im Straßenverkehr achten, um sich und andere zu schützen. Die frühzeitige Instandsetzung des Fahrzeugs spielt bei Nässe, Glatteis und Schnee eine besonders große Rolle. Denn noch immer werden zu viele Autofahrer vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Das birgt nicht nur vermeidbare Gefahren, sondern führt auch zu saftigen Strafen...

Das sind die 5 größten Bußgeldfallen im Winter

Der Winter steht vor der Tür – und damit auch das nervige Eiskratzen in der Früh. Laut einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM mit 2.568 befragten Personen gibt es für die Deutschen in der kalten Jahreszeit nichts Ärgerlicheres als das morgendliche Enteisen des eigenen Fahrzeugs (79 Prozent). Kein Wunder, dass jeder Zweite deshalb gern schon mal den Motor laufen lässt und das Auto vorheizt, während er die Scheiben von Eis und Schnee befreit. Was dabei jedoch nicht bedacht oder sogar billigend in Kauf genommen wird: Ein laufender Motor beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt, sondern wird vom Staat auch mit einer Geldbuße von zehn Euro bestraft. Ein recht hoher Preis für ein paar Minuten weniger frieren. HEM die fünf größten Bußgeldfallen auf winterlichen Straßen zusammengestellt, basierend auf einer Marktforschungsstudie:

1. Bei Schneefall ohne Licht oder zu schnell gefahren: Sobald die Sicht durch Schnee oder Schneeregen eingeschränkt wird, heißt es Licht an! für Deutschlands Autofahrer – und das auch bei Tag. Innerorts wartetsonst ein Bußgeld von 25 Euro, außerorts fallen bis zu 75 Euro an, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Und auch die Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei eingeschränkter Sicht unbedingt einzuhalten. Ansonsten winken nicht nur mindestens 80 Euro Strafe, sondern auch ein Punkt in Flensburg.

2. Schnee auf dem Autodach liegen lassen: Nur Scheiben, Blinker, Rücklicht, Scheinwerfer und Autokennzeichen freischaufeln reicht nicht! Das Autodach wird in der Eile oft bewusst vergessen – und das kann gefährlich werden: Der nachfolgende Verkehr und auch die eigene Sicht könnten durch herabfallenden Schnee behindert werden. Hier drohen 25 Euro Geldbuße.

3. Skigepäck oder Tannenbaum nicht ordnungsgemäß verstaut: Auf dem Weg in die Ferien schnell die Skier auf das Autodach schnallen oder zu Weihnachten den Tannenbaum in den Kofferraum legen? Aber bitte ordnungsgemäß! Die Investition in einen Dachträger und eine professionelle Anbringung kann sich lohnen, denn wer hier sündigt, wird mit Geldbußen von 20 Euro bis 200 Euro haftbar gemacht. Vorsicht gilt aber auch beim Transport in der Fahrerkabine: Ungesicherte Gegenstände können bei einer Vollbremsung mit voller Wucht nach vorn katapultiert werden.

4. Fehlender Sicherheitsabstand trotz Regen, Schnee und Glätte: Bei starkem Regen- oder Schneefall ist nicht nur die Sicht eingeschränkt, auch der Bremsweg auf glatter Fahrbahn verlängert sich und die Gefahr des Aquaplanings steigt. Ein angemessener Sicherheitsabstand sollte deshalb nicht nur auf Autobahnen und Landstraßen eingehalten werden, sondern auch in geschlossenen Ortschaften. In Städten und Gemeinden gilt ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand von 15 Metern, bei Schnee und Regen sollte er je nach Sicht- und Straßenverhältnissen aber mindestens 30 Meter betragen. Ein Verstoß wird sonst je nach Geschwindigkeit mit bis zu 400 Euro Buße, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot bestraft.

5. Mit Sommerreifen oder heruntergefahrenem Profil unterwegs: Wer bei Glätte, Eis und Schneefall noch mit Sommerreifen unterwegs ist, zahlt nicht nur eine Strafe von 60 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg - bei einem Verkehrsunfall verdoppelt sich das Bußgeld sogar und der Versicherungsschutz kann wegfallen! Also lieber rechtzeitig einen Termin zum Reifenwechsel vereinbaren und beim nächsten Tanken auch direkt die Beschaffenheit und den Luftdruck des Reifens überprüfen. Mindestens 1,6 Millimeter tief sollte das Profil des Reifens laut Gesetz sein – der ADAC rät bei Winter- und Ganzjahresreifen sogar zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern.

 

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Wie sieht die richtige Verhaltensweise nach einem Wildunfall aus?

Wenn die Tage kürzer werden und der Herbst unmittelbar vor der Tür steht, ist Vorsicht auf den Straßen zwischen Wald und Feld geboten. Besonders in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu brenzlichen Situationen durch Wildwechsel, sodass in Deutschland pro Jahr rund 250.000 Wildunfälle nur mit Paarhufern gemeldet werden. Doch was ist zu tun, wenn sich ein Crash nicht vermeiden lässt und welcher Schaden wird von der Versicherung übernommen?

Das solltest du nach einem Wildunfall tun

Als erstes ist es wichtig, dass Betroffene unbedingt die Unfallstelle sichern und die Polizei rufen, auch wenn das Tier nicht auffindbar ist. Die Polizisten oder auch ein Jäger stellen anschließend eine Unfallbescheinigung aus, die bei der Versicherung eingereicht werden kann.
Sicherheit steht an oberster Stelle: dazu gehört das Anlegen der Warnweste aber auch das Einschalten der Warnblinkanlage und das Aufstellen eines Warndreiecks, um sich selbst und herannahende Fahrzeuge nicht in Gefahr zu bringen. Wenn alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind, ist das angefahrene Wildtier zu versorgen: Sei es eine Warnweste über das tote Tier zu legen oder dieses von der Fahrbahn zu ziehen. Zweites jedoch nur, wenn das Tier klein genug ist, so dass es von der eigenen Kraft her machbar ist. Sollte das Tier noch leben, ist es ratsam Abstand zu halten. Nicht nur, weil das Tier Panik hat, sondern es kann auch ausschlagen und mit seinen Hufen Verletzungen zuführen.

Allgemein gilt: Bei einem Wildunfall übernimmt in den meisten Fällen die Teilkaskoversicherung die Kosten für die Reparatur am eigenen Fahrzeug. Die Haftpflichtversicherung jedoch kommt ausschließlich für Schäden Dritter auf, das heißt andere Fahrzeuge, Objekte oder auch Personen.
Die Beweislast liegt dabei beim versicherten Autofahrer. Dies ist meistens jedoch schwieriger, wenn das Tier nicht mehr auffindbar ist, weil es beispielsweise in den Wald geflohen ist. Neben der Ausstellung einer Unfallbescheinigung durch den Jäger oder der Polizei, wird daher empfohlen, den Unfall zu dokumentieren, möglichst mit Fotos vom Tier, dem Schaden am Auto und der Unfallstelle selbst. Auch kann es hilfreich sein, das Unfallfahrzeug bis zur Schadensregulierung nicht zu waschen.

 

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Was sind die größten Bußgeldfallen für Autofahrer im Winter?

Gerade jetzt im Winter sollten Autofahrer ganz besonders auf ihr Verhalten im Straßenverkehr achten, um sich und andere zu schützen. Die frühzeitige Instandsetzung des Fahrzeugs spielt bei Nässe, Glatteis und Schnee eine besonders große Rolle. Denn noch immer werden zu viele Autofahrer vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Das birgt nicht nur vermeidbare Gefahren, sondern führt auch zu saftigen Strafen...

Das sind die 5 größten Bußgeldfallen im Winter

Der Winter steht vor der Tür – und damit auch das nervige Eiskratzen in der Früh. Laut einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM mit 2.568 befragten Personen gibt es für die Deutschen in der kalten Jahreszeit nichts Ärgerlicheres als das morgendliche Enteisen des eigenen Fahrzeugs (79 Prozent). Kein Wunder, dass jeder Zweite deshalb gern schon mal den Motor laufen lässt und das Auto vorheizt, während er die Scheiben von Eis und Schnee befreit. Was dabei jedoch nicht bedacht oder sogar billigend in Kauf genommen wird: Ein laufender Motor beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt, sondern wird vom Staat auch mit einer Geldbuße von zehn Euro bestraft. Ein recht hoher Preis für ein paar Minuten weniger frieren. HEM die fünf größten Bußgeldfallen auf winterlichen Straßen zusammengestellt, basierend auf einer Marktforschungsstudie:

1. Bei Schneefall ohne Licht oder zu schnell gefahren: Sobald die Sicht durch Schnee oder Schneeregen eingeschränkt wird, heißt es „Licht an!“ für Deutschlands Autofahrer – und das auch bei Tag. Innerorts wartetsonst ein Bußgeld von 25 Euro, außerorts fallen bis zu 75 Euro an, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Und auch die Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei eingeschränkter Sicht unbedingt einzuhalten. Ansonsten winken nicht nur mindestens 80 Euro Strafe, sondern auch ein Punkt in Flensburg.

2. Schnee auf dem Autodach liegen lassen: Nur Scheiben, Blinker, Rücklicht, Scheinwerfer und Autokennzeichen freischaufeln reicht nicht! Das Autodach wird in der Eile oft bewusst vergessen – und das kann gefährlich werden: Der nachfolgende Verkehr und auch die eigene Sicht könnten durch herabfallenden Schnee behindert werden. Hier drohen 25 Euro Geldbuße.

3. Skigepäck oder Tannenbaum nicht ordnungsgemäß verstaut: Auf dem Weg in die Ferien schnell die Skier auf das Autodach schnallen oder zu Weihnachten den Tannenbaum in den Kofferraum legen? Aber bitte ordnungsgemäß! Die Investition in einen Dachträger und eine professionelle Anbringung kann sich lohnen, denn wer hier sündigt, wird mit Geldbußen von 20 Euro bis 200 Euro haftbar gemacht. Vorsicht gilt aber auch beim Transport in der Fahrerkabine: Ungesicherte Gegenstände können bei einer Vollbremsung mit voller Wucht nach vorn katapultiert werden.

4. Fehlender Sicherheitsabstand trotz Regen, Schnee und Glätte: Bei starkem Regen- oder Schneefall ist nicht nur die Sicht eingeschränkt, auch der Bremsweg auf glatter Fahrbahn verlängert sich und die Gefahr des Aquaplanings steigt. Ein angemessener Sicherheitsabstand sollte deshalb nicht nur auf Autobahnen und Landstraßen eingehalten werden, sondern auch in geschlossenen Ortschaften. In Städten und Gemeinden gilt ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand von 15 Metern, bei Schnee und Regen sollte er je nach Sicht- und Straßenverhältnissen aber mindestens 30 Meter betragen. Ein Verstoß wird sonst je nach Geschwindigkeit mit bis zu 400 Euro Buße, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot bestraft.

5. Mit Sommerreifen oder heruntergefahrenem Profil unterwegs: Wer bei Glätte, Eis und Schneefall noch mit Sommerreifen unterwegs ist, zahlt nicht nur eine Strafe von 60 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg - bei einem Verkehrsunfall verdoppelt sich das Bußgeld sogar und der Versicherungsschutz kann wegfallen! Also lieber rechtzeitig einen Termin zum Reifenwechsel vereinbaren und beim nächsten Tanken auch direkt die Beschaffenheit und den Luftdruck des Reifens überprüfen. Mindestens 1,6 Millimeter tief sollte das Profil des Reifens laut Gesetz sein – der ADAC rät bei Winter- und Ganzjahresreifen sogar zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern.

 

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Warum sollte ich meine Reifen in der Werkstatt wechseln lassen?

Wenn die Temperaturen langsam aber sicher in den einstelligen Bereich sinken und nachts auch mal im Minusbereich landen, ist es Zeit für den Reifenwechsel. Die Sommerreifen haben ihren Dienst auf überwiegend trockener und warmer Fahrbahn verrichtet und die Winterreifen sorgen nun auf nasser, glatter und frostiger Fahrbahn für einen sicheren Grip. Doch wo und wie sollte man seine Reifen eigentlich wechseln lassen – selbst zuhause oder vom Fachmann in der Werkstatt?

Reifen lieber vom Fachmann wechseln lassen

Wenn die Tage kälter werden, steht der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen an. Viele Autofahrer befürchten längere Wartezeiten und wollen Kosten vermeiden und so ist der Reifenwechsel eine beliebte Do-it-yourself-Aufgabe: Jeder fünfte Autofahrer tauscht die Pneus selbst, so das Ergebnis einer Umfrage des Autozubehör-Anbieters Heyner. Darunter sind mehr Männer (35 Prozent) als Frauen (sieben Prozent), die diese Aufgabe gerne ihrem Partner überlassen. Bei jeder vierten Autobesitzerin übernimmt der Mann oder Freund den Radwechsel. 70 Prozent der Autobesitzer, die ihre Räder selbst wechseln, tun dies, um Kosten zu sparen, 51 Prozent wollen zeitlich flexibel bleiben. Bei den Frauen ist der Anteil, die Spaß am Reifenwechsel haben, größer als bei den Männern. Nahezu jede zweite Frau wechselt selbst, weil es Spaß macht. Bei den Männern ist es ein Drittel. Doch: Die Mehrheit von über 60 Prozent lässt in der Werkstatt umrüsten. Beim Reifenwechsel sollte die Sicherheit an erster Stelle stehen. Bei der Absicherung mangelt es häufig, wenn Reifen selbst gewechselt werden, so das Ergebnis der Umfrage unter 1.037 Autobesitzern. Lediglich jeder Fünfte nutzt einen Unterstellblock, der das Fahrzeug stabilisiert und das Risiko von Arbeitsunfällen minimiert. Nur 18 Prozent gebrauchen Unterlegkeile, die vor oder hinter die Räder geschoben werden, um das Fahrzeug beim Reifenwechsel vor dem Wegrollen zu schützen. Dabei ist ein Wechsel in der Autowerkstatt gar nicht mal so teuer und schließlich ist die eigene Sicherheit und Gesundheit durchaus einen kleinen Betrag wert. Wer vorher in der Werkstatt anruft, braucht sich des Weiteren keine Sorgen um lange Wartezeiten machen – ein Reifenwechsel kann beim Profi auch mal zwischendurch stattfinden. Dort geht er dank geschulter Mitarbeiter und professioneller Werkzeuge, Hebebühnen und Maschinen auch viel schneller vonstatten als Zuhause.

 

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E-Auto: Wie lange hält der Akku im Winter?

Kalte Temperaturen verlangen Autos einiges an zusätzlicher Energie ab. Bei Verbrennungsmotoren steigt so der Kraftstoffverbrauch, bei E-Autos sinkt die Akku-Reichweite. Denn Innenraum-, Heck- und Frontscheiben-, Sitz- sowie eventuell Akku-Heizung verbrauchen Strom. Auch beim Laden und während der Fahrt gibt es in der kalten Jahreszeit Besonderheiten.
Das sollten E-Autofahrer über ihre Reichweite im Winter wissen

Die Energie, die E-Autos produzieren, setzen sie bis zu 90 Prozent in mechanische Energie um. „Was sich effizient anhört, kann im Winter ein Nachteil sein. Denn während Verbrennungsmotoren die Abwärme in der kalten Jahreszeit zum Heizen nutzen, bezieht das E-Auto diese Energie direkt vom Akku“, erklärt Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Abhängig von der Außen- und der gewünschten Innentemperatur verbraucht die Heizung bis zu 5 Kilowatt. Gerade bei Autos mit geringer Akkukapazität macht das einiges aus. Außerdem laufen chemische Reaktionen, also der Ionentransport, im Akku aufgrund der Kälte langsamer ab. Das führt ebenfalls zu einer schnelleren Entladung. Verfügt das E-Auto über eine Akku-Heizung, benötigt auch diese Energie. Wer im Winter mit seinem E-Auto längere Strecken unterwegs ist, dem empfiehlt Mauelshagen, etwa ein Drittel der gesamten Reichweite für das Heizen und für unvorhersehbare Ereignisse einzuplanen.

Bei Kälte ist es besonders wichtig, den Akku zu schonen. Der Kfz-Experte empfiehlt beispielsweise, das Auto in einer Garage abzustellen. Denn dadurch kühlt der Akku weniger aus. Die Innenraumheizung lieber auf eine nicht so hohe Temperatur einstellen und dafür die Sitzheizung einschalten. „Die Sitzheizung braucht weniger Energie. Zudem geht ihre Wärme direkt auf den Körper über“, weiß Mauelshagen. Im Vorteil sind übrigens E-Autos mit Wärmepumpe. Damit kann die Energie des Akkus effizienter für das Heizen des Innenraums genutzt werden. Wer keine Unterstellmöglichkeit für sein E-Auto und deshalb morgens vereiste Scheiben hat, sollte sie komplett freikratzen. Dadurch lässt sich die Energie sparen, die sonst die Heckscheibenheizung benötigen würde. Darüber hinaus rät der Experte von ERGO, bereits beim Laden des E-Autos mithilfe der Vorheizfunktion den Innenraum zu wärmen. Das hat den Vorteil, dass die dafür benötigte Energie vom Stromnetz und nicht vom Akku kommt. Sind die Temperaturen besonders niedrig, ist es sinnvoll, den Akku nach einer Fahrt gleich wieder zu laden. So kühlt er nicht aus und seine Kapazität bleibt länger erhalten. Wichtig: „E-Autofahrer sollten keinesfalls an der Sicherheit sparen, um die Reichweite zu erhöhen. Das heißt: Niemals ohne Licht oder mit vereisten oder beschlagenen Scheiben fahren“, so Mauelshagen.

E-Autofahrer sollten bei winterlichen Straßenverhältnissen besonders vorsichtig Gas geben. „Elektroautos können bereits im unteren Geschwindigkeitsbereich stark beschleunigen und drehen daher leicht durch. Falls möglich, ist es ratsam, auf den Eco-Betrieb umzuschalten. Beim Anfahren und Beschleunigen verringert sich dadurch die Kraft“, so der Tipp des Kfz-Experten. Das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern verringert auch den Energieverbrauch. Für das Laden gilt außerdem: Mehr Zeit einplanen, denn das Laden dauert im Winter in der Regel länger.

 

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Wie ist die Winterreifenpflicht im europäischen Ausland geregelt?

Nachdem der Sommer so langsam vorbei ist, hält der Winter bei uns und in vielen Ländern Europas Einzug. Die Verkehrsteilnehmer finden auf den Straßen plötzlich ganz andere Voraussetzungen vor. Nicht mehr die trockene und heiße Piste sorgt für eine sichere und unkomplizierte Fahrt, sondern Regen, Schnee oder gar Eis kann die Fahrbahn zu gefährlich glattem Untergrund werden lassen. Das heißt natürlich auch, dass das Fahrzeug auf Winterreifen stehen sollte. Doch wie sehen die Regelungen diesbezüglich im europäischen Vergleich aus?

Winterreifenpflicht im europäischen Vergleich

Für die Fahrt zur Arbeit, aber auch für den Trip in den Wintersport, bringen Winterreifen das ein großes Plus an Sicherheit. Sollte man dabei Ländergrenzen überschreiten, muss man die dortigen Bestimmungen zur Winterbereifung kennen. Die Vorschriften sind in Europa sehr unterschiedlich. Die KÜS hat sie für die wichtigsten Wintersportregionen zusammengefasst:

- Für Deutschland gilt die Regelung von 2010. Winter- oder Allwetterreifen sind bei winterlichen Bedingungen für Pkw und Motorräder auf allen Achsen Pflicht. Die Mindestprofiltiefe ist gesetzlich mit 1,6 Millimetern festgelegt. Die KÜS empfiehlt jedoch mindestens vier Millimeter. Schneeketten sollten mitgeführt werden. Beim Winterreifen-Neukauf sollte auf die Kennzeichnung mit dem Alpine-Symbol geachtet werden. Ein Verstoß kostet 60 Euro Bußgeld und es gibt einen Punkt in Flensburg. Kommt es zu einer Behinderung des Verkehrs, so werden 80 Euro und ein Punkt fällig. Mittlerweile wird auch der Halter, der eine falsche Bereifung akzeptiert, mit 75 Euro und einem Punkt belangt.
- In der Schweiz gibt es keine landesweite Winterreifenpflicht, die Reifen müssen jedoch für den Winter geeignet sein. Bei Verkehrsbehinderungen mit nicht der Witterung angepasster Bereifung werden Geldbußen verhängt, bei Unfällen mit Sommerreifen auf glatter Fahrbahn droht eine Mithaftung. Schneeketten müssen mitgeführt werden, die Pflicht zur Nutzung wird mit besonderen Schildern vor Ort angezeigt. Die vorgeschriebene Profiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern, die KÜS empfiehlt mindestens vier Millimeter.
- Österreich hat keine generelle Winterreifenpflicht. Es müssen jedoch bei winterlichen Straßenverhältnissen Winterreifen oder Schneeketten montiert sein. Sogenannte M+S-Reifen (Matsch und Schnee) müssen fünf Millimeter Profil (Diagonalreifen) oder vier Millimeter (Radialreifen) aufweisen, sonst gelten sie nicht als Winterreifen. Ganzjahresreifen müssen eine M+S-Kennzeichnung haben, nur dann gelten sie als Winterreifen. Wer zwischen November und dem 15. April bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen fährt, kann mit 35 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten werden, bei Verkehrsgefährdung kann das bis zu 5.000 Euro kosten.
- In Frankreich gibt es keine Winterreifenpflicht. In den Wintersportgebieten geht es jedoch nicht ohne entsprechende Bereifung. Kurzfristig kann durch entsprechende Beschilderung eine Winterreifenpflicht angeordnet werden, die Mindestprofiltiefe muss dann 3,5 Millimeter betragen. Schneekettenpflicht wird ebenfalls per Beschilderung angezeigt, die Höchstgeschwindigkeit mit Ketten liegt bei 50 Stundenkilometern. Bei Verstößen gegen die angeordneten Maßnahmen werden 135 Euro Bußgeld fällig.
- Slowenien hat eine Winterreifenpflicht zwischen dem 15. November und 15. März des Folgejahres sowie bei winterlichen Straßenverhältnissen. Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe liegt bei drei Millimetern. Gefahren werden können auch Ganzjahresreifen, ebenfalls mit mindestens drei Millimeter Profil. Schneeketten auf Sommerreifen sind ebenfalls erlaubt. Bei Verstößen werden 120 Euro fällig.
- In Italien ist vor allem die Region Südtirol bei den Wintersportlern beliebt. Eine grundsätzliche Winterreifenpflicht gibt es nicht. Allerdings regeln das einzelne Regionen unterschiedlich. So darf beispielsweise im Stadtgebiet Bozen und auf der Brennerautobahn von November bis April nur mit Winterreifen gefahren werden, auf den Straßen der Provinz Bozen ist die Winterreifenpflicht situationsabhängig. Im Aostatal gilt von Oktober bis April eine Winterreifenpflicht, alternativ Schneeketten auf Sommerreifen. Schneeketten können temporär per Beschilderung angeordnet werden. Es empfiehlt sich, in der Region vor dem Urlaub nachzufragen. Die Bußgelder liegen zwischen 80 und 340 Euro.
Die KÜS empfiehlt aufgrund der sehr unterschiedlichen Handhabungen der Winterreifenpflicht in den bekannten Wintersportgebieten grundsätzlich die Montage der entsprechenden Reifen mit einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Das Mitführen von Schneeketten wird empfohlen. Eine gründliche Information zu den Vorschriften in Sachen Winterreifen vor dem Urlaub empfiehlt sich.

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Was sollte ich beim Kauf von Kindersitzen beachten?

12 Modelle mit der Note "gut" und vier weitere mit "befriedigend", die die gesetzlichen Vorschriften zum Teil deutlich übertreffen: Das ist das Ergebnis des aktuellen Kindersitztests des ADAC. Dabei wurden 20 Kindersitze aller Größen in den Kategorien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.

 

Die beste Sicherheitsbewertung aller seit 2015 getesteten Sitze hat der „BeSafe iZi Kid X3 i-Size“ (für Kinder von ca. 1 bis 4 Jahren). Er wurde sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall mit „sehr gut“ benotet. Außerdem erfreulich: Kein Sitz scheitert im Frontalaufpralltest, aber der „Hauck iPro Baby mit iPro Base“ kommt seiner Belastungsgrenze sehr nah. Er hält den Dummy zwar noch zurück, löst sich beim Test aber teilweise von seiner Isofix-Basis. Wird der Sitz ohne Basis mit dem Fahrzeuggurt befestigt wird, bietet er einen besseren Schutz.
Vier der untersuchten Sitzmodelle mussten aber mit „mangelhaft“ bewertet werden. Der Grund: der hohe Schadstoffgehalt. Die Bezugsstoffe des „Uppababy Mesa i-Size“ und des „Uppababy Mesa i-Size + i-Size Base“ enthalten das Flammschutzmittel TCPP. Die gefundene Menge überschreitet den für Spielzeuge geltenden Grenzwert der Richtlinie 2014/79/EU. Beim „Hauck iPro Baby“ und dem „Hauck iPro Baby + iPro Base“ enthalten die Bezugsstoffe Naphthalin. Der Stoff steht im Verdacht eine krebserzeugende Wirkung zu haben. Auch hier lag der Messwert jeweils über dem für Spielzeug geltenden Grenzwert.
Eltern sollten sich vor dem Kauf eines Kindersitzes über das Angebot informieren. Dabei sind auch die Vorjahres-Ergebnisse der Kindersitztests hilfreich, da die Hersteller nicht jedes Jahr neue Modelle auf den Markt bringen. Beim Kauf sollte man die in Frage kommenden Modelle direkt im Auto mit dem Kind ausprobieren. Denn der richtige Einbau ist für den optimalen Schutz im Fall eines Unfalls besonders wichtig. Außerdem muss der Gurt straff angezogen werden und möglichst nah am Körper liegen. Jacken sollten dabei unter dem Beckengurt herausgezogen werden. Gurte und Rückenstütze müssen für den optimalen Sitz regelmäßig an die Größe des wachsenden Kindes angepasst werden.

 

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Welche technischen Mängel führen am häufigsten zu Autounfällen?

Das Statistische Bundesamt hat aktuell Informationen zum Straßenunfallgeschehen in Deutschland im Jahr 2018 veröffentlicht. Darin enthalten sind auch Zahlen zu technischen Mängeln und Wartungsmängeln als Unfallursache. Am Beispiel von drei Mängelgruppen hat die KÜS einen Vergleich dazu mit den Zahlen aus ihren rund drei Millionen Hauptuntersuchungen des Jahres 2018 durchgeführt.

Diese technischen Mängel sind häufige Unfallursachen

Im Jahre 2018 waren auf den Straßen in Deutschland 56,5 Millionen Fahrzeuge unterwegs, 46 Millionen davon waren Personenkraftwagen. Es gab, so das Statistische Bundesamt, 2,6 Millionen von der Polizei erfasste Unfälle. Insgesamt wurden bei allen von der Polizei aufgenommenen Unfällen 3.275 Menschen getötet und 67.967 schwer verletzt. Das bedeutet eine leichte Steigerung in beiden Gruppen gegenüber dem Vorjahr 2017.
Auch technische Mängel und vernachlässigte Wartung wurden als Gründe für Verkehrsunfälle ermittelt. Beispielhaft sind hier die Zahlen aus drei Mängelgruppen (Bereifung, Beleuchtung und Bremsen) aufgeführt. Bei 18 Unfällen mit Getöteten ermittelte die Polizei die Reifen als Unfallursache, bei 6 die Beleuchtung und bei 4 die Bremse. Bei Unfällen mit Personenschäden waren es 1.058-mal die Bereifung, 658-mal die Bremsen und 565-mal die Beleuchtung. Technische Mängel als Ursache der schwerwiegenden Unfälle mit Sachschaden waren 699-mal bei der Bereifung zu finden, 81-mal bei den Bremsen und 36-mal bei der Beleuchtung.
Die Zahlen der Mängel aus rund drei Millionen Hauptuntersuchungen durch die KÜS im Jahre 2018 sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Auch hier liegen Beleuchtung, Bremsen und Räder/Reifen deutlich vorne in der Negativbilanz.
24,86 % der Mängel wurden bei der Beleuchtung durch die Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure der KÜS erfasst. Bei der Begutachtung anlässlich der Hauptuntersuchung werden unter anderem die Vorgaben für die gesamte elektrische Anlage der lichttechnischen Einrichtungen, Schäden an der Scheinwerferanlage und die einwandfreie Funktion etwa der Tagfahrleuchten, Nebelschlussleuchten oder der Blinkeranlage geprüft.
Die Bremsanlage steht für 2018 mit 21,10 % in der Mängelbilanz der KÜS. Die Überprüfung umfasst hier den Zustand der Bremsanlage, etwa den der Bremsscheiben, der Trommeln und der Beläge, das ABS-System oder die Bremsleitungen am Fahrzeug.
In der Gruppe Räder/Reifen wurden 15,91 % Mängel eingetragen. Hier geht es bei der Prüfung unter anderem um die Profiltiefe, Schäden an der Bereifung oder ob die Reifen in der vorgeschriebenen Bauart und Größe, sowie mit der richtigen Kennzeichnung montiert sind.
„Die Zahlen, sowohl die des Statistischen Bundesamtes als auch die der KÜS, zeigen deutlich, wo die Probleme bezüglich der Verkehrssicherheit liegen. Es sind hauptsächlich Mängel der Beleuchtungsanlage, der Bremsen und der Bereifung. Die hohe Zahl der bei der Hauptuntersuchung festgestellten und im Nachgang behobenen Mängel speziell in diesen Gruppen ist für mich ein klares Plädoyer für die unabhängige technische Überwachung von Kraftfahrzeugen in Deutschland“, so Peter Schuler, der Bundesgeschäftsführer der KÜS.

 

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Was bringt eine regelmäßige Autowäsche und -pflege?

Wie lieb und teuer sind den Deutschen ihre Autos wirklich? Ein möglicher Gradmesser dafür lässt sich in den Waschstraßen bundesweit beobachten. 41 Prozent der deutschen Autofahrer pflegen das eigene Fahrzeug sehr regelmäßig mindestens einmal im Monat, während andere da weniger enthusiastisch sind – das zeigt eine repräsentative forsa Studie mit aktuellen Erkenntnissen über das Autowaschverhalten der befragten deutschen Autofahrer.

Regelmäßige Autowäsche: Mehr als nur Sauberkeit

Die aktuelle Studie „Einstellungen zum eigenen Auto“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt befasst sich u. a. damit, wie und wie oft die deutschen Autofahrer ihre Autos waschen. Demnach besucht mit 41 Prozent mehr als ein Drittel der Umfrageteilnehmer mindestens einmal im Monat eine Waschanlage, immerhin 32 Prozent der deutschen Autos bekommen einmal im Quartal eine gründliche Außenreinigung. Für 21 Prozent der Befragten hat die Außenpflege ihres Fahrzeugs geringere Priorität: Sie waschen es nur ein oder zweimal im Jahr.
Ähnliche Studienergebnisse ergaben sich auch für die Innenreinigung. 42 Prozent der befragten Autofahrer säubern Sitze, Böden & Co. mindestens einmal pro Monat, weitere 31 Prozent wischen und saugen ihre Fahrerkabine einmal im Quartal. Echte Putzfans sind selten: Nur 3 Prozent der Autofahrer widmen sich jede Woche dem Innenraum ihres Fahrzeugs.

Auch die Frage nach dem „Wie“ beantwortet die Studie im Zusammenhang mit dem Waschverhalten der deutschen Autofahrer. Dabei entscheidet sich eine Mehrheit der Umfrageteilnehmer, nämlich 39 Prozent, für ein Pflegeprogramm der mittleren Qualität, z. B mit Hochdruckvorwäsche, Felgenreinigung, Waschen, Glanzspülung und Trocknen. Für ein Drittel der deutschen Autofahrer reicht das Basis-Programm, während für 25 Prozent nur die Premium-Variante mit Intensivschaum, Unterbodenwäsche, Lackschutz bzw. Wachs gut genug ist für das eigene Fahrzeug. Trotzdem schauen sie dabei auf die Kosten: Für immerhin 76 Prozent der befragten Teilnehmer überschreiten die jährlichen Ausgaben für die Autowäsche einen Betrag von 100 Euro nicht. Lediglich vier Prozent lassen sich die Wagenpflege im Jahr 200 Euro und mehr kosten.

Dabei hat die regelmäßige Pflege des Autos nicht nur optische Vorteile. Die Autowäsche hilft auch dabei, Lackschäden durch hartnäckige Verschmutzungen oder Streusalz und daraus eventuell entstehende Roststellen zu vermeiden, wodurch auch der Wert des Fahrzeugs erhalten bleibt. Zudem weiß Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof: „Kleine Steinschläge können immer mal passieren und stellen eine Schwachstelle in der Windschutzscheibe dar, die beim nächsten Mal leicht reißen kann. Wenn man den kleinen Schaden aber auf einer sauberen Scheibe rechtzeitig erkennt, ist er mit wenig Aufwand reparierbar.“

 

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Winterreifen: Interessante Fragen – wichtige Antworten

Der Herbst ist da – Zeit für den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Was so einfach klingt, lässt bei vielen Autofahrern Fragen offen. Eine häufige Frage, mit einer wichtigen Antwort: „Weshalb braucht mein Auto überhaupt Winterreifen?“

 

Der Auto Club Europa hat sich die wichtigsten Fragen von Autofahrern zum Thema Winterreifen vorgenommen und interessante Antworten parat. Denn wusstest du bereits, warum Autofahrer in den kälteren Jahreszeiten überhaupt mit Winterreifen unterwegs sein sollten? Sind die Regeln zur Winterreifenpflicht in Europa einheitlich? Und was hat es mit dem Alpine-Symbol (Schneeflocke) auf den Winterreifen auf sich? Im folgenden gibt es die Antworten:
Gibt es in Deutschland eine Winterreifenpflicht?
Es gilt die sogenannte „situative Winterreifenpflicht“. Das heißt: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte darf nur gefahren werden, wenn die Reifen eine M+S-Kennzeichnung tragen. Besser ist, wenn sich das neue Alpine-Symbol, ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke, auf dem Reifen befindet. Winterreifen mit der bisherigen MS-Kennzeichnung haben bis zum 30.09.2024 Bestandschutz.
Warum braucht mein Auto eigentlich Winterreifen?
Winterreifen haben eine andere Gummimischung und ein anderes Rillenprofil als Sommerreifen. Unterhalb von etwa plus sieben Grad haften Winterreifen dank ihrer Gummimischung besser als Sommerreifen. Ihr Profil ist ausgeprägter und Autofahrer haben somit mehr Grip auf der Straße und rutschen nicht weg.
„Von O bis O“ – wozu dient dieser Leitsatz?
Die Faustregel „von O bis O“ steht für „von Oktober bis Ostern“ und dient als unverbindliche Orientierungshilfe, den idealen Zeitpunkt für den Reifenwechsel zu beherzigen.
Sind die Regeln zu Winterreifen in der EU einheitlich?
Nein, man sollte sich unbedingt vor Reiseantritt informieren, wie die Regelungen zu Winterreifen und zum Winterstraßenverkehr im Ziel-Land sind.
Welche Konsequenzen sind denkbar, wenn Autofahrer keine Winterreifen aufziehen?
Wer ohne Winterreifen durch Schnee und Eis fährt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro, bei Behinderung oder Gefährdung des Verkehrs 80 Euro. Außerdem drohen ein Punkt in Flensburg und Leistungskürzungen des Versicherers im Schadenfall.

 

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Muss ich nach einem Wildunfall die Polizei anrufen?

Etwa alle zwei Minuten kollidiert ein Pkw mit einem Wildtier wie Reh, Hirsch oder Wildschwein. Allein im Jahr 2018 erfasste die Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 750.000 Wildunfälle – bisheriger Höchstwert. Ein solcher Unfall bleibt für die meisten Autofahrer trotzdem eine Ausnahmesituation, in der sie verunsichert sind und nicht genau wissen, wie sie weiter vorgehen sollten.

Die richtige Vorgehensweise – was nach einem Wildunfall wichtig ist

Zwei Dinge sollten Autofahrer nach einem solchen Zusammenstoß zwingend beachten: Erst die Unfallstelle durch Warnblinklicht und Warndreieck absichern, dann die Polizei anrufen, wie der TÜV Rheinland informiert. Die Polizei informiert das zuständige Forstamt, das sich um das verletzte oder getötete Tier kümmert, und dokumentiert den Unfall. Eine Dokumentation ist für Fahrzeughalter wichtig, da Kaskoversicherungen den Schaden meist nur bei entsprechenden Bescheinigungen übernehmen. Übrigens: Wer Kollisionen mit Tieren nicht meldet, verstößt gegen das Tierschutzgesetz, was im Fall einer Anzeige mit Geldstrafen bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.
Auf waghalsige Ausweichmanöver sollten Autofahrer bei einem drohenden Zusammenstoß mit einem Wildtier verzichten. Der direkte Aufprall ist meist weniger gefährlich als die Kollision mit möglichem Gegenverkehr oder einem Baum. „Das Lenkrad gut festhalten und so gut es geht bremsen - das sollte die Grundreaktion bei einem plötzlichen Wildwechsel sein“, beschreibt Thorsten Rechtien, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Zudem sollten Autofahrer keinesfalls die Lichthupe betätigen, sobald Tiere in größerer Entfernung auf oder an der Fahrbahn auftauchen. „Grelles Fernlicht erschreckt die Tiere, weshalb sie förmlich erstarren“, sagt Rechtien. Das Fahrzeug langsam abbremsen und hupen ist stattdessen wesentlich wirkungsvoller. Da Wildschweine und Rehe oft in Gruppen unterwegs sind, ist immer auch mit nachfolgenden Tieren zu rechnen.
„Autofahrer können Wildunfällen ein wenig vorbeugen. Es hilft, das Verhalten der Tiere zu kennen“, rät Rechtien. So kommt es auf Landstraßen in Wald- und Wiesengebieten besonders häufig zum Wildwechsel. Zudem sind die Tiere im Frühjahr und Herbst sowie in der Morgen- und Abenddämmerung verstärkt auf Futtersuche. Autofahrer sollten in diesen Zeiten die Geschwindigkeit anpassen und gebührenden Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten.

 

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Was muss ich bei der Hilfeleistung nach einem Autounfall beachten?

3.275 Menschen sind 2018 bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben gekommen. Im Schnitt starben 9 Menschen jeden Tag. Nicht nur Fehler von Autofahrern führen zu Unfällen mit Todesfolgen, auch unterlassene oder falsche Hilfeleistung nach einem Unfall kann zum Versterben beteiligter Personen führen. So zeigt eine aktuelle Umfrage, dass die meisten Autofahrer noch immer nicht über die richtigen erste-Hilfe-Maßnahmen Bescheid wissen.

Erste-Hilfe-Umfrage: Die meisten Autofahrer handeln falsch

Da möchte man lieber nicht Unfallopfer sein: Jeder siebte Autofahrer in Deutschland vertritt die Auffassung, dass ausschließlich schwerste Verletzungen eine Hilfspflicht begründen, wie etwa abgetrennte Gliedmaßen oder hoher Blutverlust. Weitere 73 Prozent halten es zudem nicht für erforderlich, sich bei den Opfern eines Unfalls zu erkundigen, ob für sie ein Rettungsdienst verständigt werden soll. Dies ist das Ergebnis einer Autofahrerbefragung, durchgeführt von reifen.com.
Kommt es tatsächlich zur Hilfeleistung, ist diese meist „suboptimal“. So würden 63 Prozent der Ersthelfer Unfallopfer nicht in Sicherheit bringen, sondern an Ort und Stelle liegen lassen, da „innere Verletzungen vorliegen könnten“. Dass der Mindestabstand des Warndreiecks vom Unfallort abhängt (Straße innerorts, Landstraße, Autobahn) und zwischen 25 bis 400 Metern variiert – davon haben darüber hinaus 42 Prozent der Autofahrer noch nie etwas gehört.
Kaum zu glauben: Für Retter eine „Gasse“ zu bilden (§ 11 StVO), ist für 15 Prozent eine freiwillige Angelegenheit – schließlich habe „der Gesetzgeber dies nirgends verbindlich geregelt“. Ein wahrer Dorn im Auge sind etlichen der Autofahrer Anti-Gaffer-Maßnahmen: 9 Prozent halten an, um sich persönlich einen Eindruck zu verschaffen, „wenn der freie Blick auf das Unfallgeschehen durch einen modernen Sichtschutz unnötigerweise erschwert“ ist.
349 Autofahrer wurden vom 2. bis 10. September online befragt.

Verkehrsunfall mit Personenschaden: Das musst du beachten

Wenn die größte Sorge eines Autofahrers wahr wird und du einer verletzten Person im Straßenverkehr begegnest, solltest du schnell und überlegt reagieren. Im Folgenden haben wir für dich 3 Schritte zusammengestellt, die die Vorgehensweise nach einem Verkehrsunfall mit Personenschaden zeigt. Diese Schritte dienen als roter Faden und zur Orientierung.

1. Unfallstelle absichern: Noch bevor du einer verletzten Person hilfst, bist du gesetzlich verpflichtet, die Unfallstelle abzusichern. Stelle dein Auto so sicher wie möglich ab und schalte die Warnblinkanlage ein. Ziehe dir dann deine Warnweste über. Stelle außerdem ein Warndreieck hinter dem Auto auf (auf Landstraßen 50 m; auf Autobahnen 100 m).
2. Verletzten helfen: Verschaffe dir nun einen Überblick über die Lage der verletzten Personen. Wie viele Verletzte gibt es? Wer ist am schwersten verletzt? Hilf zuerst der am schwersten verletzten Person, leiste erste Hilfe mit einem erste Hilfe Kasten, rufe den Notruf an und fordere unbedingt andere Verkehrsteilnehmer zur Mithilfe auf.
3. Unfall aufnehmen (falls du an dem Unfall beteiligt bist): Erst wenn die verletzten Personen versorgt sind, solltest du dich um die detaillierte und lückenlose Aufnahme des Unfalls kümmern. Mache Fotos, Videos und ggf. Notizen. Das ist wichtig, damit die Polizei den Unfallhergang besser nachvollziehen kann und dementsprechend über Schuld und Unschuld entschieden werden kann.

 

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Wie kann ich mich vor der Rutschgefahr im Herbst schützen?

Wenn die Tage kürzer und die Wetterbedingungen widriger werden, ist es wichtig, das eigene Auto so gut wie möglich auf die kommenden Monate vorzubereiten. Sonst drohen gefährliche Situationen, wie Rutschpartien, Pannen und Unfälle.

So wird das Auto herbst- und winterfit gemacht

16 Prozent der deutschen Autofahrer kontrollieren Ölstand, Wischwasser und Reifendruck ein- bis zweimal im Jahr, zwei Prozent noch seltener und fast ein Viertel nur dann, wenn ihnen das Fahrzeug eine Warnmeldung anzeigt. Das ergab eine aktuelle forsa-Studie im Auftrag von Cosmos Direkt. Dabei ist es gerade im Herbst sehr wichtig, das eigene Auto herbst- und winterfit zu machen. Dass der Winter nicht mehr weit ist, beweist ein Blick aus dem Fenster und auf den Wetterbericht. Damit die nächste Fahrt nicht zur Rutschpartie wird, sollten Fahrer und Fahrzeug optimal vorbereitet sein. „Besonders im Winter kann ein ungenügender Reifendruck oder fehlendes Wischwasser ins Auge gehen, denn dann steigt die Unfallgefahr“, warnt Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof von Cosmos Direkt. Worauf Fahrzeughalter jetzt achten sollten:

1. DEN DURCHBLICK BEHALTEN
„Eine gute Sicht durch alle Scheiben ist eine wichtige Voraussetzung, um mit dem winterlichen Schmuddelwetter fertig zu werden. Dafür sollten die Fahrzeugscheiben regelmäßig innen und außen gereinigt werden. Neue Wischerblätter verhindern, dass sich Schlieren auf der Scheibe bilden. Und schließlich können Wasser, Pumpe und Spritzdüsen nicht einfrieren, wenn dem Wischwasser ein Scheibenfrostschutz hinzugegeben wird.“
2. DIE HAFTUNG HABEN
„Spätestens im November sollte die Bereifung von Sommer- auf Winterreifen gewechselt werden. Mit "echten" Winterreifen und mindestens 4 Millimetern Profil ist man bestens gerüstet für das Fahren bei Eis und Schnee. Eine gute Alternative für alle, die nicht unbedingt in die Berge fahren, sind Allwetterreifen. Aber Vorsicht: Die seit 01. Januar 2018 produzierten Winter- und Allwetterreifen müssen mit einem Schneeflocken-Symbol gekennzeichnet sein, damit man sie bei Glatteis, Schnee und Schneematsch nutzen darf. Das altbekannte M+S-Kennzeichen reicht nicht mehr aus.“
3. DEN MOTOR SCHÜTZEN
„Auch der Fahrzeugmotor tut sich unter kalten und nassen Bedingungen schwerer als sonst. Zum Beispiel kann ein zu geringer Kühler-Frostschutz zu einem Motorschaden führen. Und wenn die Batterie nicht mehr ganz neu ist, ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls unter dem Gefrierpunkt besonders hoch. Beides kann in der Werkstatt überprüft und, wenn nötig, ersetzt werden.“
4. DAS SALZ BEKÄMPFEN
„Streusalz sorgt zwar für freie Straßen, es kann aber den Autolack extrem angreifen. Daher sollte man das Fahrzeug vor dem ersten Schnee nochmal in den Wellnessurlaub schicken. Eine Autowäsche mit Unterbodenschutz und Politur bzw. Wachsschicht lässt Schmutz und Wasser von der Oberfläche abperlen und der Lack bleibt geschützt.“
5. DAS FAHRVERHALTEN ANPASSEN
„Der wichtigste Tipp überhaupt ist das Bewusstsein, dass sich das Fahren bei winterlichen Straßenverhältnissen anders anfühlt und die anderen Verkehrsteilnehmer unter Umständen anders reagieren. Entsprechend sollte man sein Fahrverhalten anpassen: Genügend Abstand lassen, behutsam mit Gas- und Bremspedal umgehen und keine ruckartigen Lenkbewegungen machen - das senkt die Unfallgefahr. Und sollte es im Winter doch einmal krachen, hilft die Kfz-Versicherung bei der Regulierung. Online und über unsere Hotline sind meine CosmosDirekt Kollegen rund um die Uhr erreichbar.“

 

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Was sollte ich vor dem Wechsel meiner Kfz-Versicherung beachten?

Vor einem Wechsel der Kfz-Versicherung ist es wichtig, die Bedingungen im Detail zu vergleichen. Die Versicherungen und ihre Tarife unterscheiden sich teilweise deutlich in dem, was sie absichern. Manchmal lassen sich zwar mehrere hundert Euro sparen. Aber: Der billigere Tarif ist nicht immer der bedarfsgerechte. Den Leistungskatalog einer Versicherung sollte man sich daher genau ansehen. Was bietet die Versicherung, wo macht sie wann Einschränkungen, was wird wirklich benötigt?

Ist die Entscheidung zum Wechsel der Kfz-Versicherung gefallen, zählt die Einhaltung der einmonatigen Kündigungsfrist zum 30. November. Die aktuelle Versicherung läuft dann am 31. Dezember aus. Konkrete Ratschläge der ADAC Autoversicherung für Autofahrer, die einen Wechsel in Betracht ziehen:

Von der Deckungssumme bis zum Rabattschutz

- Deckungssumme: Diese sollte bei einer Autoversicherung bei 100 Millionen Euro für Sachschäden und bei 15 Millionen Euro für Personenschäden liegen (Kfz-Haftpflicht).
- Kaskoschäden sollten auch bei grober Fahrlässigkeit übernommen werden.
- Schäden, die mit einem Mietwagen im europäischen Ausland verursacht werden, sollten mitversichert sein. Die sogenannte Mallorca-Police hebt die Versicherungssumme für angemietete Autos im EU-Ausland auf das deutsche Niveau.
- Für Personen die ein neu gekauftes Fahrzeug versichern wollen, kann eine Neu- oder Kaufpreisentschädigung in der Kaskoversicherung wichtig sein. Diese sollte mindestens 12 Monate lang gelten. Bei höherwertigen Fahrzeugen kann es auch ratsam sein, Neu- oder Kaufpreis länger abzusichern. Hier bieten manche Versicherer sogar bis zu 36 Monate Absicherung an.
- Rabattschutz: Dieser schützt bei einem Schaden pro Kalenderjahr vor einer Rückstufung. Der Rabattschutz wird meistens als Zusatzleistung in der Kraftfahrthaftpflicht- und Vollkaskoversicherung angeboten. Voraussetzungen für den Abschluss eines Rabattschutzes sind in der Regel, dass sich der Vertrag mindestens in der SchadenfreiheitsklasseSF 4 befindet und dessen Fahrzeugmitbenutzer alle das 23. Lebensjahr vollendet haben. Zusätzlich darf kein Schaden in den letzten zwölf Monaten vor Vertragsabschluss aufgetreten sein.

Sonderrabatte und Zahlungsintervalle

- Voll- oder Teilkasko: Nicht immer lohnt sich der Wechsel von der Voll- in die Teilkasko. Denn die Prämienhöhe der Vollkasko ist abhängig vom Schadenfreiheitsrabatt. In der Teilkasko gibt es diesen Rabatt nicht.
- Sonderabatte und -Einstufungen gehen in der Regel nicht auf den neuen Versicherer über. Also vorher unbedingt prüfen, ob solche Vereinbarungen vorliegen.
- Kosten: Wer jährlich zahlt, kann gegenüber vierteljährlicher oder halbjährlicher Zahlung Geld sparen.
- Rabatte sind auch möglich, wenn ein Versicherungsnehmer mehrere Fahrzeuge versichert.

Kündigung der alten Versicherung

-Kündigungszeitraum in den Versicherungsunterlagen überprüfen.
- Passenden Tarif recherchieren und Antrag anfordern.
- Den neuen Vertrag abschließen und auf eine Bestätigung des Versicherers warten: Denn bei der Teil- und Vollkasko dürfen Versicherer Verträge ablehnen.
- Den bisherigen Vertrag fristgerecht und schriftlich kündigen.
- Sonderkündigungsrecht: Hat der Versicherte von seiner alten Versicherung eine Beitragserhöhung erhalten, haben Autofahrer einen Monat zusätzlich Zeit, um sich einen anderen Anbieter zu suchen – also auch nach dem Stichtag 30. November.

 

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Wie lange muss ich mit Winterreifen fahren?

Eine aktuelle Umfrage unter Autofahrern zeigt: Die meisten Autofahrern wissen nicht, wann sie mit Winterreifen unterwegs sein sollten. Die Frage nach einer gesetzlichen Pflicht kann mehr als die Hälfte der Befragten nicht richtig beantworten. So wissen die meisten Autofahrer nicht, dass „von O bis O“ nur eine unverbindliche Empfehlung und keine gesetzliche Vorgabe ist.

Winterreifenpflicht gibt es nur „situativ“

55 Prozent der Deutschen wissen nicht, dass es in Deutschland eine sogenannte situative Winterreifenpflicht gibt, die von den Straßenverhältnissen abhängig ist. Das geht aus einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von CHECK24 hervor. Auffällig: Ob im eigenen Haushalt ein Kfz zur Verfügung steht oder nicht, macht dabei keinen Unterschied.
35 Prozent der Befragten meinen, die Winterreifenpflicht gelte grundsätzlich von Oktober bis Ostern, weitere 20 Prozent gehen davon aus, dass überhaupt keine Pflicht besteht. Weitere neun Prozent wissen keine Antwort auf die Frage.
Die Straßenverkehrsordnung (§ 2 Absatz 3a) schreibt eine Pflicht „bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte“ vor. Das wissen aber nur 36 Prozent der Befragten.
In der Straßenverkehrsordnung steht zwar geschrieben, dass Winterreifen bei „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ genutzt werden müssen, einen genauen Zeitraum gibt es jedoch nicht. So solltest du bereits im Herbst die Sommerreifen in der Garage verstauen und deinem Auto sichere Winterreifen aufziehen lassen. Denn Winterreifen verfügen über ein ausgeprägteres Profil und bieten dem Auto somit mehr Grip auf der Fahrbahn – nicht nur bei Glatteis im Winter sondern bereits bei regennasser Fahrbahn und rutschiger Straße aufgrund von Laub. Polizei, Versicherungen und Automobilclubs empfehlen, „von O bis O“ – also von Ostern bis Oktober – mit Sommerreifen unterwegs zu sein und dann auf Winterreifen umzurüsten. Schließlich hält das Wetter bereits im Oktober meist nicht was es verspricht und überrascht mit plötzlichem Starkregen, Hagel, Stürmen, Eis und Laub auf Straßen.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH im Auftrag von CHECK24, an der 2.033 Personen zwischen dem 14. und 16.10.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18
Jahren.

 

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Welches Kindersitz-Zubehör besteht den Sicherheitstest?

Wer mit Kindern im Auto unterwegs ist, kennt die Probleme: Das Kind schnallt sich während der Fahrt ab, schlüpft aus dem Hosenträgergurt, der Kopf fällt beim Nickerchen ständig nach vorne, oder aber es ist zu warm oder zu kalt im Sitz. Gegen all diese Probleme gibt es Zubehör. Doch sind die Helfer wirklich erlaubt, bringen sie den gewünschten Nutzen oder schaden sie im Falle eines Unfalls vielleicht sogar? Das wollte der ADAC in einem ersten Test von Kindersitz-Zubehör herausfinden.

Kindersitz-Zubehör: Auf gesetzliche Vorschriften achten

Das Ergebnis des Tests: Die Kindersitz-Helfer sollten keinesfalls zu sorglos verwendet werden, denn es ist für Laien oft schwierig abzuschätzen, ob die Zusatzgurte oder Gurtschlosssicherer zugelassen sind oder nicht.
Vor allem Gurtschlösser oder Brustclips, die ein Rausschlüpfen aus den Hosenträgergurten oder selbstständiges Abschnallen verhindern sollen, stehen im Widerspruch zu den gesetzlichen Anforderungen. Denn laut Vorschriften muss sich ein Gurt (egal ob für Kinder oder Erwachsene) durch eine einzige Betätigung öffnen lassen. Nicht bei allen Systemen ist dies nach dem Einbau noch gegeben, so dass diese Produkte im Straßenverkehr nicht verwendet werden dürfen. Zulässig und hilfreich ist aber das „5Point Plus Anti Escape System“. Es erspart Eltern dennoch nicht, ihrem Kind zu erklären, dass es sich im Auto nicht abschnallen darf.
Um den Kopf von schlafenden Kindern zu schützen, wurden Nackenkissen, ein Zusatzgurt und eine Kopfstütze untersucht. Ergebnis: Nackenkissen stellen keine Veränderung am Kindersitz dar und sind deshalb zulässig. Wichtig: die Größe des Kissens am besten mit dem Kind aussuchen, um den optimalen Komfort zu ermöglichen. Die Kopfstütze „NapUp“ wird zwar mit dem Kindersitz verbunden, löst sich aber im Falle eines Aufpralls. Eine Gefährdung für das Kind besteht nicht. Allerdings ist hier die Akzeptanz von Seiten des Kindes fraglich, da die Stütze im Kopfbereich zusätzlich einengt.
Polster oder Gurtführungshilfen sollen helfen, den Komfort für die angeschnallten Kinder zu erhöhen. Das funktioniert, ist aber im Falle eines vollwertigen Kindersitzes mit Rückenstütze gar nicht notwendig. Um bei Hitze oder Kälte vor allem kleine Kinder in Babyschalen zu schützen, gibt es sowohl Sommerbezüge als auch Winterfußsäcke. Beide sind bei Eltern sehr beliebt, doch vor allem bei Sommer- oder Schonbezügen muss darauf geachtet werden, dass der Airbag-Warnhinweis auf der Babyschale nicht verdeckt ist. Im Zweifel sollten Eltern auf Bezüge der Kindersitzhersteller zurückgreifen.

 

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Vorsicht bei Blaulicht und Martinshorn – Wie reagiere ich richtig?

Viele Autofahrer sind verunsichert, wenn sie plözlich ein herannahendes Einsatzfahrzeug bemerken, zum Beispiel wegen des lauten Martinshorns oder dem Blaulicht im Rückspiegel. Dabei ist gar nicht mal so schwer, sich in einer solchen Situation richtig zu verhalten. Wichtig ist vorab zu wissen: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sind bei dringenden Einsätzen von der Straßenverkehrsordnung weitgehend befreit.

Ist ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, müssen Autofahrer „freie Bahn“ schaffen. Beide Zeichen signalisieren, dass der Einsatz dazu dient ein Menschenleben zu retten. Könnte der Notarztwagen sprechen, würde er rufen: „Lasst mich durch, ich bin Arzt!“
Wer den Einsatz von Rettungsfahrzeugen behindert, dem erwartet seit Ende 2017 nicht mehr nur ein Verwarnungsgeld von 20 Euro – bei Nichtbildung der Rettungsgasse drohen heute mindestens 200 Euro Bußgeld. „Werden Dritte durch dabei gefährdet, erhöht sich die Geldbuße auf 280 Euro. Kam es zu einem Sachschaden, liegt das drohende Bußgeld bereits bei 320 Euro. Hinzu kommt in den letzten beiden Fällen ein einmonatiges Fahrverbot.“, wird auf bussgeldkatalog.org erklärt.
Aufgrund von Sonderrechten dürfen Einsatzfahrzeuge beispielsweise das Tempolimit überschreiten und bei Rot über eine Ampel fahren, wenn dies zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben erforderlich ist. „Freie Bahn“ schaffen bedeutet je nach Verkehrslage und örtlichen Verhältnissen, äußerst rechts heranzufahren und dort entweder anzuhalten oder langsam weiterzufahren, wie der ADAC erklärt. Im Stadtverkehr kann ein Ausweichen nach links auf eine Abbiegespur sinnvoll sein.
Wer beim Platzmachen über eine rote Ampel in eine Kreuzung einfährt und dabei geblitzt wird, muss grundsätzlich nichts befürchten. Da häufig auch das Einsatzfahrzeug geblitzt wird, ist der Grund für das Einfahren dokumentiert; der Autofahrer muss kein Bußgeld wegen Rotlichtverstoßes befürchten.
Bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen ist umgehend eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Fahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn schnellstmöglich zum Unfallort gelangen. Auf Autobahnen und Straßen mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus. Wer auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen unterwegs ist, orientiert sich nach rechts. Die Standspur ist nicht an allen Autobahnen durchgehend ausgebaut oder breit genug. Zudem könnten dort Pannenfahrzeuge stehen.

 

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Warum ein Batterie-Check vor Wintereinbruch wichtig ist

Pannenursache Nummer eins: defekte Autobatterien. Laut Statistik des ADAC machten sie 2018 mehr als 40 Prozent aller Einsätze aus. „Wer als Autofahrer sicher durch den Winter kommen will, sollte jetzt die Gelegenheit zum Batteriecheck nutzen – am besten zusammen mit dem obligatorischen Reifenwechsel“, rät Dr. Christian Rosenkranz, Entwicklungsleiter beim weltweit führenden Batteriehersteller Clarios. Sonst drohen Autofahrer einfach mit ihrem Wagen liegen zu bleiben.


Batterie-Check ist vor allem zum Winterstart wichtig

Jeder Autofahrer weiß: Zwei Mal im Jahr steht der Reifenwechsel vor der Tür. „Die Batterie haben viele nicht auf dem Schirm, und das trotz sicherheitsrelevanter Aspekte“, sagt Rosenkranz. Eine Autobatterie versorgt lange schon nicht mehr nur die Lichtmaschine und das Radio. Von Assistenzsystemen über Klimaanlage und Sitzheizung bis zu Spritsparfunktionen läuft alles elektronisch. Wenn die Batterie plötzlich ausfällt, kann das weitreichendere Folgen haben als einfach nur liegenzubleiben. Die anspruchsvollen Elektroniksysteme sind auch ein Grund, warum beim Batteriewechsel Profis Hand anlegen sollten: Bei der Unterbrechung der Stromzufuhr können Daten verloren gehen. Die Software müsste neu aufgespielt werden. Werkstätten sind diesbezüglich gut geschult.

Bestes Beispiel, warum sich ein regelmäßiger Batteriecheck lohnt: der 21. Januar 2019. Als die Temperaturen in Deutschland tief ins Minus sanken, machten etliche Akkus schlapp. An diesem Tag mussten die Gelben Engel mehr als 22.000 Mal ausrücken. Die Erklärung ist einfach: Die hohen Temperaturen des Sommers hatten den Batterien stark zugesetzt. Während der Herbst- und Winterzeit legten viele Menschen kurze Strecken lieber mit dem Auto zurück, anstatt zu Fuß oder mit dem Rad. Dabei wurden die Batterien stark belastet, sie hatten aber kaum Gelegenheit, wieder aufzuladen. Wenn zudem wegen der Kälte die Batterieleistung sinkt und der Motorstart dem Akku mehr abverlangt, ist das für alte oder strapazierte Batterien zu viel. Zur Strafe gibt es lange Wartezeiten bis der Pannenhelfer kommt – und das in eisiger Kälte. „Deshalb gehört die Autobatterie ebenso zur Wartungsroutine wie ein Ölwechsel, ein Lichttest oder der Klimaanlagenservice“, betont Rosenkranz.

 

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In der dunklen Jahreszeit – das sollten vor allem Eltern beachten

"Lassen Sie sich sehen!“, empfehlen die Unfallforscher von DEKRA ungeschützten Verkehrsteilnehmern für die dunkle Jahreszeit. Denn bei Dämmerung und Dunkelheit sind Fußgänger, Roller- und Radfahrer für Autofahrer oft nur schwer zu erkennen. Reflektoren und helle Kleidung sind deshalb gerade in den lichtarmen Herbst- und Wintermonaten ein Muss.

Fußgänger und Zweiradfahrer müssen erkennbarer werden

Im Jahr 2018 starben auf Deutschlands Straßen insgesamt 458 Fußgänger – mehr als jeder zweite davon (232) bei Dämmerung oder Dunkelheit. „Das ist kein Zufall“, sagt DEKRA-Unfallforscherin Stefanie Ritter. „Autofahrer sehen im Dunkeln viel schlechter als bei Helligkeit und erleben einen ständigen Wechsel von Hell und Dunkel, zum Beispiel durch Leuchtreklame oder Lichtreflexe auf nasser Fahrbahn.“ Ein weiterer Grund, warum Fußgänger, Roller- und Radfahrer leichter übersehen werden, ist ihre vergleichsweise schmale Silhouette. „Die Konsequenz kann nur sein: Wer zu Fuß, mit Rad oder Roller im Dunkeln unterwegs ist, muss dafür sorgen, dass er von anderen Verkehrsteilnehmern schon von weitem zu erkennen ist“, betont die Unfallexpertin. „Je früher man Sie sieht, umso sicherer kommen Sie ans Ziel.“ Und wie schützt man sich am besten?
Helle, kontrastreiche Kleidung ist gut, reicht aber nicht aus. Ohne retroreflektierende Elemente an Kleidung und Schulranzen geht es nicht: Leuchtstreifen, Aufkleber, Warnwesten – alles ist gut, was auffällt.
Vor allem Reflektoren und weiße Flächen an den Schuhen sind ein wichtiges Sicherheitselement. Die Füße werden vom Scheinwerferlicht eines Autos zuerst erfasst und fallen außerdem auf, weil sie sich meist bewegen.
Beim Überqueren der Fahrbahn keine Hektik, nur an gut beleuchteten Stellen über die Straße gehen und möglichst Zebrastreifen oder Ampeln nutzen. Nicht hinter Sichthindernissen auf die Fahrbahn treten.
Auch Rad- und Rollerfahrer sind im Dunklen viel sicherer unterwegs, wenn sie durch Reflektoren auffallen oder eine Warnweste tragen. Unverzichtbar sind intakte aktive und passive Beleuchtung. Deshalb: Jetzt die lichttechnischen Einrichtungen testen, Batterien erneuern, Reflektoren prüfen. Noch bei Einbruch der Dämmerung ohne Licht zu fahren, ist schlicht lebensgefährlich.

Den Autofahrern gilt der Appell der Unfallexpertin, in der dunklen Jahreszeit noch aufmerksamer und zurückhaltender zu fahren. Vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen ist besondere Rücksicht auf die ungeschützten Verkehrsteilnehmer erforderlich. Für gute Sicht ist eine funktionierende Lichtanlage am Fahrzeug ein Muss. Um die Blendung des Fahrers durch Reflexionen bei Gegenlicht möglichst gering zu halten, sollte zudem die Windschutzscheibe regelmäßig gereinigt werden.

 

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E-Scooter im Straßenverkehr – womit müssen Autofahrer rechnen?

Seit der Zulassung von E-Scootern für den Straßenverkehr häufen sich negative Berichte über Gefahren bei der Nutzung, Verletzungen bei Unfällen und Regelverstöße. Erste Forderungen nach einem Verbot der E-Scooter werden bereits laut. Doch stellen die Roller tatsächlich eine so große Gefahr dar, dass ein Verbot gerechtfertigt wäre?

ADAC-Studie: Ein Viertel der E-Scooter-Fahrer verstößt gegen Verkehrsregeln

Um das zu überprüfen, hat der ADAC in sechs deutschen Städten (Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart, Heidelberg) an Werktagen zwischen 7.30 und 17.30 Uhr E-Tretrollerfahrer beobachtet. Insgesamt wurden rund 4000 Scooter-Fahrer bei ihren Fahrten beobachtet. Bei einem Viertel konnte der ADAC Regelverstöße erkennen. Medienberichte und die bisher veröffentlichten Zahlen der Polizei zeigen, dass sich das Potential für Fehlverhalten in den Abendstunden drastisch erhöht. Am Tag fuhren die meisten Scooter aber auf dem Radweg oder, wo nötig, auf der Straße. Nur jeder fünfte war regelwidrig in der Fußgängerzone unterwegs, auf dem Gehweg oder in falscher Fahrtrichtung. Auch zwei Personen auf einem Scooter oder Fahrten ohne Versicherungskennzeichen konnten im Beobachtungszeitraum nur in vier Prozent der Fälle beobachtet werden. Nahezu kein Nutzer trug einen Helm, obwohl die Gefahr von Kopfverletzungen bei einem Unfall besonders hoch zu sein scheint.
Zumindest beim Abstellen der Scooter zeigte sich, dass ihre Nutzer - zumindest tagsüber - umsichtiger sind als ihr Ruf: über alle Städte hinweg, wurden nur knapp drei Prozent der Roller tatsächlich so abgestellt, dass sie jemanden behindern würden. Dennoch stellen die abgestellten Scooter vor allem für Blinde und sehbehinderte Menschen ein großes Problem dar.

Da aktuell für den privaten Gebrauch nur sehr wenige E-Scooter-Modelle auf dem Markt erhältlich sind, sind es derzeit fast ausschließlich E-Scooter von Sharing-Anbietern, die in den Innenstädten unterwegs sind. Insbesondere rund um touristische Hotspots bieten Verleiher ihre Roller an, so dass diese häufig von Touristen genutzt werden. Für die erste oder letzte Meile, also für den Weg von und zu den Haltestellen des ÖPNV, nutzen Pendler die Scooter also noch nicht.

 

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Chromfolierungen – was muss ich beachten?

Die Individualisierung von Fahrzeugen, allgemein als Tuning bekannt, ist nach wie vor weit verbreitet und beliebt. Ein beliebter Trend Trend in der Szene ist das Bekleben mit hochglänzender Folie. Doch vorher sollten Autofahrer die Rechtslage und mögliche Folgen diesbezüglich kennen.

Chromfolierungen können gesetzeswidrig sein

So eine Chromfolierung kann oft richtig gut aussehen – doch Vorsicht, hier ist nicht alles erlaubt, wie die KÜS im Folgenden informiert. Das Tattoo für das Fahrzeug, also die Beklebung mit individuell ausgesuchter Folie, ist inzwischen im Straßenverkehr mehr und mehr zu bemerken. Korrekt angewendet findet man sie etwa bei Taxis, aber auch bei den Autos der Polizei. Die Fahrzeuge haben eine bestimmte ursprüngliche Farbe und werden dann mit Folie beispielsweise in das Hellelfenbein der Taxis oder das spezielle Design der Polizei umgestaltet. Viele Autobesitzer folieren ihre Fahrzeuge zum Schutz des Lacks oder vor Steinschlägen. Sie schätzen dabei vor allem den höheren Wiederverkaufswert des Autos und einen gut erhaltenen äußeren Zustand. Inzwischen geht der Trend jedoch zu hochglänzenden, sogenannten Chromfolierungen. Sieht schick aus, ist aber nur sehr bedingt erlaubt!
Einigkeit herrscht darüber, dass komplett mit Chrom- oder Spiegelfolie beklebte Fahrzeuge eine Gefährdung darstellen können. Solche Oberflächen können Sonnenstrahlen oder das Licht, etwa von den Frontscheinwerfern entgegenkommender Autos, stark reflektieren. Das kann andere Verkehrsteilnehmer irritieren oder sogar blenden. Eine Verkehrsgefährdung ist dann nicht mehr auszuschließen. Anders sieht es bei kleineren verchromten oder mit Spiegelfolie beklebten Teilen wie etwa Radkappen, Stoßstangen oder Zierleisten aus. Sie werden in der Regel toleriert.

Was sagte der Gesetzgeber? Im §19 (2) der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung ist geregelt, welche Änderungen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen. Dies ist der Fall, wenn von einer willentlichen Veränderung an einem Fahrzeug zur Teilnahme am Straßenverkehr eine Gefährdung zu erwarten ist. Bei einer Vollverklebung, englisch Car Wrapping, ist das zu erwarten. Die Maßnahmen, die ein Erlöschen der Betriebserlaubnis nach sich ziehen, kosten ein Bußgeld von 50 Euro und bringen einen Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Bei der Sicherstellung eines vollverklebten Fahrzeuges durch die Polizei können dann noch erhebliche Kosten für die Stilllegung und die Verbringung des Fahrzeuges dazu kommen.
Die Bewertung des Gefährdungspotenzials durch die reflektierende Wirkung eines so verspiegelten Fahrzeugs wird im Einzelfall vorgenommen. Dabei ist im Wesentlichen die Beschaffenheit der jeweiligen Folie, etwa der Reflexionsgrad, und die Anbringung am Auto, beispielsweise wo und wie groß, entscheidend.

 

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Wie funktionieren digitale Streckenmaut und Autobahnvignette?

Der Herbst ist eine beliebte Zeit, um kurzfristig zu verreisen - die Hauptsaison ist vorbei und die goldene Jahreszeit beginnt. Doch oft sorgt das Vorhaben, kurz vor der Grenze zu Österreich noch schnell die Vignetten zu kaufen, für Stress und Zeitverlust: Viele haben die gleiche Idee und müssen erst einmal lange anstehen, um in den ersehnten Urlaub zu kommen.

Das sollten Autofahrer über Vignetten wissen

Damit Autofahrer entspannt in den Urlaub starten können, hat der ADAC wichtige Hinweise zum Thema Streckenmaut und Autobahnvignette veröffentlicht:
Die klassische Klebevignette rechtzeitig kaufen. Um Ärger zu vermeiden, muss sie richtig angebracht werden: Die Vignette darf nicht im Bereich des Tönungsstreifens kleben. Die exakte Anleitung steht auf der Rückseite der Vignette.
Digitale Streckenmaut für Brenner-, Tauern- und Pyhrnautobahn, Arlbergstraße und Karawankentunnel: Diese Mautstrecken kosten extra, unabhängig von der Vignette – sparen aber Zeit. Nutzer der Digitalen Streckenmaut können die Mautstelle bequem und ohne Anhalten passieren. Sie ist auf allen geöffneten Mautspuren gültig, außer auf der Go-Spur. Die ist weiterhin ausschließlich für Fahrzeuge über 3,5 t reserviert, Verstöße werden mit einer Strafe geahndet.
Zum klassischen "Klebe-Pickerl" gibt es in Österreich auch eine digitale Alternative: Die digitale Vignette ist allerdings nichts für Kurzentschlossene, denn: Kunden haben in Europa bei jeder Bestellung online oder telefonisch das Recht, innerhalb von zwei Wochen vom Kauf zurückzutreten. Dazu wird mit drei Tagen Postlaufzeit gerechnet und deshalb ist die digitale Vignette erst ab dem achtzehnten Tag nach dem Kauf gültig. Wer nicht so lange warten will, kann sie auch bei einer ADAC-Geschäftsstelle erwerben – denn nur beim Direktkauf entfällt die gesetzliche Sperrfrist und die Vignette ist sofort gültig.

Beim Kauf der digitalen Vignette wird das Kfz-Kennzeichen erfasst und an Kontrollpunkten identifiziert. Zur Sicherheit gibt es eine Bestätigung in Papierform. Die Klebevignetten für Österreich, Tschechien, Slowenien und die Schweiz können z. B. in allen ADAC-Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac-shop.de sowie telefonisch unter 0800 5 10 11 12 erworben werden.

 

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Falsche Bereifung im Winter: Welche Folgen sind möglich?

Der Winter kommt langsam aber sicher näher und Autofahrer sollten über ihre Winterreifen nachdenken. Zwar gibt es keine verbindliche Winterreifenpflicht, dennoch sollte man jetzt handeln, denn die Straßenverkehrsordnung (§2 Absatz 3a der StVO) fordert von Verkehrsteilnehmern, ihre „Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen“. Wer ohne Winterreifen unterwegs ist, kann außerdem schwer verunglücken und muss mit Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen.

Ohne Winterreifen fahren bleibt nicht folgenlos

Mittlerweile hat der Gesetzgeber dies oben genannte freie Formulierung auch konkretisiert: Autofahrer müssen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte Winterreifen aufgezogen haben.
Was einen Reifen zum Winterreifen macht? Sein Profil und seine Lauffläche sind so konstruiert, dass er bei Matsch und frischem oder schmelzendem Schnee bessere Fahreigenschaften als ein Sommerreifen hat. Technische Details müssen Autofahrer beim Kauf nicht kennen. Es genügt auf ein Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) zu achten. Relativ neu ist, dass Reifen mit der Kennzeichnung M+S nicht mehr in jedem Fall genügen. Und um als wintertauglich zu gelten, müssen sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sein. Diese Ausnahmeregelung hat bis zum 30. Dezember 2024 Bestand. Wer die Winterreifen-Regelung missachtet, riskiert ein Bußgeld und Punkte in Flensburg. Einen Punkt und ein Bußgeld von mindestens 60 Euro kassieren alle, die die Polizei bei Winterwetter mit Sommerreifen antrifft. Wird der Verkehr durch die falschen Reifen gefährdet werden 80 Euro Bußgeld und ein Punkt fällig. Und: Bisher musste nur der Fahrer mit Konsequenzen rechnen, neuerdings auch der Halter, der die Fahrt zulässt. Ihm droht jetzt ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro und ein Punkt.
Konsequenzen beim Versicherungsschutz sind bei einem Unfall nicht auszuschließen, wie die HUK-Coburg informiert. Das gilt insbesondere dann, wenn Schneematsch schon wochenlang für Behinderungen auf den Straßen gesorgt hat. Natürlich reguliert die Kfz-Haftpflichtversicherung eines Unfallverursachers immer den Schaden des Opfers. Allerdings kann sie den eigenen Versicherungsnehmer, der ohne Winterreifen unterwegs war, im Nachgang mit bis zu 5.000 Euro in Regress nehmen.

 

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Können rezeptfreie Erkältungsmedikamente Autofahrer beeinträchtigen?

Rezeptfreie Schmerz- und Grippemedikamente können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Das mögen einige Autofahrer bereits vermutet haben – nun warnt auch der Verband der TÜV e.V. vor den Haupt- und Nebenwirkungen von Medikamenten, die vor allem in der Herbstzeit und bei Erkältungen gerne eingenommen werden.

Medikamente am Steuer: Risiko von Ermüdung und Benommenheit

Da gerade in der kälteren Jahreszeit verstärkt zu Hustensäften und Mitteln gegen Erkältungskrankheiten gegriffen wird, rät der Verband der TÜV e.V. auch bei rezeptfreien Medikamenten sorgfältig den Beipackzettel zu lesen und im Zweifelsfall auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. „Auch wenn sie nicht verschreibungspflichtig sind, schränken manche Erkältungs- und Grippemittel die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer erheblich ein“, warnt Dipl.-Psych. Gerhard Laub, Vorsitzender der Kommission Fahreignung beim VdTÜV. „Die Wirkstoffe in Medikamenten verursachen Nebenwirkungen wie Ermüdungserscheinungen oder Benommenheitszustände, die sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken können. Fatal ist, dass die Konsumenten von Medikamenten oft nicht die Verbindung mit einer möglichen Fahruntüchtigkeit vermuten“, erklärt Laub. Besonders bei nasskaltem Wetter wird den Verkehrsteilnehmern aber höchste Konzentration und Aufmerksamkeit abverlangt.
Problematisch wird die Einnahme von Medikamenten in Kombination mit anderen Präparaten, die in der Wechselwirkung das Reaktionsvermögen sowie die Fahrtüchtigkeit noch stärker beeinträchtigen können. Wird zusätzlich zu den Medikamenten noch Alkohol konsumiert, wirkt sich dies oft verstärkend auf die Medikamentenwirkung aus.
Der VdTÜV empfiehlt daher den Beipackzettel des Medikaments genau zu lesen bevor man sich in den Wagen setzt – und im Zweifelsfall den Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen. Bei Beeinträchtigung des Reaktions- oder Sehvermögens oder bei erhöhter Müdigkeit infolge der Medikamenteneinnahme sollte der Autofahrer den Pkw stehen lassen, um ein erhöhtes Unfallrisiko zu vermeiden.
Statistisch gesehen nimmt die Anzahl an Krankheiten sowie die Fälle von Mehrfachkrankheiten mit steigendem Lebensalter zu. „Daher nehmen gerade ältere Verkehrsteilnehmer in der Regel mehr Medikamente, vor allem in Kombination, ein. Sie sollten daher besonders auf mögliche Wechselwirkungen achten, bevor sie sich ans Lenkrad begeben“, empfiehlt der Fachmann Laub.
Bei chronischen Krankheiten sollte man sich fragen, ob die Fahrtauglichkeit noch vollständig erhalten ist. Eine freiwillige Beratung – unter strikter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht – z. B. bei den medizinisch-psychologischen Stellen der TÜV kann hierüber Aufschluss geben.

 

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Autofahren in der dunklen Jahreszeit: Was verunsichert Autofahrer?

Schlechte Sicht bzw. eine nasse, spiegelnde Fahrbahn verunsichert 72 Prozent bzw. 65 Prozent der deutschen Autofahrer in der Dunkelheit. Das zeigt eine aktuelle Umfrage. Bei 64 Prozent löst demnach auch das Auf- oder Abblendlicht anderer Verkehrsteilnehmer eine starke Verunsicherung aus.


Dunkle Jahreszeit verunsichert vor allem Frauen am Steuer

Abgelegene, unbeleuchtete Parkplätze, blendendes Scheinwerferlicht, reflektierende Fahrbahnen... Gerade in der dunklen Jahreszeit gibt es zahlreiche Gegebenheiten, die das Autofahren erschweren. Wovor Frauen und Männer dann besonderen Respekt haben, zeigt jetzt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.
Das Unbehagen fährt mit: Jede vierte Autofahrerin (24 Prozent) fühlt sich stark verunsichert, wenn sie auf der Landstraße in der Dunkelheit allein unterwegs ist. Männern macht dies hingegen kaum Sorgen – lediglich 5 Prozent gaben an, sich hier stark verunsichert zu fühlen. Ein weiterer Störfaktor sind entgegenkommende Fahrzeuge: Durch deren Auf- oder Abblendlicht fühlen sich drei Viertel der Autofahrerinnen (74 Prozent) stark verunsichert; bei den Männern gilt das für jeden Zweiten (53 Prozent).
Kommen zur Dunkelheit auch noch widrige Witterungsverhältnisse hinzu, wird es am Steuer doppelt ungemütlich: Laut forsa-Umfrage fühlen sich 75 Prozent der Frauen sowie 55 Prozent der Männer durch nasse, spiegelnde Fahrbahnen bei Dunkelheit stark verunsichert. Weist die Strecke nur wenige Geraden aus, steigt der Respekt bei beiden Geschlechtern: 55 Prozent der Autofahrerinnen fühlen sich stark verunsichert, wenn sie Kurven nicht einsehen können – bei Männern sind es immerhin 28 Prozent. Ebenfalls ein großer Unsicherheitsfaktor sind andere Verkehrsteilnehmer, die bei Dunkelheit nur schwer zu erkennen sind. Die Angst vor einem Unfall fährt dann bei beiden mit: So fühlen sich 86 Prozent der Frauen und 73 Prozent der Männer durch schlecht sichtbare Fußgänger oder Radfahrer bei Dunkelheit stark verunsichert.
Nach Feierabend nur noch schnell das Auto abstellen und dann direkt nach Hause: Was sich so einfach anhört, kann gerade in Großstädten zum Problem werden. Denn liegt der Parkplatz zum Beispiel in einer schlecht beleuchteten Nebenstraße und weit entfernt vom eigentlichen Zielort, ruft das bei vielen ein mulmiges Gefühl hervor – insbesondere bei Frauen. Laut forsa-Umfrage fühlt sich fast jede dritte Autofahrerin (29 Prozent) sehr stark verunsichert, wenn sie auf abgelegenen Parkplätzen parken muss. Bei den Männern sind es hingegen nur 4 Prozent.

 

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Unfall mit Wildtier: Wann springt meine Versicherung ein?

Mit Tempo 100 auf der Landstraße und plötzlich springt ein Reh vors Auto: Zusammenstöße mit Tieren gehören besonders im Herbst zu den häufigsten Autounfällen. Ob die Kfz-Versicherung den Schaden übernimmt, hängt von der Art des Tieres ab – und vom Versicherungsvertrag.

Teilkasko übernimmt Schäden durch Haarwild

Wer mit einem Wildtier wie Reh, Hirsch, Fuchs oder Wildschwein zusammenstößt, bekommt den Schaden in der Regel von seiner Teilkaskoversicherung erstattet. „Unfälle mit diesem sogenannten Haarwild sind in allen Tarifen abgedeckt“, erklärt Karl Walter, Kfz-Experte bei der R+V-Versicherung. Dazu gehören alle Tiere, die unter das Bundesjagdschutzgesetz fallen, auch Luchse, Seehunde und Wisente.
Anders sieht es bei Federwild, Haus- und Nutztieren aus. Nicht generell versichert sind auch Unfälle mit freilebenden Wölfen und exotischen Tieren wie Waschbären oder Nandus, die in einigen Regionen Deutschlands heimisch geworden sind. „Damit die Versicherung auch bei Kollisionen mit diesen Tieren oder streunenden Hunden einspringt, ist ein erweiterter Teilkaskoschutz notwendig, beispielsweise auf sogenannte Tiere aller Art“, so Walter. Ein Blick in die Police verrät Autofahrern, welche Tierarten bei ihnen eingeschlossen sind. Wenn Haus- und Nutztiere wie Kühe oder Schafe nicht in der Teilkaskoversicherung aufgelistet sind, können Autofahrer versuchen, ihren Schaden vom Tierhalter ersetzt zu bekommen – falls das Tier noch am Unfallort ist und der Halter eindeutig ermittelt werden kann.
Weitere Tipps des R+V-Versicherungsexperten:

- So schwer es Autofahrern fällt: Möglichst nicht ausweichen, wenn ein Tier über die Fahrbahn läuft. Das gilt besonders bei kleinen Tieren wie Hasen oder Igel. Denn bei kleinen Tieren ist der Schaden durch ein Ausweichmanöver mit hoher Wahrscheinlichkeit größer als bei einem Zusammenstoß.
- Besser ist, die Geschwindigkeit nach und nach zu drosseln. Eine Vollbremsung sollten Autofahrer vermeiden, damit ihnen der Hintermann nicht auffährt.
Geht beim Zusammenstoß ein Scheinwerfer oder eine Scheibe zu Bruch, ist dieser Schaden über die Teilkaskoversicherung abgedeckt – unabhängig von der Art des Tieres.
- Wichtig zu wissen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Schäden durch ein Tier am eigenen Fahrzeug nicht auf – sie ist für Schäden bei anderen zuständig und zahlt beispielsweise die kaputte Leitplanke oder das abgeknickte Verkehrsschild.
- Bei einem Unfall mit einem Tier immer die Polizei anrufen und tote Tiere auf keinen Fall mitnehmen.

Haarwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes:

- Wisent, Elchwild, Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Gamswild, Steinwild, Muffelwild, Schwarzwild
- Feldhase, Schneehase, Wildkaninchen, Murmeltier
- Wildkatze, Luchs, Fuchs
- Steinmarder, Baummarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Dachs
- Fischotter, Seehund

 

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Was muss ich über Parkschäden am Auto wissen?

Bei Pkw sind Kratzer und Dellen weit verbreitet. Das zeigt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK. Besonders ärgerlich: 84 Prozent der Besitzer sind nicht selbst schuld. Oft kann aber kein Verursacher haftbar gemacht werden. In diesem Beitrag erfährst du, was du über Parkschäden wissen solltest.

Parkschäden sind häufig – und einfach zu reparieren

Leider kommt es täglich zu Parkschäden. Fast 60 Prozent der Autobesitzer hatten schon mal einen Parkschaden am Fahrzeug. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von YouGov unter mehr als 2.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren. Welche Gründe die Deutschen dafür anführen und wie sie mit der Schadenregulierung umgehen, hat das Meinungsforschungsinstitut im Auftrag der DEVK untersucht.
Wie kommt es überhaupt zu Parkschäden? 66 Prozent der Deutschen vermuten Unaufmerksamkeit als Grund. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) halten Parkplätze und Parkhäuser für zu eng. Die Garagenverordnungen der Bundesländer schreiben eine Mindestbreite von 2,30 Metern vor. Vor 45 Jahren mag das noch bequem gewesen sein. Heutige Autos sind aber deutlich breiter. 1974 brauchte z. B. ein VW Golf gut 1,60 Meter Platz - inzwischen sind es 20 Zentimeter mehr. Viele Familien-Van und SUV sind sogar oft um die zwei Meter breit. Da bleiben rechts und links kaum 15 Zentimeter bis zur nächsten Parktasche. Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen empfiehlt deshalb eine Mindestbreite von 2,50 Metern. Es gibt allerdings nur wenige Parkhäuser, die dieses Kriterium erfüllen.
Als weitere Ursache für Parkschäden geben die Deutschen Hektik und Stress an (47 Prozent), Fahrfehler (35 Prozent) sowie Verkehrsuntüchtigkeit des Fahrers etwa durch Alkohol, Drogen oder Übermüdung (16 Prozent). Nur 10 Prozent meinen, dass risikofreudiges Fahren ein Grund sein könnte. Schlechte Beschilderung oder Beleuchtung sind auch nicht Schuld (4 Prozent).
84 Prozent der Befragten, die schon einmal einen Parkschaden am Auto hatten, sagen, sie hätten ihn nicht selbst verursacht. In 60 Prozent der Fälle konnte der Verursacher nicht ermittelt werden. Für Pkw-Besitzer ist das besonders bitter, weil sie das Problem haben - und im Zweifel auch die Kosten. So geben 52 Prozent der Betroffenen an, selbst für den Schaden aufgekommen zu sein. In 11 Prozent der Fälle hat die gegnerische Kfz-Haftpflicht gezahlt. 5 Prozent der Parkschaden-Opfer haben die Reparatur über ihre eigene Kaskoversicherung abgerechnet.

Die YouGov-Studie zeigt: Fast die Hälfte der Parkschäden (48 Prozent) werden nicht repariert. In jeweils 17 Prozent der Fälle wird das beschädigte Teil ausgetauscht bzw. aufwendig in Stand gesetzt. 15 Prozent der betroffenen Fahrzeughalter sagen, dass der Schaden mittels „Smart Repair“ behoben wurde. Das ist eine günstige Reparaturmethode für kleine Schäden wie Kratzer und Dellen.

 

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Warum können Kopfhörer im Straßenverkehr lebensgefährlich sein?

Fast ein Viertel aller Verkehrsteilnehmer hört Musik mit Kopfhörern – als Fußgänger, als Radfahrer, als Fahrer im Auto. Das ist Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey im Auftrag von TÜV Rheinland von August 2019. Doch ratsam sind Kopfhörer im Straßenverkehr nicht.

„Sowohl für Autofahrer als auch für Radfahrer gilt: Musik mit Kopfhörern zu hören, ist nicht ausdrücklich verboten“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrzeugexperte bei TÜV Rheinland. Doch heißt es in Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. „Wer auf der Straße unterwegs ist, muss jederzeit aufmerksam sein. Das bedeutet konkret: Der Lärmpegel bei Kopfhörern darf grundsätzlich nur so hoch sein, dass sich Umgebungsgeräusche wie Hupen oder die Martinshörner von Polizei und Feuerwehr noch wahrnehmen lassen“, erklärt Rechtien. Besser ist es nach Einschätzung von Rechtien, ganz auf Kopfhörer zu verzichten: „Nur so können Verkehrsteilnehmer ihre Umwelt so gut wie möglich wahrnehmen. Und nur so können sie sich auf unseren vielbefahrenen Straßen sicher bewegen.“

Außerdem bieten Kopfhörer immer häufiger eine aktive Unterdrückung von Umgebungsgeräusche – „Noise Cancelling“ heißt das im Technikjargon. Dieser Trend ist jedoch bedenklich: „Eine aktive Geräuschunterdrückung ist für Musikliebhaber hervorragend – doch für die Verkehrsteilnahme denkbar ungeeignet. Die erforderliche Vorsicht können Verkehrsteilnehmer damit nicht gewährleisten", sagt Rechtien.

Wer Musik mit Kopfhörern hört, ist letztlich immer ein Stück weit vom Geschehen auf der Straße abgelenkt – egal, wie gut die Umgebung noch zu hören ist. „Im Straßenverkehr sollte man grundsätzlich auf das Tragen von Kopfhörern oder das Hören von übermäßig lauter Musik verzichten“, empfiehlt Rechtien daher. Das gilt nicht nur im Auto und auf dem Fahrrad, sondern auch für Fußgänger und auf dem E-Scooter. „Abgesehen von einer möglichen Gefährdung des Straßenverkehrs drohen dem eigenen Gehör bei permanenter Extrembeschallung dauerhafte Spätschäden.“

 

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Vorsicht Wild: auch Motorradfahrer in Gefahr!

Wildunfälle machen etwa fünf Prozent aller Straßenverkehrsunfälle aus. Kollisionen mit Rehen, Hirschen und Wildschweinen passieren dabei nicht nur mit Pkw und Lkw, auch Motorradfahrer sind davor nicht gefeit.

ABS hilft bei Begegnung zwischen Motorradfahrer und Wild

Biker sind naturgemäß schlechter geschützt als Autofahrer. Umso wichtiger ist es laut ADAC, dass sie in entsprechenden Gebieten defensiv und vorausschauend fahren.
Grundsätzlich sind die Verhaltensregeln für Motorradfahrer die gleichen wie für Pkw-Fahrer. Der Fahrer sollte durch eine Vollbremsung so viel Geschwindigkeit wie möglich abbauen. ABS und vor allem das schräglagentaugliche ABS helfen dabei die Kontrolle über das Motorrad zu behalten. Die Kollision mit Rehen, die von allen Wildtieren am häufigsten in Unfälle verwickelt sind, geht oft glimpflich aus, da Rehe meist nur 20 bis 25 Kilo wiegen. Aber selbst bei einen Zusammenstoß mit einem Hirsch oder einem Wildschwein sind die Folgen eines Sturzes auf der Fahrbahn in der Regel geringer als ein Frontalaufprall mit dem Gegenverkehr oder einem Baum nach einem missglückten Ausweichmanöver.
Jedes Jahr kommen bei Unfällen mit Wildtieren rund 2.500 Menschen zu Schaden, zehn bis zwanzig verunglücken dabei tödlich. Nach Angaben des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) kommt jedes Jahr mehr als eine Million Wildtiere bei Unfällen ums Leben.

Wildunfälle sind das ganze Jahr über eine potenzielle Gefahrenquelle, doch in den Herbstmonaten steigt das Risiko. Das Wild erweitert in dieser Jahreszeit sein Revier, da die Tiere weniger Nahrung und Deckung finden. Das schreibt CosmosDirekt. Dabei machen die Tiere auch vor kreuzenden Landstraßen nicht Halt. Außerdem fällt der Berufsverkehr zunehmend mit der Dämmerung zusammen, in der die Wildtiere besonders aktiv sind. Damit wächst die Gefahr einer Kollision erheblich. Wenn es dann doch passiert und die Kollision mit einem Wild nicht mehr vermieden werden konnte, sollte die Unfallstelle vernünftig abgesichert werden. Bitte Folgendes beachten:
Unfallstelle absichern: Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen.
Polizei benachrichtigen.
Verletztes oder getötetes Tier nicht anfassen.
Wildunfallbescheinigung für die Versicherung vom zuständigen Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.
Versicherung informieren: Fotos von Unfallort, Tier und Fahrzeug unterstützen die rasche Schadensregulierung.

 

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Raser und Drängler auf der Autobahn - wie reagierst du?

Fast ein Drittel der Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland (32 Prozent) lassen sich beim Überholen durch Raser und Drängler auf der Autobahn verunsichern. Dies ergab eine repräsentative Befragung von knapp 2.000 Personen, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Marktforschungsinstitut Ipsos im April 2018 durchgeführt wurde. Das hat Folgen.

Raser und Drängler verunsichern Autofahrer beim Überholen

19 Prozent der befragten Autofahrer reagieren aggressiv auf Raser und Drängler. Sie gaben an, dass sie sich von deutlich schneller Fahrenden nicht beeindrucken lassen. Im Gegenteil: Sie entscheiden sich dafür, bewusst auf der Überholspur zu fahren, selbst wenn der rechte Fahrstreifen wieder frei ist. Teilweise tippen sie sogar leicht aufs Bremspedal, um so für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu sorgen. 15 Prozent antworteten, dass sie vor Fahrern und Fahrerinnen, die schneller als die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h fahren, Angst haben. Sie fühlen sich bedrängt, schauen deshalb immer wieder in den Rückspiegel und versuchen, schnellstmöglich auf die rechte Spur zu kommen. Weitere zwölf Prozent vermeiden es, auf der Autobahn zu überholen. Sie setzen nur dann zum Überholen an, wenn kein Auto hinter ihnen zu sehen ist oder nur wenige Autos zu überholen sind. Zehn Prozent erhöhen die eigene Geschwindigkeit, wenn sie beim Überholen von hinten bedrängt werden. Dabei fühlen sie sich jedoch unwohl. Einige (sechs Prozent) - insbesondere Ältere - vermeiden aus Angst vor dieser Stresssituation Autobahnfahrten nach Möglichkeit ganz.
In Deutschland gilt auf Autobahnen ohne Tempolimit die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Immer wieder nutzen Einzelne das, um deutlich schneller zu fahren. "Dieses Verhalten ist äußerst bedenklich. Schließlich gilt laut StVO der Grundsatz, gegenseitig Rücksicht aufeinander zu nehmen", sagt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. Zu schnelles Fahren und mangelnder Sicherheitsabstand sind nach wie vor Hauptunfallursachen. Der DVR empfehle daher allen Autofahrerinnen und Autofahrern, auf der Autobahn eine angepasste Geschwindigkeit zu wählen und die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h einzuhalten.

 

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Gurt oder Transportbox? – So werden Tiere im Auto richtig gesichert

Ob auf dem Weg zum See oder Tierarzt – manchmal sind auch Tiere Mitfahrer im Auto. Dann stellen sich viele Autofahrer die Frage, nach der korrekten Sicherung. Schließlich soll das geliebte Tier sicher und wohlbehalten am Zielort ankommen

So werden Tiere im Auto richtig gesichert

Viele Herrchen werden es nicht gern hören bzw. lesen, aber ihre vierbeinigen Freunde, ob Hund, Katz oder Maus, gelten laut Straßenverkehrsordnung (StVO) als Ladung, wenn sie im Auto transportiert werden. Und wie jedes Gepäckstück müssen deshalb auch die Vierbeiner im Auto so verstaut und gesichert werden, „dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können.“ So will es das Gesetz. Dem liebevollen Hundehalter kommt es zudem sehr darauf an, dass es dem Tier während der Fahrt gut geht. Daher stellt sich spätestens, wenn ein Urlaub ansteht, unweigerlich die Frage, welche Transportmöglichkeit für das Haustier die beste ist?
Experten empfehlen hierfür eine Box: Von den am Markt angebotenen Sicherungssystemen hat sich in Crash-Tests des ADAC unter anderem die Transportbox als am empfehlenswertesten erwiesen. Sie soll gute Sicherheit auch für den vierbeinigen Mitfahrer bieten, insbesondere wenn die Box mit dem Tier quer zur Fahrtrichtung direkt hinter der Rücksitzlehne positioniert wird. Große Boxen müssten speziell bei älteren Fahrzeugen zusätzlich festgezurrt werden, rät der ADAC. Denn bei diesen Fahrzeugen reicht demnach vielfach die Stabilität der Sitzlehnen nicht aus, um eine rutschende Box abzufangen. Zu diesem Zweck empfiehlt der Automobilclub ein stabiles Laderaumtrenngitter, -trennnetz oder das Festspannen mit Gurten.

Sicherheitsgurte für Hunde, sogenannte Geschirre, schnitten in den Tests weniger gut ab: Denn bei zu viel Bewegungsspielraum für den Hund in solchen Vorrichtungen können sowohl das Tier als auch der davor sitzende Passagier verletzt werden. Mit derartigen Gurten werden die Tiere auf dem Rücksitz untergebracht.

 

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Wintercaravans: Was können die Camper für Herbst und Winter?

Die Anschaffung eines Wintercaravans kann für häufige Wintercamper durchaus Sinn machen. Das ist das Ergebnis eines Tests, bei dem der ADAC vier Caravans mit spezieller Winterausrüstung wie besonders starken Heizungen oder einer besseren Dämmung untersuchte.

Alle Wintercaravans im ADAC-Test mit Note „gut“

Hintergrund des ADAC-Test ist nach eigenen Angaben die wachsende Beliebtheit von Wintercamping. Nach den Zahlen des Bundesverbandes Campingwirtschaft Deutschland (BVCD) stieg die Zahl der Übernachtungen allein in Deutschland auf 1,3 Millionen Übernachtungen und damit um 94 Prozent gegenüber der Wintersaison 2011/2012. 
Die vom ADAC getesteten Modelle sind – was die Wintertauglichkeit betrifft – Standardmodellen überlegen: Die vier Kandidaten Adria Alpina 663 UK, Fendt Diamant 560 SG, Hymer Eriba Nova SL 530 sowie Knaus Südwind 650 UDF Scandinavian Selection erhielten alle das ADAC Urteil „gut“. Sie überzeugen aber nicht nur als Winterspezialisten, sondern punkten auch mit ihrer Ausstattung und Wohnqualität. Angesichts von Preisen bis zu 37.400 Euro darf das allerdings durchaus vorausgesetzt werden. 
Im Einzelnen kann das Modell von Fendt mit seiner Luftheizung überzeugen, dank derer die Aufheizungsdauer signifikant geringer ausfällt als bei den drei übrigen Caravans und dem Referenzgefährt, einen handelsüblichen Sommercaravan. Der Hymer hingegen kühlt deutlich langsamer aus. 
Die Kältetests offenbarten aber auch Schwächen: So sind die integrierten Temperaturfühler der untersuchten Caravans oft träge und ungenau. Allein der Knaus konnte hier realistische Daten liefern. Abhilfe lässt sich zum Glück meist schaffen: In den Untermenüs der Heizungsbedienungen kann man einen Temperaturoffset einstellen und damit einen Abgleich machen. 
Nach Ansicht der ADAC-Experten lohnt sich die Anschaffung eines Wintercaravans für diejenigen, die in der kalten Jahreszeit häufig mit dem Caravan unterwegs sind. Wer nur gelegentlich campt, kommt mit einem herkömmlichen Modell gut zurecht, muss aber höhere Kosten für Gas und Strom einkalkulieren und Maßnahmen gegen Eis im Abwassertank ergreifen.

Für Wintercamper hat der ADAC die wichtigsten Tipps zusammengestellt: Wasserheizungen regeln die Temperatur mit geringeren Schwankungen als eine Luftheizung, dazu leiser und zugfrei. Wer Wert auf eine besonders angenehme Wärme legt und mit der längeren Aufheizdauer leben kann, ist damit gut beraten. Eine Fußbodenheizung erhöht den Komfort und kann den Caravan schneller auf Temperatur bringen. Und gedämmte oder gar im Innenraum verbaute Wassertanks sind in sehr kalten Regionen extrem hilfreich. Wichtig: Auf den rein elektrischen Betrieb der Wasserheizungen sollte nur im Notfall zurückgegriffen werden, denn damit wird es schnell teuer.

 

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P+R-Parkplätze im Test: Was sollten Autofahrer wissen?

Dass man nicht auf sein Auto verzichten muss und trotzdem etwas zum Umweltschutz beitragen kann, zeigen die zahlreichen P+R-Parkplätze im ganzen Land. „Park and Ride“ ermöglicht es Autofahrern, ihren Wagen an einer Straßenbahn- oder S-Bahn-Haltestelle zu parken und dann die Bahn zur Arbeit zu nehmen. Gerade in Zeiten zunehmender Umweltbelastung und voller Straßen in den Innenstädten hat der ADAC 60 Anlagen einem Test unterzogen.

So gut (und schlecht) sind Deutschlands P+R-Parkplätze

P+R-Anlagen können dazu beitragen, das Verkehrsaufkommen in den Innenstädten zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund hat der ADAC 60 P+R-Anlagen in zehn deutschen Städten mit hohem Pendleraufkommen getestet. Die Ergebnisse sind weitgehend positiv: Ein Drittel der getesteten P+R-Anlagen erhielt die Wertung gut oder sehr gut, 26 Anlagen schnitten noch mit ausreichend ab. Aber: 13 waren mangelhaft, eine sogar sehr mangelhaft. Damit fiel fast jede vierte Anlage im Test durch. 
Beste Anlage im ADAC-Test ist das gebührenpflichtige Parkhaus Österfeld in Stuttgart, dicht gefolgt von den Anlagen Messestadt Ost und Fröttmaning in München sowie Haus Borsigallee in Frankfurt. Schlechteste Anlage im Test ist der P+R-Platz Plovdiver Straße in Leipzig mit dem Gesamturteil sehr mangelhaft. 
Besonders gut gefielen den Testern die pendlerfreundlichen Lösungen der Stuttgarter und Münchner Betreiber, die online Prognosen über freie Stellplätze zur Verfügung stellten. Oder die P+R-Anlage Bremen-Burg, wo man über eine Anzeigetafel freie Stellplätze und die Abfahrtszeiten der nächsten beiden Züge ablesen konnte. 
Ärgerlich dagegen ist die Tatsache, dass im Test ein Viertel der Anlagen bei Anfahrt voll waren. Weitere Hauptmängel: Keine webbasierten Prognosen zur Auslastung der Anlagen, keine Trennung zwischen Fußgänger- und Autobereichen auf Parkplätzen, nur selten Video-Überwachung, kaum E-Lademöglichkeiten und häufig fehlende Kennzeichnung der Stellplätze. An die Adresse der ÖPNV-Anbieter geht: Zu große Abstände zwischen den Abfahrten und lange Reisezeiten ins Zentrum. 
Damit P+R-Anlagen für den Verbraucher attraktiver werden und die Innenstädte park- und stautechnisch stärker entlasten, gibt es aber noch Verbesserungspotenzial. Dabei sind Autofahrer, Betreiber, Kommunen und ÖPNV gleichermaßen gefordert. Dazu sagt Gerhard Hillebrand, ADAC Vizepräsident für Verkehr: „P+R-Anlagen können Menschen, die in die Zentren von Großstädten einfahren wollen, bereits im Umland zu einem Umstieg auf den ÖPNV bewegen. Das ist sinnvoll, funktioniert aber nur, wenn die Anbindung an den ÖPNV stimmt. Takt und Kapazitäten können oft noch deutlich verbessert werden. Die Bedeutung von P+R-Anlagen wird in Zukunft noch steigen, wenn insbesondere in den Großstädten bezahlbarer Wohnraum fehlt.“

 

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Sicherer Umgang mit Seil und Haken – so geht Abschleppen

Beim Abschleppen eines Autos können viele Fehler passieren. Denn wenn du ein Auto richtig an den Haken nehmen möchtest, solltest du einige Dinge beachten. In diesem Artikel gibt es hilfreiche Tipps, damit du sicher mit Seil und Haken umgehen kannst, wenn es drauf ankommt.

Bei Panne mit dem Auto: So wird richtig abgeschleppt

Nur Fahrzeuge, die nicht mehr fahrbereit sind, dürfen abgeschleppt werden. Ist die Elektrik ausgefallen, muss ein professionelles Abschleppunternehmen beauftragt werden. Steht ein Fahrzeug auf der Autobahn oder behindert es den Straßenverkehr, sollte zunächst die Pannenstelle gesichert werden. Beim Abschleppen langsam (nicht schneller als 50 km/h) fahren, denn bei Motorausfall arbeiten Lenk-und Bremshilfe nicht. Bei niedrigem Tempo bleibt dem Fahrer des Pannenautos genügend Zeit, zu reagieren.

Abgeschleppt werden kann mit einem Seil oder einer festen Stange. Diese sind am jeweiligen Abschlepphaken der Fahrzeuge zu befestigen – jedoch nicht diagonal, weil das Auto sonst ausbrechen könnte. Seil oder Stange dürfen höchstens fünf Meter lang sein und müssen, z. B. mit einem roten Fähnchen, kenntlich gemacht werden.

Wer ein Auto abschleppt, sollte es auf dem kürzesten Weg zum Zielort bringen. Bei Autos mit Automatikgetriebe, Hybrid- oder Elektrofahrzeugen sollten Besonderheiten in der Bedienungsanleitung beachtet werden. Beide Fahrzeuge müssen die Warnblinkanlage und bei Dunkelheit die Beleuchtung einschalten.
Wer abschleppt, benötigt eine gültige Fahrerlaubnis. Der Lenker des defekten Fahrzeugs braucht keinen Führerschein, sollte aber hinsichtlich Körpergröße, Kraft und Erfahrung dazu geeignet sein, das Auto sicher zum Bestimmungsort zu bringen.
Der Fahrer des Pannenfahrzeugs kuppelt immer aus. Bei defektem Blinker zeigt er nachfolgenden Fahrzeugen Richtungsänderungen per Handzeichen an. Das Abschleppseil muss während der Fahrt möglichst straff gehalten werden. Falls möglich, empfiehlt es sich, das Anfahren und Bremsen an ungefährlichen Stellen wie Parkplätzen zunächst zu üben.

Das Abschleppen auf der Autobahn ist nur dann erlaubt, wenn die Panne auf der Autobahn passiert ist. Diese ist an der nächsten Ausfahrt zu verlassen. Wer weiterfährt muss mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen. Das Auffahren auf die Autobahn ist mit abzuschleppenden Fahrzeugen generell nicht erlaubt.

 

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Wissenswertes zu Reparaturen an E-Autos

Klar, manche Arbeiten an Autos können auch vom Besitzer selbst Zuhause erledigt werden. Viele Autofahrer nehmen jedoch an, dass „Auto gleich Auto“ sei und scheuen sich so auch bei ihren E-Autos nicht vor einem beherzten Griff unter die Motorhaube. – Ein fataler Entschluss! Denn Arbeiten und Reparaturen an E-Autos erfordern eine passende Ausbildung, geschultes Personal und spezielles Werkzeug.

Reparaturen an E-Autos: Vorsicht Hochspannung!

Reparaturen an Hybridfahrzeugen und E-Autos erfordert wie die Arbeit an Hochvoltanlagen besondere Qualifikationen. Denn zusätzlich zur Ausbildung als Kfz-Mechaniker braucht der Monteur noch eine Schulung über Besonderheiten und Gefährdungen an Kraftfahrzeugen mit Hochvolt-Systemen. Auch spezielles Werkzeug ist erforderlich. Schließlich stehen die Autos, an denen Mechaniker und Meister arbeiten, wortwörtlich unter Strom. Heißt im Umkehrschluss: Selbst vermeintlich unkomplizierte Arbeiten am E-Auto sollten nicht Zuhause vom Laien vorgenommen werden. In einer für E-Autos qualifizierten Werkstatt lernen die Mechaniker in Hochvoltschulungen nicht nur, wie sie Arbeiten am E-Auto ohne das Risiko eines Stromschlages durchführen, sondern auch, was im Falle eines Falles zu tun ist. Jeder Heimwerker weiß, wie schnell es bei der einfachsten Arbeit zu einem „Wisch“ kommen kann – wie man darauf zu reagieren hat, ist den meisten jedoch nicht klar. Ganz davon abgesehen, dass es sich bei E-Autos nicht wie bei der Installation eines Lichtschalter um hohe elektrischen Spannungen von bis zu 800 V handelt. der sichere Umgang mit dieser Hochspannung erfordert nunmal spezielle Kenntnisse bei Diagnose- und Wartungsarbeiten, bei der Reparatur von Unfallschäden und selbst bei einer einfachen Motorraumreinigung. Bei Arbeiten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen müssen alle beteiligten Personen sämtliche Sicherheitsvorgaben immer strikt beachten. So brauchen Werkstätten auch eine besondere Qualifikation und geschultes Fachpersonal. Diese können dann die erforderlichen Arbeiten an Hochvoltsystemen sicher und fachgerecht durchführen.

 

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Welche Verkehrsregeln ignorieren die meisten Autofahrer?

Mehr als ein drittel der Auto- und Radfahrer pfeift auf Verkehrsregeln – „Kein Wunder“, werden viele Verkehrsteilnehmer denken, „...den Eindruck habe ich doch schon längst gewonnen.“ Denn laut einer Studie im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitskampagne „Fahr mit Herz!“ des Autoclubs ACE sind rund 40 Prozent der Auto- und knapp 36 Prozent der Radfahrer Verkehrsregeln „schnuppe“.

Schulterblick, Blinken und Smartphones – diese Verkehrsregeln missachten die meisten Autofahrer gerne

Rund 40 Prozent aller Autofahrer und knapp 36 Prozent aller Radfahrer setzen sich regelmäßig über die einschlägigen Vorschriften hinweg, missachten sie aus Unaufmerksamkeit, Zeitnot, Bequemlichkeit oder Rücksichtslosigkeit. Das berichtet das Goslar Institut. Du dieses Fehlverhalten würden diese Verkehrsteilnehmer ihre eigene und die Gesundheit ihrer Mitmenschen gefährden.

Ganz oben auf der Liste der häufigsten Verstöße gegen Verkehrsregeln, die der Verkehrsclub bei Autofahrern beobachtete, steht demnach der fehlende Schulterblick. Sei es, weil sie nicht daran denken oder weil es für sie unbequem ist: Nahezu jeder dritte Autofahrer vergewissert sich beim Abbiegen nicht vorher mit einem Blick über die Schulter nach hinten, dass dies ohne Behinderung oder Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs möglich ist. So geht etwa die Unfallforschung der Versicherer (UDV) davon aus, dass bei 90 Prozent der sogenannten Abbiegeunfälle den Autofahrer die Hauptschuld trifft: Fahrradfahrer werden vielfach übersehen.

Als weitere häufige „Sünden“ von Autolenkern registrierte der ACE unterlassenes Blinken, die Nutzung von Smartphones am Steuer, Fahren bei Rot und das Missachten der Vorfahrt anderer im Kreuzungsbereich.

In der Kategorie Fehlverhalten von Radfahrern listet der Verkehrsclub ganz oben den Trend auf, sich über das Gebot hinwegzusetzen, den Fußgängerüberweg freizuhalten. Nahezu jeder fünfte Radler hält sich demnach nicht an das Verbot, Fußgängerüberwege zu überfahren. Als weitere oft vorkommende „Nachlässigkeiten“ von Radfahrern bemängelt der ACE, dass vor dem Abbiegen kein entsprechender Hinweis mit dem Arm gegeben wird, Fahren bei Rotlicht an der Ampel sowie das Benutzen der Straße statt des Radweges an einer Kreuzung.

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Viele Medikamente schränken die Fahrtüchtigkeit ein

Lesen Sie unbedingt im Beipackzettel nach, ob Sie nach der Einnahme eines Arzneimittels am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Die Informationen finden Sie im Abschnitt "Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen". Herkömmliche Schmerzmittel, wie Ibuprofen oder Paracetamol, sind meist kein Risikofaktor. Prüfen Sie dennoch kritisch, ob Sie in der Lage sind, sicher ein Kraftfahrzeug zu führen“, erklärt Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI).

Besonders problematisch im Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit sind Schlafmittel, die am Vortag eingenommen wurden. Hier kommt es auf die richtige Dosierung und den ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme und der Teilnahme am Straßenverkehr an. Apotheker Dr. Wilken: „Je später die Einnahme von Schlafmitteln erfolgt, desto größer wird das Risiko, dass sich am nächsten Tag die Müdigkeit noch auf Ihre Fahrtauglichkeit auswirken kann.“
Vorsicht ist auch geboten, wenn Autofahrer im Akutfall oder als Chroniker mehrere verschreibungspflichtige Arzneimittel gleichzeitig einnehmen. Dann sollten sie mit ihrem Arzt oder Apotheker über etwaige Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit sprechen. „Kommen zusätzlich noch rezeptfreie Medikamente dazu, sollten Betroffene dies auch unbedingt erwähnen. Es können nämlich Wechselwirkungen auftreten, die sich negativ auf Ihre Reaktionsfähigkeit oder Konzentration auswirken“, sagt Dr. Wilken. „Bei Schwindel, Benommenheit und Müdigkeit setzen Sie sich bitte auf keinen Fall hinters Steuer.“

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Warum ist Autofahren mit Flip-Flops keine gute Idee?

Wir haben bereits im letzten Jahr die Frage beantwortet, ob Autofahren mit Flip-Flops erlaubt ist. Der Gesetzgeber schreibt zwar ein sicheres Schuhwerk vor, doch Flip-Flops sind laut Straßenverkehrsordnung nicht explizit verboten. Trotzdem raten Experten davon ab, sich mit Flip-Flops oder ähnlich lockeren Schuhen hinters Steuer zu setzen. Die Gefahr eines Abrutschens der Füße ist einfach zu groß.

Warum Flip-Flops am Steuer keine gute Idee sind

Jetzt ist Sommer: Da geht ohne Flip-Flops gar nichts. Doch muss man das Sommergefühl an der Autotür lassen und das Schuhwerk wechseln - oder ist es auch erlaubt mit Flip-Flops Auto zu fahren? Für die große Mehrheit der deutschen Autofahrer ist die Rechtslage eindeutig: 69 Prozent der Befragten denken, dass das Fahren mit dem luftigen Schuhwerk verboten ist, wie eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt. Doch das ist einer der größten Verkehrsirrtümer. Die Straßenverkehrsordnung gibt an keiner Stelle vor, welche Schuhe beim Autofahren getragen werden müssen. Anders sieht es bei einem Unfall mit Flip-Flops aus: Hier kann die Versicherung unter Umständen Leistungen kürzen. 
Barfuß, mit High Heels oder Sandalen: Die Straßenverkehrsordnung macht keine Angaben darüber, ob oder welches Schuhwerk Autofahrer tragen müssen. Erlaubt ist theoretisch alles. Aber: Flip-Flops oder lockere Sandalen bieten keinen sicheren Halt und schnell rutscht man als Autofahrer damit vom Pedal oder der Schuh verhakt sich. Gerade in brenzligen Situationen, bei denen jede Sekunde zählt, kann das zu einem Unfall führen. Flip-Flop-Träger sollten deshalb immer ein Paar festes Schuhwerk griffbereit haben, zum Beispiel im Kofferraum. Außerdem schützen sich Autofahrer so auch davor, dass sie sich mit den offenen Schuhen beim Abrutschen vom Pedal am Fuß verletzen. Kommt es beim Autofahren mit Flip-Flops zu einem Unfall mit einem anderen Verkehrsteilnehmer, kann dem Autofahrer eine Teilschuld drohen. Das wäre jedoch nur der Fall, wenn der Fahrer durch die Flip-Flops nachweislich vom Bremspedal abrutscht und deshalb der Unfall passiert. Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für die Schäden des Unfallopfers auf – egal, welches Schuhwerk getragen wurde. Anders kann es bei der Vollkaskoversicherung aussehen: Hier kann die Versicherung die Leistungen kürzen, wenn der Autofahrer mit dem Tragen von ungeeigneten Schuhen grob fahrlässig gehandelt hat. Aber das muss immer im Lichte des Einzelfalls geprüft werden.

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Vorsicht: Bußgeldbescheide per Mail sind gefährlich!

Wenn ein Brief mit dem Siegel der Stadtkasse im Briefkasten liegt, ahnen viele Autofahrer bereits, worum es gehen könnte. In letzter Zeit häufen sich jedoch Berichte von vermeintlichen Verkehrssündern, die Bußgeldbescheide direkt in ihr E-Mail-Postfach bekommen. Was sie meist nicht wissen: Behörden dürfen einen Bußgeldbescheid gar nicht elektronisch versenden. Bei diesen Mails handelt es sich um einen gefährlichen Fake.

"Bußgeldbescheide" per Mail können richtig teuer werden

Laut onlinewarnungen.de sind aktuell zahlreiche E-Mails mit gefährlichen Trojanern im Umlauf – verpackt in seriöser Optik eines vermeintlich echten Bußgeldbescheides. Für alle Betroffenen gilt: Nicht öffnen! Denn dahinter steckt weder die Polizei noch die Bußgeldbehörde. Die Absender sind Betrüger, die mit einem Virus versuchen, Daten der Betroffenen auszuspähen und schlimmstenfalls den gesamten PC zu sperren und nur gegen Zahlung eines hohen Betrages wieder freizugeben.
Die betrügerischen Mails weisen schon im Betreff darauf hin, dass der jeweilige Adressat angeblich einen Verstoß begangen haben soll, untermauert durch eine gefälschte Absenderadresse der Polizei Brandenburg. Die Texte der Bußgeldbescheide enthalten Links, die letztlich zu einer ZIP-Datei führen. Entpackt man diese, wird ein Trojaner freigesetzt, der nach bisherigem Erkenntnisstand vor allem für das Betriebssystem Windows eine Gefahr darstellt. 
Betroffene sollten die Mail umgehend löschen. Für den Fall, dass der Virus bereits auf dem Rechner ist, muss ein Fachmann eingeschaltet werden, da die Schadsoftware von den meisten gängigen Antivirenprogrammen nicht erkannt und eliminiert werden kann. Es wäre nicht das erste Mal, dass Kriminelle auf diese Weise sensible Daten ausspähen wollen. Auch eine Verschlüsselung von Dateien ist denkbar, um diese erst gegen eine Geldzahlung wieder frei zugängig für den Besitzer zu machen. Davon ist aber abzuraten. Die Berliner Polizei empfiehlt auf ihrer Homepage stattdessen, Anzeige gegen den oder die Täter zu erstatten. 
Das Portal zur Prüfung von Bußgeldvorwürfen aus dem Straßenverkehr "Geblitzt.de" berichtet: „Es ist den Behörden gar nicht gestattet, Anhörungsbögen oder Bußgeldbescheide via Mail zu verschicken. Das geschieht noch immer analog. Ganz abgesehen davon besitzt die Bußgeldstelle nicht die Mailadressen eines jeden Fahrers.“

 

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Trotz RDKS: Reifendruck regelmäßig prüfen

Wer mit zu geringem Druck in den Autoreifen fährt, geht ein erhöhtes Unfallrisiko ein. Außerdem sind ein höherer Kraftstoffverbrauch sowie eine kürzere Lebensdauer der Reifen die Folge. Deshalb ist es wichtig, den Reifendruck nicht nur vor längeren Fahrten, sondern auch im Alltag alle 14 Tage zu kontrollieren. Das gilt auch für neuere Fahrzeuge mit Reifendruckkontrollsystem (RDKS).

Der Reifendruck macht den Unterschied

Fahren mit Minderdruck ist gefährlich. Vor allem in Kurven und bei Spurwechsel kann das Fahrzeug ein instabiles Fahrverhalten zeigen. Zu niedriger Druck kann zudem bei Fahrerassistenzsystemen wie etwa ABS und ESP zu Fehlfunktionen und auf nasser Fahrbahn zu längeren Bremswegen führen. Im Extremfall kann sich der Reifen bei hoher Beanspruchung sogar von innen her auflösen und plötzlich ausfallen. Bei solchen „Reifenplatzern“ besteht eine hohe Unfallgefahr. Minderdruck führt außerdem vor allem an der Reifenschulter zu stärkerem Abrieb. 
Einen absolut druckdichten Reifen gibt es nicht. Bei jedem Reifen lässt mit der Zeit der Druck nach. Eine regelmäßige Reifendruckkontrolle ist deshalb für jeden Fahrer unverzichtbar. Wir empfehlen: alle 14 Tage. Wichtig dabei: Den Druck immer am kalten Reifen prüfen, also gleich zu Beginn der Fahrt. Die korrekten Druckwerte für normale und für volle Beladung findet der Fahrer in der Regel auf einem Aufkleber an der B-Säule oder in der Tankklappe.

Ein zu hoher Reifendruck ist ebenfalls keine Lösung. Er beeinträchtigt zwar nicht die strukturelle Haltbarkeit des Reifens, bringt aber Nachteile: Auf trockener Fahrbahn kann sich der Bremsweg verlängern, außerdem kann sich das Kurvenverhalten durch geringere Seitenführungskräfte verschlechtern. Zudem lässt der Federungskomfort nach, und die Reifen nutzen sich stärker in der Mitte der Lauffläche ab. 
Moderne Pkw und Wohnmobile sind seit November 2014 ab Werk mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet. Dieses System entbindet den Fahrer aber nicht von der Pflicht, regelmäßig selbst die Reifen zu checken. Bei einer Warnmeldung heißt es, umgehend den Reifendruck prüfen und wenn nötig anpassen. Aber Achtung: Bei betriebswarmen Pneus ist zu beachten, dass der Druck im Reifen bei Wärme ansteigt. Deshalb keinesfalls Luft ablassen, sonst ist der Druck bei kaltem Reifen zu gering.

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Höhere Temperaturen fordern mehr Autounfälle

Am 1. Juni ist endlich meteorologischer Sommeranfang – viele können es kaum erwarten, wenn die 20-Grad-Marke endlich wieder geknackt wird. Bei gutem Wetter wird viel unternommen und so sind auch mehr Autos auf den Straßen unterwegs. Was oft unterschätzt wird: Kräftiger Sonnenschein und höhere Temperaturen sind für längere Autofahrten nicht besonders förderlich. Im Auto können schon Temperaturen über 15 Grad gefährlich für Konzentration und Wohlbefinden des Autofahrers werden.

Mehr Autounfälle an warmen Tagen

Jeder siebte Verkehrsunfall mit Verletzten ereignet sich an heißen Sommertagen mit Temperaturen von 25 Grad und mehr. Hauptursache sind vor allem Fahrfehler, die durch mangelnde Konzentration verursacht wurden – wie etwa das Missachten der Vorfahrt, das Übersehen des Gegenverkehrs oder der Zusammenstoß mit vorausfahrenden Autos. Während der Anteil konzentrationsrelevanter Unfälle an kälteren Tagen, d.h. bei Temperaturen von weniger als 15 Grad, bei 47 Prozent liegt, steigt er im Sommer auf 63 Prozent an.
Autofahrer sollten die Hitzegefahr nicht unterschätzen. Der Rat viel zu trinken (drei Liter Wasser, Schorle oder Tee) ist zwar nicht neu – kann aber dennoch Leben retten. Warnzeichen für eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme sind Kopfschmerzen oder Schwindel, die umgehend zu einer Pause und zur Flüssigkeitsaufnahme führen sollten. Bei längeren Fahrten, etwa in den Urlaub, sind regelmäßige Zwischenstopps im Schatten und leichte Gymnastikübungen sinnvoll, um Geist und Körper wieder in Schwung zu bringen.
Die Klimaanlage sollte nicht zu kühl eingestellt und der Luftstrom nicht direkt auf Körperpartien gerichtet werden (Erkältungsgefahr). Sie solltent alle Luftaustrittsdüsen öffnen und so einstellen, dass der Luftstrom möglichst über die Schultern der vorne sitzenden Personen geblasen wird. Die Wohlfühltemperatur liegt zwischen 22 und 25°C.
Außerdem empfiehlt es sich, luftige und helle Kleidung aus Baumwolle zu tragen. Wer Ledersitze im Auto hat, sollte keine kurzen Hosen oder Röcke tragen, da sich die Sitze stark aufheizen. Gleiches gilt für das Lenkrad: nicht losfahren, wenn das Steuer zu heiß ist.
Für den optimalen Sonnenschutz lönnen Sie die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe mit einer speziellen Sonnenschutz-Folie bekleben lassen – sprechen Sie uns dazu gerne an! Diese schützt nicht nur vor UV-, sondern auch vor Infrarot-Strahlung, die für die Hitze im Auto verantwortlich ist. Wichtig: Das Sichtfeld des Fahrers darf dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
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„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
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