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Im Frühling steigt die Gefahr – Marderschäden erkennen und behandeln

Im Frühling steigt die Gefahr: Die Marder sind wieder unterwegs. Die kleinen Raubtiere lieben den engen Platz unter der Motorhaube: Eine kuschelige Höhle zum Wohlfühlen. Allein der Geruch eines vermeintlichen Konkurrenten, der seine Duftmarke hinterlässt, kann ihr Wohlgefühl trüben. In diesem Moment sind wilde Beißattacken programmiert.

Heißhunger auf Schläuche kann gefährlich werden
Autofahrer mit Garage müssen damit rechnen, dass sich Marder zum Beispiel an den Kabeln ihrer Zündkerzen oder an den Brems- und Kühlwasserschläuchen ihrer Pkw vergehen. Ein Marderbiss kann gefährlich werden. Oft bleiben die Schäden unentdeckt, da die spitzen, kleinen Zähne der Raubtiere nur stecknadelgroße Einstiche hinterlassen. Während der Fahrt kann es recht schnell zu Folgeschäden kommen, zum Beispiel am Motor. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Kühlwassers hilft: Geht der Zeiger in den roten Bereich, ist ein Blick unter die Motorhaube unerlässlich – hier hilft die Freie Werkstatt gerne weiter.
Einziger Trost: Marderschäden sind oft, aber nicht immer, in der Teilkasko mitversichert. Zudem schützen manche Policen auch nur vor den unmittelbaren Schäden, also den zerbissenen Schläuchen. Manche Versicherer, wie zum Beispiel die HUK-COBURG, versichern diese Folgeschäden bis zu einer Summe von 6.000 Euro mit. Wer unsicher ist, sollte bei seinem Kfz-Versicherer nachfragen.
Hat sich das kleine Raubtier an den Schläuchen und Kabeln von Autos, Campingfahrzeugen oder Krafträdern vergangen, greift natürlich auch die Vollkasko-Versicherung. Allerdings gilt hier: Wer einen Schaden meldet, wird in seinem Schadenfreiheitsrabatt hochgestuft.

Ein Wundermittel, das den Marder vom Motorraum fernhält, gibt es nicht. Autobesitzer, die sich den ganzen Ärger mit Panne und Reparatur ersparen wollen, können dem Marder das Zubeißen aber zumindest erschweren. Wirkungsvoll und günstig sind stabile Kabelummantelungen für gefährdete Bauteile aus dem Fachhandel. Zudem verderben spezielle Vorrichtungen zum Abschotten des Motorraums dem kleinen Raubtier den Spaß mit Kabeln, Dämmmatten und Wasserschläuchen. Auch gelegentliche Motorwäschen helfen. Sie entfernen alle Geruchsspuren aus dem Motorraum, die andere Marder anlocken. Sprich uns hierzu einfach an!

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Saisonkennzeichen – für wen lohnt es sich (nicht)?

Der Frühling ist da – und damit steigt auch die Lust, Cabrio, Motorrad oder Wohnmobil wieder aus der Garage zu holen. Wer sein Fahrzeug nicht das ganze Jahr über nutzt, kann mit einem Saisonkennzeichen Geld und Nerven sparen. Doch es gibt auch Nachteile.

Was Autohalter über Saisonkennzeichen wissen sollten

Mindestens zwei, höchstens elf Monate kann der Halter sein Fahrzeug mit einem Saisonkennzeichen anmelden. Je kürzer es gilt, desto größer ist die mögliche Ersparnis bei Steuer und Kfz-Versicherung, wie die ADAC Autoversicherung AG schreibt. Denn die Kfz-Steuer wird nur für die Zeit bezahlt, in der das Fahrzeug angemeldet ist - wer also beispielsweise nur sechs Monate fährt, zahlt auch nur für ein halbes Jahr. Auch bei der Kfz-Versicherung lässt sich mit dem Saisonkennzeichen viel Geld sparen.
Ein weiterer Vorteil: Halter, die ihr Fahrzeug nicht das ganze Jahr nutzen, ersparen sich mit dem Saisonkennzeichen das Ab- und Anmelden, sprich den regelmäßigen und oft zeitintensiven Gang zur Kfz-Zulassungsstelle.
Doch Vorsicht, das Saisonkennzeichen hat auch Nachteile. Denn das Fahrzeug darf außerhalb der Saison nicht auf öffentlichen Straßen und Plätzen abgestellt oder gar bewegt werden - ein Stellplatz ist also ein Muss. Wer auch nur kurz auf öffentlichen Straßen unterwegs ist und dabei einen Unfall baut, muss die Kosten dafür selbst tragen. Teilkasko- und Haftpflichtversicherung gelten auf Privatgrund zumindest eingeschränkt weiter: so ist das Fahrzeug zum Beispiel gegen Diebstahl oder Sturmschäden abgesichert.

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Tempolimit „bei Nässe“ – wann gilt eine Straße überhaupt als nass?

Jeder Autofahrer kennt das Tempolimit-Schild mit dem Zusatzzeichen „bei Nässe“. Doch wann ist eine Straße eigentlich nass und gibt es hier eine rechtliche Definition?

Wann eine Straße als „nass“ gilt

Als Autofahrer kennst du bestimmt das Schild, das ein Tempolimit in Verbindung mit dem Zusatzzeichen „bei Nässe“ zeigt. Klar, wenn es regnet, dürftest du nicht schneller fahren, als das Tempolimit angibt. Doch was ist, wenn es nicht regnet – wie nass muss die Straße sein, damit das Tempolimit gilt?
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat bereits vor mehreren Jahren entschieden, dass eine Fahrbahn dann nass ist, wenn sich ein Wasserfilm auf ihr gebildet hat, so klein dieser auch sein mag. Dann entstehen in der Regel Spuren der Reifen auf der nassen Fahrbahn und es bildet sich eine Sprühfahne hinter dem Auto. Ist die Fahrbahn beispielsweise am Morgen feucht, aber nicht nass, gilt das Tempolimit nicht. Kompliziert kann es bei mehreren Fahrspuren in einer Richtung werden, denn dann kann durchaus für jede Spur etwas anderes gelten.

Übrigens: Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm gilt die mit Schild und Schneeflocken-Symbol angezeigte Geschwindigkeitsbegrenzung auch dann, wenn gar kein Schnee liegt oder sommerliche Temperaturen herrschen. Der ADAC erklärt: „Das Zusatzschild „bei Nässe“ ist konditional, d. h. es steht unter einer Bedingung: Nur dann, wenn die Straße wirklich nass ist, gilt dieses Tempolimit. Im konkreten Fall hieß es daher auch nicht „bei Glätte“, sondern es wurde nur das Schneeflocken-Piktogramm auf dem Zusatzschild angezeigt.“ Das Zusatzschild „Schneeflocke“ enthält lediglich einen Hinweis darauf, dass das Tempolimit die Gefahren möglicher winterlicher Straßenverhältnisse abwehren soll. Hättest du das gewusst?

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Unfallstelle absichern – aber wie geht das richtig?

Nach einem Verkehrsunfall müssen die Beteiligten den Ort des Geschehens schnellstmöglich absichern und den nachfolgenden Verkehr warnen, damit nicht noch ein Folgeunfall passiert. So sieht es das Gesetz vor. Doch wie geht das überhaupt richtig?

Security first – was tun am Unfallort?

Zur Warnung anderer Verkehrsteilnehmer ist zunächst die Warnblinkanlage einzuschalten, wenn man an einem Unfall beteiligt ist oder an einen Unfallort heranfährt. Als Ersthelfer stellt man dann sein Auto in angemessener Entfernung von der Unfallstelle ab. Anschließend wird die Warnweste angelegt, wobei man beim Verlassen des eigenen Fahrzeugs unbedingt ein wachsames Auge auf den übrigen Verkehr haben sollte. Dann geht es an das Aufstellen des Warndreiecks.

Dabei kommt es häufig zu Fehlern, weil Autofahrer die Vorschriften hierzu nicht parat haben oder in der Aufregung der Unfallsituation falsch agieren. Deshalb hier noch einmal der Hinweis: Das rote Dreieck sollte in der Stadt 50 Meter und auf der Landstraße 100 Meter vor die Gefahrenstelle postiert werden. Bei dem schnell fließenden Verkehr auf der Autobahn empfehlen sich hierfür 200 bis 400 Meter. Dabei können die Leitpfosten als Orientierung dienen, die auf Autobahnen und Landstraßen in Deutschland im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. Bei Kurven und Bergkuppen sollte das erste Warndreieck sicherheitshalber schon vor der Biegung oder der Kuppe aufgestellt werden.

Das Aufstellen des Warndreiecks ist an Stellen mit schnell fließendem Verkehr mit einem höheren Risiko verbunden. Deshalb sollte man sich hier besonders vorsichtig verhalten. Wenn möglich nähert man sich tunlichst hinter der Leitplanke dem Ort, wo das Warndreieck platziert werden soll. Das Sicherheitsutensil wird am besten auch hinter der Beplankung zusammengesteckt. Dort sollte man sich ebenfalls aufhalten, während man auf Einsatzkräfte wartet.

Wenn die Unfallstelle abgesichert ist, müssen Betroffene eines Verkehrsunfalls so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich geborgen werden und die erforderliche Hilfe erhalten: etwa indem Verletzte aus einem verunfallten Fahrzeug befreit, je nach Situation in die stabile Seitenlage gebracht werden oder Motorradfahrern der Helm abgenommen wird. Um bis zum Eintreffen von Rettungskräften keine wertvolle Zeit zu verlieren, sollte man nicht zögern, umgehend Erste Hilfe zu leisten. Denn das kann Leben retten.

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Was ist eigentlich ein „Totalschaden“?

Vor allem im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen hört man oft den Begriff „Totalschaden“. Doch was ist ein Totalschaden überhaupt und wann wird ein Auto als solcher bewertet?

Wann ein Auto zum Totalschaden wird

In den Nachrichten ist oft von einem Totalschaden die Rede, wenn es um Verkehrsmeldungen geht. Dabei sieht man manchmal auch Bilder von völlig zerstörten Fahrzeugen. Andere wiederum sehen gar nicht mal so zerstört aus, sind per Definition trotzdem ein Totalschaden. Da fragen sich viele Autofahrer, was das genau bedeutet.
„Ist das Fahrzeug so stark beschädigt, dass die Instandsetzung technisch oder wirtschaftlich problematisch ist, spricht man landläufig von einem Totalschaden. Der reine Reparaturschaden ist dann ein Totalschaden“, stellt Bussgeldkatalog.org klar. Auch ein technischer Totalschaden, z. B. ein verzogenes Fahrgestell nach einem Auffahrunfall, führt demnach zu einem wirtschaftlichen Totalschaden. Der Unterschied: Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden ist eine Reparatur noch möglich, macht jedoch keinen Sinn, da sie teurer wäre, als das Auto wert ist. Bei einem technischen Totalschaden ist eine Reparatur nicht mehr möglich. Somit ergibt sich auch hier ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Während eine Fahrzeugbewertung eine freiwillige Aktion ist, kommen viele Autofahrer um das Sachverständigengutachten nicht herum. Es spielt vor allem nach Unfällen eine Rolle. Werden zwei Autos in einen Unfall verwickelt, müssen Gutachter eingeschaltet werden, um die entstandenen Schäden an den Autos zu beziffern. Ein Gutachter bewertet den Schaden an einem Auto und nennt die genaue Höhe. So kann auch festgestellt werden, ob es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt.

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Autoklau-Studie – diese Infos solltest du kennen!

Berlin ist das beliebteste Pflaster für Autodiebe. 162 Fahrzeuge pro 100.000 Einwohner wurden in der Hauptstadt im vergangenen Jahr gestohlen – so viele wie in keinem anderen Bundesland. Das geht aus aktuellen Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor. Trotzdem versichern Fahrzeughalter ihre Wagen dort acht Prozent seltener mit einer Kaskoversicherung als der Bundesdurchschnitt.

Höchster Kaskoanteil in Schleswig-Holstein

„Für einen gestohlenen Pkw kommt die Kaskoversicherung auf“, erklärt Dr. Tobias Stuber, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei CHECK24. „Verbraucher müssen allerdings einige Dinge beachten. Der Wagen muss z. B. gewissenhaft abgeschlossen sein und ein Diebstahl direkt der Polizei gemeldet werden.“
Schleswig-Holsteiner sind die Spitzenreiter, wenn es darum geht, eine Kaskoversicherung für das eigene Auto abzuschließen. Im Vergleich zu den Berlinern wählen sie 15 Prozent häufiger Teil- oder Vollkaskoschutz. Gleichzeitig ist die Diebstahlquote dort mit 30 gestohlenen Pkw je 100.000 Einwohner vergleichsweise niedrig.
Auch in Hamburg (Platz 2) und Brandenburg (Platz 1) schließen Fahrzeughalter für ihren Pkw überdurchschnittlich häufig eine Kaskoversicherung ab. Das ist auch notwendig, denn in den beiden Bundesländern werden nach Berlin die meisten Autos je 100.000 Einwohner gestohlen. Sachsen-Anhalt (46 Diebstähle), Sachsen (42 Diebstähle) und Bremen (36 Diebstähle) folgen auf den Plätzen 4, 5 und 6 der meisten Pkw-Diebstähle pro Einwohner.

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Pannenursache Batterie – was sollten Autofahrer wissen?

Eine Panne ist für Autofahrer eine stets unangenehme Erfahrung: Sie kostet wertvolle Zeit. Die ADAC-Pannenstatistik, die für 2019 insgesamt 113 Baureihen von 25 Marken untersucht hat, zeigt wieder einmal, dass die Batterie unangefochtene Pannenursache Nummer 1 ist.

Batterie ist und bleibt Dauerthema

Die 1750 Straßenwachtfahrer des ADAC hatten im vergangenen Jahr bei 3.756.226 Einsätzen – das sind im Durchschnitt mehr als 10.000 täglich – erneut hauptsächlich mit defekten Batterien zu tun (41,8 Prozent). Häufig betrafen Pannen auch das Motormanagement (17,4 %). Knapp ein Viertel aller Pannen hat seine Ursache in Fehlern u. a. der Karosserie, Bremsen, des Fahrwerks, des Anlassers und der Beleuchtung. Auffällig ist der steigende Anteil an Reifenpannen, der erstmals über sieben Prozent liegt. Der Trend zu Pannensets (sog. Repair-Kits) statt Ersatz- bzw. Noträdern veranlasst offenbar viele Fahrer, die Gelben Engel zu rufen statt wie früher den Reifen selbst zu wechsel.
Beim Dauerthema Batterie hat eine Aufstellung nach Erstzulassungsjahr gezeigt: Zwischen dem fünften und sechsten „Lebensjahr“ einer Batterie häufen sich die Pannen. Bei einem Fahrzeugalter von elf Jahren pendeln sich diese Pannen auf hohem Niveau ein. Dennoch bleiben bereits viele junge Fahrzeuge mit leerer oder defekter Batterie liegen – durch zahlreiche elektrische Verbraucher und unzureichendes Batteriemanagement wird der Akku schnell überlastet.
Der wichtigste Einfluss auf die Ladung einer Autobatterie ist ihre Beanspruchung. Zum Beispiel, wenn die Batterie eines Autos besonders viel Bordelektronik mit Strom versorgen muss oder das Licht oder Radio bei ausgeschaltetem Motor anbleibt. Auch häufige Kurzfahrten machen einer Autobatterie besonders zu schaffen – wenn jeden Tag nur ein paar Kilometer gefahren werden, kann sich die Batterie nicht richtig aufladen und sie muss womöglich schon bald an ein Ladegerät gehangen werden.

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Autostudie 2020: Was bewegt die deutschen Autofahrer momentan?

Die Maßnahmen zur Senkung der Infektionszahlen sorgen für spürbar weniger Verkehr auf Deutschlands Straßen. Der gesellschaftliche Lockdown schlägt sich dabei auch in der allgemeinen Individualmobilität nieder, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Auto bleibt unverzichtbar – innerstädtisches Tempolimit und Umweltspuren werden kontrovers gesehen

Für die repräsentative Autostudie 2020 hat das Umfrageinstitut Forsa im Auftrag der TARGOBANK 1.000 Autofahrer in Deutschland befragt. Im Mittelpunkt der Untersuchungen standen unter anderem die grundsätzlichen Ansichten zu aktuellen verkehrspolitischen Fragestellungen und Maßnahmen.
Das Auto ist für viele Menschen aber nicht nur reines Statussymbol, sondern unverzichtbares Verkehrsmittel, um zur Arbeit zu gelangen. Drei von fünf Erwerbstätigen fahren laut Befragung immer mit dem Auto zur Arbeit, jeder Fünfte gelegentlich, nur 18 Prozent können gänzlich darauf verzichten. Entsprechend verbreitet sind die Stauerfahrungen. Jeder Vierte steht mindestens einmal wöchentlich im Stau. Im Schnitt verbringen die deutschen Autofahrer an einem Stautag 13,4 Minuten stehend.
Als Alternative zum Auto gelten so genannte Job-Bikes. Diese bieten aktuell allerdings nur 15 Prozent der Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern an. Während rund 50 Prozent der Befragten von Job-Bikes bereits gehört haben, sind sie bei 34 Prozent gänzlich unbekannt.

Die Verkehrsbelastung in den Innenstädten wurde in den vergangenen Jahren immer wieder kontrovers diskutiert – insbesondere vor dem Hintergrund verminderter Luftqualität rückte das Thema Gesundheitsschutz verstärkt ins Blickfeld politischer Maßnahmen. Der Aussage „In Innenstädten sollte ein generelles Tempolimit von 30 km/h gelten“ stimmen 41 Prozent zu, 58 Prozent nicht. Wenn dadurch allerdings Fahrverbote aufgrund zu hoher Emissionswerte verhindert werden könnten, würden es zwei Drittel der Befragten befürworten. Bei den Umweltspuren, die vielerorts als Lösungsversuch eingeführt wurden, sind sich die Befragten bundesweit uneins: Jeweils etwa die Hälfte halten sie für sinnvoll bzw. nicht sinnvoll. In Düsseldorf, wo diese Maßnahme seit Einführung immer wieder heftig diskutiert wurde, halten zwei Drittel Umweltspuren für nicht sinnvoll.

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Führerschein-Theorieprüfung – würdest du sie heute wieder bestehen?

Fast 40 Prozent der deutschen Autofahrer glauben, dass sie die theoretische Führerscheinprüfung nicht ein zweites Mal bestehen würden. Das zeigt eine aktuelle Studie. Demnach zweifeln vor allem Frauen an ihrem Regelwissen.

Mehr als jeder dritte Fahrer würde Theorieprüfung nicht nochmal bestehen

Während der aktuellen Krise wächst das Bedürfnis nach individueller Mobilität – die Bedeutung des eigenen Autos steigt dadurch stark an. Doch wie sicher sind die Deutschen im Umgang mit Verkehrsregeln? Darf man mit dem Auto an Bushaltestellen halten? Was passiert bei zu geringem Reifendruck? Und welche Pflichten hat man bei einem Verkehrsunfall? Hand aufs Herz: Glaubst du, du würdest die theoretische Führerscheinprüfung auf Anhieb bestehen?
Das Ergebnis ist ernüchternd: Vier von zehn in einer repräsentativen Stichprobe befragten Autofahrer glauben eher nicht, dass sie das schaffen. Frauen sind hierbei deutlich selbstkritischer als Männer. Die Umfrage führte AutoScout24 unter 1.005 deutschen Autohaltern durch.
Ganze 39 Prozent der deutschen Autohalter sind der Meinung, dass sie die theoretische Fahrprüfung heute nicht noch einmal bestehen würden. Demgegenüber sagen 61 Prozent, dass sie sich zutrauen, die Kreuzchen an der richtigen Stelle zu setzen. „Ganz sicher“ ist sich allerdings nur jeder Zehnte. Vor allem Frauen sind unsicher, wenn es um knifflige Details der Straßenverkehrsordnung geht: 44 Prozent schätzen ihre Regelkenntnis eher mangelhaft ein, aber nur 35 Prozent der Männer. Auch bei denjenigen, die sich in Sachen Rechts-vor-Links ganz sicher sind, liegen die Männer vorn: 14 Prozent nehmen an, dass sie die Prüfung locker nochmal bestehen würden, aber nur sechs Prozent der Frauen.

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Mit Flip-Flops Auto fahren – darf ich das?

Bei steigenden Temperaturen stellt sich für viele Autofahrer die Frage, ob das Fahren mit Sandalen, Flip-Flops oder sogar barfuß zulässig ist. Hier ist die Rechtslage nicht ganz eindeutig...

StVO: Verkehrssicherheit geht vor – aber mit welchem Schuhwerk?

Teilweise wurde von Gerichten der Versuch unternommen, eine Pflicht zum Tragen „geeigneten Schuhwerks“ aus § 23 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) herzuleiten. Hiernach ist jeder Autofahrer zu vorschriftsmäßiger Sicherheit in Bezug auf das Fahrzeug, die Ladung und die Besatzung verpflichtet, sodass die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg und das OLG Celle haben jedoch klargestellt, dass in den maßgeblichen verkehrsrechtlichen Gesetzen keine Bestimmung enthalten ist, die das Tragen bestimmten Schuhwerks vorschreibt oder verbietet.
Ein Risiko ist jedoch dann gegeben, wenn es tatsächlich zum Verkehrsunfall kommen sollte; dann ist gegebenenfalls auch eine strafrechtliche oder bußgeldrechtliche Verantwortung möglich. Aber auch eine zivilrechtliche Mithaftung am Verkehrsunfall kann drohen. Kommt es zu einem Unfall und der Verursacher trug kein festes Schuhwerk bzw. keine fußumschließenden Schuhe, kann ihm eine Teilschuld wegen Fahrlässigkeit vorgeworfen werden.

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Frühjahrsputz in der Garage: So bringst du Ordnung ins Chaos

Wer sein Auto bereits frühlingsfit gemacht hat, sollte sich nun den Abstellplatz des Autos vornehmen. Denn dieser sieht schnell nicht mehr so aus, wie er eigentlich sollte. Mit diesen Tipps wird sich nicht nur dein Auto wieder wohl fühlen...

In der Garage schnell und einfach für Ordnung sorgen – so geht es

Ein sonniger und trockener Frühlingstag bietet sich für eine gründliche Reinigung der Garage an. Warum das wichtig ist? In der Garage hat möglicherweise die Beschichtung des Bodens unter den Belastungen des Winters gelitten. Nässe oder Streusalz können sich auf dem Boden abgesetzt haben. Auch Ölflecken oder andere Chemikalien fressen sich ins Material und richtigen unnötige Schäden an.
Zunächst steht Ausmisten an: alte Flüssigkeiten, kaputtes Zubehör und unnötiges Gerümpel ausräumen und für die Entsorgung bereitstellen.
Ein Hochdruckreiniger, gefüllt mit heißer Sodalösung, eignet sich für eine gründliche Reinigung des Garagenbodens. Ölflecken und schmierige Beläge sollten vorher eingeweicht und mit saugfähigem Papier, z. B. Zeitungspapier, aufgenommen und fachgerecht entsorgt werden. Anschließend die Garage bei offenem Tor oder Fenster gut lüften.
Neue Ordnungsmöglichkeiten sorgen nach dem Großputz für mehr Platz. Viele Gegenstände können platzsparend an den Seiten oder unter der Decke hängend aufbewahrt werden. Ausrangierte Hängeschränke einer alten Küche eignen sich perfekt zur Aufbewahrung.
Viele Garagen sind trotzdem knapp bemessen und das Einparken wird zur Geduldsprobe. Cornelius Blanke, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen rät: „Versuchen Sie das Auto perfekt abzustellen, nehmen Sie dabei ruhig Hilfe in Anspruch. Steht das Auto richtig, befestigen Sie einen Tennisball an einem Faden, so an der Decke, dass er genau die Mitte der Heckscheibe berührt. Mit dieser Markierung wird danach jedes Einparken zum Kinderspiel.“

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Fremdes Auto touchiert – was sollte ich nun tun, was nicht?

Wenn du ein parkendes Auto touchierst und vom Fahrzeugalter weit und breit keine Spur ist, gilt es richtig zu handeln, um nicht den Straftatbestand der Fahrerflucht zu erfüllen. Wir erklären dir heute, wie du dich in solch einer Situation richtig verhältst.

Ein falsches Verhalten kann Fahrerflucht bedeuten

Raus aus dem Büro – rein in den Supermarkt und dann so schnell wie möglich nach Hause. Beim Ausparken passiert es: ein Rucken, ein hässlich knirschendes Geräusch und schon hat der eigene Kotflügel die Seite des Autos auf dem Nebenparkplatz unsanft berührt. Achtung! Wer jetzt einfach zum Zettel greift, seine Adresse und Telefonnummer draufschreibt, den Zettel hinter die Windschutzscheibe des touchierten Wagens steckt und wegfährt, riskiert wegen Unfallflucht belangt zu werden. Das berichtet die HUK-COBURG.
Geht solch ein Fall vor Gericht und endet mit einer Verurteilung wegen Unfallflucht, kann das für die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers heißen: Ihr Versicherungsnehmer hat gegen seine vertragliche Aufklärungspflicht verstoßen. Die Versicherung reguliert zwar den Schaden, nimmt ihren Kunden im Nachhinein jedoch wegen einer Obliegenheitsverletzung mit maximal 5.000 Euro in Regress.
Es gilt: Wer bei einem parkenden Auto einen Schaden verursacht, sollte auf den Besitzer warten und im Zweifelsfall die Polizei anrufen. Für den Versicherungsschutz gilt: Der Schutz der Kfz-Haftpflicht- und der Kaskoversicherung greift auch bei einem Unfall auf einem Parkplatz oder im Parkhaus.

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Wildunfälle - wie gut schützen Assistenzsysteme?

Die Zahl der Wildunfälle ist in Deutschland seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau. Durchschnittlich alle zwei Minuten kollidiert ein Wildtier mit einem Fahrzeug. Der ADAC hat jetzt bei einem Crashtest mit einem Wildschwein-Dummy gezeigt, in welchem Umfang moderne Assistenzsysteme im Fahrzeug helfen können, Wildunfälle zu verhindern.

Assistenzsysteme können schwere Unfälle verhindern

Neben einfachen Verhaltensregeln für Autofahrer können auch moderne Assistenzsysteme die Zahl der Unfälle reduzieren oder deren Folgen mildern. Der ADAC hat im Rahmen dieses Projekts unter anderem die Wirksamkeit von Nachtsicht-Systemen untersucht. Sie erkennen mit Infrarotsensoren die Wärmestrahlung von Fußgängern oder Tieren. Dadurch können die Systeme frühzeitig warnen oder die Bremsung unterstützen. Im Funktionstest bei Nacht konnte der Assistent des Peugeot 508 zwar überzeugen, allerdings werden laut ADAC die Nachtsicht-Assistenten bislang vor allem in der oberen Mittel- und Oberklasse angeboten – und dies nur als Sonderausstattung. Ein serienmäßiger Verbau und die flottendurchdringende Verbreitung sind langfristig nicht in Sicht.
Notbremsassistenten dagegen werden bald Pflicht, sie sind aber bislang nur auf die Erkennung von Fahrzeugen, Fußgängern und Radfahrern hin optimiert. Doch gerade die häufig verbauten Radarsensoren könnten bei Dunkelheit oder Nebel ihre besonderen Stärken auch bei der Erkennung von Tieren ausspielen. Für den Test wurden beispielhaft zwei Fahrzeuge mit Notbremsassistent ausgewählt und deren Reaktion auf einen querenden Wildschwein-Dummy getestet.
Zwar können die Assistenzsysteme im VW T-Cross und Mitsubishi Eclipse Cross den Aufprall nicht verhindern, allerdings wird in einigen Situationen bereits eine Warnung und Bremsunterstützung ausgegeben.

So sollten Autofahrer bei querenden Wildtieren reagieren

Bis die Assistenten wirksam integriert sind, wird es allerdings noch lange dauern. Somit bleibt die Vorsicht der Autofahrer der wichtigste Sicherheitsfaktor: Entlang von Wald- und Feldrändern sollten sie die Geschwindigkeit reduzieren. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung gilt es, besonders aufmerksam zu sein, weil die Tiere sich dann auf Nahrungssuche begeben und Straßen kreuzen. Wenn ein Tier am Straßenrand auftaucht, heißt es bremsen, abblenden, hupen und dann langsam weiterfahren. Unkontrollierte Ausweichmanöver sind lebensgefährlich. Sie enden nicht selten im Gegenverkehr oder an einem Baum.

 

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Gefährliches Fahren mit Winterreifen im Sommer

Frühling heißt Frühjahrsputz, Wintermäntel verstauen und natürlich Autoreifen umrüsten. Denn Winter- und Sommerreifen sind Experten für ihre Jahreszeit. Autobesitzer tendieren allerdings nach wie vor dazu, mit ihren Winterreifen im Sommer weiterzufahren, umso mehr, je geringer die verbleibende Profiltiefe ist. Experten raten aber davon ab. Denn Vergleichstests zeigen, dass Winterreifen im Sommer erheblich weniger Sicherheit bieten.

Vergleich Vollbremsung bei Nässe

Schon bei frühlingshaften 15°C zeigt sich bei einer Vollbremsung bei Nässe aus 70 km/h mit Sommerreifen ein vier Meter kürzerer Bremsweg als mit Winterreifen mit vier Millimeter Restprofil. „Das Bremsverhalten bei Nässe im Sommer ist also offensichtlich schlechter mit Winterreifen. Doch Winterreifen bringen im Sommer weitere Nachteile mit sich“, erklärt Michael Fett, Produktmanager Goodyear Dunlop DAC. „Auch bei anderen Leistungskriterien wie Haftung auf trockener Fahrbahn oder Seitenführungskraft sind Winterreifen gegenüber Sommerreifen im Sommer klar unterlegen. Ich empfehle daher aus Sicherheitsgründen, jetzt die Reifen zu wechseln.“

Moderne Reifen bestehen unter anderem aus innovativen Gummimischungen und ausgeklügelter Profilgestaltung. Sie werden speziell für die jeweilige Jahreszeit entwickelt und spielen ihre Stärke im entsprechenden Temperaturbereich aus. Wintermischungen bleiben auch bei tiefen Temperaturen weich und flexibel, was guten Straßenkontakt ermöglicht. Bei hohen Temperaturen schlägt diese Eigenschaft ins Gegenteil um. Höherer Abrieb und deutlich längere Bremswege sind die Folge. Im Sommer sorgen daher Sommerreifen mit spezieller Gummimischung für mehr Sicherheit, höheren Fahrkomfort und bessere Laufleistung.

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Die StVO-Novelle ist seit Ende April in Kraft

Geschwindigkeitsverstöße werden Autofahrer nun deutlich teurer zu stehen kommen als bisher. Auch ein Fahrverbot droht eher. Dies sind die Konsequenzen der jüngsten Novelle der Straßenverkehrsordnung StVO, welche der Bundesrat am 14. Februar beschlossen hat. Die Umsetzung erfolgte am 28. April.

Zu schnell wird jetzt schnell teuer

Vielen Autofahrern dürften die Neuerungen zum Fahrverbot noch recht unbekannt sein. Denn in der Öffentlichkeit lag das Hauptaugenmerk bislang auf anderen Aspekten der Novelle, vor allem mit Bezug auf den Radverkehr. So werden Verstöße wie das verbotswidrige Parken auf Geh- und Radwegen sowie das nunmehr unerlaubte Halten auf Schutzstreifen und das Parken und Halten in zweiter Reihe künftig Geldbußen bis zu 100 Euro nach sich ziehen.
Mit Bezug auf die stärkere Ahndung von Geschwindigkeitsverstößen weist zum Beispiel der ACV aktuell alle Autofahrenden noch einmal mit Nachdruck darauf hin: Zu schnell wird jetzt schnell teuer! Als wichtigste Regeln sollte man sich für Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts merken:

- Ab 16 km/h zu viel droht ein Punkt! (Bisher lag diese Grenze bei 21 km/h.)
- Ab 21 km/h droht ein Fahrverbot von einem Monat! (Bisher: ab 31 km/h bzw. ab 26 km/h im Wiederholungsfall.)

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Mundschutz beim Autofahren – was muss ich beachten?

Ab dem 27. April gilt in allen deutschen Bundesländern eine Maskenpflicht – hauptsächlich in Geschäften und im ÖPNV. Doch was bedeutet das für Autofahrer? Dürfen sie eine Maske tragen oder kann das sogar rechtliche Folgen haben?

Mundschutz beim Autofahren – darauf müssen Autofahrer jetzt achten

Jürgen Lachner, Vorstandsmitglied für Verkehr, Umwelt und Technik im ADAC Hessen-Thüringen und Fachanwalt für Verkehrsrecht weist darauf hin: „Wer sich mit einem Mundschutz hinter das Steuer eines Kraftfahrzeugs begibt, muss darauf achten, dass die wesentlichen Gesichtszüge weiterhin erkennbar sind. Ansonsten droht ein Bußgeld.“
Wesentlich hierfür sind die Bestimmungen des Paragrafen 23 der Straßenverkehrsordnung (§23 StVO). Ob das Tragen einer Maske hinter dem Steuer geahndet wird, ist immer eine Einzelfallentscheidung des zuständigen Beamten. Wer trotzdem eine Maske tragen möchte, beispielsweise weil er in einem Carsharing-Fahrzeug nachfolgende Fahrer nicht gefährden möchte, sollte darauf achten, dass die Maske Sicht und Gehör nicht beeinträchtigt.
Gerade Brillenträger können beim Tragen einer Maske Probleme mit beschlagenen Gläsern bekommen. Wer hingegen allein im eigenen Auto sitzt, sollte auf das Tragen einer Maske verzichten. Hierfür besteht nach derzeitigem Stand keine Notwendigkeit.

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Wer mit offenem Fenster parkt, wird abgeschleppt!

Bußgeld fürs Parken mit offenem Fenster? – Das gibt es wirklich! Wenn du dein Auto mit geöffnetem Fenster abstellst, riskierst du mindestens ein Bußgeld, aber auch, abgeschleppt zu werden. Wir sagen dir, was es mit dieser Regelung auf sich hat.

Wer mit offenem Fenster parkt, riskiert nicht nur ein Bußgeld

Ja, auch wir waren zuerst recht überrascht, als wir erfahren haben, dass Autofahrer wegen eines heruntergelassenen Fensters bestraft werden können. Wenn man sich jedoch die Rechtsprechung anschaut, ergibt das ganze etwas mehr Sinn. Denn laut Straßenverkehrsordnung „sind Kraftfahrzeuge auch gegen unbefugte Benutzung zu sichern.“ Das gehört nach § 14 StVO zu den Sorgfaltspflichten eines jeden Autofahrers beim Ein- und Aussteigen.
Wer sein Auto verlässt, ohne die Türen abzuschließen, handelt laut Rechtsprechung fahrlässig und provoziert ein Verbrechen. Stellt die Polizei nun fest, dass ein Auto nicht abgeschlossen ist, kann sie es aus Sicherheitsgründen abschleppen lassen – auf Kosten des Halters versteht sich. Gleiches gilt für das Parken mit heruntergefahrenen Fenstern. Lediglich einen Fingerbreit darf das Fenster geöffnet sein, um für eine Luftzufuhr zu sorgen. Für Cabriofahrer gilt jedoch eine Ausnahme: Sie dürfen mit geöffneten Fenstern und geöffnetem Verdeck parken. Allen anderen Autofahrern droht ein Bußgeld von 15 Euro und schlimmstenfalls ein Abschleppvorgang.

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Wie häufig kommt es nach Unfällen zum Rechtsstreit?

Eine repräsentative Umfrage zeigt, wie oft es bei den Deutschen kracht – erst auf der Straße, dann vor Gericht. Demnach war mehr als jeder Fünfte in den vergangenen fünf Jahren in einen Unfall verwickelt. Dabei geraten Männer häufiger in Unfälle und in anschließende Rechtsstreitigkeiten als Frauen. Außerdem ist die Anzahl der Rechtsstreitigkeiten in Folge von Verkehrsunfällen gestiegen.

Das Risiko fährt mit – auf unverändert hohem Niveau

Mal wird der tote Winkel zum Verhängnis, mal bremst der Hintermann nicht rechtzeitig oder es rast ein Fahrradfahrer unverhofft um die Ecke: Mehr als jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) war in den letzten fünf Jahren mindestens einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von ROLAND Rechtsschutz. Bereits 2016 und 2018 hat YouGov für den Kölner Rechtsschutz-Versicherer deutsche Verkehrsteilnehmer befragt. Der Zeitvergleich zeigt: Das Risiko, als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer in einen Unfall zu geraten, ist unverändert hoch (2018: 23 Prozent).
Männer trifft es dabei nach wie vor etwas häufiger als Frauen. Von den rund 2.000 Befragten gab ein Viertel (24 Prozent) der Männer an, in der jüngeren Vergangenheit einen Unfall gehabt zu haben (2018: 27 Prozent, 2016: 28 Prozent). Von den Frauen gaben nur 19 Prozent an, in den letzten fünf Jahren in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen zu sein (2018: 20 Prozent, 2016: 24 Prozent).
Außerdem sind jüngere Menschen nach wie vor häufiger betroffen als ältere: Bei den unter 35-Jährigen gab rund ein Drittel (27 Prozent, 2018: 30 Prozent, 2016: 34 Prozent) an, in den letzten fünf Jahren mindestens einen Unfall im Straßenverkehr gehabt zu haben. Bei den über 35-Jährigen war es nur 20 Prozent (2018: 21 Prozent, 2016: 24 Prozent).

Dass ein Verkehrsunfall nicht nur ärgerlich und unter Umständen teuer ist, sondern auch vor Gericht enden kann, mussten 18 Prozent der Befragten bereits am eigenen Leib erfahren – ein Anstieg zu den Vorjahren, in denen es nur 13 Prozent (2018) bzw. 15 Prozent (2016) waren. Männer landeten dabei häufiger vor dem Kadi als Frauen (21 zu 15 Prozent). Bei exakt der Hälfte aller Streitigkeiten ging es im aktuellsten Fall um die Schuldfrage (2018: 45 Prozent, 2016: 52 Prozent). In 27 Prozent der Fälle ging es um die Höhe des Schadens (2018: 28 Prozent, 2016: 27 Prozent), der Streit ums Schmerzensgeld belegt mit 18 Prozent – wie in den Vorjahren – Platz drei (2018: 16 Prozent, 2016: 20 Prozent).

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Seriös oder extrovertiert - was die Wahl der Lackfarbe verrät

Auf deutschen Straßen wird es immer grauer: Mit rund einer Million Neuzulassungen standen Grautöne zuletzt auf Platz eins der Autofarben, gefolgt von Schwarz und Weiß. Grau ist damit unter den Neuzugängen fast dreimal häufiger als Blau, die beliebteste „bunte“ Autofarbe – und die Lieblingsfarbe der Deutschen, wie eine Umfrage des Deutschen Lackinstituts ergab. Doch was verraten die Farben über ihre Fans?

Graue Maus oder bunter Paradiesvogel?

Die beliebteste Autofarbe weltweit sei Weiß, berichtete der Autolackhersteller Axalta vergangenes Jahr. Es folgen Schwarz, Grau und Silber – und erst dann Blau. Doch warum entscheiden sich so viele Menschen beim Autokauf für „unbunte“ Farben? „Zum einen, weil sie neutraler und wertiger wirken – ein Vorteil beim Weiterverkauf“, erklärt der Psychologe Klaus Peter Kalendruschat von TÜV NORD. „Zum anderen wählen einige Menschen die Farbe danach aus, wie sie auf andere wirken wollen.“ Grau und Schwarz etwa erscheinen seriös, was im Beruf vorteilhaft sein könnte.

Wer sich bewusst für ein tiefblaues oder grasgrünes Auto entscheidet, verrät damit mehr als nur seine Lieblingsfarbe. Menschen mit einer Vorliebe für satte, leuchtende Farben sind im Schnitt extrovertierter als jene mit Vorliebe für gedämpfte Töne, fanden die US-Forscher Adam Pazda und Christopher Thorstenson heraus. Und wie sie in einer weiteren Studie demonstrieren, ahnen wir das offenbar und halten Menschen in blauem oder grünem Oberteil für etwas extrovertierter, umgänglicher und offener als in Grau gekleidete Leute.

„Farben beeinflussen, wie wir die Welt wahrnehmen“, erläutert der Psychologe Klaus Peter Kalendruschat. „Wenn wir eine Farbe sehen, reagieren bestimmte Regionen im Gehirn unterschiedlich, je nachdem, was wir mit ihr assoziieren.“

Dass einige Menschen intensive und andere gedeckte Farben lieber mögen, könnte an der unterschiedlichen Erregbarkeit des Gehirns liegen. Extrovertierte Menschen hätten eine höhere Reizschwelle als introvertierte, vermutete der berühmte Psychologe Hans Jürgen Eysenck schon Mitte des 19. Jahrhunderts. Deshalb fänden sie eine starke Stimulation angenehmer, zum Beispiel laute Musik oder knallige Farben.

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Weg mit der gelben Schicht – so entfernst du Pollen vom Auto

Birken, Buchen, Eschen, Weiden - Hochsaison für Blütenpollen: Was den Allergikern zurzeit schwer zu schaffen macht, beschäftigt auch die Autobesitzer. Das Auto ist komplett von einem gelben Staubfilm überzogen. Das ist lästig, aber ist es auch schädlich?

Pollen nerven – Allergiker und Autos

Der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt gibt erstmal Entwarnung für den reinen Staub. Der ist sofort nach der Wäsche sowieso wieder da und schädigt den Lack in der Regel nicht. Für gute Sicht reicht es, das Fahrzeug ab und zu mit Wasser abzuspritzen.
Anders sieht es aus bei klebrigen und harzigen Substanzen, die von den Bäumen fallen, z. B. Honigtau von Blattläusen bei der Lindenblüte, die spätestens im Juni erfolgt. Sie sind ähnlich schädlich für den Lack wie Vogelkot, vor allem wenn es draußen warm ist. Diese Rückstände sollten also schnell und gründlich entfernt werden. Dafür sollten ausschließlich Waschprogramme genutzt werden, die auch eine Vorwäsche beinhalten.
Die Scheiben sollten auf jeden Fall regelmäßig von innen und außen gereinigt werden. Nur so ist gute Sicht garantiert, wenn man gegen die Sonne fährt.
Abgesehen von der Autopflege ist in der Pollenzeit auch auf eine wirkungsvolle Innenraumfilterung zu achten. Ein Großteil der Fahrzeuge verfügt heute serienmäßig über Pollenfilter. Diese halten die meisten Pollen, aber auch Staub und Sand wirkungsvoll zurück, sodass sie für Allergiker eine echte Hilfe darstellen. Hat der Filter zusätzlich eine Aktivkohleschicht, werden zudem üble Gerüche (z. B. Abgase) eliminiert. Autobesitzer sollten allerdings darauf achten, dass der Filter regelmäßig und nach Herstellervorgaben ausgetauscht wird, damit er optimal wirken kann.

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Wie können Leitpfosten bei Nebel und Wildwechsel helfen?

Im Frühjahr und im Herbst müssen Autofahrer vor allem in den Morgen- und Abendstunden nicht nur mit erheblichen Behinderungen durch Nebel rechnen, denn auch kreuzende Wildtiere können zu einer erheblichen Gefahr werden. In diesem Beitrag erklären wir dir, wie Leitpfosten am Straßenrand in solchen Situationen helfen können.

Leitpfosten: Abstandshilfen und Wildwechsel-Warner in einem

Wir alle kennen die Leitpfosten am Straßenrand. Sie sind eher unauffällig weiß, mit schwarzen Streifen. Nachts reflektieren sie und helfen uns so, den Verlauf der Straße besser erkennen zu können. Doch die kleinen Helferlein können noch viel mehr!
Ein bei Nebel oft beobachtetes Fehlverhalten: das Orientieren an den Rückleuchten des vorausfahrenden Fahrzeugs. Denn hier neigen Autofahrer dazu, zu dicht aufzufahren, um den Vordermann nicht aus den Augen zu verlieren. Statt sich aber auf andere Verkehrsteilnehmer zu verlassen, sollten vor allem die Leitpfosten am Straßenrand genutzt werden. Sie stehen in genau 50 Metern Abstand und geben somit schon Rückschlüsse auf die Sichtweite. Bei einer Sicht von 50 Metern gilt maximal Tempo 50. Doch damit nicht genug. Denn die Rückstrahler der Leitpfosten liefern über ihre Form Informationen: An der rechten Straßenseite sind sie eckig, an der linken rund. Leuchten sie orange, weisen sie auf eine Ausfahrt hin. Bei blauen Reflektoren am Straßenrand ist zusätzlich Vorsicht geboten, sie deuten auf Wildwechsel hin.

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Hundeelend: Autos können im Sommer zur Todesqual werden

Schnell einige Besorgungen machen und den Hund im Auto lassen: Bei Sommerhitze kann das für Vierbeiner lebensbedrohlich sein – besonders wenn der Wagen in der prallen Sonne steht. Dem Tierbesitzer drohen eine Anzeige wegen Tierquälerei und eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro.

Wenn das Auto zur Todesfalle wird

Selbst wenn das Thermometer nicht auf Rekordwerte klettert, wird es im Wageninneren schon nach wenigen Minuten sehr heiß – bis zu 50 Grad Celsius oder mehr sind möglich. Diese extreme Hitze macht aus dem Auto schnell eine Todesfalle für Hunde. Grund dafür ist, dass die Vierbeiner nicht wie Menschen am ganzen Körper schwitzen. Sie geben die Hitze vor allem durch Hecheln ab. „Ist aber die Umgebung zu warm, nutzt das Hecheln nichts mehr“, sagt Stefanie Simon, Hundetrainerin und Expertin von der R+V-Versicherung. Dann wird dem Tier nach kurzer Zeit übel, es erbricht, bekommt keine Luft mehr oder sein Kreislauf bricht zusammen. Im schlimmsten Fall stirbt es an einem Hitzeschock.

Auch gut gemeinte Hilfestellungen bedeuten für die Hunde oft keine Erleichterung. „Im Sommer reicht es nicht aus, unter einem Baum zu parken, die Fensterscheibe runterzukurbeln und einen Napf voll Wasser hinzustellen“, erklärt Simon. Die geliebten Vierbeiner sollten deshalb bei Außentemperaturen über 25 Grad Celsius lieber zu Hause warten. Wenn er mitkommen muss, sollten Tierbesitzer besser in eine Tiefgarage oder ein Parkhaus stellen. Zudem gibt es inzwischen Standklimaanlagen für das Auto, die die Temperatur beim Parken niedrig halten. Auch Aufhalter für die Kofferraumklappe oder spezielle Aluminium-Netze, die man über das Auto legt, können Erleichterung bringen.

Weitere Tipps:
? Die Sonne wandert und aus Schatten wird schnell Sonne: Das sollten Tierbesitzer beachten, bevor sie den Wagen abstellen.
? Ein feuchtes Tuch im Fußraum kühlt die Innentemperatur kurzfristig etwas ab. Hundebesitzer können sich zudem spezielle Kühlmatten für Hunde besorgen.
? Wer ein Tier in Not bemerkt, sollte umgehend versuchen, den Halter ausfindig zu machen. Bleibt das erfolglos, sofort Polizei oder Feuerwehr rufen. Nur im äußersten Notfall dürfen Passanten selbst die Scheibe einschlagen, um das Tier zu retten.

Wer seinen Hund bei Hitze im Auto lässt, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen – dies kann als Tierquälerei eingestuft werden. In besonders schlimmen Fällen sieht das Tierschutzgesetz eine Geldbuße in Höhe von von bis 25.000 Euro vor. Sogar eine dreijährige Haftstrafe ist möglich.

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Flugtaxen – die neue Dimension der Mobilität von morgen?

Wer diese Art der Fortbewegung noch nicht kannte, wurde spätestens von der Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär, auf sie aufmerksam gemacht. In einem Interview mit dem „Heute-Journal“ sagte die CSU-Politikerin, dass man sich beim Thema Digitalisierung vielmehr auch damit beschäftigen müsse, ob man etwa mit einem Flugtaxi durch die Gegend fahren könne.

Ist die Idee von Flugtaxen murks oder unsere Zukunft?

Laut einer Machbarkeitsstudie von Porsche Consulting könnte der „Einsatz von kleinen, sehr wendigen Lufttaxis mit leisem elektrischem Antrieb“ schon im Jahr 2025 Wirklichkeit werden: Etwa indem die Lufttaxen im Großraum Stuttgart insbesondere die Zubringerdienste von umliegenden Städten zum Flughafen übernehmen.
Nach Berechnungen der Berater würde beispielsweise ein Flug von Bietigheim-Bissingen nach Leinfelden-Echterdingen nur sechs Minuten dauern und je Passagier 57 Euro kosten. Zum Vergleich: Ein Taxi wäre demnach auf dieser Strecke bei günstigen Verkehrsverhältnissen mindestens 30 Minuten unterwegs – vorausgesetzt die Autobahn ist frei. Und der Fahrpreis im konventionellen Taxi läge bei rund 90 Euro.

Doch wovon ist hier überhaupt die Rede? Was ist ein Flugtaxi und welchen Zweck soll es erfüllen? Vom Äußeren her scheint bei diesen Fluggeräten der Fantasie der Designer wenig Grenzen gesetzt, zum Teil wirken sie wie Science-Fiction-Filmen entsprungen. Technisch handelt es sich bei ihnen um sogenannte elektrische Passagierdrohnen, kleine, wenige Jets mit Elektroantrieb, die senkrecht starten können und deshalb nur wenig Platz zum Starten und Landen benötigen sollen. Aktuelle Flugtaxi-Konzepte sehen in der Regel vier bis fünf Sitze für den Transport von Passagieren vor. Für die Flugmaschinen werden von ihren Herstellern Geschwindigkeiten von 100 bis 300 km/h angegeben und Reichweiten von um die 300 Kilometer. Und die Idee hinter den Flugtaxen ist, mit ihnen regionale Pendelverkehre schneller, leiser sowie umweltverträglicher als bislang durchführen zu können und dabei den Staus in Großstädte und um sie herum entgegenzuwirken.

Insofern gelten Flugtaxen als eine neue Dimension von Mobilität und zahlreiche Unternehmen – große Konzerne ebenso wie Start-ups – drängen bereits in diesen Zukunftsmarkt: Airbus, Boeing, Daimler, Porsche, Toyota, um beispielhaft nur einige zu nennen. Das Lufttaxi sei ein Baustein der Mobilität von morgen, heißt es denn auch stellvertretend bei Porsche Consulting. Die Berater gehen davon aus, dass die Lufttaxen in der ersten Phase noch von Piloten geflogen werden. Später sollen die Passagierdrohnen dann autonom unterwegs sein.

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Auto zu Hause waschen – ist das erlaubt?

In der aktuellen Situation können oder wollen viele Autofahrer nicht mehr in die Waschanlage fahren – viele Betriebe sind ohnehin geschlossen und die Bundesbürger sind angehalten, ihr Haus nicht ohne triftigen Grund zu verlassen. Warum dann nicht einfach das Auto zuhause waschen?

Auto zu Hause waschen – das musst du beachten:

Im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) steht geschrieben, dass eine Verschmutzung des Grundwassers durch chemische Mittel ausgeschlossen werden muss. Das heißt, dass mit Waschmitteln verunreinigtes Wasser vor allem in unbefestigtem Boden nicht versickern darf. Also ist das Waschen mit Autoshampoo nur auf dem Rasen verboten? Nein, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Du darfst nur auf deinem Privatgrundstück mit Waschmitteln waschen und auch nur, wenn das benutzte Wasser direkt in die Kanalisation abfließen kann. Heißt, dass dein privates Grundstück an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sein muss. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte einfach ohne Waschmittel waschen.
Außerdem wichtig: In vielen Bundesländern darfst du sonntags den Autoschwamm auch zu Hause nicht in die Hand nehmen! Es gibt vielerorts ein Verbot „öffentlich wahrnehmbarer Arbeiten“ an Sonntagen, das auch für das Waschen des eigenen Autos gilt (jedoch nur, wenn dies von Passanten und anderen Bürgern deutlich wahrnehmbar ist, das Autowaschen auf dem Hinterhof sollte also kein Problem darstellen). 

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Mit gedrosseltem Motorrad Geld sparen – wie geht das?

Mit Saisonkennzeichen zahlen Biker im Schnitt 31 Prozent weniger als mit ganzjährigem Schutz. Auch durch das Drosseln des Kraftrads kann der Halter bares Geld sparen. Die Kosten der Motorradversicherungen weichen indes je nach Stadt um bis zu 49 Prozent ab. Dabei liegt das Sparpotenzial zwischen günstigster und teuerster Versicherung bei bis zu 90 Prozent.

Drosseln oder Saisonkennzeichen – so sparen Motorradfahrer

Halter eines gedrosselten Motorrads zahlen 33 Prozent weniger für ihre Versicherung als Besitzer ungedrosselter Maschinen. Interessant ist das Senken der Motorleistung für Inhaber der Führerscheinklasse A2. Sie erlaubt bereits 18-Jährigen, Motorräder mit bis zu 35 kW Leistung zu fahren. Um unter diesen Grenzwert zu kommen, können Fahrer stärkere Maschinen drosseln.
Im Schnitt der fünf günstigsten Versicherungstarife zahlen Halter einer Allround Enduro BMW F 850 GS mit 70 kW rund 222 Euro im Jahr für eine Teilkaskoversicherung. Wird die Maschine auf 35 kW gedrosselt fallen nur 149 Euro an.

Im Vergleich der fünf günstigsten Vollkaskoversicherungstarife spart ein Motorradfahrer mit einem Saisonkennzeichen von März bis einschließlich Oktober im Schnitt 31 Prozent gegenüber einem ganzjährigen Angebot. „Bei einem Saisonkennzeichen sollte das Motorrad mindestens sechs Monate angemeldet werden, da der Halter nur so nach einem unfallfreien Jahr in eine höhere, günstigere Schadenfreiheitsklasse eingestuft wird“, erklärt auch Versicherungsexperte Dr. Tobias Stuber (Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei „CHECK24“).

Motorradversicherung in Mittelstadt 49 Prozent günstiger als in Großstadt

Die Berechnungen zeigen, dass auch der Wohnort des Fahrzeughalters großen Einfluss auf den Versicherungsbeitrag hat. Der Halter einer Chopper Honda CMX 500 Rebel zahlt in Berlin für Teilkaskoschutz im Schnitt der fünf günstigsten Tarife 182 Euro im Jahr. Für das gleiche Zweirad sind in Flensburg nur 93 Euro fällig – ein Minus von 49 Prozent.

Vor Abschluss einer Motorradversicherung lohnt sich der Vergleich mehrerer Angebote. Wählt ein Motorradhalter statt des teuersten den günstigsten Anbieter für einen Versicherungsschutz von März bis Oktober spart er in einer Beispielberechnung 90 Prozent des Beitrags.

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Erste Hilfe: Kenntnisse sollten regelmäßig aufgefrischt werden

Man stelle sich vor: Ein Mensch, der seit bestandener Führerscheinprüfung nicht mehr selbst Auto gefahren ist, kommt in eine Situation, in der er „von jetzt auf gleich“ das Steuer eines Fahrzeugs übernehmen muss. Von dieser Person würde niemand erwarten, dass sie besonnen, umsichtig und fehlerfrei agiert. Genau dieses Szenario wird jedoch viel zu oft zur Realität, wenn es um die Erste-Hilfe-Kenntnisse von Autofahrern geht.

Erste Hilfe ist Pflicht – und rettet Leben!

Die große Mehrheit der Autofahrer hat ihre im Rahmen der Fahrausbildung erworbenen Kenntnisse über Sofortmaßnahmen am Unfallort seitdem nicht mehr aufgefrischt und ist deshalb im Fall der Fälle wenigstens verunsichert, wenn nicht gar völlig überfordert. Dabei können im Notfall gerade die ersten Minuten, bis die Rettungs-Profis eintreffen, über Leben und Tod von Verletzten entscheiden. Deshalb fordern Verkehrssicherheitsexperten immer wieder, dass Autofahrer ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig erneuern sollten – auch wenn es dafür keine Vorschrift gibt. Doch: Jeder kann einmal in die Lage geraten, sich einen kenntnisreichen und geübten Ersthelfer zu wünschen. Im Alltag dürfte sich diese Hoffnung jedoch vielfach als unrealistisch erweisen. Denn Studien zufolge liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs bei rund 37 % derjenigen, die einen deutschen PKW-Führerschein besitzen, mehr als zehn Jahre zurück. Das bedeutet konkret: Mehr als jeder dritte Fahrzeuglenker, der auf unseren Straßen unterwegs ist, dürfte kaum mehr sicher sein, was er im Notfall bei einem Unfallopfer unternehmen sollte.

Dennoch muss die Devise lauten, wenn man als einer der Ersten an einem Unfallort eintrifft: unbedingt helfen. Denn das ist gesetzlich vorgeschriebene Pflicht – unterlassene Hilfeleistung eine Straftat. Zusätzlich drohen drei Punkte im Zentralregister in Flensburg. Der Versuch, eigene Inaktivität damit zu entschuldigen, dass man nichts habe falsch machen wollen oder davon ausgegangen sei, andere könnten besser Erste Hilfe leisten, wird dabei nicht gelten gelassen.

Besser also man weiß, was an einem Unfallort zu tun ist. Experten raten dabei, nach der sogenannten „Rettungskette“ vorzugehen. Die beginnt damit, dass zunächst die Unfallstelle gesichert wird. Dann verschafft sich der Ersthelfer einen Überblick über die Situation am Unfallort, um bei dem anschließend abzusetzenden Notruf alle für die Rettungskräfte wichtigen Informationen übermitteln zu können: zum genauen Standort, zur Art des Unfalls, zu den betroffenen Personen sowie gegebenenfalls zu deren möglichen Verletzungen.
Erst danach geht es an die eigentliche Erste Hilfe, die damit beginnt, den oder die Verletzten aus dem Gefahrenbereich zu schaffen. Anschließend gilt es, den Zustand des oder der Verletzten abzuchecken: atmen sie, sind sie bei Bewusstsein, gibt es offensichtliche Verletzungen etc.? Bewusstlose Unfallopfer, die aber normal atmen, bringt man in die stabile Seitenlage. Bei einem Atemstillstand ist sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen.

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Erlaubt über Rot fahren – Was gilt beim grünen Pfeil?

Etwa 5.000 grüne Pfeile, die rechts an Ampeln montiert sind, gibt es momentan in Deutschland – und doch wissen die meisten Autofahrer nicht, was er überhaupt bedeutet. Wir erklären dir in diesem Beitrag, wie du dich bei einem grünen Pfeil richtig verhalten musst.

Diese Regeln gelten beim grünen Pfeil an einer roten Ampel

„Wer hat Vorfahrt? Muss ich halten? Darf ich auch bei Rot abbiegen?“ – Diese Fragen schießen vielen Autofahrern durch den Kopf, wenn sie mit den grünen Pfeilen konfrontiert werden, die rechts an Ampeln angebracht sein können. Wenn die Ampel grün ist, hat das Schild mit dem grünen Pfeil keine Bedeutung. Du kannst dann normal geradeaus fahren oder abbiegen. Wenn die Ampel jedoch rot ist, gilt Folgendes:
– Wenn ein grüner Pfeil als Schild rechts an der Ampel befestigt ist, darf auch bei Rot rechts abgebogen werden.
– Vor dem Abbiegen bei roter Ampel ist der Verkehr zu beachten – du hast keine Vorfahrt und musst Fußgänger und Verkehrsteilnehmer passieren lassen!
– Bei roter Ampel muss vor dem Abbiegen immer gehalten werden, wie an einem Stoppschild, auch wenn gerade kein Auto kommt.
– Nur wenn du auf der rechten Spur bist (Abbiegespur), gilt für dich der grüne Pfeil und du darfst auch bei Rot rechts abbiegen.
– Du darfst bei Rot rechts abbiegen, musst aber nicht. Du darfst einen Autofahrer nicht anhupen, wenn er bei Rot trotz grünen Pfeils nicht abbiegt.
– In diesem Jahr werden neue Verkehrsschilder an vielen Ampeln angebracht, die ein Fahrrad und einen grünen Pfeil darstellen. Dieser grüne Pfeil gilt nur für Radfahrer und auch sie müssen die zuvor genannten Regeln befolgen.

Grüner Pfeil: Mögliche Vergehen und Bußgelder

Wer die oben genannten Regeln und Pflichten bei grünen Pfeilen nicht befolgt oder bei einem grünen Pfeil anderweitig gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, muss mit Bußgeldern und Punkten rechnen. Folgende Vergehen sind im Zusammenhang mit einem grünen Pfeil möglich:
– Beim Abbiegen bei Grünpfeil nicht den rechten Fahrstreifen benutzt: 15 Euro Bußgeld; 35 Euro bei Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer
– Abbiegen bei Grünpfeil, ohne vorher zu halten: 70 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg; 100 Euro und 1 Punkt bei Gefährdung des Kreuzungsverkehrs; 120 Euro und 1 Punkt bei Verursachung eines Unfalls
– Beim Abbiegen bei Grünpfeil Fahrradfahrer oder Fußgänger behindert: 100 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg; 150 Euro und 1 Punkt bei Gefährdung; 180 Euro und 1 Punkt bei Verursachung eines Unfalls

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Unfall-Risikogruppe: Wie gefährdet sind junge Autofahrer?

Ihr Bevölkerungsanteil liegt bei nur bei 8 Prozent, aber sie machen 16 Prozent der im deutschen Straßenverkehr Verunglückten aus: Junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren. Sie gelten als Hochrisikogruppe und tatsächlich belegen Statistiken, dass die jungen Führerscheinneulinge aufgrund mangelnder Fahrroutine und anderer altersbedingter Verhaltensweisen häufiger in Unfälle verwickelt sind als ältere Verkehrsteilnehmer.

Mehr Pkw-Alleinunfälle bei 18- bis 24-jährigen Autofahrern

Die ADAC-Unfallforschung hat untersucht, unter welchen Umständen die Unfälle der Jungen passieren. Analysiert wurden dabei Unfälle, zu denen ein Hubschrauber der ADAC-Luftrettung gerufen wurde.
Dass es jungen Fahranfängern an Routine fehlt, zeigen die Häufungen bei einigen spezifischen Unfallkonstellationen. So sind 18- bis 24-Jährige weitaus häufiger als Ältere an so genannten Pkw-Alleinunfällen beteiligt, also an Unfällen ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer. Ein Grund dafür ist, dass junge Leute ihr Können oft nicht richtig einschätzen und etwa mit überhöhter und der Situation nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs sind. In der Folge kommen sie von der Fahrbahn ab oder geraten in den Gegenverkehr. Auch Fehler beim Überholen treten bei jüngeren Verkehrsteilnehmern öfter auf.
Ein weiteres Problem ist das Fahrzeugalter: So fahren 18- bis 24-Jährige im Schnitt ein um ein Jahr älteres Fahrzeug als andere Pkw-Fahrer. Im Vergleich zu neueren Pkw fehlen älteren Autos oftmals Sicherheitsausstattungen, die die Fahrzeuginsassen bei einem Unfall besser schützen können.
Seitdem im Jahr 2008 das „Begleitete Fahren mit 17“ bundesweit eingeführt wurde, ist der Anteil der Unfälle, die durch junge Fahrer verursacht wurden, gesunken. Während 2008 noch mehr als jeder dritte Unfall auf das Konto eines Fahranfängers ging, war es 2017 nur noch jeder fünfte Unfall. Auch das absolute Alkoholverbot für die Jungen zeigt Wirkung. Trotz dieser positiven Entwicklungen ist es jedoch aus Sicht des ADAC zu früh, um Entwarnung für die Gruppe der Fahranfänger zu geben. Stattdessen setzt sich der ADAC aufgrund der altersspezifischen Risiken für eine darauf abgestimmte Erweiterung der Fahrausbildung ein. Und die Phase des strikten Alkoholverbots soll nach Ansicht des Clubs von 21 auf 24 Jahre verlängert werden.

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Das müsst ihr während einer Polizeikontrolle definitiv nicht machen

Viele Autofahrer sind verunsichert: Was darf ein Polizeibeamter im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht von mir verlangen? Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Was Polizisten nicht von Autofahrern verlangen dürfen.

Während einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr verfügen Polizisten über Rechte und Pflichten – Autofahrer jedoch auch. Unter anderem hast du folgende Pflichten: Du musst einem Polizisten während einer Verkehrskontrolle deinen Führerschein und Fahrzeugschein aushändigen. Außerdem bist du verpflichtet, deine Personalien zu nennen. Auch das Vorzeigen von Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kann von dir verlangt werden. Was du jedoch nicht machen musst, ist das Mitführen bzw. Vorzeigen deines Personalausweises, wie bussgeldkatalog.org schreibt: "In Deutschland gibt es zwar eine Ausweispflicht, wonach jeder ab dem 16. Lebensjahr im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein muss, doch zugleich sieht das Personalausweisgesetz keine Pflicht vor, wonach man den Personalausweis mit sich führen muss." Somit können Polizeibeamte nicht das Vorzeigen deines Ausweises verlangen. Aber: "Sie sind jedoch dennoch berechtigt, die Identität festzustellen und Personalien zu überprüfen," – siehe oben. Des Weiteren bist du nicht dazu verpflichtet…
...dein Handy vorzuzeigen oder gar durchsuchen zu lassen.
...Auskünfte zu geben oder Fragen zu beantworten (Ausnahme: Angaben der Personalien).
...einem Alkohol- oder Drogentest zuzustimmen (Ausnahmen: Richterlicher Beschluss; Gefahr in Verzug).
...der Durchsuchung deines Fahrzeugs oder Taschen zuzustimmen (Ausnahmen: Überprüfung des Fahrzeugzustandes, der Beladung und Ausrüstung – Verdacht muss konkret begründet sein; Überprüfung von Kofferraum, Handschuhfach und/oder Gepäckstücken mit richterlichem Beschluss
...mit auf die Wache zu kommen, weil du dich nicht kooperativ zeigst (§239 StGB (Freiheitsberaubung)).
...dich selbst zu belasten und "Weisungen zu befolgen, die ausschließlich dem Zweck dienen, eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder Straftat zu verfolgen." – bussgeldkatalog.org.

 

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Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Thema...
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„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
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