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So schützt ihr euer Auto am besten vor Schäden durch Dritte

Ob gestohlenes Navigationsgerät, verbeulte Karosserie oder zerkratzter Lack: Für jeden Autofahrer ist es ein Schreck, wenn er sein geparktes Fahrzeug nicht wie gewohnt vorfindet. Doch was kann man tun, um solche Schäden zu vermeiden? Eine aktuelle Umfrage gibt Antworten und Tipps.

Die Vorsichtsmaßnahmen der deutschen Autofahrer

Schäden durch Fremdeinwirkung sind richtig lästig: Die meisten Autofahrer haben keine Vollkaskoversicherung und Schäden durch Fremdeinwirkung lassen sich in der Regel nur so regulieren. Wenn ein unbekannter Dritter dein Auto beschädigt, bleibst du ohne Vollkaskoversicherung auf dem Schaden sitzen. Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen kannst du solche Ärgernisse jedoch im Vorhinein vermeiden.
Eine aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zeigt, wie die meisten Deutschen sich vor Schäden durch Fremdeinwirkung schützen.
So lassen 87 Prozent der Autofahrer keine Wertgegenstände im Fahrzeug liegen, um sich vor möglichem Diebstahl zu schützen. Gut die Hälfte aller befragten Autofahrer (57 Prozent) nutzen als zusätzlichen Diebstahlschutz die eigene Garage oder ein abgeschlossenes Grundstück. Das Risiko, Opfer eines Diebstahls zu werden, lässt sich ebenfalls minimieren, wenn das Auto auf öffentlichen überwachten Parkplätzen abgestellt wird. 18 Prozent aller Befragten parken ihren Wagen vorzugsweise dort.
Ob Delle oder Schramme – vier von fünf der befragten Autofahrer (82 Prozent) mussten sich schon einmal über einen Sachschaden durch Fremdeinwirkung ärgern. 57 Prozent hatten bereits Dellen in der Karosserie und 52 Prozent Kratzer im Lack. 21 Prozent der Befragten meiden deshalb enge Parkhäuser, um das eigene Auto vor möglichen Schäden zu schützen. Als reine Vorsichtsmaßnahme parken 15 Prozent der befragten Autofahrer auch mit Vorliebe so, dass der eigene Wagen nicht direkt neben einem anderen Auto steht.
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lässt sich ein Schaden manchmal einfach nicht vermeiden. Dann solltest du nicht an deiner Präventionsarbeit zweifeln und den Kopf in den Sand stecken. Wir helfen dir gerne weiter und reparieren den Schaden an deinem Auto kostengünstig und professionell, damit du schnell und sicher wieder auf die Straße kommst.

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Das müsst ihr während einer Polizeikontrolle definitiv nicht machen

Viele Autofahrer sind verunsichert: Was darf ein Polizeibeamter im Rahmen einer Verkehrskontrolle nicht von mir verlangen? Wir sagen dir, was du wissen solltest.

Was Polizisten nicht von Autofahrern verlangen dürfen.

Während einer Polizeikontrolle im Straßenverkehr verfügen Polizisten über Rechte und Pflichten – Autofahrer jedoch auch. Unter anderem hast du folgende Pflichten: Du musst einem Polizisten während einer Verkehrskontrolle deinen Führerschein und Fahrzeugschein aushändigen. Außerdem bist du verpflichtet, deine Personalien zu nennen. Auch das Vorzeigen von Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste kann von dir verlangt werden. Was du jedoch nicht machen musst, ist das Mitführen bzw. Vorzeigen deines Personalausweises, wie bussgeldkatalog.org schreibt: "In Deutschland gibt es zwar eine Ausweispflicht, wonach jeder ab dem 16. Lebensjahr im Besitz eines Personalausweises oder Reisepasses sein muss, doch zugleich sieht das Personalausweisgesetz keine Pflicht vor, wonach man den Personalausweis mit sich führen muss." Somit können Polizeibeamte nicht das Vorzeigen deines Ausweises verlangen. Aber: "Sie sind jedoch dennoch berechtigt, die Identität festzustellen und Personalien zu überprüfen," – siehe oben. Des Weiteren bist du nicht dazu verpflichtet…
...dein Handy vorzuzeigen oder gar durchsuchen zu lassen.
...Auskünfte zu geben oder Fragen zu beantworten (Ausnahme: Angaben der Personalien).
...einem Alkohol- oder Drogentest zuzustimmen (Ausnahmen: Richterlicher Beschluss; Gefahr in Verzug).
...der Durchsuchung deines Fahrzeugs oder Taschen zuzustimmen (Ausnahmen: Überprüfung des Fahrzeugzustandes, der Beladung und Ausrüstung – Verdacht muss konkret begründet sein; Überprüfung von Kofferraum, Handschuhfach und/oder Gepäckstücken mit richterlichem Beschluss
...mit auf die Wache zu kommen, weil du dich nicht kooperativ zeigst (§239 StGB (Freiheitsberaubung)).
...dich selbst zu belasten und "Weisungen zu befolgen, die ausschließlich dem Zweck dienen, eine Verkehrsordnungswidrigkeit oder Straftat zu verfolgen." – bussgeldkatalog.org.

 

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So hat Stress im Auto keine Chance

Für viele Menschen kann eine Autofahrt schnell zur Wutprobe werden. In diesem Artikel wollen wir dir ein paar Tipps geben, wie du trotz Verkehrschaos gelassen bleibst und Stress und Zorn vermeidest.

Gelassenheit trotz Verkehrs-Stress – so gehts:

Die Tücken des alltäglichen Straßenverkehrs sind für viele Autofahrer eine echte Wutprobe. Gehörst auch du zu den Menschen, die sofort aus der Haut fahren könnten, wenn der andere Autofahrer dir die Vorfahrt nimmt oder an der Ampel nicht schnell genug anfährt? Dann möchten wir dir in diesem Artikel ein paar Tipps geben, wie du locker-lässig durch deine nächsten Autofahrten kommst – ohne Stress, Zorn und Aufreger.

Tipp Nummer eins: Durchatmen! Bevor du das nächste Mal das Fenster runterfährst, um dem anderen Autofahrer ein paar wahrscheinlich weniger schmeichelhafte Dinge um die Ohren zu brüllen, solltest du ein paar Sekunden innehalten und tief durchatmen. Führe dir vor Augen, dass ein Ausraster nichts außer unnötige Kraft, Stress und eine Anzeige wegen Beleidigung bedeuten würde.

Du hast sicher schon selbst gemerkt: Ohne Zeitdruck fährt es sich einfach entspannter. Deswegen lautet eine wichtige Regel, um Stress am Steuer zu vermeiden: Richtiges Zeitmanagement planen. Wenn du es nicht ganz so eilig hast, kannst du gelassener und besonnen reagieren und wirst dich wahrscheinlich auch nicht mehr so schnell aufregen. Versuche stauanfällige Stellen zu erkennen (z. B. via Google Maps) und zu umfahren.

Musik beeinflusst einen Menschen, seine Stimmung und seine Emotionen ungemein – auch das wirst du nicht nur beim Autofahren bereits bemerkt haben. Nutze diese Tatsache doch zu deinem Vorteil aus: Höre entspannende Musik und verzichte mal auf Heavy Metal. Klassische Musik beispielsweise, steigert die Konzentration, das ist mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen worden.

Wir wissen, dass ein Beifahrer den Autofahrer zusätzlich zum Verkehrsstress nur noch mehr nerven kann. Doch gibt es nicht vielleicht auch einen Menschen, der angenehm beruhigend auf dich wirkt? Vielleicht mag er dich ja mal begleiten, um in kritischen Situationen seine Gelassenheit auf dich abfärben zu lassen.

Unser letzter Tipp lautet: Ausgleich finden. Einige Autofahrer lassen am Steuer gerne all ihren angestauten Stress raus und nutzen ihr Gefährt als Stressbewältigungsmittel. Das ist nicht nur gefährlich, sondern auch strafbar. Für eine unkonzentrierte und aggressive Fahrweise droht ein Bußgeld. Entspanne dich lieber im Fitnessstudio oder beim Yoga und versuche so, Stress abzubauen und gelassener zu werden – nicht nur im Auto.

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Halogen, Xenon, LED – Was sind die Unterschiede bei Scheinwerfern?

Licht ist nicht gleich Licht – gerade bei Autoscheinwerfern gibt es verschiedene Lichttechnologien, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. In diesem Artikel vergleichen wir die drei wichtigsten Lichttechniken bei Autoscheinwerfern.

Lichttechnologien von Scheinwerfern im Vergleich:

Sehen und gesehen werden – dieser wichtige Grundsatz macht deutlich, warum Autoscheinwerfer fast so alt sind, wie das Automobil selbst. Dabei entwickelten sich im Laufe der Zeit immer moderne, leistungsstärkere und eben bessere Lichttechniken, für eine stets sichere Fahrt mit dem Auto. Die drei am meisten verbreiteten Technologien für Autoscheinwerfer sind Halogen, Xenon und LED.

Doch was sind die Unterschiede, was die Vor- und Nachteile?

Halogen: Der Klassiker bei Autoscheinwerfern ist ganz klar das Halogenlicht. Hier handelt es sich um eine Glühlampe, bei der ein kompakter Quarzglaskolben verwendet und das Halogen Iod hinzugefügt wird. Halogenlampen sind vergleichsweise günstig und auch der Austausch gestaltet sich meist nicht als schwierig. Die Leuchtkraft ist dafür aber oft schwach (hochwertige Lampen können trotzdem für eine starke Ausleuchtung sorgen). Außerdem sind die Glühlampen recht anfällig und halten nicht so lange, wie Xenon- oder LED-Lichter.

Xenon: Mit dem 7er BMW aus dem Jahr 1991 kam das erste Auto mit Xenon-Abblendlicht auf den Markt. Heute wird Xenon-Licht vor allem bei Autos aufwärts der Mittelklasse sehr häufig verbaut. Die Xenon-Gasentladungslampe erzeugt ein Tageslicht-ähnliches Licht und gilt als besonders langlebig und leistungsstark. Die Straße wird bei einem vergleichsweise geringen Energieverbrauch breit und weit ausgeleuchtet. Xenonlampen sind etwa viermal so lange haltbar, wie Halogenlampen.

LED: Bei LED-Scheinwerfern werden Licht emittierende Dioden als Leuchtmittel eingesetzt. Leuchtdioden in Blinkern, Tagfahrlichtern und Rücklichtern gibt es schon seit längerem. Voll-LED-Frontscheinwerfer wurden jedoch nur in wenigen Automobilen verbaut. Gründe könnten die relativ hohen Einbaukosten und eine schwierige Wartung sein. Einzelne LED lassen sich oft nicht ersetzen, was den Austausch des kompletten Moduls erfordern würde, sobald eine Diode defekt ist. Dafür verbrauchen LED-Lichter nicht viel Strom und dienen oft als individuelle Designlösung, z. B. bei einem sich aufbauenden Blinkerlicht. Sie sind außerdem leuchtstark und halten meist ein ganzes Autoleben.

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Automatisches Kfz-Notrufsystem: Was muss ich über den eCall wissen?

Automatische Notrufsysteme können bei schweren Verkehrsunfällen ausschlaggebend dafür sein, dass Rettungskräfte frühzeitig vor Ort sind. Sie können eine deutlich schnellere medizinische Versorgung von Unfallopfern sicherstellen – und so im Zweifel Leben retten. Aus diesem Grund schreibt die EU seit dem 1. April 2018 vor, dass Fahrzeuge, deren Typgenehmigung erteilt wird, mit dem europäischen Notruf eCall ausgestattet sein müssen.

„112-eCall“ oder „Hersteller-Notruf“?

Eine Recherche des ADAC zeigt aber, dass bisher nur die wenigsten Fahrzeuge über den „echten“ eCall an die 112 verfügen. Hintergrund: Viele Hersteller schreiben für neue Fahrzeugmodelle nur die Betriebsgenehmigung von Vorgängermodellen fort, so dass sie nicht zu einer Ausstattung mit dem europäischen Notruf verpflichtet sind.
Zusätzlich schwierig wird es aus Sicht des ADAC außerdem dadurch, dass die Hersteller allein (oder sogar parallel zum 112-eCall) eigene Notrufe anbieten dürfen. Diese landen dann in Callcentern der Hersteller und werden erst von dort dann an die 112 weitergeleitet. Denn nur die öffentlichen 112-Notrufstellen schicken tatsächlich Krankenwagen etc. los.
Nach Untersuchungen des ADAC können diese herstellerspezifischen Notrufe im Falle eines Unfalls zu erheblichen Verzögerungen sowie zu einer teilweise fehlerhaften Weitergabe wichtiger Informationen führen: Durch den Umweg über Hersteller-Rufzentralen geht wertvolle Zeit verloren, bis die Nachricht über einen Unfall bei der zuständigen 112-Rettungsleitstelle eintrifft. Und Agenten in Call-Centern machen teilweise Fehler bei wesentlichen Informationen etwa über den Standort eines Unfalls.
Beim „echten“ eCall wird dagegen europaweit direkt die 112 angewählt und ein einheitlicher knapper Datensatz mit wesentlichen Angaben zuverlässig an die Rettungsleitstelle übermittelt.
Deshalb fordert der ADAC, Autofahrer besser über die Unterschiede zwischen „112-eCall“ und „Hersteller-Notruf“ aufzuklären. Stehen im Fahrzeug „112-eCall“ und „Hersteller-Notruf“ parallel zur Verfügung, sollte der Fahrer das Recht haben, seinen bevorzugten Service-Provider zu wählen. Da viele Verbraucher hier unsicher sind, wäre es empfehlenswert den 112-eCall im Auto defaultmäßig voreinzustellen.
Angesichts der enormen Chancen des automatischen Notrufsystems eCall fordert der ADAC, den 112-eCall zeitnah verbindlich für tatsächlich alle Neufahrzeuge vorzuschreiben. Und bei bereits verbautem herstellerspezifischem Notruf muss die Umstellung auf den echten eCall ermöglicht werden. Um generell eine im Fahrzeugbestand verbaute eCall Technologie über die Lebensdauer der Fahrzeuge nutzen zu können, ist außerdem eine Aufrechterhaltung der 2G- und 3G-Netze erforderlich.
Die flächendeckende Verfügbarkeit des europäischen Notrufs eCall kann nach Berechnungen der EU die medizinische Versorgung von Unfallopfern erheblich verbessern: So lässt sich den Angaben zufolge die Zahl der Verkehrstoten europaweit um jährlich 2500 und die Schwere von Unfallfolgen um bis zu 15 Prozent verringern.

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Was sind die häufigsten Fehler und Defekte bei der Kfz-Beleuchtung?

Die Bilanz des Licht-Tests 2019 fällt erfreulich aus: Zwar hatten 28,8 Prozent der Pkw Probleme mit der Beleuchtung, 2018 waren es aber mit 32,6 Prozent noch deutlich mehr. Mehr zu den Testergebnissen und den häufigsten Problemen bei der Kfz-Beleuchtung gibt es in diesem Artikel.

Von „Blendern“ und „Einäugigen“ – der Licht-Test 2019

Meisterbetriebe der Kfz-Innungen hatten im Oktober die Beleuchtungen von etwa sechs Millionen Fahrzeugen überprüft. Aus über 85 000 Mängelberichten erstellte der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) nun eine Statistik.
Der Anteil der „Blender“, also der Fahrzeuge mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern, ist demnach auf 8,5 Prozent gesunken (2018: 10,3 Prozent). Zu niedrig eingestellte Frontlichter sind mit 8,3 Prozent ebenfalls etwas seltener bemängelt geworden (2018: 9,5 Prozent). Auch wenn die Tendenz der Testergebnisse positiv ist, Entwarnung gibt es nicht: Immerhin ist jeder fünfte Autofahrer mit mangelhaften Scheinwerfern unterwegs, fast jeder zehnte blendet damit sogar den Gegenverkehr. Auf der Mängelliste stehen Hauptscheinwerfer mit 20,3 Prozent immer noch an erster Stelle (2018: 23,7 Prozent). Bei 3,4 Prozent der Fahrzeuge war ein Hauptscheinwerfer komplett ausgefallen. Hochgerechnet auf den Fahrzeugbestand von 47 Millionen Pkw ergibt das rund 1,6 Millionen Fahrzeuge, die als „Einäugige“ auf den Straßen unterwegs sind.
Beinahe traditionell gut schnitt Thüringen beim Licht-Test ab: 86,4 Prozent der Fahrzeuge waren hier mit ordentlichem Licht unterwegs. Auch in Sachsen (75,6 Prozent) und Baden-Württemberg (74,5 Prozent) waren viele Autos ohne Beleuchtungsmängel. Im Vergleich der Bundesländer belegt das Saarland den letzten Platz: Von allen Fahrzeugen, die dort für die Statistik gemeldet wurden, hatten 52,9 Mängel – doch auch hier gab es eine leichte Verbesserung (2018: 54,2 Prozent). Ebenfalls hohe Mängelquoten haben auch die Stadtstaaten Berlin (48,1 Prozent), Bremen (41,5 Prozent) und Hamburg (41 Prozent).
Den Licht-Test gibt es seit 1956, er wird gemeinsam von ZDK und DVW organisiert. Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister. Als Partner stehen in diesem Jahr Mitsubishi Motors, Osram und Auto Bild zur Seite.

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Wie kann ich mich vor blendenden Autoscheinwerfern schützen?

Viele Autofahrer kennen das: Man ist im Dunkeln auf einer Straße mit Gegenverkehr unterwegs und es kommt ein Auto mit extrem hellen Scheinwerfern entgegen. Was im ersten Moment fast so wirkt, als würde der Autofahrer mit Fernlicht fahren, ist sehr wahrscheinlich nur das starke Licht moderner LED-Scheinwerfer. Eine ADAC-Untersuchung hat jetzt ergeben: Diese Scheinwerfer blenden oft unnötig stark und können andere Autofahrer gefährden. Doch es gibt auch Tipps, wie man sich gegen Blendung schützen kann.

ADAC untersucht blendende LED-Scheinwerfer

Autofahrer empfinden moderne LED-Scheinwerfer oftmals als zu grell. Um herauszufinden, wie und ob LED-Scheinwerfer tatsächlich blenden, hat der ADAC verschiedene Systeme untersucht. Das Ergebnis: Ja, manche LED-Scheinwerfer und Rückleuchten blenden unnötig stark. Vorne sind sogenannte „Linsenprojektionssysteme“ verantwortlich, die mittels einer besonders kleinen Lichtquelle punktuell sehr helles Licht ausstrahlen. LEDs benötigen einen geringeren Bauraum, somit können immer kleinere Leuchten gebaut werden. Der kleine, sehr helle Lichtpunkt wird jedoch von vielen Autofahrern als unangenehm empfunden. Das Auge kommt an seine Grenzen, so dass im Moment der Blendung die Sehfähigkeit und damit die Verkehrssicherheit stark eingeschränkt sein können.
Die ADAC-Untersuchung zeigt aber auch: LED-Scheinwerfer müssen nicht blenden. Technisch ist eine Verringerung der Blendung durchaus möglich. Für das Auge angenehmer ist die „Reflektortechnik“. Dabei wird das LED-Licht erst auf einen Reflektor gelenkt, der daraus dann den gewünschten Lichtkegel formt. Hier tritt das Licht flächiger und homogener aus dem Scheinwerfer, zudem wird ein direkter Blick in die gleißende LED verhindert. Daher empfiehlt der ADAC bei Scheinwerfern und Leuchten nicht das Design, sondern die Verkehrssicherheit in den Fokus zu stellen und Systeme mit möglichst großem und homogenem Lichtaustritt zu verbauen. Eine Kombination beider Systeme für die jeweils gewünschten Funktion, ist nach Ansicht der ADAC-Experten ideal: Blendarme Reflektortechnik für das Abblendlicht, gebündelte Linsenprojektion beim adaptiven Fernlicht.
Um Blendungen generell zu minimieren oder zu vermeiden, können Autofahrer auch selbst etwas tun:

- Nicht direkt in die entgegenkommenden Scheinwerfer schauen.
- Stattdessen bewusst nur ihre Fahrspur fokussieren, insbesondere den rechten Straßenrand.
- Sehkraft freiwillig und regelmäßig kontrollieren lassen.
- Saubere Fahrzeugscheiben und Brillengläser: Beschlag, Schmutz, Kratzer führen zur Blendung.
- Lichteinstellung und die Leuchtweite regelmäßig überprüfen und an die Fahrzeugbeladung anpassen.

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Im Winter unerlässlich: Wie checke ich meine Autobatterie?

Pannenursache Nummer eins: defekte Autobatterien. Laut Statistik des ADAC machten sie 2018 mehr als 40 Prozent aller Einsätze aus. Gerade im Winter und vor längeren Fahrten, beispielsweise in den Ski-Urlaub, sollten Autofahrer einen Check ihrer Batterie durchführen lassen. So könnten sie sich viel Stress und Geld ersparen.

Nicht vergessen: Batterie-Check in der Kfz-Werkstatt

„Wer einen Skiurlaub oder eine Winterreise plant, sollte rechtzeitig vorher in der Werkstatt seine Autobatterie testen lassen“, rät Dr. Christian Rosenkranz, Entwicklungsleiter beim weltweit führenden Batteriehersteller Clarios. „Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für einen Batterietest, den viele Werkstätten kostenlos anbieten“, sagt Rosenkranz. „So beugen Fahrzeughalter bösen Überraschungen vor – nicht nur auf Reisen, sondern auch bei einem plötzlichen Wintereinbruch daheim.“ Voraussicht lohnt sich, denn der Batteriewechsel durch Pannenhelfer ist in der Regel teurer als in der Werkstatt.

Bei der Batterie sind viele Autofahrer erstaunlich risikofreudig. Nur so lässt es sich erklären, dass defekte Batterien Jahr für Jahr die Pannenstatistik anführen. „Die Batterie haben viele nicht auf dem Schirm, und das trotz sicherheitsrelevanter Aspekte“, sagt Rosenkranz. Eine Autobatterie versorgt lange schon nicht mehr nur die Lichtmaschine und das Radio. Von Assistenzsystemen über Klimaanlage und Sitzheizung bis zu Spritsparfunktionen läuft alles elektronisch. Wenn die Batterie plötzlich ausfällt, kann das weitreichendere Folgen haben als einfach nur liegen zu bleiben.
Die anspruchsvollen Elektroniksysteme sind auch ein Grund, warum beim Batteriewechsel Profis Hand anlegen sollten: Bei der Unterbrechung der Stromzufuhr können Daten verloren gehen. Die Software müsste neu aufgespielt werden.

Bestes Beispiel, warum sich ein regelmäßiger Batteriecheck lohnt: der 21. Januar 2019. Als die Temperaturen in Deutschland tief ins Minus sanken, machten etliche Akkus schlapp. An diesem Tag musste der ADAC eigenen Angaben nach mehr als 22.000 Mal ausrücken. Die Erklärung ist einfach: Die hohen Temperaturen des Sommers hatten den Batterien stark zugesetzt. Während der Herbst- und Winterzeit legten viele Menschen kurze Strecken lieber mit dem Auto zurück, anstatt zu Fuß oder mit dem Rad. Dabei wurden die Batterien stark belastet, sie hatten aber kaum Gelegenheit, wieder aufzuladen. Wenn zudem wegen der Kälte die Batterieleistung sinkt und der Motorstart dem Akku mehr abverlangt, ist das für alte oder strapazierte Batterien zu viel. Zur Strafe gibt es lange Wartezeiten bis der Pannenhelfer kommt – und das in eisiger Kälte. „Deshalb gehört die Autobatterie ebenso zur Wartungsroutine wie ein Ölwechsel, ein Lichttest oder der Klimaanlagenservice“, betont Rosenkranz.

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Telematik-Tarife: Wie spare ich Geld durch einen sicheren Fahrstil?

Telematik-Tarife ermöglichen individuellere und damit fairere Kfz-Versicherungen, weil sich damit Versicherungsrisiken besser einschätzen lassen. Das bedeutet auf einen kurzen Nenner gebracht: Wer sicher fährt, spart.

Das können Telematik-Tarife Autofahrern bieten

Jeder Autofahrer kann mit Telematik-Tarifen die Prämie seiner Kfz-Versicherung durch sein persönliches Fahrverhalten beeinflussen – nach dem Prinzip „pay as you drive“. Für besonders besonnenes Fahrverhalten ergeben sich so bei einem Kfz-Telematik-Tarif Beitragsnachlässe für den einzelnen Kunden. Damit sorgt Telematik auch für mehr Versicherungs-Gerechtigkeit. Denn warum sollen vorsichtigere Fahrer für die Risiken mit aufkommen, die von Verkehrsrüpeln verursacht werden? Das machten die Experten beim „Goslar Diskurs“ der Studiengesellschaft für verbrauchergerechtes Versichern (Goslar Institut) bereits im Januar 2017 deutlich. Sie prognostizierten ferner, dass sich die Telematik-Angebote angesichts ihrer Gerechtigkeitsvorteile und der größeren Flexibilität bei den Tarifen sukzessive bei den Verbrauchern durchsetzen werden.

Von einem Durchbruch der Telematik auf breiter Front kann bislang zwar noch nicht die Rede sein. Denn derzeit sollen sich erst rund 300.000 der insgesamt 47 Millionen Pkw-Halter hierzulande einen sicheren Fahrstil mit einem Rabatt bei ihrer Kfz-Versicherung vergüten lassen. Doch die Branche geht von deutlichen Zuwächsen aus: So erwartet etwa HUK-Vorstand Jörg Rheinländer bei Telematik in den nächsten sieben bis acht Jahren eine Marktdurchdringung von 25 Prozent. Jörg Hipp, Vorstand bei der Allianz und zuständig für den Bereich Automotive, hält sogar eine noch höhere Marktdurchdringung für wahrscheinlich, wie er der Süddeutschen Zeitung sagte.

Die Voraussetzung für die Telematik-Tarife, die der Versicherungskunde durch seinen persönlichen Fahrstil beeinflussen kann, schaffen die modernen Autos. Von der in ihnen verbauten Elektronik werden vielfältige Daten zum Betrieb des Fahrzeugs registriert, die dazu herangezogen werden können, die Fahrweise der Personen am Steuer zu beurteilen. Dafür sorgen die vielen Sensoren, die sich in jedem modernen Auto befinden, um dessen Betriebszustand zu checken, um die Assistenzsysteme mit den notwendigen Informationen zu füttern – und nicht zuletzt, um den von der EU für Neuwagen unterdessen vorgeschriebenen Unfallnotruf E-Call zu ermöglichen. Diese Daten stehen heute bereits den Automobilherstellern zur Verfügung und können kostenpflichtig von den Kfz-Versicherern für mehr Tarifgerechtigkeit durch Telematik genutzt werden.
Um Bedenken in Bezug auf Datensicherheit auszuräumen, haben sich die Versicherer inzwischen auf einen hohen Schutz der persönlichen Daten der Autofahrer verständigt. Demnach sollen Fahrdaten bei Telematik ausschließlich anonymisiert weitergeleitet und ausgewertet werden. Damit hoffen die Unternehmen, die Akzeptanz von Telematik-Tarifen beim Verbraucher zu erhöhen.

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Was macht eigentlich einen guten Winterscheibenreiniger aus?

Schneematsch, Streusalz und aufgewirbelter Straßendreck verschmutzten im Winter die Autoscheibe. Spritzdüsen und Scheibenwischer sind im Dauereinsatz um während der Fahrt für Durchblick zu sorgen. Voraussetzung für klare Sicht ist jedoch ein wintertauglicher Scheibenreiniger im Wischwasserbehälter. Doch nicht jeder Winterreiniger hält in der Praxis was er verspricht. Das hat die GTÜ bei einem Test mit 10 Winter-Fertigmischungen für die Scheibenwaschanlage herausgefunden.

Winterscheibenreiniger im Test – was du wissen solltest

Die GTÜ hat zusammen mit Auto Bild zehn gängige Winter-Fertigmischungen für die Scheibenwaschanlage getestet, wie sie an Tankstellen, im Supermarkt, in Baumärkten und im Zubehörhandel erhältlich sind. Klarer Sieger im großen Vergleich ist das „sehr empfehlenswerte“ Sonax Antifrost & Klarsicht. „Empfehlenswert“ die beiden Reiniger Aral Klare Sicht Winter-Fertigmix und Klarblick RobbyRob Scheibenfrostschutz.
Mehr als die Hälfte der getesteten Produkte konnten mit ihrer schwachen bis mangelhaften Reinigungsleistung nicht überzeugen. Deshalb nur „bedingt empfehlenswert“ die Fertigmischungen Cartechnic Scheibenreinigerzusatz Frostschutz, Pure Work Frostschutz (Penny), Shell Easy Clean Winter Klarsicht und Total Wash Scheibenfrostschutz. Die „nicht empfehlenswerten“ Reiniger Ernst Eisfrei, All Ride Frostschutz und Nigrin Performance Scheiben-Frostschutz Energizer versagten auf ganzer Linie. Selbst nach zehn Wischgängen verschmierten sie teilweise die Scheibe mehr, als dass sie für klaren Blick sorgten.
Ein guter Winterscheibenreiniger sollte die Frontscheibe nicht nur vom typischen Salznebel vorausfahrender Fahrzeuge befreien, sondern auch sogenannten Winterschmutz (Reifenabrieb, Bremsstaub, Abgasruß, Ölschmutz, Wachs aus der Wachanlage), der bei Kälte als Schmierfilm hartnäckig auf der Scheibe klebt. Wie die Scheibenreiniger damit zurecht kommen, hat die GTÜ auf einem klimatisierten und vollautomatischen Prüfstand getestet.
Wichtig ist dabei vor allem, wie viel Flüssigkeit notwendig ist, um den Schmutz von der Scheibe zu bekommen, denn das beeinflusst die Kosten pro Reinigungsvorgang enorm. Ein Reiniger, der den Dreck schon nach drei- oder viermal wischen wegbekommt, ist deutlich effektiver, als einer, bei dem die Scheibe selbst nach zehn Wischgängen nicht sauber und schlierenfrei ist.

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Wintercamping: Was muss ich in der kalten Jahreszeit beachten?

Camping ist eine zunehmend beliebte Alternative zum herkömmlichen Winterurlaub. Um auch bei Kälte und Schnee eine angenehme Reise zu haben und um nicht von unliebsamen Herausforderungen überrascht zu werden, ist jedoch eine gründliche Vorbereitung unerlässlich.


Diese 10 Tipps sollten Wintercamper kennen

Camping erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn sowohl im Sommer als auch im Winter macht das Verreisen mit „mobilem Zuhause“ richtig Spaß. So wie der Winter für Autofahrer einige Herausforderungen mit sich bringt, sollten auch Camper ein paar Dinge wissen und beachten, wie der ADAC empfiehlt:

Schön gelegene und gut ausgestattete Wintercampingplätze in den Alpen sind oft im Voraus ausgebucht, deshalb sollten sich Camper rechtzeitig um eine Reservierung kümmern. Interessierte finden die Informationen auf „PiNCAMP“ unter https://www.pincamp.de, dazu noch Inspiration durch News, Reiseberichte, Interviews und Fahrzeug-Tipps.
Zwingend notwendig sind Winterreifen für das Zugfahrzeug und das Wohnmobil. Die Profiltiefe sollte mindestens 4, besser aber 5 mm betragen. Zudem sollten Schneeketten mitgenommen werden. Empfehlenswert ist es ebenfalls, schon vor der Urlaubsfahrt das Gespann auf einer abgelegenen Strecke Probe zu fahren.
Der Stellplatz sollte gut geräumt sein. Um bei einem eventuellen Auftauen ein Kippen des Caravans oder Wohnmobils zu vermeiden, sollten ausreichend große Bretter unter die Hubstützen gelegt werden, damit diese bei Tauwetter nicht einsinken. Auf alle Fälle die Handbremse lösen, sobald der Caravan mit den Hubstützen fixiert ist. Beim Wohnmobil einen Gang einlegen und auch die Handbremse lösen – so kann sie nicht festfrieren. Schutzhüllen schützen Handbremshebel und Auflaufeinrichtung gegen Vereisung.
Stromkabel so verlegen, dass sie nicht vom Schneepflug, der bei starken Schneefällen die Wege freihält, beschädigt werden können.
Das Vorzelt für Wintercamper schützt nicht nur vor Schneeverwehungen, sondern auch als Lagerplatz für Sportgeräte und natürlich zum Trocknen von Kleidung. Feuchtigkeit im Campingfahrzeug wird somit vermieden.
Darauf achten, dass die Be- und Entlüftungsöffnungen nicht zuschneien. Zudem Dachluke immer einen Spalt offen lassen, das verbessert die Luftzirkulation.
Solange das Campingfahrzeug beheizt wird und sich alle Wasservorräte im Inneren befinden, friert nichts ein. Liegt der Abwassertank nicht isoliert oder beheizt unter dem Campingfahrzeug, Ablasshahn geöffnet lassen und das Wasser direkt in einen Eimer leiten. So kann das Abwasser auch noch als „Eisblock“ gut entsorgt werden.
Moderne Wohnwagen und Wohnmobile sind in der Regel für den Wintereinsatz gut gerüstet. Wichtig ist eine gute Isolierung des Aufbaus, Isolierverglasung und eine ausreichend dimensionierte Heizung. Bei Wohnmobilen mit integriertem Fahrerhaus kann die Kälte durch die einfachverglasten Fenster kommen. Abhilfe schaffen dort nur schwere Trennvorhänge und Isoliermatten.
Schneit es sehr kräftig, muss das Dach regelmäßig von Schnee befreit werden. Vor allem nasser Schnee kann schnell zu tonnenschwerer Last werden. Wenige Zentimeter Pulverschnee schaden allerdings nicht, sie dienen sogar zur besseren Isolierung. Nur bevor wieder losgefahren wird, muss die Schneefracht oder Eisplatten vom Dach entfernt werden, damit nachfolgende Fahrzeuge nicht gefährdet werden. Daher unbedingt eine genügend lange Leiter mitnehmen, damit man auf das Dach des Campingfahrzeuges kommen kann. Tipp: Schneeschieber und eine Schneeschaufel einpacken.
Die Gasanlage sollte nur mit einem Propan/Butan-Gemisch betrieben werden, welches auch bei Minusgraden gasförmig bleibt und genutzt werden kann. Ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik sollte im Winter zur Grundausstattung gehören, damit der Vorrat nicht unverhofft zu Ende geht. 11kg Gas reichen etwa nur für 2-3 Tage. Die Ausstattung mit „EisEx“ ist auch sinnvoll, durch elektrisches Beheizen des Druckreglers wird ein Einfrieren vermieden.

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Warum sind saubere Scheiben und Wischerblätter im Winter so wichtig?

Viele Autofahrer denken, dass sie mit dem Reifenwechsel bereits die wichtigste Vorbereitung für ihre Verkehrssicherheit im Winter getroffen haben. Doch nicht weniger wichtiger ist eine intakte Scheibenwaschanlage. Oft wird vergessen, welche wichtigen Vorbereitungen hier getroffen werden müssen.


Wischerblätter & Co.: Das sollten Autofahrer im Winter beachten

Wichtige Vorbereitungen sind im Winter nicht nur bei den Reifen, der Batterie und der Kühlflüssigkeit zu treffen, auch die Scheibenwaschanlage, die Wischerblätter und die Autoscheiben selbst müssen richtig vorbehandelt werden.
Bei der Scheibenwaschanlage sollte der entsprechende Frostschutz nach der Tabelle auf dem Gebinde gemischt und eingefüllt werden, -20 Grad Celsius reichen normalerweise in unseren Breiten aus. Danach muss die Waschanlage für die Front- und Heckscheibe sowie für die Scheinwerfer mehrfach betätigt werden, um die Schläuche zu den Düsen mit dem frostgeschützten Reiniger zu füllen und so funktionsfähig zu halten. Sie frieren sonst zu und die Scheibenwaschanlage verliert ihre Wirkung. Für eingefrorenes Scheibenwaschwasser will die Polizei bei einer Kontrolle 20 Euro Bußgeld.
Die Autoscheiben sollten vor dem Winter auch innen gereinigt werden. Dies geht hervorragend mit Fensterreiniger, der mit Papiertüchern abgewischt wird. Im Zubehörhandel gibt es für kleines Geld lange Griffe mit einem Reinigungskissen. Sie ermöglichen das Säubern der inzwischen bei vielen Modellen weit nach vorne geneigten Frontscheiben. Danach wird die Scheibe mit einem Mikrofasertuch behandelt und ist so frei von Schlieren.
Perfekt arbeitende Scheibenwischer sind eine wichtige Voraussetzung für die Verkehrssicherheit, denn sie halten die Sicht auf die Straße für den Fahrer frei. Ohne Frostschutzmittel und intakten Wischerblättern kann diese Verkehrssicherheit nicht mehr gewährt werden. Vor dem Winter sollten die Wischerblätter deswegen auch auf Schäden und Risse kontrolliert werden. Mit einem Tuch und etwas Scheibenreiniger kann man sie entlang der Gummilippen reinigen. Man sollte Scheibenwischer auch nicht bei vereister Scheibe benutzen, dadurch werden sie zerstört und in ihrer Wirkung massiv beeinträchtigt. Bei anhaltender Schlierenbildung auf der Scheibe sollten die Wischerblätter ausgetauscht werden. Angefrorene Scheibenwischer nicht betätigen, es können die empfindlichen Lippen abreißen. Lieber warten, bis sie sich von selber lösen.

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Autofahren bei Wind und Sturm: Wie verhalte ich mich richtig?

Jahreszeitbedingt müssen sich Autofahrer auf windige Tage einstellen. Häufig werden Fahrzeuge durch herabfallende Dachziegel, Fassadenteile, Baugerüste oder abgerissene Äste beschädigt. Umso vorsichtiger sollten Autofahrer in der stürmischen Jahreszeit unterwegs sein.


Tipps für die sichere Autofahrt bei Wind und Sturm

Wer bei Sturmschäden keine Kfz-Teilkaskoversicherung hat, bleibt auf seinem Schaden sitzen. Allerdings, so warnt der ADAC, hat die Teilkasko bei Unwettern auch ihre Grenzen:
Beulen am geparkten Wagen oder ein beschädigter Frontbereich nach einer Kollision mit einem umgestürzten Baum muss der Fahrzeughalter notfalls mit Angaben des Wetteramts nachweisen. Grund: Zum Zeitpunkt der Beschädigung muss der Wind mindestens Stärke 8 gehabt haben. Prallt ein Auto gegen einen bereits längere Zeit auf der Straße liegenden Baum, geht der Fahrer bei der Teilkaskoversicherung leer aus. In diesem Fall zahlt nur die Vollkasko.
Schäden nach Unwettern sollten Autofahrer umgehend ihrer Teilkaskoversicherung melden. Diese ist auch dann die richtige Adresse, wenn der betroffene Autofahrer eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, denn bei der Teilkasko findet keine Rückstufung statt. Außerdem ist die Selbstbeteiligung dort oftmals geringer. Auf keinen Fall sollten geschädigte Autofahrer ohne Absprache mit dem Versicherer einen Gutachter bestellen oder den Schaden reparieren lassen. Sie könnten in diesem Fall auf den Kosten sitzen bleiben, weil der Versicherer das Weisungsrecht hat.
Bei Sturm gibt es laut ADAC einige Fahrtipps zu beachten:

Geschwindigkeit verringern – wer von einer Böe erfasst wird, kann bei niedrigem Tempo deutlich einfacher gegenlenken.
Auf Brücken und in Waldschneisen ist die Gefahr besonders groß, deshalb auf Windsäcke oder Hinweisschilder achten.
Besondere Vorsicht beim Überholen von Lkws und Bussen: Aus dem Windschatten kommend, wird das Auto nach dem Überholen vom Seitenwind erfasst.
Dachlasten wie Fahrräder oder Skiboxen erhöhen aufgrund der größeren Aufprallfläche die Wirkung des Sturms. Besonders anfällig für Seitenwind sind Wohnmobile, Wohnwagengespanne, Busse und Lkw.
Einen Anspruch gegen Hausbesitzer, Eigentümer von umgestürzten Bäumen oder Baufirmen haben Autofahrer nur, wenn dem „Verursacher“ eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorgeworfen werden kann. Sind Dachziegel vom Haus gefallen, muss der Eigentümer nachweisen, dass er regelmäßig prüft, ob die Ziegel noch fest sitzen. Eigentümer von Bäumen sind verpflichtet, den Zustand ihrer Bäume zu kontrollieren. Morsches Geäst muss entfernt werden. Auch in diesem Fall muss der Besitzer des Baums nachweisen, dass er dieser Verpflichtung nachgekommen ist. Wird ein Fahrzeug durch einen Bauzaun oder ein Baustellenschild beschädigt, haftet der Aufsteller, wenn er diese Einrichtungen nicht fachgerecht gesichert hat.

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Was bringt ein Sprachassistent im Auto?

Nahezu jeder Autofahrer möchte in den nächsten drei Jahren einen Sprachassistenten verwenden. Allerdings müssen die Automobilunternehmen die Nutzerfreundlichkeit verbessern, um die Erwartungen der Verbraucher besser zu erfüllen. Dies geht aus der neuen Studie des Capgemini Research Institute „Voice on the Go: How can Auto Manufacturers provide a superior in-car Voice Experience?“ hervor.


Deutsche Autofahrer wollen Sprachassistenten nutzen

Die Studie befasst sich mit der Akzeptanz von Sprachassistenten im Auto und den Erwartungen der Verbraucher an sie. Sie zeigt auf, wie Automobilunternehmen ihre Umsätze und die Kundenbindung durch Sprachtechnologie steigern können, stellt aber auch fest, dass die Branche die aktuelle Performance von Sprachassistenten höher bewertet als es die Verbraucher tun.
49 Prozent der weltweit befragten Verbraucher nutzen Sprachassistenten in ihren Fahrzeugen bereits für eine Vielzahl von Funktionen. Dieser Anteil soll in den nächsten drei Jahren auf 73 Prozent steigen. Sprachassistenten haben so einiges drauf, wie die Studie zeigt: Zum Abspielen von Musik und für die Navigation verwenden derzeit bereits über drei Viertel (77 Prozent) der Befragten Sprachassistenten – in den nächsten drei Jahren werden dies 85 Prozent sein. 46 Prozent buchen Wartungstermine für ihr Fahrzeug (Anstieg auf 74 Prozent erwartet) und 45 Prozent bestellen bestimmte Services wie Lebensmittellieferungen (Anstieg auf voraussichtlich 72 Prozent). In Deutschland liegt der Anteil jeweils etwas niedriger als im globalen Durchschnitt. Insgesamt gehen 95 Prozent der globalen und 96 Prozent der deutschen Verbraucher davon aus, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre Gesprächsassistenten – dies sind insbesondere Sprachassistenten – im Auto nutzen werden, um auf Informationen zuzugreifen. Mehr als die Hälfte würde diese sogar permanent verwenden.
„Sprachassistenten sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie werden zu einem unverzichtbaren Teil davon, wie Menschen ihr Auto erleben und ihre Mobilität sicher gestalten“, sagt Henrik Ljungström, Leiter Automotive bei Capgemini in Deutschland. „Die Studie macht deutlich, wie die Automobilindustrie Sprachassistenten als strategischen Vorteil nutzen sollte, um die Bindung zu ihren Kunden zu stärken und ihre Umsätze mit vernetzten Services zu steigern.“

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Frostschutz und Kühlflüssigkeit: Warum ist die Farbe so wichtig?

Ohne Kühlflüssigkeit kann der Motor eines Autos nicht richtig arbeiten. Er würde überhitzen und erheblichen Schaden nehmen. Umso wichtiger ist es, im Winter ein Frostschutzmittel hinzuzugeben. Dabei muss besonders auf die Farben der Kühlflüssigkeit und des Frostschutzmittels geachtet werden...


Farben der Flüssigkeiten auf keinen Fall mischen!

Die Kühlflüssigkeit des Motors muss vor Durchfrieren mittels eines Zusatzes von Frostschutz geschützt sein. Es sollte vor dem Winter kontrolliert werden, bis zu wieviel Minusgraden sie das System schützt. Das kann bei einem ebenso umfangreichen wie wichtigen Wintercheck in der Werkstatt erledigt werden. Wird festgestellt, dass zu wenig Frostschutz eingefüllt ist, muss anhand der auf dem Kanister vorhandenen Umrechnungstabelle entsprechend nachgefüllt werden. So garantiert etwa ein 55-prozentiger Anteil eine Frostsicherheit bis -45 Grad Celsius. Eine Überdosierung bringt keinen Vorteil und sollte vermieden werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Farbe des Frostschutzmittels gelenkt werden: Es muss die gleiche Farbe haben wie die im Kühler vorhandene Flüssigkeit, also blau, rot oder grün. Sie darf nicht gemischt werden, da sie speziell auf das jeweilige Fahrzeug angepasst ist. Wer nicht auf Frostschutzmittel achtet, sollte wissen: Friert der Kühler ein, ist die Weiterfahrt gestoppt und eine Reparatur fällig.
Wie wichtig ausreichend frische Bremsflüssigkeit ist, versteht sich von selbst. Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, das heißt, sie zieht Wasser an. Wird der Wasseranteil zu hoch, kann die Bremsanlage unter Umständen komplett ausfallen, und so der Tritt aufs Pedal ins Leere gehen. Wichtig außerdem: Einen Blick auf den Termin für den nächsten Ölwechsel werfen.
Ebenfalls absolutes Muss in der kalten Jahreszeit: Immer für ausreichend Frostschutz im Wischwasser sorgen. Am besten bei jeder Fahrt zur Tankstelle überprüfen. Je nach Witterung sollte der Schutz bis mindestens minus 10, besser bis minus 20 Grad Celsius reichen. Für klare Sicht sorgen auch neue Wischerblätter. Hinterlassen die Scheibenwischer einen Schmierfilm, erst einmal überprüfen, ob Scheibe und Gummis wachs- und fettfrei sind. Dazu beides mit Alkohol reinigen. Schmieren die Wischer dann immer noch: Austauschen!

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Unfall beim Rückwärtsfahren: Wer hat Schuld?

Rückwärtsgang einlegen und raus aus der Parklücke – doch was ist, wenn jetzt ein Unfall geschieht? Was die meisten Autofahrer nicht wissen: Wenn es im Rückwärtsgang kracht, bekommt der Rückwärtsfahrer in den meisten Fällen mindestens eine Teilschuld zugesprochen.

Der Rückwärtsfahrer trägt zuerst die volle Schuld

„Bei Unfällen in der Rückwärtsbewegung gilt nach der Straßenverkehrsordnung eine besondere Sorgfaltspflicht des Rückwärtsfahrenden – bei Unfällen spricht daher der Anscheinsbeweis zunächst gegen ihn“, sagt die Expertin Anka Jost von der R+V24-Versicherung. „Das heißt, man hat zunächst voll Schuld. Dem anderen Verkehrsteilnehmer muss eine mögliche Mitschuld erst nachgewiesen werden.“
Wie hoch die Schuld der einzelnen Parteien dann rechtlich zu bewerten ist, hängt natürlich stets vom Einzelfall ab. Dabei spielen beispielsweise die Geschwindigkeiten der Beteiligten eine Rolle, ebenso die Straßen- und Verkehrssituation. „Autofahrer sollten generell vermeiden, an unübersichtlichen Stellen wie Kurven oder vor einem Hügel rückwärts zu fahren“, rät Jost. „Handelt ein Fahrer extrem fahrlässig, kann es unter Umständen passieren, dass die Kaskoversicherung für den Schaden am eigenen Auto nicht aufkommt.“ Dies gilt zum Beispiel dann, wenn der Autofahrer im dichten Stadtverkehr mit hoher Geschwindigkeit über eine längere Strecke zurückfährt und dabei mit einem anderen Auto zusammenprallt.
Nach Straßenverkehrsordnung ist Rückwärtsfahren zwar erlaubt – aber nur gegen die Fahrtrichtung und wenn Autofahrer sich dabei so verhalten, dass sie andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden. „Autofahrer sollten vorsichtig und langsam fahren und einen guten Rundumblick haben.“ Dabei ist es ratsam, Innen- und Außenspiegel aktiv zu nutzen – auch akustische Signale oder Rückfahrkameras helfen Autofahrern dabei, Gegenstände oder Menschen hinter sich zu erkennen. „Beim Einparken kann auch ein Einweiser hilfreich sein“, sagt Jost.
Auf der Autobahn gilt strengstes Rückwärtsfahrverbot, denn das ist hochgefährlich. Entsprechend fällt die Strafe aus: Beim Zurücksetzen in einer Ein- oder Ausfahrt sind 75 Euro fällig, plus 1 Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei – im rollenden Verkehr muss der Autofahrer bei rücksichtslosem Rückwärtsfahren mit 3 Punkten rechnen. Außerdem kann die Fahrerlaubnis entzogen und eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren verhängt werden. Auch in Einbahnstraßen gelten besondere Regelungen: Hier dürfen Fahrer den Rückwärtsgang nur zum Ein- oder Ausparken einlegen.

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Fahren bei Nebel: Was kann ich alles falsch machen?

Plötzlich auftretender Nebel ist der größte Albtraum vieler Autofahrer. Kein Wunder: Nicht selten kommt es zu schweren Unfällen, die auch tödlich enden. Denn es gibt vieles, was man falsch machen kann. Wir sagen dir deshalb heute, wie du dich als Autofahrer bei Nebel richtig verhalten solltest.

Viele Autofahrer verlassen sich auch in der dunklen Jahreszeit auf die Lichtautomatik, die das Abblendlicht selbstständig aktiviert. Aber: gerade Nebel und diesiges Wetter kann der Lichtsensor nicht erkennen. Schlechte Sicht und schlechte Sichtbarkeit können jedoch zu Unfällen führen. Auch auf das Tagfahrlicht sollten sich Autofahrer bei schlechter Sicht nicht verlassen, da hierbei nur die Leuchten vorne aktiviert werden, die Rückleuchten in der Regel dunkel bleiben. Wichtig ist daher laut ADAC, das Abblendlicht frühzeitig manuell anzuschalten, um die eigene Sicht zu verbessern
Grundsätzlich gilt bei eingeschränkter Sicht: langsam und vorausschauend fahren und jederzeit bremsbereit sein. Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber eine Maximalgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Die meisten modernen Autos besitzen neben Nebelschlussleuchten auch vorne Nebelscheinwerfer. Sie streuen das Licht flach über die Straße und helfen das Straßenbild besser zu überblicken, da der Nebel im Sichtfeld des Fahrers weniger angestrahlt wird.
Wenn die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen erheblich reduziert ist, dann können die Nebelscheinwerfer helfen. Sobald sich die Sichtverhältnisse aber bessern, müssen die Nebelscheinwerfer wieder ausgeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte wiederum darf inner- wie außerorts nur bei einer Sichtweite unter 50 Metern eingeschaltet werden. Wird die Leuchte bei besserer Sicht eingesetzt, verkehrt sich der Effekt ins Gegenteil und der nachfolgende Verkehr wird geblendet. Wer eine Nebelschlussleuchte missbräuchlich verwendet, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro rechnen. Werden dadurch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet oder kommt es zu einem Unfall, liegt das Verwarnungsgeld bei 25 bzw. 35 Euro.

Vier wichtige Tipps und Regeln, die Autofahrer zum Thema „Nebel“ wissen sollten, zusammengefasst:

1. Rechne vor allem morgens und abends mit einer plötzlichen Nebelwand. Außerdem sind ländliche Regionen häufiger von Nebel betroffen.

2. Verlasse dich bei Nebel nicht auf die Lichtautomatik deines Autos. Tagfahrlicht reicht nicht aus – schalte unbedingt das Abblendlicht ein. Verzichte auf Fernlicht und nutze dafür das Nebellicht. Die Nebelschlussleuchte darfst du nur einschalten, wenn die Sicht unter 50 Meter fällt. Dann gilt aber auch: maximal 50 km/h fahren.

3. Denke an deine Scheibenwischer: Nebel besteht aus Wasser und die Tropfen setzen sich auf den Scheiben deines Autos ab. Mit eingeschaltetem Scheibenwischer behältst du ein klare Sicht auch bei Nebel.

4. Halte genügend Abstand und passe deine Geschwindigkeit an. Hier gibt es eine einfache und wichtige Faustregel: Fahre so schnell, wie du sehen kannst. Kannst du nur etwa 70 Meter weit sehen, solltest du nicht mehr als 70 km/h schnell fahren. Orientierungspunkte können hier die Leitpfosten am Straßenrand sein, die immer im 50-Meter-Abstand aufgestellt werden.

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Nicht krümeln!“ Welche Regeln haben Autofahrer in ihren Autos

"In meinem Auto stelle ich die Regeln auf und wenn du mitfahren willst, dann solltest du dich daran halten!“ – So oder so ähnlich lautet die Devise von 29 Prozent der deutschen Autofahrer. Denn laut einer aktuellen Studie stellen so viele Autofahrer Regeln auf, die dann alle Mitfahrer zu befolgen haben. Wie diese so aussehen, erfährst du in diesem Artikel.

Rauchen, krümeln und dreckige Schuhe: Diese Re...geln stellen deutschen Autofahrer auf

Kekskrümel sammeln sich zwischen den Polstern und in den kleinsten Ritzen an, verschütteter Kaffee verklebt den Getränkehalter und die Armaturen und ständig wird am Radio herumgespielt – die Nerven deutscher Autofahrer sind oft strapaziert, sobald sie Mitfahrer im Auto haben. Kein Wunder, dass laut einer aktuellen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt immerhin 29 Prozent der befragten Autofahrer einige Verhaltensregeln für ihr eigenes Auto aufgestellt haben. Platz eins der Regeln belegt dabei unangefochten mit 62 Prozent das Rauchverbot. Die meisten Autofahrer, die Regeln für ihre Mitfahrer aufstellen, wollen kein „Duftbäumchen Nikotin-Edition“. Mit 33 Prozent ebenfalls unerwünscht ist der Verzehr von Nahrungsmitteln im Fahrzeug. Verständlich, denn Krümel sammeln sich im Auto gerne in den kleinsten Ritzen an und sind dort nur schwer wieder herauszubekommen. Immerhin noch acht Prozent der Umfrageteilnehmer legen Wert darauf, dass die Schuhe beim Einsteigen sauber sind. Gummimatten lassen sich zwar recht schnell reinigen, doch aus Stoffmatten geht Erde, Matsch und anderer Dreck, der sonst noch so unter unseren Schuhsohlen haftet, oft nicht ganz so schnell wieder heraus.

Ist es bereits zu spät und ein Mitfahrer hat sich eine Zigarette gegönnt, kann eine Ozonbehandlung Abhilfe schaffen. Bei Zigarettengestank, Hundegeruch und anderen starken Gerüchen, kann meist nur diese spezielle Behandlung des Innenraums und der Klimaanlage helfen. Dann findet eine porentiefe Reinigung und Desinfektion des gesamten Innenraums sowie des Belüftungssystems statt. Eine Ozonbehandlung ist für das Auto nicht schädlich, tötet Viren und Bakterien ab und kann in der Kfz-Werkstatt gemacht werden.

 

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Was bringt mir eine Fahrerschutz-Versicherung bei einem Unfall?

Zum Ende des Jahres begeben sich viele Autobesitzer auf die Jagd nach Versicherungs-Schnäppchen. Dabei fällt schnell die eigene Sicherheit hinten über. Was viele nicht wissen: Bei einem selbstverschuldeten Unfall sind die Fahrer meist viel schlechter abgesichert als die Beifahrer.

Die Fahrerschutz-Versicherung ist die „Vollkasko für den Fahrer“

Rund 400.000 Verletzte gab es allein 2018 bei Verkehrsunfällen in Deutschland. Das meldet das Statistische Bundesamt. Viel zu oft wird dabei der Fahrer schwer verletzt: „Mit oft schwerwiegenden Folgen wie zahlreichen Knochenbrüche, Schädelhirntrauma oder Querschnittlähmung“, berichtet Vera Nickel von der R+V Versicherung, die als Kfz-Expertin immer wieder mit schlimmen Unfallfolgen zu tun hat.
Die Fahrzeuginsassen sind in jedem Fall gut abgesichert. Die Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt die Kosten für den Verdienstausfall und zahlt Schmerzensgeld oder sogar eine lebenslange Rente. Beim Fahrer ist die Sache nur klar, wenn die Schuld am Unfall bei einem anderen liegt: Die gegnerische Haftpflichtversicherung muss für den Schaden aufkommen.
Hat der Fahrer den Unfall selbst verschuldet, sieht die Sache anders aus. Dann gibt es diesen besonderen Schutz nicht. Das gilt auch, wenn der Fahrer eine Teilschuld trägt oder der Unfallgegner Fahrerflucht begeht. Auch wenn der Fahrer bei Glatteis verunglückt oder mit Wild zusammenprallt, hilft die Fahrerschutz-Versicherung. „Mit ihr erwirbt der Fahrer die gleichen Ansprüche, wie die anderen Insassen des Fahrzeugs“, erklärt Vera Nickel.
Die Fahrerschutz-Versicherung übernimmt beispielsweise die Kosten für einen behinderungsgerechten Umbau der Wohnung oder ersetzt den Verdienstausfall – wie bei Selbstständigen entgangene Einnahmen. Sie zahlt Schmerzensgeld und vorübergehend eine Haushaltshilfe oder schlimmstenfalls auch die Rente für unterhaltsberechtigte Angehörige. Bei besonders schwerwiegenden Unfällen ist auch die psychologische Betreuung oder die persönliche Unterstützung durch einen Reha-Dienst wichtig. „Die Fahrerschutz-Versicherung bezahlt in einem solchen Fall nicht nur das medizinisch Notwendige sondern das, was für die Rehabilitation sinnvoll ist“, erläutert Vera Nickel.
Dabei ist die Fahrerschutz-Versicherung subsidiär. Sie greift also, wenn andere Versicherungen Kosten nicht oder nur teilweise übernehmen. „Sie ist sozusagen eine Vollkasko für den Fahrer und bietet eine super Absicherung für wenig Geld“, so Nickel.

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Wie viele Autos fallen durch die Hauptuntersuchung?

Die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängel steigt leicht wieder an. Nach der aktuellen TÜV NORD-Statistik wiesen 22,7 Prozent der überprüften Autos erhebliche oder gefährliche Mängel auf (Vorjahr 22,1). Die Erhebung zeigt dennoch einen positiven Trend: Auch die Zahl der Fahrzeuge, die ganz ohne Mängel am Straßenverkehr teilnehmen, stieg gegenüber dem Vorjahr an – von 66,2 auf 67,9 Prozent.

Die Statistik, für die mehr als 2 Millionen Hauptuntersuchungen bei TÜV NORD ausgewertet wurden, belegt, dass mehr als jedes fünfte Auto so schwerwiegende Mängel hat, dass es erst repariert werden muss, ehe die neue Plakette angebracht werden kann. Aber: Die Zahl der Fahrzeuge ohne Mängel ist im Vergleich zum Vorjahr auch gestiegen – und zwar von 66,2 auf 67,9 Prozent. Zusammen mit den 9,3 Prozent der Fahrzeuge, bei denen geringe Mängel gefunden wurden, erhalten somit insgesamt mehr als drei Viertel aller Autos (77,2 Prozent) bereits beim ersten Anlauf vom TÜV-Sachverständigen ihre Plakette. Die Zahl der verkehrsunsicheren Fahrzeuge, die sofort stillgelegt werden mussten, liegt mit 0,08 Prozent auf erfreulich niedrigem Niveau, ist aber auch leicht angestiegen (Vorjahr 0,06).
Das sind die Ergebnisse der statistischen Aufarbeitung aller Hauptuntersuchungen (HU), die an den mehr als 200 TÜV-Stationen und in über 10.000 TÜV NORD-Partnerwerkstätten von Mitte 2018 bis Mitte 2019 durchgeführt worden sind.
Die Ergebnisse sind sowohl in den Augen der TÜV-Sachverständigen als auch aus Sicht einer jeden Autowerkstatt ein Beleg für die Notwendigkeit der unabhängigen und neutralen Hauptuntersuchung, die in der Regel alle zwei Jahre fällig ist und bei der Fahrzeuge mit Mängeln in einen qualifizierten Reparaturbetrieb geschickt werden. Dadurch werden die Autofahrer angehalten, in einen guten technischen Zustand ihres Fahrzeugs zu investieren – zum Nutzen für die Sicherheit auf unseren Straßen.

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Ausländischer Führerschein statt MPU – geht das?

Sie ist berüchtigt und gefürchtet: die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), mit der die Fahreignung überprüft werden soll. Fällt ein Autofahrer erheblich negativ im Straßenverkehr auf, muss er den Test erfolgreich absolvieren. Die meisten Teilnehmer fallen jedoch durch – deswegen geht der Trend zu einem ausländischen Führerschein. Doch ist das überhaupt legal?

Statt MPU einfach einen ausländischen EU-Führerschein machen?

Die Vorbereitungen für die MPU sind aufwendig und kostenintensiv. Überstanden ist die Prozedur meist erst nach Monaten oder gar Jahren, viele scheitern ganz. Die Durchfallquote ist hoch: Mehr als zwei Drittel der jährlich erstellten Gutachten fällt negativ aus, wird überhaupt ein positiver Bescheid erteilt, handelt es sich dabei in der Regel um einen Wiederholungsversuch. Kein Wunder also, dass viele Betroffene verzweifelt nach einem Weg suchen, die MPU zu umgehen. Hier geht der Trend zum EU Führerschein aus dem Ausland. Dabei wollen spezialisierte Dienstleister, wie beispielsweise die EU- Vermittlungsagentur-nie-wieder-mpu helfen. Sie ermöglicht es ihren Kunden, ihre Fahrprüfung in Ungarn zu absolvieren. Dafür organisiert die Agentur den Auslandsaufenthalt und arbeitet mit Behörden zusammen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Doch ist das legal und ist ein so erworbener EU-Führerschein uneingeschränkt in Deutschland gültig – trotz fälliger MPU?
Marc N. Wandt, Fachanwalt für Verkehrsrecht und einer der führenden Experten zum Thema EU-Fahrerlaubnisrecht, bestätigte den EU-Führerschein als sinnvolle Alternative zum Wiedererwerb mittels MPU:
„Wenn die Voraussetzungen, insbesondere der ordentliche Wohnsitz im Ausstellerstaat für einen Zeitraum von mehr als 185 Tagen und die Ableistung einer theoretischen und praktischen Führerscheinprüfung, vorliegen, dann ist nach ständiger Rechtsprechung des EuGH der Führerschein aus einem EU-Mitgliedsstaat wie ein solcher aus Deutschland anzuerkennen. Die Umstände, die vor der Erteilung beispielsweise den Entzug der deutschen Fahrerlaubnis begründet haben, sind nach ordnungsgemäßer Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis eines anderen EU-Staates nicht mehr relevant. Selbst bei einer späteren Umschreibung des ausländischen Führerscheins in einen deutschen dürfte insoweit keine MPU mehr gefordert werden.“

2012 entschied auch der Europäische Gerichtshof, dass ein EU-Führerschein in jedem EU-Staat Bestand habe (Az. C-419/10). Demnach müsse Deutschland die Fahrerlaubnis auch dann anerkennen, wenn die Voraussetzung für die Neu- oder Wiedererteilung des deutschen Führerscheins eine MPU war. Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom September 2018 (Az.: 3 C 31.16) bestätigte die Rechtmäßigkeit dieser Vorgehensweise. Geklagt hatte ein Berufskraftfahrer, der seine Fahrerlaubnis in Deutschland verloren und einen lettischen Führerschein erworben hatte. Damit hatte der Fahrer seine Fahrtauglichkeit nachgewiesen, die Zweifel der deutschen Behörden an der Fahreignung waren also überholt. Durch diese beiden Urteile ist die Legitimität des EU-Führerscheins als MPU-Alternative in höchster Instanz bestätigt.

 

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Welches Zubehör brauche ich für einen sicheren Autowinter?

Autofahren ist im Winter selten ein Vergnügen. Bei Kälte und Dunkelheit heißt es morgens erst einmal, Scheiben freikratzen. Mit klammen Fingern dann den Motor starten, doch die Batterie macht Mucken. Versagt dann auch noch die Scheibenwaschanlage, weil das Wischwasser eingefroren ist, liegen die Nerven blank. Doch mit einem Wintercheck in Eigeninitiative und dem richtigen Zubehör lässt sich Stress und Ärger vermeiden.

Mit diesen Tools kommen Autofahrer sicher durch den Winter

Wer bei einem älteren Auto ohne Fernbedienung morgens nicht vor verschlossener Autotür stehen will, weil das Schloss über Nacht zugefroren ist, sollte vorbeugen. Ein Türschlossenteiser hilft in der Not beim Öffnen, wie die GTÜ empfiehlt. Sicherer ist jedoch, die Türschlösser rechtzeitig mit einem Graphitspray oder geeigneten Öl zu behandeln, damit sich erst gar kein Wasser in den Ritzen sammeln kann, das bei Minusgraden gefriert. Zum Schutz der Gummidichtungen an Türen, Fenstern, der Motorhaube und dem Kofferraumdeckel eignen sich GTÜ Silikon, Glycerin, Talkum oder Hirschtalg.
Während der Türschlossenteiser nur außerhalb des Fahrzeugs hilfreich ist, empfiehlt es sich, andere „kleine Helfer“ den ganzen Winter über sicher verstaut im Kofferraum und damit jederzeit griffbereit zu haben. Dazu gehört laut GTÜ ein Eiskratzer, ein Handbesen, Handschuhe, ein Starthilfekabel sowie Schneeketten oder eine andere Anfahrhilfe und darüber hinaus ein Klappspaten und eine warme Decke. Beim Eiskratzer auf einen stabilen Griff achten sowie eine Sägezahnkante für hartnäckiges Eis und eine Gummikante für angetaute Eisreste. Ist die Eisschicht besonders dick, hilft Scheibenenteiserspray, um Kratzer auf dem Fensterglas zu vermeiden.
Springt das Fahrzeug bei strengem Frost nicht an, kommt das Starthilfekabel zum Einsatz. Aber Vorsicht! Wird das Kabel falsch angesetzt, kann ein Kurzschluss entstehen, warnen die GTÜ-Experten. Die richtige Reihenfolge ist entscheidend: Klemmen Sie das rote Kabel zuerst an den Pluspol der leeren Batterie und dann an den Pluspol der vollen Batterie anschließen. Dann folgt die Verbindung mit dem schwarzen Kabel: Ein Ende wird am Minuspol der vollen Batterie befestigt, während das andere Ende an Motor- oder Karosseriemasse (meist stabile Metalllasche) geklemmt wird.

 

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Die Temperaturen sinken: Was muss ich bei der Autobatterie beachten?

Frost und Kälte belasten den Stromhaushalt im Auto extrem. Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung verbrauchen zusätzlich zu all den anderen „Stromfressern“ oft mehr Energie, als die Lichtmaschine liefern kann – vor allem im Kurzstreckenbetrieb. Hinzu kommt: Schon bei Temperaturen um minus 10 Grad können die Stromspeicher nur noch etwas mehr als die Hälfte ihrer normalen Kapazität bereitstellen. So schafft es am Ende der Akku besonders häufig bei Kälte nicht mehr, den Motor zu starten.

So bleibt die Autobatterie über den Winter fit

Damit es nicht so weit kommt, sollten Autofahrer stets auf einen funktionsfähigen und voll geladenen Akku achten. Wer hier vorbeugen will, der sollte sich ein Ladegerät zum Anschluss an die heimische Steckdose besorgen, wie die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung empfiehl: „Diese Ladegeräte halten die Batterie über Jahre hinweg topfit und kosten nicht die Welt. Schon für deutlich weniger als 100 Euro gibt es Spitzengeräte zur einfachen Anwendung,“ sagen die Experten und berufen sich auf eigene Tests.
Um die Batterie zu schonen sollten vor dem Start unnötige Verbraucher wie Beleuchtung, Radio, Navi, Gebläse, Heckscheibenheizung und Sitzheizung abgeschaltet werden. Erfolglose Startversuche sollten spätestens nach zehn Sekunden abgebrochen und ein Start nach etwa einer halben Minute erneut versucht werden. Zudem sollte man gerade im Winter auf ein sauberes Batteriegehäuse achten, um Kriechströme zu vermeiden. Hilfreich ist hier ein Säureschutzfett zur Konservierung der Pole und Anschlussklemmen.
Wenn der Stromspeicher dennoch einmal streikt, ist Starthilfe durch ein anderes Fahrzeug angesagt. Allerdings gilt es, einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Beide Batterien müssen die gleiche Spannung haben, entladene Akkus dürfen nicht vom Bordnetz getrennt werden und zwischen den Fahrzeugen darf kein Karosseriekontakt bestehen. Der Motor des Strom gebenden Fahrzeugs sollte laufen, eventuell sogar mit etwas höherer Drehzahl.
Starthilfekabel richtig anklemmen – so geht es:

1. Die Klemme des roten Kabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie
2. Anderes Ende des roten Kabels an den Pluspol der Strom spendenden Batterie
3. Schwarze Kabelzange an den Minuspol (-) der Strom gebenden Batterie
4. Anderes Ende des schwarzen Kabels an Motor- oder Karosseriemasse (meist stabile Metalllasche) und NICHT an den Minuspol der entladenen Batterie anklemmen, denn explosive Gase könnten sich hier durch Funkenschlag entzünden
5. Kabel in umgekehrter Reihenfolge abklemmen

 

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Sind eingelagerte Sommerreifen in der Garage versichert?

Wenn die Winterreifen wieder ihren Einsatz haben, hält der andere Satz Reifen seinen Winterschlaf. Autofahrer, die ihre Reifen Zuhause einlagern, sollten dabei beachten, dass diese bei einem Diebstahl nicht unbedingt versichert sind.

In der Garage eingelagerte Reifen sind nicht immer versichert

Wenn Autofahrer ab Oktober wieder die Winterreifen aufziehen (lassen), stellt sich für viele die Frage: Wohin mit den Sommerreifen? Die Garage eines Mehrfamilienhauses ist einerseits ein guter Lagerplatz, weil sie hier niemanden stören. Andererseits sind die Reifen aber auch leichte Beute für Diebe, denn solche Garagen sind häufig einfach zugänglich. Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO erklärt: „Die Hausratversicherung kommt nur im Fall eines Einbruchdiebstahls aus verschlossenen Garagen für den entstandenen Schaden auf. Und das auch nur dann, wenn Zubehörteile von Kraftfahrzeugen mitversichert sind. Dies ist aber häufig nicht oder nur im begrenzten Umfang der Fall. Dann können sich Autobesitzer an ihre Teil- beziehungsweise Vollkaskoversicherung wenden. Doch auch hier lohnt ein Blick in die Versicherungsunterlagen: In der Regel kommen Versicherer nur für den Schaden auf, wenn die Garage stets abgeschlossen ist.“

 

Reifen richtig einlagern – so geht es

Winterreifen wollen richtig gelagert werden, damit wir sie später in einem ordentlichen Zustand wieder auf dein Auto montieren können. Wir sagen dir, was du zur richtigen Lagerung beachten musst:

- Lass dir von uns den Druck in den Reifen um 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe erhöhen. Auch unbenutzt verlieren die Reifen allmählich an Luft.
- Lagere die Reifen kühl, trocken und lichtgeschützt. Reifen – besonders Winterreifen – sollten vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze geschützt werden, da das der Gummibeschichtung schaden könnte.
- Kompletträder lagerst du am besten gestapelt und liegend übereinander, an der Wand hängend oder auf einem Felgenbaum. Reifen ohne Felgen sollten senkrecht stehen und ab und zu mal gedreht werden.
- Vermeide, dass die Reifen mit Schmier- und Lösungsmitteln in Kontakt kommen und decke sie am besten ab.

Sprich uns doch mal an! Wir sagen dir, ob wir deine Reifen bei uns lagern können, natürlich sicher und ordnungsgemäß.

 

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Was hilft Autofahrern bei Nebel wirklich?

Nebel kommt plötzlich, das macht ihn für Autofahrer so gefährlich. Eine Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis; zwischen 2014 und 2018) zeigt, dass knapp 60 Prozent der schweren Verkehrsunfälle, bei denen Nebel (einer) der Auslöser war, sich in den Monaten Oktober bis Dezember ereigneten. Viele Autofahrer fragen sich, wie sie sich bei einer plötzlichen Nebelbank richtig zu verhalten haben; etwa welches Licht einzuschalten ist, um besser zu sehen.

Geschwindigkeit, Abstand, Licht: So sollten sich Autofahrer bei Nebel verhalten

Meist sind neben schlechten Sichtverhältnissen zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Abstand zum Vordermann die Gründe für einen nebelbedingten Unfall. Gerade im Herbst und Winter müssen sich Autofahrer vor allem morgens wieder auf Nebelbänke und Nebelwolken einstellen. Der ADAC hat die wichtigsten Tipps für Fahrten bei schlechten Sichtverhältnissen zusammengestellt:

- Fuß vom Gas und nicht überholen: Bei eingeschränkter Sicht gilt grundsätzlich Fuß vom Gas, vorausschauend fahren und bremsbereit sein. Überholmanöver auf zweispurigen Landstraßen sind tabu.

- Mindestabstand ist gleich Geschwindigkeit: Diese Faustformel sollte bei Nebel befolgt werden. Das heißt, bei Tempo 50 sollte man 50 Meter Abstand halten.

- Abblendlicht statt Fernlicht: Im Herbst auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Auf Fernlicht verzichten, es verschlechtert die Sicht noch. Hilfreich sind dagegen Nebelscheinwerfer, die das Licht flach über die Straße streuen. Sie dürfen auch bei starkem Regen eingeschaltet werden und ergänzen das Standlicht ideal.

- Tagfahrlicht: Wann Autofahrer mit Tagfahrlicht fahren dürfen oder müssen, ist gesetzlich nicht geregelt. Im Herbst und Winter reicht das Tagfahrlicht aber meist nicht aus, weil auch tagsüber schlechte Sicht herrscht und die Dämmerung früher einsetzt. Dann muss der Fahrer auch bei Lichtautomatik das Abblendlicht einschalten. Außerdem: Tagfahrleuchten befinden sich nur vorn, hinten bleibt das Auto unbeleuchtet.

- Nebelschlussleuchte einschalten: Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber maximal 50 km/h. Erst dann dürfen Nebelschlussleuchten eingeschaltet werden. Als Orientierung gelten die Leitpfosten am Straßenrand, die auf Landstraßen und Autobahnen im 50-Meter-Abstand stehen. Wenn die Sicht besser wird, Nebelschlussleuchten wieder abschalten, um den Nachfolgeverkehr nicht zu blenden.

- Nebelfahrten sind anstrengend: Wenn die Augen durch das lange Starren in die Nebelwand brennen, eine Pause einlegen. Dabei besonders vorsichtig auf einen Parkplatz fahren. Fußgänger sind im Dunst erst spät und schlecht zu sehen.

- Beleuchtung prüfen: Bei Pausen und Tankstopps Scheinwerfer und Leuchten überprüfen, Schmutz entfernen und Feuchtigkeit beseitigen. Gegebenenfalls während der Fahrt mit dem Gebläse die Frontscheibe von innen freimachen. Gut sehen bedeutet Sicherheit: Bei einer bundesweiten Beleuchtungsaktion stellten ADAC-Experten bei fast jedem zweiten Fahrzeug einen Mangel fest.

- Scheiben säubern, Wischerblätter prüfen: Regelmäßig die Scheiben von innen und außen reinigen. Wischerblätter, die von Frost und Eis stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, müssen in der Werkstatt ausgewechselt werden. Schmierende Scheibenwischer deuten auf poröse Gummilippen hin und sollten ebenfalls ausgetauscht werden.

 

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Was sind die größten Bußgeldfallen für Autofahrer im Winter?

Gerade jetzt im Winter sollten Autofahrer ganz besonders auf ihr Verhalten im Straßenverkehr achten, um sich und andere zu schützen. Die frühzeitige Instandsetzung des Fahrzeugs spielt bei Nässe, Glatteis und Schnee eine besonders große Rolle. Denn noch immer werden zu viele Autofahrer vom plötzlichen Wintereinbruch überrascht. Das birgt nicht nur vermeidbare Gefahren, sondern führt auch zu saftigen Strafen...

Das sind die 5 größten Bußgeldfallen im Winter

Der Winter steht vor der Tür – und damit auch das nervige Eiskratzen in der Früh. Laut einer repräsentativen Studie der Tankstellenkette HEM mit 2.568 befragten Personen gibt es für die Deutschen in der kalten Jahreszeit nichts Ärgerlicheres als das morgendliche Enteisen des eigenen Fahrzeugs (79 Prozent). Kein Wunder, dass jeder Zweite deshalb gern schon mal den Motor laufen lässt und das Auto vorheizt, während er die Scheiben von Eis und Schnee befreit. Was dabei jedoch nicht bedacht oder sogar billigend in Kauf genommen wird: Ein laufender Motor beim Eiskratzen schadet nicht nur der Umwelt, sondern wird vom Staat auch mit einer Geldbuße von zehn Euro bestraft. Ein recht hoher Preis für ein paar Minuten weniger frieren. HEM die fünf größten Bußgeldfallen auf winterlichen Straßen zusammengestellt, basierend auf einer Marktforschungsstudie:

1. Bei Schneefall ohne Licht oder zu schnell gefahren: Sobald die Sicht durch Schnee oder Schneeregen eingeschränkt wird, heißt es Licht an! für Deutschlands Autofahrer – und das auch bei Tag. Innerorts wartetsonst ein Bußgeld von 25 Euro, außerorts fallen bis zu 75 Euro an, wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden. Und auch die Geschwindigkeitsbegrenzung ist bei eingeschränkter Sicht unbedingt einzuhalten. Ansonsten winken nicht nur mindestens 80 Euro Strafe, sondern auch ein Punkt in Flensburg.

2. Schnee auf dem Autodach liegen lassen: Nur Scheiben, Blinker, Rücklicht, Scheinwerfer und Autokennzeichen freischaufeln reicht nicht! Das Autodach wird in der Eile oft bewusst vergessen – und das kann gefährlich werden: Der nachfolgende Verkehr und auch die eigene Sicht könnten durch herabfallenden Schnee behindert werden. Hier drohen 25 Euro Geldbuße.

3. Skigepäck oder Tannenbaum nicht ordnungsgemäß verstaut: Auf dem Weg in die Ferien schnell die Skier auf das Autodach schnallen oder zu Weihnachten den Tannenbaum in den Kofferraum legen? Aber bitte ordnungsgemäß! Die Investition in einen Dachträger und eine professionelle Anbringung kann sich lohnen, denn wer hier sündigt, wird mit Geldbußen von 20 Euro bis 200 Euro haftbar gemacht. Vorsicht gilt aber auch beim Transport in der Fahrerkabine: Ungesicherte Gegenstände können bei einer Vollbremsung mit voller Wucht nach vorn katapultiert werden.

4. Fehlender Sicherheitsabstand trotz Regen, Schnee und Glätte: Bei starkem Regen- oder Schneefall ist nicht nur die Sicht eingeschränkt, auch der Bremsweg auf glatter Fahrbahn verlängert sich und die Gefahr des Aquaplanings steigt. Ein angemessener Sicherheitsabstand sollte deshalb nicht nur auf Autobahnen und Landstraßen eingehalten werden, sondern auch in geschlossenen Ortschaften. In Städten und Gemeinden gilt ein gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsabstand von 15 Metern, bei Schnee und Regen sollte er je nach Sicht- und Straßenverhältnissen aber mindestens 30 Meter betragen. Ein Verstoß wird sonst je nach Geschwindigkeit mit bis zu 400 Euro Buße, zwei Punkten in Flensburg und drei Monaten Fahrverbot bestraft.

5. Mit Sommerreifen oder heruntergefahrenem Profil unterwegs: Wer bei Glätte, Eis und Schneefall noch mit Sommerreifen unterwegs ist, zahlt nicht nur eine Strafe von 60 Euro und bekommt einen Punkt in Flensburg - bei einem Verkehrsunfall verdoppelt sich das Bußgeld sogar und der Versicherungsschutz kann wegfallen! Also lieber rechtzeitig einen Termin zum Reifenwechsel vereinbaren und beim nächsten Tanken auch direkt die Beschaffenheit und den Luftdruck des Reifens überprüfen. Mindestens 1,6 Millimeter tief sollte das Profil des Reifens laut Gesetz sein – der ADAC rät bei Winter- und Ganzjahresreifen sogar zu einer Profiltiefe von mindestens vier Millimetern.

 

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Wissenswertes zu Reparaturen an E-Autos

Klar, manche Arbeiten an Autos können auch vom Besitzer selbst Zuhause erledigt werden. Viele Autofahrer nehmen jedoch an, dass „Auto gleich Auto“ sei und scheuen sich so auch bei ihren E-Autos nicht vor einem beherzten Griff unter die Motorhaube. – Ein fataler Entschluss! Denn Arbeiten und Reparaturen an E-Autos erfordern eine passende Ausbildung, geschultes Personal und spezielles Werkzeug.

Reparaturen an E-Autos: Vorsicht Hochspannung!

Reparaturen an Hybridfahrzeugen und E-Autos erfordert wie die Arbeit an Hochvoltanlagen besondere Qualifikationen. Denn zusätzlich zur Ausbildung als Kfz-Mechaniker braucht der Monteur noch eine Schulung über Besonderheiten und Gefährdungen an Kraftfahrzeugen mit Hochvolt-Systemen. Auch spezielles Werkzeug ist erforderlich. Schließlich stehen die Autos, an denen Mechaniker und Meister arbeiten, wortwörtlich unter Strom. Heißt im Umkehrschluss: Selbst vermeintlich unkomplizierte Arbeiten am E-Auto sollten nicht Zuhause vom Laien vorgenommen werden. In einer für E-Autos qualifizierten Werkstatt lernen die Mechaniker in Hochvoltschulungen nicht nur, wie sie Arbeiten am E-Auto ohne das Risiko eines Stromschlages durchführen, sondern auch, was im Falle eines Falles zu tun ist. Jeder Heimwerker weiß, wie schnell es bei der einfachsten Arbeit zu einem „Wisch“ kommen kann – wie man darauf zu reagieren hat, ist den meisten jedoch nicht klar. Ganz davon abgesehen, dass es sich bei E-Autos nicht wie bei der Installation eines Lichtschalter um hohe elektrischen Spannungen von bis zu 800 V handelt. der sichere Umgang mit dieser Hochspannung erfordert nunmal spezielle Kenntnisse bei Diagnose- und Wartungsarbeiten, bei der Reparatur von Unfallschäden und selbst bei einer einfachen Motorraumreinigung. Bei Arbeiten an Hybrid- und Elektrofahrzeugen müssen alle beteiligten Personen sämtliche Sicherheitsvorgaben immer strikt beachten. So brauchen Werkstätten auch eine besondere Qualifikation und geschultes Fachpersonal. Diese können dann die erforderlichen Arbeiten an Hochvoltsystemen sicher und fachgerecht durchführen.

 

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Viele Medikamente schränken die Fahrtüchtigkeit ein

Lesen Sie unbedingt im Beipackzettel nach, ob Sie nach der Einnahme eines Arzneimittels am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Die Informationen finden Sie im Abschnitt "Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen". Herkömmliche Schmerzmittel, wie Ibuprofen oder Paracetamol, sind meist kein Risikofaktor. Prüfen Sie dennoch kritisch, ob Sie in der Lage sind, sicher ein Kraftfahrzeug zu führen“, erklärt Dr. Matthias Wilken, Apotheker beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI).

Besonders problematisch im Hinblick auf die Fahrtüchtigkeit sind Schlafmittel, die am Vortag eingenommen wurden. Hier kommt es auf die richtige Dosierung und den ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen der Einnahme und der Teilnahme am Straßenverkehr an. Apotheker Dr. Wilken: „Je später die Einnahme von Schlafmitteln erfolgt, desto größer wird das Risiko, dass sich am nächsten Tag die Müdigkeit noch auf Ihre Fahrtauglichkeit auswirken kann.“
Vorsicht ist auch geboten, wenn Autofahrer im Akutfall oder als Chroniker mehrere verschreibungspflichtige Arzneimittel gleichzeitig einnehmen. Dann sollten sie mit ihrem Arzt oder Apotheker über etwaige Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit sprechen. „Kommen zusätzlich noch rezeptfreie Medikamente dazu, sollten Betroffene dies auch unbedingt erwähnen. Es können nämlich Wechselwirkungen auftreten, die sich negativ auf Ihre Reaktionsfähigkeit oder Konzentration auswirken“, sagt Dr. Wilken. „Bei Schwindel, Benommenheit und Müdigkeit setzen Sie sich bitte auf keinen Fall hinters Steuer.“

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Traumwagen nach Maß: Der Opel Insignia Exclusive

Rüsselsheim. Das eigene Traumauto im ganz persönlichen, einzigartigen Farbton kreieren – das funktioniert mit dem Individualisierungsprogramm Opel Exclusive. Damit können Opel Insignia-Käufer – unabhängig davon, ob sie sich für einen Grand Sport, Sports Tourer oder Country Tourer entscheiden...
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„Als Team eng beieinander stehen“: 2.600 Teilnehmer beim siebten Opel-Firmenlauf Rüsselsheim.

„Mit PACE! ans Ziel“ lautete in diesem Jahr das Motto für alle Opelaner beim siebten Firmenlauf. Nicht umsonst wählten die Verantwortlichen diesen Slogan für die Opel-Lauf-T Shirts...
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Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoff- und Stromverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH , Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern unentgeltlich erhältlich ist.

 


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